HirnTumor Diskussionsforum
Hirntumorarten => Glioblastom / Gliosarkom => Thema gestartet von: ST79 am 21. November 2008, 15:32:13
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Hallo zusammen,
bei meinem Vater (64 J.) wurde ein Glio IV diagnostiziert.
Am 21.10.08
war das erste CT und am 17.11.08 wurde er nun operiert.
Laut Aussage des Arztes sind die postoperativen Bilder besser als erwartet und es wird nun in Kürze mit der Bestrahlung und gleichzeitiger Chemo begonnen.
Nun wurden wir gerade gefragt, ob er an einer neuen Studie, der sog. OSAG-Studie teilnehmen möchte, wobei natürlich nicht sicher sei, ob er ausgewählt würde für die Behandlung mit Theraloc.
Da mein Vater aber zusätzlich an Diabetes, Bluthochdruck, Pankreatitis und Hypophyseninsuffizienz erkrankt ist habe ich Angst, ob ihm diese Studie nicht mehr schaden als nutzen könnte, zumal er nicht die ganze Wahrheit weiß.
Er weiß zwar, dass er einen bösartigen Hirntumor hatte und das dieser wiederkommen KANN, dass dieser wiederkommen WIRD und er im Durchschnitt noch etwa 18 Monate (bei seinen anderen Erkrankungen eher weniger) hat weiß er jedoch nicht. Der Arzt meinte, es sei besser ihm dies nicht zu sagen.
Hat jemand evtl. schon Erfahrungen mit dieser Studie und den eventuellen Nebenwirkungen? Was würdet IHR in meiner Situation machen?
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Hallo,
du hast das sicher schon gegoogelt:
http://www.klinik.uni-frankfurt.de/neuroonkologie/html/osag-studie.html (http://www.klinik.uni-frankfurt.de/neuroonkologie/html/osag-studie.html)
Sieht so aus, wie wenn bisher 11 Patienten in der Studie sind.
Wird sicher schwer jemanden mit Erfahrung zu finden, vielleicht fragst du auf der Hirntumorliste mal nach?
Gruß, Jo
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Hallo St79,
es kommt auch immer darauf an wie leidensfähig dein Vater ist. Meinem Mann ist schon Blutabnehmen zu viel. Chemo und Temodal sind schon sehr anstrengend. Bei der Studie wären noch zusätzliche Infusionen, wo man nicht weiß wie sie auf den Körper wirken. ich betrachte es jetzt ganz unabhängig von der Wirkung auf den Tumor.
Termine schlauchen auch. Deine Bedenken kann ich gut nachvollziehen.
LG