HirnTumor Diskussionsforum
Sonstiges zum Thema Hirntumor => Psychologische Betreuung => Thema gestartet von: schwede am 12. Oktober 2009, 19:01:56
-
Das Kreuz mit der Angst !!!
Ich habe dieses Thema hier reingebaut, weil ich fand es ist ein Oberbegriff in jedem Teil dieses Forums ist Angst zuspüren.
Was ist Angst überhaupt ???
Hier erstmal der Begriff Angst aus dem Lexikon.:
Angst
Reaktion auf eine unbestimmte Bedrohung im Ggs. Zur Furcht, die sich auf eine Bestimmte Bedrohung bezieht.
In der Psychologie wird Angst als unlustbetonter, mit Beklemmung (in der Brust und Herzgegend lokalisiert), Bedrückung, Erregung, oft auch quälender Verzweiflung einhergehender Gefühlszustand oder Affekt verstanden, hervorgerufen durch jede real erlebte oder auch bloß gedachte, häufig nicht einmal voll bewusste Lebensbeeinträchtigung oder – Bedrohung.
Jeder kennt sie keiner redet gerne über Ängste, weil es Negative Gefühle sind oder in einem aus Löst. Ist Angst tatsächlich ein Gefühl der Schwäche ???
Ist Angst immer Negativ zu bewerten???
In der Natur ist Angst/Furcht doch ein sehr wichtiger Mechanismus.
In diesem zustand wir der Körper Sensibilisiert die Sinne sind alle auf Alarm gestellt, unsere Haare werden aufgerichtet und wir Wirken Grösser und Stärker. Um uns besser zu Schützen!!!
Damit ist dieser Mechanismus doch eigentlich wunderbar.
Unser Haupt Problem ist unser Verstand, und natürlich unsere Zivilisation.
Es ist unnatürlich für uns mit sovielen auf einem Fleck zuleben.
Jeder der mit schon mal mit der U-Bahn gefahren ist kennt diese unbehagen eingefärcht mit Vilen Menschen die du nicht Kennst.
Da kommt dieser Mechanismus den uns die Natur gegeben hat jedes mal durch, wir haben uns nur daran gewöhnt.
Was sagt mir das, eigentlich stehen wir Menschen immer unter Strom.
Wenn auch Unbewusst.!!!
So das heisst unsere Ängste die wir haben sind total Überspannt.
Jetzt in Berlin habe ich wieder mit sovielen Menschen Gesprochen die alle Ängste haben ob Betroffener oder Angehöriger.
Angst ist auch nichts wofür man sich Schämen muss. Sie ist immer noch ein Wichtiges Instroment in Uns.
Die Menschen sollten nur aufpassen das sie die Angst nicht Lähmt.
Tja jetzt kommt die Grosse Frage wie macht man das ???
Angst so was habe ich auch, manchmal sogar sehr viel davon.
Mein grösstes Problem ist nicht die Angst selber, sonder die mit ihr verbundenen Gefühle die in mir das Signal vorsicht Schwäche auslösen.
Also wird in mir ein Hebel um Gesetzt, musst unterbunden werden Schwäche gibt es nicht nach Aussen hin :( ::) :-[
In dem Menschen selber gibt es genug davon. ::) :-[ :-[
Gefühle sind doch eigentlich schön, warum ist der Körper dann so das er sich so Stark dagen wehrt.
Gefühle sind daher das Problem.
Zumindest in meinem Körperes bringt Unsicherheit.!!!
Es kommt eine plötzliche Situatiuon , wie ein Tumor und sein Kartenhaus droht zusammenzufallen. Was nun Angst breitet sich aus !!!
Dafür war mein Gefühlsmechanismus sehr sehr Gut undist er auch nochsehr Gut, doch erhat ja auch Nachteile ales hat zwei Seiten.
So was kann ein Mensch nun tun um diese Ängste und Gefühle zu begegnen.
Erstens: Ruhe bewahren auch wenn es blöd klingt
Zweitens: Um den Druck der Angst zu nehmen,was hat sich wirklich verändert.
Was war vorher schon da, z.B. Sterben musste ich vorher auch schon.
Dritten : Nicht ein Igeln, weiter machen Sehen was Geht noch, das was Kaputt ist erstmal aussen vor stehen lassenund dann verbessern nach dem abchecken..
Viertens: Nicht alles glauben was einem gesagt wird.
Filtern ist die Deviese, höre auf dein Herz und du liegst richtig.
Ich weiss es ist schwer den Ruf desHerzen zu Hören um soviel Schrott der da plötzlich da lieg unter und über dir.
Fünften: Suche dir Hilfe und zwar wahre Hilfe. Ein Freund oder Psychologe ander in der Sitoation
Lass die „Freunde“ die jetzt gehen ,gehen.
Sechsten: Informiere dich rede mit den Menschen !!!
Und Siebtens besiege deine Angst vor der Zukunft, entscheidend ist die Gegenwart, den nur in der Gegenwart kannst du etwas Bewirken.
z.B. am Freitag bevor ich nach Berlin zum Hirntumortag gefahen bin hätte ich diesen Text noch nicht schreiben können, warum??? Weil ich noch nichtwusste das mich das Bewegt.
Es war Zukunft für mich.
Und die Vergangenheit habe ich ja schon erlebt, also kann ich sie nicht mehr verändern.
Die Gegenwart ist die Wichtigste Zeit.
Es gibt genug offene Türen, nutze sie.
Keiner stellt dich vor eine Entscheidung nur du und zwar mache ich diesen Schritt oder Bleibe ich Lieber hier.
Vor lauter Angst stellen sich viele Menschen selber ineinen Käfig, die Tür ist offen von dem Käfig gehe durch und geniesse diesen Blick ohne Gitterstäbe.
So viel geschrieben, aber ich fande es sehr wichtig dieses zu teilen mit euch.
Ach so ich kann euch diese Hilfen nur Geben weil der schwede diese Dinge selber durch Lebte oder immer noch mit Lebt. Ich weiss das ich die Kraft zu Siegen besitze.
In dem Büchlein Herzblatt von der DHH auf dem 25.Hirntumortag sind viele gute Sprüchlein .
Einen fand ich besonders gut.
Nur du alleine schaffst es, aber du schaffst es nicht alleine.
