HirnTumor Diskussionsforum
Sonstiges zum Thema Hirntumor => Umwelteinflüsse und Risikofaktoren => Thema gestartet von: pady am 03. Mai 2004, 21:55:30
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Hey zusammen,
ich möchte zu diesem Thema auch einen Beitrag leisten. Ich bin kein Mediziner, nur Angehörige eines Hirntumor- Patienten. Mein Mann hatte einen GB IV multiforme. ER stammt aus einer Familie, die sehr unter den verschiedensten Krebsarten zu leiden hatte, Mutter und Schwester Brustkrebs, Vater Kehlkopfkrebs. Eine Oma meines Mannes hatte Darmkrebs. Ich halte es für wichtig noch zu erwähnen, dass Vater u. Mutter meines Mannes weitläufig verwandt waren.
Bei meinen beiden Söhnen (24 u. 21 Jahre) ist Gott sei dank noch nichts aufgetreten, ich halte sie aber an, sich regelmäßig untersuchen zu lassen, zumal beide auch für eine Krankheit, M. Bechterew, die es auch häufig in der Familie meines Mannes gab( Mein Mann u. 2 seiner Brüder)laut Blutuntersuchung die Veranlagung haben können.
Ich glaube, dass, um zum Ausgangasthema zurückzukommen, die gehäuften Krebserkrankungen in der Familie meines Mannes u. U. die mögliche Ursache sein kann für die Hirntumor- Erkrankung meines Mannes. Wie gesagt, ich bin kein Mediziner, doch diese Häufung von Krebserkrankungen macht mich doch nachdenklich.
pady ???
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Gestern bekam ich eine Mail von einer Ex-Meningeom-Patientin. Sie nahm zur postoperativen MRT-Kontrolle auch ihre Schwester mit. Es stellte sich heraus: Ihre (eineiige) Zwillingsschwester hat kein Meningeom.
Hier kann man (bei derzeitigem Wissensstand) davon ausgehen, daß die beiden Menschen ein identisches Genom haben. Bei der einen entwickelte sich ein Meningeom, bei der anderen nicht.
Doch nicht alles genetisch?
edit: Die Genome eineiiger Zwillinge sind nach neuesten Erkenntnissen NICHT absolut identisch. Ulrich. 23.6.2008
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hey, zusammen,
"doch nicht alles genetisch?" (Ulrich)
weiß ich nicht. Fakt ist, in manchen Familien sterben viele an Herzinfarkte, in manchen haben viele einen Apoplex, in weiteren kommen die verschiedensten Tumorerkrankungen vor. Im Regelfall sind auch die Eltern nicht miteinander verwandt, wenn doch, und es kommt zu mehrfachen Tumorerkrankungen, erscheint mir das Risiko in diesen Familien höher zu sein. Naürlich kann das auch alles Unsinn sein, aber auffällig ist es doch.
Gruß Monika :-\
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Hallo,
mein Neurologe riet dazu, daß sich mein Sohn zur Sicherheit einer Kernspinuntersuchung unterziehen sollte, da ich ein Meningeom habe und es evtl. erblich sein könnte.
Mein Sohn nimmt die Möglichkeit wahr und hat Ende Juli nun einen Kernspin-Termin diesbezüglich. Ich hoffe nun sehr, daß da nichts ist - es reicht, daß ich ein (Falx)-Meningeom habe. Bitte nicht noch sowas in unserer Familie...!
LG rosalie
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Hallo Rosalie,
mein Arzt hat mir damals (2005 hatte ich ein Menigiom) gesagt, daß diese Art von Hirntumoren nicht erblich seien.
Im Moment bin ich etwas verwirrt ???
In meiner Familie war ich bisher die einzige die eine Krebserkrankung und einen Hirntumor hatte. Von keiner Seite ist etwas bekannt ob noch andere Krebs- oder Hirntumorfälle sind.
Man wird es wohl nie genau sagen können ob diese blöden Erkrankungen erblich sind oder nicht.
Liebe Grüße und alles gute für deinen Sohn
Scarlett
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Hallo Rosalie,
für deinen Sohn alles erdenklich Gute - ich denke immer noch nicht dass HT vererblich sind.
Dabei hätte ich evtl. allen Grund: Meine Mutter hatte ein Glio IV, der Cousin meiner Mutter ein Meningeom, ich habe ein teilop. Astrozytom.
Außerdem gibt es noch Altersgruppen in denen bestimmte HT vermehrt auftreten. Aber gut, das alles ist Theorie. Laßt es abklären und seid beruhigter...
Was die Studie angeht: Bei hirneigenen Tumoren mag es ja sein, dass die Einflüsse von Alkohol & Nikotin keine Rolle spielen. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass Hormone ebenso das Wachstum beeinflussen wie der Status (=Lebensumstände).
