HirnTumor Diskussionsforum
Hirntumorarten => Astrozytom => Thema gestartet von: pmraffel am 12. Februar 2009, 19:00:53
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Hallo zusammen,
bin ganz neu hier, 39 Jahre, männlich und brauche Rat.
Bei mir wurde vor 2 Wochen o.g. Diagnose gestellt. Bin vor 9 Tagen operiert worden und wieder zu Hause. Jetzt habe ich bissel Angst und Fragen und hoffe das ich Antwort bekomme. Meine Prognose sei gut, meint der Arzt. Zu den Fragen:
1. Was ist "gut"? 1 Jahr, 10 Jahre, 20 Jahre?
2. Soll ich in Reha gehen?
3. Kann ich was tun, dass so ein Teil nicht noch einmal kommt?
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
Peter
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Hallo Peter
Auf deine Fragen:
Zu 1. Das kann keiner beantworten !
Zu 2. Mach die Reha auf jeden Fall,ist sehr wichtig !
ZU 3. Nichts kannst du machen
Ich wünsche dir alles gute
Micha
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Hallo Micha,
weshalb ist Reha wichtig? Habe einen Brummschädel, aber sonst keinerlei Ausfälle.
Vielen Dank
Peter
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Hallo pmraffel!
Schätze dich Glücklich! Mit 39 Jahren noch ein WHO I zu haben ist sehr selten! Meisten haben Kinder einen so gutartigen Tumor. Ich bin 20 und meiner hat schon WHO II.
Reha muss nicht sein wenn dir nichts fehlt! Das musst du natürlich selbst wissen. Falls du probleme bei irgendwas hast. Zum beispiel beim sprechen können dir dort Fachkräfte helfen.
Und wenn man wüsste was man tun muss um Tumorwachstum zu verhindern müsste es dieses Forum nicht geben. Die meisten hier haben einen Tumor oder kennen jemand der einen hat, wir würden alle gerne darauf verzichten sowas zu haben. So leicht ist es leider nicht. Falls du möchtest kannst du in die Unterforen Ernährung sehen, da steht einiges an Ernährungsvorschlägen drin.
Die Angst die du hast hatte ich auch. Auch bei mir war es eine Not-Op und ich kam erst richtig zum nachdenken als ich wieder zu hause war. Da ist man natürlich erstmal geschockt! Man kann mit einer Diagnose wie du hast auch ganz normal im alter sterben. Glaube nicht an irgendwelche Lebenserwartungen aus dem Internet oder sonst wo. Jeder Mensch ist anders und so entwickelt sich auch jede Krankheit anders. Du wirst ja bestimmt noch in Behandlung sein? Wann hast du deinen nächsten Termin? Schreibe dir am besten alle Fragen die du hast auf und nehme diesen Zettel mit zum nächsten Termin! Schäme dich auch n icht irgendwas zu fragen!
Magst du uns sagen wo dein Tumor sitzt? Wurde er komplett entfernt?
Stell dich doch nochmal in aller Ruhe vor wenn du magst.
Liebe Grüße
kramescha
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Hallo Peter,
willkommen hier im Forum!
Mein Rat zusammengefasst: Mache das (auch in Bezug auf die Reha) was dir gut tut. Lebensqualität ist es, die man braucht.
Du wirst auch sehr schnell merken, dass die Zeit von der du in irgendwelchen Statistiken liest nicht wirklich bedeutsam ist.
Außerdem ist alles noch sehr frisch und du wirst im Laufe der kommenden Zeit genau merken was du vertragen kannst und was weniger.
Meiner Meinung nach kannst du nichts gegen den Tumor machen, was nachweislich zur Wachstumsverminderung, gegen ein Rezidiv oder gar gegen einen Tumorprogress hilft.
Viele Grüße,
Bea
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Hi Peter,
bei mir ist es schon ein bissl her, dass ich das erlebt habe, was du jetzt schreibst.
Zu deinen Fragen:
Viele Ärzte werden im Laufe der Zeit Prognosen abgeben.
Manche sind positiv, manche negativ.
So unterschiedlich, wie Menschen halt sind.
Denn Ärzte sind auch nur Menschen.
Keiner kann dir sagen, wie lange man leben wird. Du könntest morgen einen Autounfall haben, oder mit dem Flugzeug abstürzen.