Danke für euer Lesen und vielleicht kommt ja eine kleine Diskussion dazu ihr habt ja auch Erfahrungen mi T Angst und Gefühlen wie geht ihr damit um .Ein Tip für den schweden ich hasse gefühle esist für mich einfach ein Zeichen der Schwäche.
Entschuldigt mich ich Weine gerade so vor mich hin.
Gruss schwede
-
Lieber Schwede,
ich antworte mit einem Spruch der klugen Marie von Ebner-Eschenbach:
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
Die Kunst liegt darin, die eigene Angst soweit zu akzeptieren, ohne dass sie uns beherrscht.
Es gibt scheinbar unbegründete Ängste bei Menschen, die von jetzt auf gleich unter Panikattacken leiden.
Und es gibt begründete Ängste. Die Diagnose Hirntumor ist ein Grund, Angst zu haben, deswegen muss man sich nicht schämen. Solange der Untermieter keinen Kummer bereitet, liegt alles fern und scheint uns nicht zu betreffen. Aber dann gibt es z.B. Hirntumortage - da wird man schonungslos mit der Realität konfrontiert. Das ist in dem Moment noch nicht wirklich schlimm, weil man dort mit vielen Betroffenen zusammen ist und sich vielleicht auch austauscht.
Aber dann - danach ist man wieder allein...
Mir und anderen Teilnehmern im Herbst 2008 erging es ähnlich, weswegen ich bei der Erhebung der Dr. Hirntumorhilfe eine psychologische Betreuung der Teilnehmer im Bedarfsfall vorschlug.
Du hast ja schon geschrieben, dass Ängste uns vor Gefahren schützen können, aber leider nicht vor allen - z.B. nicht vor schweren Erkrankungen.
Ich habe längere Zeit nach der Diagnose und dem vorherigen Zusammenbruch meiner Schwester unter panischen Ängsten gelitten, bin nachts mit hohem Blutdruck wach geworden, hatte Atemnot. Nach vielen therapeutischen Gesprächen gelangte ich zu dem Standpunkt, dass es keine Rolle spielt, ob ich in Panik gerate oder nicht, weil es Situationen gibt, auf die das keinen Einfluss hat. Also habe ich für mich entschieden, dass es besser ist, diesen Situationen mit Ratio zu begegnen, ohne ihre Tragweite zu unterschätzen. Das hört sich nach Pragmatismus an, aber es ist meine Art, mit unerwarteten Geschehnissen (z. B. mit dem Schädel auf Kopfsteinpflaster aufschlagen) fertig zu werden.
Ich hoffe, dass es Dir heute wieder etwas besser geht - und wenn nicht, lass die Tränen ruhig kullern, sie sind ein gutes Ventil. Hier sind Menschen, die Dich verstehen.
LG
Bluebird
-
Hallo Schwede
ich bin so froh , dass du mit dem Thema hier extra angefangen hast! Ich habe in den letzten Tage immer Mal wieder über meine Probleme geschrieben. Angst ist nur ein Teil davon!
Was ich ungeheuer gut fand , beim durchlesen unterschiedliche Threads war ein Beitrag zu Anfang des Jahres ' Freundschaft' . Fand ich zumindest eine sehr ehrliche Beschreibung und Darstellung von Emotionen. Ich habe überlegt , den Thread zu 'wiederbeleben' weil ich Thema Emotionen für sich für sehr wichtig halte.
Was ich sehr beeindrückend empfand war die Tatsache , dass viele das gleiche empfinden. Es war für mich eine Bestätigung dass meine Ängste und erlebnisse berechtigt waren . Da mir immer bei jeder Kleinigkeit vorgeworfen würde dass ich zu empfindlich sei und alles falsch verstehen würde! Ich began an mich selbst zu zweifeln. Ich fand mich sogar nicht mehr in der lage über meine Übelkeit während des Chemos irgend etwas zu sagen !
Das Forum ist grossartig ! Es werden so viele Hilfestellungen angeboten. Nur das Thema was du jetzt anschneidest spricht mir aus dem Herzen.
Angst , nicht nur was mein Tumor mir bedeutet für den rest meines Lebens , nein sondern was er für Auswirkungen auf mein Alltag hat Heute und jetzt hat.
Angst , wir sind nicht allein damit betroffen ! Unsere Umwelt kämpft auch, manchmal mit fatale Ergebnisse.
Ich durchlebe eine Phase, wo ich nicht nur mit meiner Erkrankung mich auseinandern setzen muss, sondern acceptieren zu müssen das manche Freundschaften nicht mehr exsistieren. Meine Ehe ist kapputt und und und...
Ich muss leider feststellen , dass nach 26 Jahre mein Mann mich Jederzeit im Stich lassen wird. Ich habe mich entschieden zu trennen. Es hat mir sehr sehr viel Kraft gekostet einzugestehen was ich schon lange wusste. Es wird mir auch Kraft kosten , den Weg einzuschlagen , den ich nehmen wird. Es macht mir Angst , furchtbare Angst .
Mein Mann ist Feige , er will mit meiner Erkrankung nichts zu tun haben , wird es niemals zugeben daher schaut er mit Absicht , dass ich den Schritt machen muss. Wenn es so weiter geht , dann verliere ich meine Würde.
Ich habe für mich entschieden, dass der Rest so kostbar ist und nicht verschwenden wird. Ich wirde gehen und versuchen das wichtigste in meinem Leben zu definieren und darauf aufzubauen.
Ich habe ein sehr guten Job und einige sehr gute Freunde.
Die Angst wird bleiben und für uns ein ständiger Begleiter sein. Aber es gibt gute Tage auch , da bin ich mir sicher , denn die haben wir verdient!
Ein Immunneurologe sagte mir die Tage; Eine chronische Erkrankung polarilsiert Beziehungen, entweder findet man halt oder die Beziehung geht auseinander. Er gab mir den Rat , den Schuld nicht bei mir zu suchen. Er sagte wenn Sie bis jetzt den uneingeschränkte Halt noch nicht bekommen haben, dann werden sie lange und vergeblich warten. er sagte wir brauchen die stärke für uns , damit wir mit unserer Angst klar kommen und die Heilungsprozesse zu unterstützen. Er ist zwar Fachspezialist für Multiple Sklerose , sagte aber dass es bewiesen sei , dass Schübe einer Erkrankung mit psychlogischem Streß verbunden sind .