Mit meinen ironischen Worten: Da habe ich eine feste Meinung und lasse mich von Tatsachen nicht beirren!
LG,
Bea
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Mit meinen ironischen Worten: Da habe ich eine feste Meinung und lasse mich von Tatsachen nicht beirren!
LG,
Bea
Hallo Bea
In deiner Ironie liegt ein Funken Wahrheit.Das Wort Tatsachen kann man getrost in Anführungszeichen setzten.
Die "Tatsachen" die in Statistiken und Studien erfahren oder publiziert werden, sind oftmals getürkt.Je nachdem welche Interessen Wer daran verfolgt.
Man kann sie zur Kenntnis nehmen,sollte aber genauestens hinterfragen wer die Studien und Statistiken erstellt hat und wer das Projekt sonst noch gesponsert hat.Da wird Einem so manches über das Ergebnis klar.
Frei nach dem Motto:Glaub nur der Statistik die du selbst gefälscht hast.
:D
Gruß Fips2
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Hallo scarlett und Bea,
danke für die guten Wünsche!
Ich wünsche Euch ebenfalls viel Glück - auf daß alles im grünen Bereich bleibt!
LG rosalie
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Also mir wurde gesagt das wenn in einer Familie viele Krebs haben die Warscheinlichkeit das Nachkommen Krebs bekommen höher. Das dies ein Gehirntumor wäre sei äußerst unwarscheinlich. Überhaupt meinte er das meine Kinder nicht viel gefärdeter wären als andere Kinder.
Außerdem wurde mir gesagt ich habe keinen Krebs da mein Tumor gutartig ist?!?
Wie die meisten habe auch ich im Krankenhaus andere Hirntumorpatienten kennen gelernt. Bei meinem 2. Krankenhausaufenthalt zum Studieneinschluss habe ich einen wieder getroffen. Er kommt aus der gleichen Stadt wie ich. Bei ihm war der Tumor bösartig und er meinte es Läge daran das es ein Kernkraftwerk in unserer Nähe gibt. Ich bin aufgeschlossen gegenüber Kernkraft. Mein Vater arbeitet darin, daher weiß ich wie sicher das Kraftwerk bei uns ist.
Seit auch ihr der Meinung Atomkraftwerke würden Tumore auslösen?
lg Kramescha
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hallo kramescha
radioaktivität kann krebs auslösen, das bestreitet niemand. in einem gut geführten kernkraftwerk darf es aber nicht passieren dass unkontrolliert radioaktivität austritt. dort wird streng kontrolliert. ich denke nicht dass man wenn man dort arbeitet, oder in der nähe wohnt ein erhöhtes risiko hat an krebs zu erkranken.
das nächste kernkraftwerk ist hunderte von km von hier weg, ihm kann ich als nicht die "schuld" an meinem meningeom geben.
lg andrea
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Hallo Karamescha
Guck mal hier
http://www.mc600.de/forum/index.php?board=67;action=display;threadid=1571
Es wurde schon darüber diskutiert.
Erwiesen ist bis jetzt eigentlich nix Greifbares.Was nur auffällt ist, dass es gerade Personengruppen betrifft,die damals,als der Tschernobyl-Unfall war,Kinder waren die meist draußen spielten und Erwachsene,die eine Beschäftigung im Freien hatten.
Aber schlussendliche Ursachenbestätigungen dazu gibt es nicht und wird es warscheinlich mMn auch nie geben aus Regressgründen.
Gruß Fips2
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Hallo Ihr Lieben,
ich kann freudestrahlend vermelden, daß mein Sohn nun die Kernspin-Untersuchung hinter sich hat und nichts gefunden wurde - Gott sei Dank!
LG rosalie
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Hallo Ihr Lieben,
ich kann freudestrahlend vermelden, daß mein Sohn nun die Kernspin-Untersuchung hinter sich hat und nichts gefunden wurde - Gott sei Dank!
LG rosalie
Hallo,
na, wenn das mal nicht eine sehr gute Nachricht ist!
Gruß
Bluebird
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Genetische Disposition bei Glioblastom und Astrozytom als ein erheblicher Risikofaktor:
http://www.oncolink.org/resources/article.cfm?c=3&s=8&ss=23&id=15647&month=09&year=2008
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Vergeßt nicht diese Debatte: http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,1711.msg7323.html#msg7323
und hier: http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,406.0.html
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Mein Opa starb als ich 14 war an einem HT.Vater Blasentumor OP.Ich wohne 35 km vom altesten KW Frankreichs im Elsaß entfernt.Viele Störfälle und liegt am Rhein wo ich flußab wohne.
Also alles möglich.Hoffe bei mir war das KW damit meine Tochter verschont bleibt.Gruß Haase