Vergeude deine Energie nicht damit, darüber zu grübeln, was mit "gut" gemeint ist.
Vergiss die Statistiken. Die sind überholt und viel zu pauschalisiert.
Ob du eine ReHa machen sollst?
Auf jeden Fall!
Nach der OP bekommst du eine Anschlussheilbehandlung von der Rentenversicherung bezahlt, sofern du berufstätig bist.
Ansonsten zahlt es die Krankenkasse.
Die Ärzte im Krankenhaus kennen den Vorgang und müssen den Antrag zur Reha unterschrieben.
Beim Sozialarbeiter im KH bekommst du Infos und Hilfe zum Antrag stellen.
Wenn du dich fit fühlst, kannst du auch eine ambulante Reha machen.
Nimm dir die Zeit für den Wiedereinstieg in den Alltag.
Du hast in der Reha auch immer Psychologen vor Ort, die gerne weiterhelfen.
Mach die Reha. Für mich war es auch ein großes Stück Krankheitsbewältigung.
Zur letzten Frage:
Rezidiv? Tja, wer weiß. Ich frage mich immer, wieso ich es überhaupt bekommen habe. Hätte ich was dagegen tun können? Nein, ich denke nicht.
Das ist mein Schicksal. Hab´s angenommen.
Jetzt muss die Krankheit mit mir fertig werden. ;-)
Ist dein Tumor komplett entfernt worden?
Sofern nicht - es gibt Alternativen!
Falls doch - super!
Ich würde mich wahnsinnig freuen, nochmal von dir hier zu lesen.
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Hallo vivo,
ja ich habe heute Reha beantragt, fast alle Leute raten mir dazu und ich bin ja gehorsam ;)
Das Teil konnte komplett entfernt werden, hat der Neurochirurg gemeint.
Zur Zeit ist es mir leicht Schwindelig und ich bin noch nicht ganz fit. Aber da die OP ja erst 2 Wochen her ist, ist das denke ich normal.
Dir weiterhin alles Gute und danke für deine Antwort.
Peter
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Hi Peter,
hab mich gefreut von dir zu lesen. :)
Ich wünsche dir für deine Reha alles Gute.
Nimm alles mit, was du kriegen kannst, Therapien, Gespräche etc.
Bei dir konnte der Tumor komplett entfernt werden. Du Glücklicher.
Hattest du so eine "gute" Lokalisation?
In welcher Klinik hast du dich operieren lassen?
Lass von dir hören....
Liebe Grüße
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Hallo,
ja es konnte alles entfernt werden meinte der Neurochirurg. Operiert wurde ich in der Uni-Klinik in Mannheim.
Gruß Peter
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Hi Peter,
Mannheim ist ja ne Ecke weg von mir. Da kenne ich mich nicht aus.
Warst du denn zufrieden mit der Klinik, bzw. den Neurochirurgen?
Wie geht´s dir jetzt?
Magst du dich austauschen, oder lieber nicht so drüber reden?
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Hallo Peter,
habe wie Du ein pilozystisches Astrozytom - wurde nach einer Hirnbiopsie im Januar 2008 diagnostiziert, war zu diesem Zeitpunkt auch 39 Jahre alt.
Mein Astro ist inoperabel wurde deshalb mit einem Jod-125-Seed-Implantat bestrahlt. Zwischenzeitlich geht es mir wieder richtig gut - war im August 2008 zur Reha und konnte anschließend mit einer Wiedereingliederung beginnen und diese auch erfolgreich beenden.
Mit unserer Diagnose hat man wirklich GLÜCK im Unglück.
Also Kopf hoch! Falls Du noch Fragen hast - beantworte ich die sehr gerne.
Ganz liebe Grüße und alles Gute für Dich
Susanne
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Hallo su und vivo,
da ich noch nie im Krankenhaus war kann ich nicht wirklich sagen was gut und was schlecht ist. Aber in Mannheim wurde ich gut betreut und die haben sich alle Mühe gegeben.
Mir geht es echt gut, nur die Narbe am Hinterkopf spannt ein wenig. Aber damit kann ich leben ...
Viele Grüße und noch mehr Gesundheit
Peter
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Hallo zusammen! :)
@Susanne
Mein piloz. Astrozytom ist auf Grund seiner Lokalisation auch inoperabel.