Krankheitsverläufe sind optimaler wenn die Psyche unterstützt wird. Daher zu erkennen wann unsere Grenze erreicht ist und Hilfe zu verlangen.
Ich hoffe hier ist der Anfang eine rege Diskussion und Unterstützung
Alles Liebe
Kit
-
Hallo Kit und alle anderen.
Ist angst ein Teil von deinen Problemen oder sind die Probleme ein Teil von deiner Angst ???
Was der beiden wäre den Schlimmer ???
Was zum Nachdenken !!!
Kit warum Überlegst du den nur den Thead Wieder zubeleben mach es.
Was bewegt uns den Menschen den immer dazu zu Überlegen und nicht zu Handeln..
Da stehen soviele Türen offen wenn es zuviele sind können wir uns nicht Entscheiden, haben wir uns entschieden, nächte Angst was ist dahinter.
So in unserem Fall wurde für uns eine Geöffnet die wir garnicht haben wolten (der Tumor) nun die Tür ist zu wir können nicht mehr zurück.
Vor uns stehen aber doch noch soviele Türen offen. Bei einigen sehen wir nur Ängste Sorgen. Und wolen die Tür nicht offnen.
Bei anderen scheint die Sonne aber wie sind Misstrauisch das kann nicht so toll sein.
Erfahrung ist ein Instrument das sehr viele Ängste schürt.
Durch unsere Erfahrungen wird unserer Blickfeld immer mehr ein geengter, wenn wir es nicht Trainieren,das Positive ist immer gegenwärtig.
Nur unser Negatives ist stärker, bei vielen Menschen ist es so. Das Positive zu Sehen ist nichtimmer einfach gebe ich zu..
Ich beobachte diese Phanomene überall auch manchmal an mir selber, wie kann man sich nun befreien von Ängsten, Das geht leider nicht.
Blubird hat schon das richtige dort geschrieben. sie darf uns nicht Beherschen.
Jeder Mensch macht es anders, um mit den Ängsten Gefühlen und Emotionen umzugehn .
Ich Freue mich über Angst zu sprechen zu dürfen. Es tut mir gut .Es ist ein neuer Weg andenem gerade die Knospen wachsen die bald neue Blühte zeigen in allen Farben da bin ich sicher.
Den Horizenten zuerweitern ist das Ziel dadurch kann es besser werden.
Es ist auch irgendwie ein Zwang in mir den hatte ich schon immer möchte was Bewegen.
Kit gehe deinen Weg es wird Besser,kann man garnicht glauben weiss ich !!!
Wann hat ein Mensch verloren???
Wenn die anderen einen Aufgeben, oder er sich Aufgibt ???
Gruss schwede
-
Hallo Schwede und alle Anderen,
wie gesagt , bin froh dass du das Thema anschneidest sonst hätte ich tatsächlich den anderen Thread reaktiviert. Ich finde auch , dass Thema Angst angesprochen werden muss, auch wenn sie uns nicht beherrscht! Die Angst glaube ich nachwie vor ein ständiger Begleiter sein wird, vor jeder Untersuchung , Jeder MR , Jede Rezidiv und neue Therapien. Denn Hoffnung kommt nie allein.
Wenn die Angst uns beherrschen wurde, dann wurden wir nicht zu den Untersuchungen gehen, tun wir aber weil wir die Hoffnung auf gute Nachrichten haben. Dann geht es immer ein Schritt weiter.
Die Angst hat auch sein Vorteile, uns skeptisch über vorgeschlagene Wege , Therapien etz zu haben. Diese Skepsis sollen wir für unsere Erkrankung nützen ; Meinungen abzufragen, im Forum nach Therapie Optionen zu suchen , im Internet zu recherchieren, zweit Meinungen einzuholen.
Angst ist kein Fremdwort für mich, ich habe schon in sehr jungen Jahren die verantwortung für mich übernommen was Bildung und Beruf anging. Vertreibung aus meinem Land , Flucht in einem Fremdenland ( Deutschland! was nun mein gewählte Heimat geworden ist) Zurücklassen von Familie , Geschichte , Freunde , Besitz. Finanzielle Sorge und der Erhgeiz neu anzufangen aus dem null, beruflich in ein Männerdomaine Karriere trotz Kinder zu machen letzlich bis zu einem leitender Position. All das war mit Angst verbunden, nun waren es aber Sachen die entweder klappten oder auch nicht . Viel davon lag in meinem Hand, aus schlechte Situationen was besser zu machen. Ich hatte es in grossen mit Menschen zu tun und glaub mir wenn du in einem Land lebst , wo ein Dikatator regiert , lernst du sehr schnell. Aus Kinder werden Erwachsene . Von vertriebene Volker lernt mann umheimlich viel was echte Leid ist. Vertreibung , Hinrichtung , Verfolgen, Entführung sind keine Fremdworte für mich.
Auch beruflich bin ich in humanitärischen Bereich tätig und jeden tag mit Tod und Verzweifelung konfrontiert.
Trotzdem hat mich die Erkrankung gelehrt . Ich fühle machtlos. Mein Tumor ist ein Teil von mir. Ich wird weiter lernen müssen. Sie wird mich zwingen Entscheidungen zu treffen , die ich eventuell verschoben hätte, dafür bin ich meinen Tumor echt dankbar. Das ' normale Leben ' macht uns zumindest ich manchmal Feige klare Entscheidungen zu treffen, das ist nunmal vorbei! Ich werde vieles noch lernen müssen , dafür bin ich nun bereit . ich bin nur gespannt wie dieser Prozess aussieht. Ehrlich gesagt , ich bin ein freier Mensch durch meine Erkrankung geworden. Trotzdem habe ich Angst , weil ich Hoffnung habe!
Ist angst ein Teil von deinen Problemen oder sind die Probleme ein Teil von deiner Angst ???
Was der beiden wäre den Schlimmer ???Was zum Nachdenken !!!
Ich denke du hast einen Guten Punkt da, ich glaube sie gehören zusammen, es ist wie ein Teufelskreis! Irgendwo ohne unbedingt definieren zu müssen kann man den Kreis oder sollte man ihn unterbrechen müssen
Kit warum Überlegst du den nur den Thead Wieder zubeleben mach es.
