HirnTumor Diskussionsforum
Sonstiges zum Thema Hirntumor => Umwelteinflüsse und Risikofaktoren => Thema gestartet von: KarlNapf am 07. März 2009, 12:28:29
-
Das wäre ja noch schöner, wenn Magnetfelder einen Hirntumor auslösen könnten, dann könnte man ja niemand mehr ins MRT schicken. Wobei: die Risiken dieser hohen Magnetfeldstärken sind noch nicht bis ins Detail erforscht, man unterschreibt ja auch vorher, daß man bereit ist, die Untersuchung auf sich zu nehmen. CT ist mit ein/zwei Gy Strahlenbelastung verbunden, MRT mit einem bestimmten Magnetfeld. Seien wir froh, daß wir keine Zugvögel sind und keinen Magnet"sinn" haben.
Occupational exposure to magnetic fields and the risk of brain tumors (http://neuro-oncology.dukejournals.org/cgi/content/abstract/15228517-2009-002v1)
Der letzte Satz vom Abstract heißt (Zitat): Occupational exposure to magnetic fields [...] was not associated with an increase in the risk for glioma, glioblastoma or meningioma among the subjects evaluated in this study.
(Die Hervorhebung ist von mir).
-
Hallo,
ich muss vor der MRT-Kontrolle nichts unterschreiben.
Dass starke Magnetfelder Einfluss auf Tumore nehmen können, habe ich zumindest geahnt. In 2006 hatte ich eine Nervenentzündung im Wirbelkörper und bekam 15 x 60 Minuten Magnetfeldtherapie mit pulsierenden Feldern. Eine sehr hilfreiche Therapie, aber: in dem Jahr ist mein Meningeom um ca. 5 mm gewachsen. Zum Vergleich: im Jahr zuvor und im Jahr danach wurde kein Wachstum festgestellt. Seit dieser Erfahrung halte ich mich bei diesen Therapien zurück, weil auch mein Neurologe Bedenken hat.
Eine andere Studie zu den MRT-Untersuchungen besagt, dass keine negativen Einflüsse oder sonstige Folgewirkungen festgestellt werden konnten. Ich stelle mir jedoch vor, dass häufige MRT in kürzeren Abständen, je nach Gewichtung, Einfluss nehmen können.
Gruß
Bluebird