Aus diesem Grund hatte ich auch die Möglichkeit eines Seeds in Betracht genommen.
Habe mich dann aber fürs GammaKnife entschieden - was für mich wohl auch die richtige Entscheidung war.
Das Risiko bei der Seed Implantation war zu hoch.
Ich finde es toll mit jemandem Erfahrungen auszutauschen, der einen anderen Weg gegangen ist, als ich selbst.
Wo hast du die OP machen lassen? Bei Prof. Storm in Köln?
Hast du schon sichtbare Erfolge durchs Seed?
Ich hoffe, wir können ein wenig Erfahrungen austauschen....
@Peter
Ich freue mich für dich, dass du so gute Erfahrungen gemacht hast.
Mach dir wegen der Narbe keine Sorgen, das Spannen am Anfang ist normal. Ist vielleicht ganz gut, wenn du sie mit freiöl oder etwas ähnlichem eincremst.
In der ReHa kannst du dir Narbenmassage geben lassen. Das dient zur Beweglichkeit der Narbe, Sie wird flacher und spannt nicht mehr.
Am besten bei den Physiotherapeuten fragen, ob auch einer Osteopathie kann. ;)
Liebe Grüße an euch
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Hallo,
die Narbe spannt in der Tat. Bei jedem Kopfdrehen merke ich die. Habe mir Contractubex Salbe besorgt. Wenn diese jedoch 10 Minuten auf der Haut ist fängt es wie blöd an zu jucken, bin wohl Allergisch dagegen. Jetzt mach ich halt nicht s mehr drauf.
Gruß Peter
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Ach ja ... noch eine Frage.
Ich habe nach der Op nicht mehr meinen eigenen Schädelknochen eingesetzt bekommen, sondern etwas aus Plastik/Kunststoff.
Kann man damit so umgehen wie vor der Op?
Gruß Peter
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Hi Peter,
ich hatte nach meiner ersten OP "Dermatix" benutzt, weil meine Narbe wulstig war und diese Salbe sie etwas flacher machen sollte.
Ich glaube aber, das die Ausgabe für diese extrateure Narbensalbe sich nicht gelohnt hat.
Ein bißchen freiöl um die Narbe vorsichtig herum massieren ist genauso gut, da es halt die Durchblutung fördert und somit auch die Wundheilung.
Hat eigentlich auch jeder Physiotherapeut so zu mir gesagt.
Allergisch habe ich bisher auf nichts reagiert
und deine Salbe - die Contractubex - kenne ich gar nicht.
Meine Narbe ist insgesamt 4mal geöffnet und verschlossen worden.
Insofern spannt es jetzt ein bissl, da einfach Haut fehlt, denk ich mal.
Meine Narbe ist 14 cm lang und wenn ich den Kopf nach vorne nehme, kann man hinten eine Spannung fühlen.
Eine Physiotherapeutin nannte es "wie eine gespannte Gitarrensaite".
Klingt aber schlimmer, als es ist.
Ich komme jetzt gut klar, hab kein Spannungsgefühl mehr und vergesse sogar meistens meine Narbe.
Ich habe auch eine Plastik eingesetzt bekommen. Hat der Neurochirurg fantastisch modelliert, es fühlt sich an wie mein "alter Schädel".
Ist jetzt aber auch schon die dritte Plastik, weil´s so viele OP´s waren...
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Hi Vivo,
Freiöl werde ich mir morgen auch besorgen, danke für den Tipp. Im Moment mache ich Aloe-Vera-Creme drauf, das scheint auch zu helfen.
Meine Plastik fühlt sich voll sltsam an wenn ich mit der Hand drüber fahre, so unecht irgendwie ;-)
Gruß Peter
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Hi Peter,
klappt´s mit dem freiöl?
Du schreibst, dass sich deine Plastik so unecht anfühlt.
Ich weiß jetzt gar nicht, wo deine OP-Stelle war.
Bei mir ist es am Hinterkopf. Da hat man eh so eine Einbuchtung, so dass man eventuelle Unebenheiten nicht spüren kann.
Also ich kann mich erinnern, dass meine allererste Plastik sich auch fies anfühlte. Saß auch nicht richtig fest, so dass man den Deckel immer etwas nach innen drücken konnte. Schrecklich und auch schmerzhaft!
