HirnTumor Diskussionsforum

Hirntumorarten => Neurilemmom / Neurinom / Akustikusneurinom => Thema gestartet von: topofahrer am 20. August 2007, 21:25:57

Titel: Hörgeräte bei einem AN
Beitrag von: topofahrer am 20. August 2007, 21:25:57
Hat jemand Erfahrung mit Hörgeräten bei einem ACN, welches mit Gamma Knife behandelt wurde?
Hatte einen Versuch gemacht, hatte aber keinen nennenswerten Erfolg.
Titel: Re:Hörgeräte bei einem ACN
Beitrag von: fips2 am 01. Oktober 2007, 07:28:47
Ich empfehle den Link:
http://www.mc600.de/forum/index.php?board=48;action=display;threadid=679;start=msg16197#msg16197
Den dürftest du aber schon kennen weil du dort schon mal nachgefragt hast.
Ist der Hörnerv aber geschädigt gibt es noch die Möglichkeit des operativen einbringens einer Empfängerspule eines speziellen Hörgerätes,das den Hornerv direkt reizt ab der beschädigten Stelle.
Kann sein dass du so ein Gerät schon gesehen hast.Das ist meist,im Aussehen, wie ein Saugnapf mit Kabel hinterm Ohr oder am Hinterkopf.Der Saugnapf ist der Sender und die Empfängerspule liegt unter der Haut.

Genaue Informationen hierzu erhältst du bestimmt in einer HNO-Klinik.Es ist auch noch die Frage,ob die KK die Verordnung zahlt wenn du "nur" auf einem Ohr taub bist.Bei Volltaubheit ist es keinen Frage.
Hier bekommst du auch Infos: http://www.schwerhoerige-bayern.de/induktion.htm
http://www.phonak.de/ccde/consumer/hearing/hearingsolutions.htm hier lesen unter Cochlear-Implantat

Und hier das Funktionsprinzip: http://de.wikipedia.org/wiki/Cochleaimplantat
Gruß Fips2
Titel: Re:Hörgeräte bei einem AN
Beitrag von: Ciconia am 01. Oktober 2007, 13:24:24
Äußerst fraglich ob das CI überhaupt für AN-Patienten infrage kommt - noch dazu nach einer Bestrahlung. Meines Wissens kommt es insbsondere für gehörlose Kinder in Betracht. Mein Mann ist ja Gebärdendolmetscher und deshalb habe ich Kontakt zu gl Menschen.

Das dürfte aber leicht bei einem Termin in einer UNI-Klinik zu klären sein. Spezialisten für CI sitzen in Hannover.
Titel: Re:Hörgeräte bei einem AN
Beitrag von: fips2 am 01. Oktober 2007, 13:43:43
Von mir aus sollte es nur ein Hinweis sein,dass es diese Technik gibt.

Auch ich würde persönlich auf die Benutzung bzw.Implantierung als AN-Patient verzichten.
Alleine aus dem Grunde,dass evtl. Nachuntersuchungen (MRT,CT) durch das Vorhandensein dieses Gerätes erschwert oder unmöglich wären.
Schließlich enthalten diese Geräte zwangsläufig Metalle oder werden u.U bei der Untersuchung zerstört.
Es ist zwar lästig nur auf einem Ohr zu hören,aber gesünder oder risikoloser leben kann man eher mit dem Handicap als mit der verbauten Vorsorge als Risikopatient,der regelmäßig überwacht werden sollte.
Ich gehe mal davon aus,dass hierauf auch von der Klinik her hingewiesen wird.

Fips2