Hier hast du ein bestimmten Punkt angesprochen ' Angst ' ist ein guter Anfang , lass Mal den anderen erstmal ruhen!
Was bewegt uns den Menschen den immer dazu zu Überlegen und nicht zu Handeln..
Überlegen und nicht handeln hat mehrere Grunde, ich handele nicht nur für mich , sondern es hängt das Leben 3 Andere daran. Ja mein Man , von dem ich nicht mehr viel halte aber auch die Verpflichtung meiner Kinder gegenüber! Ich denke nachwievor an ihr wohl , muss ich ja, daher die lange Verzögerung, aber nun bin ich an dem Punkt angelangt. Die Entscheidung habe ich getroffen und ich wird gehen. Habe an eine andere Stelle geschrieben , dass das Leben manchmal uns mehrere Wege zeigt, davon bin ich überzeugt. manche Entscheidungen, vor allem wenn mehrere Beteiligt sind dauern halt länger. Ich bin mit meiner Entscheidung glücklich und froh.
Du hast Recht , wir sind nicht gefragt worden , ob wir den Tumor haben wollen, der ist nun da, den Weg können wir nicht mehr zurückgehen . Die Frage ist , was machen wir daraus? Wie lange bleiben uns die Türe offen? Hoffe sehr lange!
Wir sind Misstrauisch ja, das kann nicht so toll sein. Das ist richtig , aber unsere Erfahrungen zeigen uns vielleicht die Wahre Geschichter der Menschen , die uns zuvor nicht so klar waren.
Erfahrung ist ein Instrument , der uns nutzlich sein kann! Durch unsere Erfahrungen sind unserer Blickfeld nicht immer einger sondern vorsichtiger. Ich bin überzeugt , dass das macht uns empfänglicher bewusster zu Leben und unsere Gegenwart zu schätzen.Bis wir da ankommen können , müssen wir unsere Erfahrungen sammeln, auch die schlechte zwischenmenschliche! und nicht nur unsere medizinische Erfahrungen.
Um das Positive zu Sehen müssen wir für uns klar sehen und definieren was negativ ist. Der Weg ist nicht einfach , aber machbar! Wir brauchen Zeit dafür. Meine sehr weise Onkologe sagte mir zu Anfang ' Je mehr Zeit in Lande geht und Sie stabil bleiben dürfen, werden Sie rühiger werden und die normal Sterblichen zeigen was Leben wirklich bedeutet' Ich glaube ich fange erst Jetzt an zu verstehen was er wohl gemeint hat.
Es ist auch irgendwie ein Zwang in mir den hatte ich schon immer möchte was Bewegen.
Da sind wir zwei ! Ich bin ein zwangahfter Mensch was das angeht! Ich habe ein ' angeborene Helfersyndrom ' . Durch mein Tumor hat sich das nicht geändert Gottseidank, ich bin nunmal mehr in der Lage dabei aktiver zu werden und es geht mir gut dabei
Kit gehe deinen Weg es wird Besser,kann man garnicht glauben weiss ich !!!
Ich wird meinen Weg gehen und zwar sehr bald , ich fühle mich schon besser seitdem ich es weiss
Wann hat ein Mensch verloren??? Wenn die anderen einen Aufgeben, oder er sich Aufgibt ???
Definitiv wenn er sich selbst aufgibt, denn nur er kann es schaffen , mit oder ohne Hilfe
Liebe Grüsse
Kit
[/quote]
Aber die Angst an ein unheilbaren Tumor selbst erkrankt zu sein ist eine kLasse für sich. Meine ganze lebenserfahrung konnte mich für die Tage nicht vorbereiten.
-
Hallo !!!
Hmm, Angst einständiger Begleiter das war es vor der Krankheit auch schon.
Sie hat sich nur ganz Stark verändert, oder sagen wir es mal so.
Sie ist Bewusster geworden das sie da ist.
Ein Ungutes Gefühl habe ich auch bei jedem MRT , aber eigentlich nicht mehr als nötig.
Wie soll ich jetzt das Erklären ???
Mir fällt da jetzt gerade nichts ein. Hoffe ihr könnt das trotzdem Verstehen.
Ja die Hoffnung ist für viele Menschen der Ausgleich gegen ihre Angst, du hast es schon schön geschrieben.
Dann hast duja schon eine Menge Leid gesehen und selber Erlebt.
Leid ist auch eine Sache die sich sehr Häufig in unserer Zivilisation versteckt sie ist Überall, die Menschen wollen sie nicht sehen. Warum schon sind wir wieder beim Thema Angst. Was nicht sein Darf muss Unterdrückt werden.
Ich habe hier in Hamburg schon eine Menge Leid gesehen, geholfen,weiss aber auch das es dort noch Steigerungen möglich sind. Leider!!!
Was lässt Menschen so zusammenbrechen.. Hier in dieser Welt es ist doch alles da!!! Und das immer. Essen ,Trinken warme Bude.
Und trotzdem hat diese Gesellschafft soviele Probleme.
Die Menschen streben nach Anerkennung, sind unzufrieden weil sie alles immer haben.
Neid und Gier sehe ich immer wieder auf unsinnigen wegen.
Als ich noch in der Obdachlosenhilfe tätig war habe ich gesehen das die se Mnschen die sowieso schon in dem tiefsten Dreck sind sich gegenseitig beklauen undverhauen.
Unbereiflich anstatt sich zu helfen der Schlafsackist Besser ist jetzt meiner . Neid Neid zerstört soviel und schürt auch wieder Ängste.
Na wir Menschen Verändern meist nur dinge diewirklich geändert werden müssen.
Dein Onkologe hat ein wahres Wort gesprochen, wie Leben einfach anders seit der Krankheit, Viele dinge sind Nur noch Banalitäten.
Diese Krankheit bringt einen zum Ursprung, anderen das die Gesund sind ihnen das zu zeigen wiedasgeht möchte ich.
Was ist Wirklich wichtig ???
Geld ist es definitiv nicht.
Zusammenhalt ist ein Faktor, ein Piranha z.B. hat zwar fiese Zähne abe mit einem alleine wierd man vertig der Zusammenhalt und die Masse macht es das die es Schaffen eine ausgewachsene Kuh in einer Halben Stunde zu essen.