Jetzt bin ich zufrieden, sitzt echt gut und fühlt sich nicht fremd an.
Ich hoffe, du kommst mit deiner Plastik bald zurecht.
Lass es in der Reha mal von einem Physiotherapeuten checken. Die haben eh goldene Händchen und sorgen für ganz viel Wohlbefinden. :)
Wann geht´s denn bei dir jetzt los?
Weißt du schon, in welche Rehaklinik du gehst?
Grüße
vivo
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Hi Vivo,
die Stelle ist zwischen Ohr und Hinterkopf, also nicht genau in der Mitte, sondern versetzt.
Ich was in einer Apotheke, freiöl für ne Narbenbehandlung kannten die nicht. Sie hat mir aber ne Probe einer Augensalbe, deren Inhaltsstoffe zur Narbenbehandlung gerne genommen wird, mitgegeben. Scheint zu wirken.
Habe den Antrag zur Reha gestellt und noch nichts von denen gehört.
Gruß Peter
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Hi Peter,
ist ne blöde Stelle. Da geht´s gerade so die Kurve rum, wenn man mal fühlt.
Hast du denn bei einem Seitenvergleich Unterschiede?
Frei Öl speziell für die Narbenbehandlung gibt es meines Wissens übrigens nicht. Ich hatte das ganz normale Frei Pflegeöl.
Wie heißt denn die Augensalbe, die du bekommen hast?
Interessiert mich jetzt echt mal, was da drin sein muss, damit es wirkt.
Wegen der Reha musst du ein bisschen nachforschen, warum es so lange dauert. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass alle Stellen, von denen die Genehmigung abhängt (Sozialarbeiter, Neurochirurgen, Rentenversicherung/ bzw. Krankenkasse, Reha-Klinik) es nicht so eilig haben.
Offiziell heißt es aber, dass die Reha/AHB spätestens 4 Wochen nach der OP beginnen soll.
Hast du den Antrag selbst eingereicht, oder hat das eine Sozialarbeiterin für dich gemacht?
Irgendwo hängt´s mal wieder....
Bleib am Ball! :)
Alles Gute
vivo
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Hi Vivo,
beim Seitenvergleich merke ich keinen Unterschied.
Die Augensalbe ist von Louis Widmer und ist ne intensive anti-ageing-Pflege. Den Rest kann sich meine Frau unter die Augen schmieren ;)
Die Rehaunterlagen sind unterwegs, mein Arzt und die Krankenkasse haben die schon weggeschickt.
Gruß Peter
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Hallo Vivo,
entschuldige, das ich mich jetzt erst melde - ich war eine Woche im Winterurlaub. Zu deiner Frage, mir wurde in der Uniklinik Freiburg das Seed implantiert. Anschließend wurde ich vierteljährlich überwacht (MRT). Jetzt nach einem Jahr, wurde mir in Freiburg gesagt, das sie mit dem Verlauf zufrieden sind. MRT nur noch halbjährlich notwendig - für die nächsten 2 -3 Jahre.
Wurde dein pilozyst. Astrozytom erst operiert und dann bestrahlt? Weil Du etwas von einer OP geschrieben hast und von einer großen Narbe?
Wie ging es dir nach der Gamma Knife Behandlung?
Bei mir hat es nämlich ca. 1 Jahr gedauert - bis ich nach der Seed-Implantation wieder soweit hergestellt war, kommt aber wahrscheinlich auch durch die Lage des Tumors.
Würde mich freuen von Dir zu hören.
Grüße Susanne
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Hallo zusammen!
@Susanne
Schön wieder von dir zu lesen. :)
Um deine Frage mal direkt zu beantworten:
Ja, ich wurde auch operiert.
Zu allererst eine Biopsie, dann GammaKnife und dann noch einmal eine OP.
Direkt nach der GammaKnife ging es mir super.
Leider entstand dann aber etwas später ein Ödem um den bestrahlten Tumor herum und ich hatte auf Grund der zunehmenden Raumforderung einige Ausfälle. Es musste dann Platz geschaffen werden und so kam es zu einer weiteren OP, wodurch mein Tumor jetzt sehr stark minimiert wurde.
Mein Tumor liegt übrigens im Hirnstamm.
