HirnTumor Diskussionsforum

Hirntumorarten => Neurilemmom / Neurinom / Akustikusneurinom => Thema gestartet von: BeateJ am 02. März 2007, 10:22:47

Titel: Reha-Kliniken
Beitrag von: BeateJ am 02. März 2007, 10:22:47
Guten Morgen, zusammen!
Ich habe mich gestern zum ersten Mal hier gemeldet und heute Morgen meinen Eltern dieses Forum vorgestellt. Sie waren sehr beeindruckt und werden nun auch mal häufiger reinschauen.
Mein Vater, der die OP in Münster ja noch vor sich hat, würde gerne wissen, welche Reha-Kliniken zu empfehlen sind. Wer kann mir Tips, auch zur Beantragung einer Anschluss-Reha, geben?
Liebe Grüße vom Niederrhein
Bellydancer
Titel: Re:Reha-Kliniken
Beitrag von: Knoeni25 am 02. März 2007, 20:56:54
Hallo Bellydancer,

kann dir sehr die Klinik Ambrock in Hagen empfehlen, war dort im Dez. 06 / Jan. 07. Ich habe den sozialen Dienst im Krankenhaus kontaktiert, der für mich alle Formalitäten erledigte. Bin 5 Tage nach meiner Krankenhausentlassung schon in die Reha gekommen, brauchte mich um nichts kümmern. Für deinen Vater alles Gute und viel Glück!

Knoeni25
Titel: Re:Reha-Kliniken
Beitrag von: BeateJ am 24. März 2007, 15:20:34
Danke für den Tip mit dem sozialen Dienst der Klinik. :)
Meine Eltern haben sich sofort an diesen gewand. Sie werden in die Nähe von Pfaorzheim kommen, da meine Mutter parallel eine Kur wegen Brustkrebs beantragt hat. Es gibt nur wenige Kliniken, die sowohl neuro-chirurgisch wie auch onkologisch ausgerichtet sind.
Aber trotzdem vielen Dank.
Bellydancer
Titel: Re:Reha-Kliniken
Beitrag von: Knoeni25 am 29. März 2007, 18:50:50
Hallo Bellydancer,

gerne! Wichtig ist für euch vielleicht auch noch zu wissen, dass dein Vater so schnell wie möglich einen Schwerbeschädigtenausweis beantragen sollte. Hier gilt das Datum der Antragstellung. Sollte er nach der OP mundmotorische Einschränkungen zurück behalten haben, so ist es gut, sich frühzeitig um einen Termin beim Logopäden zu bemühen, da die Wartelisten oft lang sind und der Patient in der schnelle Hilfe und Unterstützung braucht.
Ich weiß nicht, wie es anderen Betroffenen ergangen ist, aber die größten Herausforderungen an meiner Krankheit sind z. Zt. die Heilmittel durch die Ärzte verordnet zu bekommen. Fast alle sind so auf ihre Budgetierung fixiert, dass die Notwendigkeit für den Patienten oft in den Hintergrund rutscht. Das kostet sehr viel Nerven!.

Für deine Eltern alles Gute und viel Kraft

Heidrun
Titel: Re:Reha-Kliniken
Beitrag von: Bea am 29. März 2007, 21:49:19
Hallo,

auch wenn es sich bei mir um einen anderen Tumor handelt, mein Schwerbehindertenausweis wurde ohne Schwierigkeiten rückwirkend ausgestellt. Im Antrag habe ich als Begründung das Kreuzchen bei " Steuerlichen Gründen " gemacht.

Zu den Heilmitteln: Es stimmt. Dennoch: Wenn die Kasse zahlt und es dem Patienten hilft bzw. gut tut so ist der Arzt gehalten zu verordnen. Meine Aussage "Bitte verordnen Sie mir noch XY" hat bisher immer zum Erfolg geführt. Wenn nicht beim Hausarzt dann beispielsweise beim Neurologen.

Viel Glück und alles erdenklich Gute,
Bea