Ehrfarung hat natürlich auch seine gut seitete, vor 15 Jahren hatte ich noch ganz andere Ängste sie sind weg weil man weiss wie sie sind und das der andere sie auch hat. bei Gesprächen oder Vorstellungen.
Ängste ändern sich eben.
Gruss schwede, bin heute noch nicht so ganz da hoffe ihr könnt mir mit meinen gedanken folgen.
-
Hallo Ihr Lieben!
Ich lebe eigentlich immer mit der Angst, erschrecke mich schnell und unnötigerweise oft, schon ein lautes Geräusch kann mich aus der Bahn hauen... :-(
Jetzt habe ich Angst vor der OP, sitze hier in der Warteschleife und warte.... habe Angst, dass sie mich vergessen und auch Angst anzurufen, um nicht zu nerven - es gibt schliesslich schlimmere Fälle als meiner....
Ja, und eine riesige Angst vor dem "danach"... Dabei habe ich eigentlich sogar "Glück". Der Tumor liegt "gut", evtl. "nur" eine Aterie drinne.... Es gibt viel schlimmeres! Das sage ich mir immer wieder! Gehe weiterhin arbeiten, mit dem Hund spazieren, mache ehrenamtlich meine Tätigkeit weiter, treffe mich (seltener, weil furchtbar müde) mit Freunden, mache den Haushalt usw, also ein normales Leben.... Das hilft mir weiterzumachen.... Ich gehe nicht mehr joggen, wegen dem furchtbaren Druck im Kopf, die Neurochirugin hat mir abgeraten...
Ich bin auch ausgewandert, aber weg aus Deutschland.... Und lebe seit 20 Jahren hier in Italien und habe damals ganz neu angefangen, ganz unten.... Und es hat geklappt!
Es geht immer weiter! Für mich, für andere - FÜR UNS HIER -
ganz liebe Grüsse an alle und bis bald
Seid umarmt! Wir brauchen es!
-
Hallo an Alle, erstmal muss ich sagen das es total gut tut wenn man nicht alleine ist .. Manchmal weiß ich gar nicht was ich denken oder fühlen soll. Ich weiß nicht,ob ihr meinen Beitrag gelesen habt. Ich habe seit kurzem ein Meningeom und werde in ca. 2 Wochen operiert. Hatte als Kind schon Leukämie und habe wohl recht schlecht gelegen. Ich kann mich selber gar nicht genau daran erinnern und alles was ich weiß ist durch Erzählungen. Ist wahrscheinlich ein Schutz meines Körpers.. Ich werde aber jeden Tag daran erinnert, weil meine Haare nie wirklich nach gewachsen sind. Vielleicht weiß ich deshalb nicht was ich denken oder fühlen soll, weil mein Unterbewußtsein wieder versucht mich zu schützen. Es kommt nur immer mal durch das ich viel weinen muss und dann darüber nachdenke. Angst habe vor der Op - vor dem was danach kommt !? Ich weiß vom Verstand her das ich die besten Voraussetzungen habe, aber ... Ich fühle mich als ob ich am Abgrund stehe oder schon gefallen bin... Ich fühle ... Eigentlich weiß ich gar nicht was ich fühlen soll ?? Ihr wisst wahrscheinlich alle was ich meine ---
-
Hallo zusammen
ich lese eigentlich täglich auf dieser Seite mit, und gerade dieser Thread mit der Angst spricht mir aus der Seele.
Obwohl ich ja nur ein Meningeom habe das im Februar bestrahlt wurde, ist sie da, diese Angst.
Diese Angst nie wieder in mein altes Leben zurückkehren zu können. Ich arbeite zwar wieder, aber es fällt mir soo schwer. Ich habe immer gerne gearbeitet und tue es theoretisch auch heute noch gerne. Praktisch ist es aber so, dass mich die Arbeit dermassen schlaucht dass sofort wenn ich nach Hause komme 1-2h schlafe. Und ich arbeite nur 5h täglich.
Die epileptischen Anfälle häufen sich, die Medikation muss ständig erhöht werden.
Dazu kommen die Zweifel... Zwei Neurochirurgen haben unabhängig vonaneinander gesagt: nicht operieren-bestrahlen! hätte ich noch eine 3. Meinung einholen sollen?
Und dann mag ich nicht ständig zweifeln. So wie es ist soll es gut sein!
Und dann geht es mir auch wie Kit, mein Mann ist mir nicht wirklich eine Stütze. Im Gegenteil, das Ganze belastet ihn sehr und ich habe den Eindruck ich muss stark für ihn sein.
Ich kann aber nicht immer stark sein. bzw. ich kann es doch, ich bin es ja!
ich frage mich nur wie lange ds noch gut geht.
Ich bin 48 Jahre alt, zu jung um überhaupt an sowas wie Rente zu denken nur wegen eines dummen Meningeoms und ein paar epileptischen Anfällen dazu.
Alleine der Gedanke nicht mehr arbeiten zu können macht mir Angst und mich depressiv.
Andrea
-
Hallo!
Ein Ungutes Gefühl habe ich auch bei jedem MRT , aber eigentlich nicht mehr als nötig.
Ja.... wie viel Angst ist nötig ? So viel dass wir die Hoffnung nicht verlieren ? Weil wenn wir keine Hoffnung haben , dann brauchen wir keine Angst zu haben . Dann haben wir resigniert! Vielleicht können wir uns mit unserer Angst aus diesem Blickwinkel ein wenig anfreunden?
Vielleicht ist ein wenig Angst doch nicht so schlimm?
Warum haben wir nun Angst ? Weil wir unser altes Leben unbedingt wieder haben wollen ? Wollen wir es tatsächlich ? Oder gibt es Raum für Veränderungen? Sachen anders zu schätzen ? Prioritäten zu definieren?
Dann hast duja schon eine Menge Leid gesehen und selber Erlebt.
Leid ist auch eine Sache die sich sehr Häufig in unserer Zivilisation versteckt sie ist Überall, die Menschen wollen sie nicht sehen. Warum schon sind wir wieder beim Thema Angst. Was nicht sein Darf muss Unterdrückt werden.