Hattest du durch den Seed denn auch ein Perifokalödem, oder waren es andere Probleme, die du bekommen hast?
Hat sich dein Tumor schon verkleinert, oder ist er im Wachstum stehen geblieben, oder wie muss man sich die Wirkung vorstellen?
Ich kenne jetzt durch meine letzte OP gar nicht den exakten Verlauf durchs reine GammaKnife. Allerdings wäre die OP ohne Bestrahlung sicherlich nicht so erfolgreich gewesen.
@Peter
Was macht der ReHa-Antrag? Schon genehmigt?
Wenn du den Ort weißt, gibt mal bitte am Ende einen Erfahrungsbericht über die ReHa-Klinik.
Ich hoffe es geht euch allen soweit gut!
Liebe Grüße
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Hallo zusammen,
meinen Reha-Antrag habe ich am 17.02. weggeschickt. HEUTE habe ich die Eingangsbestätigung aus Berlin erhalten. Habe heute Mittag gleich dort angerufen und die Dame am Telefon meinte: "Der Antrag ist gestern angekommen und ich muss mich schon noch ein wenig gedulden"
Das ist wohl das Los eines Kassenpatienten, vielen Dank Frau Gesundheitsministerin Ulla Schmidt.
Peter
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Hallo Peter,
ich denke nicht, dass es an deinem Versicherungsstatus liegt. Die Reha übernimmt auch nicht deine Krankenversicherung, sondern die Rentenversicherung - richtig?
Bei mir wurde es damals per Eilantrag genehmigt. Wenn es einmal in Berlin eingegangen ist geht es sehr schnell.
Du bekommst ein Bearbeitungszeichen mitgeteilt und kannst darunter nochmal nachfragen.
Eine AHB geht halt schneller....
Liebe Grüße,
Bea
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Hallo Peter
ich habe auch einen REHA Antrag gestellt. Ich habe ihn am 25.02. direkt nach Berlin geschickt. nicht über die Krankenkasse. Gestern habe ich auch die Empfangsbestätigung aus Berlin bekommen und dann dort angerufen. Dort hat man mir gesagt dass die Unterlagen heute (also gestern) zum Arzt gegangen wären und das ganze dann noch etwa zwei Wochen dauern würde.
Liebe Grüße
Andrea
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Hallo Vivo,
ja, ich hatte auch ein Ödem um den Tumor zwar nur ein kleines. Man kann auch nicht genau sagen, warum ich so Probleme hatte, der Tumor sitzt bei mir am Antrieb und Gefühlsleben und an dieser Stelle ist es auch sehr eng.
Der Arzt der die Biopsie durchgeführt hat - war vor dem Eingriff auch nicht sicher, ob es an dieser Stelle mit einem Seed klappt, ging dann aber zum Glück doch.
Durch die Strahlenbehandlung wird der Tumor nur gestoppt, er wird auch nicht kleiner und geht schon gar nicht weg.
Man kann nur hoffen, das er sich nie mehr in Gang setzt. 2008 musst ich vierteljährlich zum MRT - jetzt zum Glück nur noch halbjährlich.
Am Hirnstamm ist eine OP doch sehr gefährlich - wo wurdest Du denn operiert? Wie geht es Dir denn heute?
Grüße an alle Susanne
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Hallo zusammen,
ich bin halt nur wütend auf unser System ... bin seit 4,5 Wochen operiert, sitze hier rum und es tut sich nichts. Bis ich in Reha komme werd ich sie nicht mehr brauchen ...
Mein Tumor war auch in den Hirnstamm geästelt, heutzutage geht schon recht viel.
Gruß und allen ein schönes Wochenende.
Peter
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hallo pmraffel
Darf ich fragen wer den Reha oder AHB-Antrag gestellt hat?
Meist liegt hier der Hund begraben.
Fips2
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Hallo an alle :)
@Peter
Tut mir echt leid zu lesen, dass du noch immer nicht zur Reha bist.
Meine erste Reha war auch erst ca. 6 Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Hab auch immer gesagt: Bald brauch ich es nicht mehr.
Na ja, hilfreich ist es dennoch gewesen, aber ideal sicherlich nicht.
Es ist ja schließlich vorgegeben, dass man eine AHB spätestens 4 Wochen nach Krankenhaus-Entlassung antreten soll.
Die Mühlen mahlen mal wieder langsam....
