HirnTumor Diskussionsforum
Hirntumorarten => Meningeom / Meningiom => Nach der OP => Thema gestartet von: hayabusa am 09. Februar 2008, 17:01:08
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Hallo, ich hatte ein Meningeom in der BWS. Dieses wurde am 09.Oktober 2007 entfernt.
Nach nun 4 Monaten habe ich immer noch kein Gefühl im Rücken. Der Bereich ist ca. 20x15 cm groß. der Neurochirurg meinte, das er dies noch nie gehabt hätte. Vielleicht geht es irgendwann weg oder ich müsste mich daran gewöhnen. Diese Aussage kann und will ich eigentlich nicht hinnehmen.
Ist hier vielleicht jemand, der auch ein Taubheitsgefühl nach der OP hat?
Mich würde interessieren wie bei euch die OP verlaufen ist.
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Guten Morgen und willkommen im Forum!
Mir ist kein ähnlicher Fall in diesem Forum bekannt; vielleicht erinnert sich einer der Admins?
Ich hatte als Kleinkind eine Op in dem Bereich, aber nie diese Probleme.
Was meint der Neurologe zu Deinem Taubheitsgefühl? Hast Du bereits eine Zweitmeinung eingeholt (würde ich empfehlen)?
LG
Bluebird
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Hallo, danke für deine Antwort.
Die Ärzte sagen es könne eigentlich nicht sein. Die Nerven würden so verlaufen,dass so etwas eigentlich nie passieren könnte. Es könnte sein, dass die Symptome sich zurückbilden. Aber genauso wäre es möglich, dass es so bleibt wie es jetzt ist.
Ich befinde mich gerade in der Wiedereingliederungsphase und habe noch einige Probleme beim Arbeiten. Ich hoffe diese Beschwerden gehen weg.
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Mein Meningeom lag im Kopf und trotzdem hatte ich nach der OP Taubheit im Bereich der re. Brust, unter dem Arm. Ich fühlte garnichts, keine Berührung, Wärme, Kälte.
Man sagte mir, das hätte ich mit unterschrieben und wäre wohl durch die OP-Lagerung bedingt. Glücklicherweise gab sich das nach einigen Wochen langsam wieder.
Ich weiß natürlich nicht, ob das bei dir ähnliche Ursachen hat. Aber Taubheit muß sich wohl nicht immer durch den direkten OP-Bereich erklären lassen.
Hast du schon mal andere Ärzte dazu befragt?
Übrigens, du hast das Recht die Wiedereingliederung bei Beschwerden sofort abzubrechen und später einen neuen Versuch zu machen.
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Nach nun fast 1,5 Jahren ist das Gefühl in meinem Rücken noch immer nicht zurück gekommen.
Damit muss ich mich nun abfinden. Lt. dem Neurochirurgen ist nach so langer Zeit nicht mehr damit zu rechnen, dass es besser wird.
Ich habe einen Antrag auf GDB beim Versorgungsamt gestellt.
Nach dem der erste Bescheid mit GDB 20 kam habe ich Widerspruch eingelegt.
Nun habe ich den neuen Bescheid bekommen und es sind dauerhaft GDB 30 daraus geworden.
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Hallo hayabusa,
sicher wurde alles unternommen, um den wohl geschädigten Nerven eine Chance zu geben, sich zurückzubilden. Das ist natürlich irgendwo bitter, aber wenn es sich um einen Zentimeterbereich handelt wie in Deinem ersten Beitrag beschrieben, wirst Du damit sicher leben können. Ob nur
30 % GdB angemessen sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Weitere neurologische Ausfälle hast Du doch hoffentlich nicht?
Ich wünsche Dir alles Gute.
LG
Bluebird
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Hallo Hayabusa,
ich hatte vor 4 Wo eine Menigeom-OP TH 4/Th5 in der Uniklinik Mainz und möchte zu deinen Berichten kurz Stellung nehmen: Ich habe auf der linken Seite der OP Narbe auch immer noch ein Taubheitsgefühl. Vielleicht kommt es ja daher, dass in der Haut auch Nervenfasern sind, die durch den Schnitt durchtrennt wurden. Meine Narbei ist ca. 6 - 7 cm lang. Ich habe immer noch starke Schmerzen, wenn ich keine Schmerzmittel nehme. Mit Voltaren-Kapseln, Tramadol und Novalgin geht es einigermaßen. Besonders schmerzhaft ist längeres Sitzen. Wie lange warst du denn hinterher krank geschrieben? Warst du auf Reha. Ich bin momentan noch zu Hause. Wollte nicht auf Reha, da ja sowieso nichts gemacht werden kann. Ich schone mich zu Hause, soweit es geht. Ich hoffe, dir geht es jetzt besser.Wäre schön wieder von dir zu lesen.
LG
angie67