Du hast da ein rauhes Nerv getroffen! Leid muss versteckt bleiben . Leute wollen nciht sehen. Natürlich nicht .... wenn sie Leid sehen und erkennen , dann sagt uns der Menschenverstand dass etwas geschehen muss. Leute müssen aktiv werden. Sie wollen aber aus egal welche Grunde nicht involviert werden. Daher schauen sie weg, wie sollen sie im Spiegel sich sonst anschauen? Was sie nicht sehen exsistiert nicht! Guck Mal was im München passiert ist , da hat sich jemand die Muhe gemacht , er hat die Courage gezeigt, dafür musste er mit seinem Leben bezahlen, die andern haben zugeschaut! Wiedermal eine Bestätigung , dass passiv sein doch der Weg für Manche sei!
Ich habe hier in Hamburg schon eine Menge Leid gesehen, geholfen,weiss aber auch das es dort noch Steigerungen möglich sind. Leider!!!
Mein Vater hat mir immer gesagt , glaub nicht wenn eine Katstrophe passiert , dass du dein soll im Leben abbekommen hast , es kann immer schlimmer kommen, muss aber nicht! Stimmt irgendwie. Manche kriegen es im Leben dicke ab!
Als ich noch in der Obdachlosenhilfe tätig war habe ich gesehen das die se Mnschen die sowieso schon in dem tiefsten Dreck sind sich gegenseitig beklauen undverhauen.
Ich habe ehe eine andere Verstädnis dafür, wenn ein Mensch am Boden liegt, von seiner Wurde getrennt , kommt das primitive raus , er wird zu Tier und in die Hoffnung zu überleben macht er das undenkbare , er klaut , prüggelt sogar ermordet , um selbst zu übereleben egal auf wessen Kosten. Manche Leute brauchen viel weniger an Motiven , hier sind die Mitläufer dran, die wissen nicht mal wozu !
Na wir Menschen Verändern meist nur dinge diewirklich geändert werden müssen.
Da stimmt ich dir nicht zu, alle die Ehrenamtlich arbeiten, auch hier im Forum ein paar unterstützende Worte schreiben , ändern etwas nicht weil sie es müssen sondern weil sie es wollen. Da entscheiden wir uns von Tieren! Die pyränen sind gemeinsam stark, sie ereichen ihre Ziel aber nicht konstruktiv. Wir Menschen haben die Gabe und die Wahl gegen den Zog einen Entscheidung für das Gute oder das Schlechte zu treffen. Passiv sein ist auch eine Form von Entscheidung , meiner Meinung nach sehr sehr höfflich formuliert. Denn wir haben die Verantwortung für das Miteinander für Einander, auch wenn wir Krank sind . Wir haben ja unseren Verstand nicht verloren. Erst Recht wissen wir was Angst und Verzweiflung bedeuten . Vielleicht zum ersten Mal bewusst.
Deswegen bringt diese Krankheit einen zum Ursprung ' Was ist Wirklich wichtig ?'
Erfahrungen haben bestimmt ihre gut Seite. Vor Jahren haben wir alle noch ganz andere Ängste sie relativieren sich. Sie sind nicht weg, wenn das Gefahr besteht vor einem fahrenden Zug zu stehen , wird ich Angst haben jawohl! Ich wird nicht denken ' der Tumor totet mich sowieso. Daher auch wichtig unsere Erfahrungen mit unseren Tumor zu machen. Der erste Mrt war für mich nach dem Op der schlimmste. Vielleicht legt sich die Angst mit der Zeit und zunehmende Erfahrungen ?
Genug für jetzt
Alles Liebe an Alle :)
-
Hallo , hatte vergessen darauf zu antworten, wurde gerne tun
Ich arbeite zwar wieder, aber es fällt mir soo schwer. Ich habe immer gerne gearbeitet und tue es theoretisch auch heute noch gerne. Praktisch ist es aber so, dass mich die Arbeit dermassen schlaucht dass sofort wenn ich nach Hause komme 1-2h schlafe. Und ich arbeite nur 5h täglich.
Die epileptischen Anfälle häufen sich, die Medikation muss ständig erhöht werden.
Dazu kommen die Zweifel... Zwei Neurochirurgen haben unabhängig vonaneinander gesagt: nicht operieren-bestrahlen! hätte ich noch eine 3. Meinung einholen sollen?
[/i]
Akitiv bleiben und da gehört sich arbeiten dazu ist sehr wichtig! 5 Stunden am Tag schon ? Aller Achtung! Ich wollte nach meinem op nicht Mal anfangen ! Ich musste regelrecht von sehr treuen Mitarbeiter in den Hinten getretten zu werden bis ich mein Gesicht zeigte! Hat eine stolze 4 Monate gedauert . Jetzt 10 Monate später arbeite ich 3 halbe Tage . Habe Gottseidank einen super Job ( hilft dass ich die einzige bin , die es machen kann ;D) Glaube aber nicht dass ich so tapfer täglich 5 Stunden arbeiten konnt.
Warum zweifelst Du ? Weiss du wie es hätte ausgehen können wenn du der Meinung der Anderen gefolgt wärest?
Ich bin 48 Jahre alt, zu jung um überhaupt an sowas wie Rente zu denken nur wegen eines dummen Meningeoms und ein paar epileptischen Anfällen dazu.
Alleine der Gedanke nicht mehr arbeiten zu können macht mir Angst und mich depressiv.
Wie du schreibst , kann ich Dir nur sagen : um Gottes willen geh nicht in Rente! Meine Arbeit gibt mir halt , macht mir spaß UND hat mir die finanzielle Sicherheit gegeben , den Schritt zu gehen mich zu trennen. Gott weiss nur ob ich wegen finanzielle abhängigkeit hier hätte bleiben müssen ! Ich bin 44 und die Rente ist nicht riesig. Da habe ich ein Problem weniger !
Verlange nicht so viel von deinem Körper so schnell! Ein Eingriff am Kopf gilt als eine der grossten . Ich bin früher ca. 40 km pro Woche gelaufen . Habe 3 Halbmarathone hinter mir ( alles ab dem 40 Lebenjahr!) und brauchte trotzdem meine Zeit. Die conzentration allein nach so einem op erfordert viel Kraft . Gib deinem Körper die Ruhe , es wird besser !
Liebe Grüsse
kit
-
Hallo !!!
Fange mal an mit dem Satz, mein Mann ist mir nicht wirklich eine Hilfe.
Ich kann dazu nur sagen, ich hatte meine Operation.
Dann hat sich mein ganzer Körper anders Reagiert.