Ruf doch nochmal dort an und frage nach, vielleicht hilft´s ja...
Ich drücke dir die Daumen.
@Susanne
Dein Tumor sitzt am Antrieb und Gefühlsleben?
Sorry, bin nicht so bewandert. Heißt das jetzt im limbischen System im Frontallappen?
Was für Ausfälle hattest/hast du denn?
Kann mir das nicht so richtig vorstellen...
Meine OP war übrigens in Duisburg.
Der Hirnstamm ist leider eine äußerst ungünstige Position für einen Tumor - aber man kann es sich ja nicht aussuchen.
Gott sei Dank hatte ich extrem kompetente Neurochirurgen.
Ich bin zwar nicht ganz ungeschoren aus der Sache rausgekommen - sprich ich habe durchaus einige neurolog. Ausfälle - aber ich lebe noch und wohl auch noch eine ganze Weile weiter.
Immer positiv denken und weiter machen.... ;)
Liebe Grüße
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Hallo zusammen,
den Reha-Antrag habe ich selbst gestellt, wüsste nicht wer das sonst tun könnte.
Gruß Peter
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Hallo zusammen,
ich wurde heute vor 5 Wochen an nem Astro I operiert. Eigentlich geht es mir recht gut.
Gestern bin ich bisschen spazieren gegangen und hinterher war ich total ko. Jede kleine Anstrengung macht mich total müde. Ist das normal?
Gruß Peter
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Oh JA!
Das ist normal. Bei mir hat es ca. 2 Monate gedauert, bis mir das laufen nicht mehr so viel ausgemacht hat.
Bei uns ist bei der Wohnung lediglich ein kleiner Berg/Hügel und wenn ich oben angekommen bin, habe ich gekeucht.
Der Körper muss mit der OP erstmal fertig werden. Und danach musst du deinen Körper von ausruhen erstmal wieder in Gang kriegen.
Tipp: (den hab ich bekommen) Langsam anfangen wieder Sport zu machen. Und wenn es am Anfang nur ein paar Minuten sind. Danach halt versuchen immer wieder ein paar Minuten drauf legen. Den Körper dran gewöhnen. Natürlich leichten Sport. Walking, Yoga oder ähnliches.
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Hallo zusammen,
eine der häufigsten Beschwerden von Astropatienten ist die Kurzatmigkeit und die fehlende Kondition.
Das baute sich bei mir erst wieder sehr langsam auf. Und so fit wie vor der Erkrankung bin ich nie wieder geworden.
Da ich aber immer mit dem Hund raus bin und auch im Haus viel Bewegung habe, regenerierte es sich schon irgendwann wieder.
Lass dir die Zeit die du brauchst, Peter.
LG,
Bea
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Ich hab ein paar Wochen nach der OP auch versucht zu joggen. Mir gings richtig dreckig aber ich dachte das kommt vom Rauchen. (Das habe ich natürlich bald aufgegeben)
Aber jetzt ein Jahr nach der OP müsste es mir doch wieder ganz normal gehen von der Kondition her, oder? Ich bin zeitlich sehr ausgelastet und komme deshalb kaum zum joggen. Bei Schlittschuhlaufen, Snowboarden und Fahrrad fahren habe ich keine Probleme aber das war nie so ansträngend wie das joggen...
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Leider kann ich nun nicht erklären wie sich die Zusammenhänge verhalten und warum viele Menschen sich nicht mehr so konditioniert und belastbar fühlen. Aber ich gehöre auch dazu.
Meine OP ist nun drei Jahre her. . .
In der Reha hat mein gemeint, man könne meine Kondition ganz normal aufbauen. Aber das ist völliger Quatsch gewesen.
Es ist wesentlich schlimmer immer wieder auf den Boden der Tatsachen zu fallen als sich langsam mit dem abzugeben was man noch hat. Und das ist doch auch nicht wenig, oder? ;)
LG,
Bea
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Hallo zusammen,
das Seltsame ist aber, dass ich mich in den ersten 2 Wochen nach der Op sehr gut gefühlt habe und jetzt stelle ich erst die ganzen Beschwerden fest.
Gruß Peter
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Hallo Pmraffel
Siehst du.Genau das ist der Grund, warum wir hier immer wieder predigen eine Reha oder AHB in Anspruch zu nehmen.
Zur Frage wer für die Beantragung zuständig ist, gibt es eine klare Antwort.Der Sozialpädagoge,den es in Jeder Klinik gibt.Das sind Personen die extra dafür eingestellt sind und sich in diesem Bereich auskennen(sollten).
Wir müssen nur im Laufe der Zeit feststellen,dass viele davon ihre Zeit offensichtlich absitzen anstatt Ihre Arbeit zu tun wie es sich gehört.Entweder sind die Büros ganz versteckt im hinteren Teil der Klinik.Oder es wird schon tunlichst vor der OP nicht darauf hingewiesen,dass es diesen Dienst gibt und der Patient Anspruch darauf hat.
Man kann auch ruhig mal ansprechen,dass man als Tumorpatient Anspruch auf einen Reha hat,auch wenn der Arzt etwas abblocken sollte oder meint das bräuchte man nicht.Es gilt für alle Tumorerkrankungen.Egal welcher Grad und ob gut oder bösartig.
Näheres hierzu findes du hier:
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,2613.0.html
Er hat ja hinterher die Probleme nicht mit den Folgen und Handicaps.
Man darf sich auch nicht scheuen,durch den Arzt oder das Pflegepersonal den Sozialpädagogen zum Patienten bestellen zu lassen.Das ist seine Pflicht,falls der Patient nicht dazu in der Lage ist zu seinem Büro zu kommen.
Es gibt auch andere Kliniken,bei denen es vorbildlich läuft. Da wird meist schon vor der OP oder gleich danach mit dem Patienten,AM BETT !!!!,alles besprochen und der entsprechende Antrag gestellt.Da kann der Patient seine Wünsche dazu äußern und der SP schaut dann ob er es den Wünschen des Patienten entsprechend in die Wege leiten kann.
Meist haben die Kliniken auch recht gute Partnerkliniken für AHB und REHA von denen sie wissen,dass es dort so läuft wie es sein soll.Hier kann man sich auch ruhig vom SP mal Vorschgläge machen lassen.
Meine Frau wurde 2 Tage nach der OP von SP am Bett besucht um den AHB-Antrag zu bearbeiten.Er hatte von 4 Kliniken Prospekte dabei, die von der Indikation angebracht waren.Sie waren als Vorschläge gedacht.Eine davon hatte sie ausgesucht und war restlos zufrieden.Andere Patienten waren ebenfalls dort,genau so zufrieden und haben die AHB nicht im Geringsten bereut.
Gruß Fips2
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Hallo fips,
ich erinnere mich das ic im Krankenhaus diesbezüglich gefragt wurde. Es war jedoch ein oder zwei Tage nach der Op und ich habe es abgelehnt. Das ist mir eben erst eingefallen, nach der Op war ich total aufgeregt und wollte nur noch nach Hause.
Gruß Peter
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Hallo zusammen,
ich komme nächste Woche in die Schmieder Klinik Heidelberg. Hab echt gedacht, dass ich es nicht nötig habe. Aber ich hab null Kondition mehr, bin oft müde und total vergesslich. Ich hoffe dass das nach der Reha wieder besser ist.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Klinik?
Gruß Peter
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Hallo peter
dann wünsch ich dir dass die reha dir auch was bringt.... ich habe gestern auch mal wieder dort angerufen... dien entscheidung is gefallen und anscheinend gestern auch rausgegangen... wie das dürfen sie aus datenschutzgründen nicht sagen.
ich bin ja auch immer noch krank geschrieben und noch nicht fit, würde aber sehr gerne nächste woche zumindest es mal mit dem arbeiten versuchen..
wie lange war bei dir jetzt die zeit, ich meine dass der bescheid da ist, und die weg gehst? damit ich mich schon mal drauf einstellen kann, falls ne zusage kommt.
Liebe Grüße
Andrea
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Hallo Andrea,
mein Antrag habe ich am 16.02. nach Berlin geschickt und letzten Freitag ist der Bewilligungsbescheid bei mir angekommen.
Gruß Peter
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Hallo zusammen,
bin gestern aus der Reha (Schmieder-Klinik) entlassen worden. Hat gut getan.
Die Krankenkasse möchte gerne den Reha-Abschlussbericht haben, soll ich den denen senden?
Gruß Peter