Die Menschen mein Vater meine Schwestern, und mein damals bester Freund. Die mussten plötzlich mit mir klar kommen, sie haben auch alle Angst.
Dann müssen sie meine Reaktionen kennenlernen. Was ist los mit ihm???
Wie Heufig hatte ich das das ichwie ein HB-Menschen in die Luft gekanngen bin. Was hat er den nun schon wieder!!!
Sie können damit nicht Umgehen, dadurch entfernen sich die Menschen.
Mein bester Freund hatte sichauch Entfern damals, ich bin ihm nicht Böse.
Ich finde es nur schade das er nicht mit mir Sprechenwollte.
Lass ihn Gehen wenn er nicht mehr klarkommt. hatte ich mir gesagt, estat weh . Aber diese Menschen haben auch nur Ängste.
Das mit der Rente ist natürlich eine Frage soll man sie beantragen, oder nicht.
Nach meiner OP wollte ich auch wieder unbedingt wieder Arbeiten hatte ich dann auch teiweise 40 std. den Rest wurde mal zwischendurch als freie teit gegeben wenn ich nicht konnte. Es war eine tolle bestätigung zu zeigen was man nochkann.Dann hatte ich eine Reha , danach hatten die gesagt das mit dem Arbeiten gut geht. Also ging es Weiter. Dann wurde mir zur nahe gek´legt ichsole doch eine Halbe Rente machen gesagt getan. Später hatte ich dannn Rücken probleme. hatte dann meine vollen Rente beantragt. so nur habe ich sie arbeite noch auf 400 ,- Basis macht mich noch nicht ganz Glücklich, aber ich mehrk aberauch das ich zeit habe um sich auf selber zukonzentrieren. es ist ers mal eine Zeit Rente. Ich bin diesen Schritt gegangen es heit nicht das man immer so bleigen sein muss.
Die Firma dieich bin die wollen mich behalten, das muss halt gehen erstmal kürzer halten.
Jeder muss es halt anders machen !
Gehe auf dein Herz und du liegstrichtig, kann ich nur wieder sagen.
Es gibt ja auch viele Menschen die einen BeWundern zu ziehedort Kraft raus
Es isnd Harte schritte die von einem Erwartet werde.
Die Rente hat mir jetzt erstmal ein Ruhepolser gegen arbeite nur 9 std die Woche ist nicht das was ich möchte aber ichmerke auch das mein Körper sich auf andere dinge konnzentriern kann. Sehr Gut.
-
Hallo,
jeder Körper reagiert individuell. Wenn Vollzeit-Arbeit nicht mehr geht, geht es eben nicht mehr.
Ich bin auch Frührentnerin mit Ende 40, hauptsächlich wegen des kaputten Bewegungsapparates, das Meningeom ist sozusagen nur das i-Tüpfelchen. Sicher muss man Abstriche machen, aber wenn man längere Zeit durchgängig in die Rentenkasse mit einem relativ guten Beitrag eingezahlt hat, ist es so dramatisch nicht, zumal auch Nebenverdienst möglich ist.
Ich bin auch in meinem Beruf aufgegangen, habe aber gemerkt, dass es mir nicht mehr möglich ist, morgens um 5:30 Uhr aufzustehen und abends teilweise erst wieder nach 19:00 Uhr daheim zu sein.
Gruß
Bluebird
-
Hallo,
was mir auch schon extrem aufgefallen ist, das viele sich immer die Frage stellen "Warum ich ".
Vergesst diese Frage ganz schnell ihr kommt dort nicht zu einem ergebnis.
Das einzige was man damit mach sich selber Quälen auf das übelste.
Es kommen ängste dazu die nicht sein müssen.
Die einstellungen andern das geht nicht von 0 auf 100 das weiss ich auch. Man könnte aber doch daran arbeiten.
Das hilft dabei die Ängst anders zu leben.
Positiver raus gehen. Oh- es Regnet sucht euch eine Positive eigenschaft von Regen und essieht ganz ander aus. ;)
Gruss Schwede
-
Hallo Schwede,
das, was Du mit Denem Freund erlebt hast, ist mir auch passiert, allerdings mit Bekannten.
Eine meinte, es sei urkomisch, auch noch einen makabren Witz über Hirntumore zu reissen. Selten so gelacht.. Und es war für mich wie ein Befreiungsschlag im übertragenen Sinne, als ich sie endlich los war. Da habe ich erst gemerkt, wie leid ich es eigentlich schon vorher war, aber zu taktvoll gewesen bin, auch einmal NEIN zu sagen. Ich hatte mich lange benutzen lassen als Hobbypsychologin. Und als es mir schlecht ging, erntete ich hämisches Lachen. Dieser Frau und einer weiteren ehemaligen Freundin geht es im Verhältnis zu mir inzwischen richtig schlecht - seelisch gesehen, obwohl sie gesundheitlich ferkelquietschfidel sind ;D Ja, ich glaube fast, dass dieses ständige Gejammere wegen Kleinigkeiten meinen Kampfgeist gestärkt hat.
I am singing in the rain - um auf den Regen zurück zu kommen.
In dem Sinne
LG
Bluebird
-
Gut Bluebird,
Lass uns alle anstimmen " im singing in the rain" ;D
Mehr als Nass geht nicht, der Rest läuft an der Hose runter ;D 8) ;D
gruss schwede
-
I'm singing in the rain , oh I'm happy again... ;)
Wünderschön , singe ich mit !
Als Kleinkind habe ich mit Eltern und Geschwister in Afrika gelebt. Bei dem tropischen Wetter , gab es natürlich immer unerwartet Regen , auch beim Besuch im Schwimmbad. Mein Ma hat immer zu uns gerufen ' kommt ins Trockene !'
Wir Kinder,wie sie so Mal sind , schrien zurück ' Nass ist Nass egal ob von Regen oder Becken' fingen dann an mit Singen in the rain!
Solche ' Feunde ' habe ich auch . Eine vermeintliche Freundin sagte zu mir; ich muss es verdrängen , sonst komme ich nicht mit klar. Mein Unkel liegt im Sterben und habe ihn noch nicht Mal besucht'.
Braucht mann dazu was zu sagen ? Nee , der Franzose sagt Adieu'. Heute sage ich I'm singing in the rain !
Manche Freunde gehen aber manche kommen dazu und DIE sind es Wert.
Hatte auf eine andere Seite folgendes in English dazu geschrieben;
A friend is not who is there the longest , but who came and stayed......
Schön dass es euch gibt... mit oder ohne Angst
Kit
-
Hallo
Siehste trotz der Ängsten,
zieht das Positive seine Kreise finde ich Klasse.!!!
und gleich noch mal "I`m singing in the Rain "
Aaaaaaahhhhhhhhhhhhhh das Befreit. ;D
-
Hallo,
das was Iwana beschrieben hat,
mit der Unsicherheit und das die Symptome stärker werden die Tage vorher.
Wenn ein MRT näher rückt ist ganz Normal.
Wir sind dann wieder bei dem Thema "Angst".
Der körper wird wieder Sensibiliesiert. Für alle Sinne gilt das.
Und schon schauen wir wieder anders hin als die Wochen davor !!!
Achtet auf euch das ist ja auch gut aber was habe ich immer wieder oder ist das neu ???
Wer das nicht so auseinander halten kann sollte ein kleines Tagebuch für Schmerz symptome führen.
Gruss euer schwede
-
Hallo alle,
naturlich haben wir verstärkt Angst wenn der Termin näher rückt! Wir haben nicht mit Peanuts zu tun! Schön wäre es.... Nicht umsonst werden wir regelmässig zu so eine teuere Untersuchung geschickt! Es geht um uns !
Mein Neurochirurg meinte es ist der absolute ' Psychoterror' da hat er Recht!
Nachdem mein Onkologe den 9 Monaten MR nach Anfang der Chemo rausfallen lassen wollte, hat der Neurochirurg gejubelt! Er wollte es ausfallen lassen , weil der Befund stabil war....
Beide hatten mich gefragt , wie lange ich davor nicht mehr schlafen kann . Ich habe vorsichtig geantwortet ; ja, 1 Woche davor kenne ich kein Schlaf'
Unabhängig von Einandern sagten sie , dass ich damit die Ruhe selbst wäre! Sie kannten es vom andere Patienten , dass sie teilweise bis zu 3 Wochen davor nicht schlafen konnten!
Hatte angeregt , dass wir Angst davor haben weil wir Hoffnung haben .
Wenn es stimmt dann leben wir , denn wer Hoffnung hat, lebt! LEBT , das hört sich gut an oder?
Dann lass uns Bange vor ein MR haben . Desto schöner ist die gute Nachricht ,die kommen konnte !
Liebe Grüsse
Kit
-
Hallo,
wenn ich lese das du eine Woche vor dem MRT-Termin nicht mehr schlafen kannst, und als die Ruhe selbst gilst. :o
Muss mal anders anfangen, also einschlafprobleme habe ich nämlich nicht mehr als sonst,gewöhnlich würde ich sagen. Manchmal habe ich das Gefühl ich mache was Falsch. :-\
Hmm, vielleicht kommt dann manchmal die sehr sehr starke Wut in mir daher.
Es wird einfach anders kompensiert , diese Angst.
Ich wirke auf die Ärzte auch sehr Entspannt, wurde mir schon so gesagt..
Das kann doch nicht gut sein, für mich.
Danke für die Anregungen
meine Lieben.
gruss schwede
-
Hallo,
wenn ich lese das du eine Woche vor dem MRT-Termin nicht mehr schlafen kannst, und als die Ruhe selbst gilst. :o
Ehrlich gesagt, es taten mir alle anderen Leid wie ich das hörte. Wenn ich sehe oder besser gesagt fühle wie diese Angst mich manchmal auffrisst , frage ich mich was machen die Anderen? Es kann nicht sein .... noch mehr Angst? Scheinbar Ja ....
Hatte auch sonst Probleme mit dem Schlafen , erstmal das Cortison ( in der Phase schlief ich nur 2 Stunde in 24 Stunden) danach Angst vor zukunft und und und .
Depression können auch zu Schlaflosigkeit führen. Es ist ein Teufelskreis... Da ich am Anfang wegen ANGST passive Todeswünsche hatte , schlug mein Onkologe eine Therapie versuch mit einem Antidepressivum , das zusätzlich schlafstoßend wirkt und da waren meine Probleme mit Psychlogische Unterstützung erledigt!
Ich war sonst so ein Mensch immer der zu wenig Stunden am Tag hatte, immer weiter immer weiter. Nun habe ich viel zurückgefahren , achte aber auf 1 Stunde körperliche Aktivität am Tag . Da klappt es mit dem Schlafen besser.
Hmm, vielleicht kommt dann manchmal die sehr sehr starke Wut in mir daher.
Es wird einfach anders kompensiert , diese Angst.
Diese Wut mercke ich in mir auch manchmal, wenn ich an deine Überlegung denke .... Kann es nicht eine indirekte Reaktion auf die fehlende Antwort auf das unbewusste ' WARUM ICH ' sein ??
Die Frage , die wir uns nicht stellen dürfen ?
Ich wirke auf die Ärzte auch sehr Entspannt, wurde mir schon so gesagt..
Das kann doch nicht gut sein, für mich.
Das denke ich auch , es muss sehr anstrengen sein , innerlich zermürbt zu sein aber so eine coole Fasade zu zeigen. Das raubt Kraft und Energie , die wir für uns brauchen . Es ist uns bis jetzt nicht so bewusst gewesen ? Oder müssen wir was beweisen ? Das wir trotz dies ' Hirntumor ' noch ' normal ' sein können?
Natürlich sind wir normal ! Ein Asthma Patient verkriegt sich nicht oder versteckt seine Sprays wenn er Atemnot hat. Er ist auch normal aber halt krank.
Wird ein Hirntumor Patient unbewusst stigmatisiert nur weil er am Kopf operiert wurde? Manche Erkrankungen sind weniger acceptiert in der Gesesllschaft.
Dann lasst uns zusammenfassen ; ein HT Patient ist krank, am Kopf operiert , kann dennoch mit Behinderungen oder auch ohne konstruktiv aktiv bleiben. Wir müssen nur jeder für sich sehen was geht und uns an unserer Situation anpassen . Ein Asthma Patient wird sicherlich kein Marathon laufen !
Liebe Grüsse
Kit
Danke für die Anregungen
meine Lieben.
gruss schwede
[/quote]
-
Hallo Kit und alle anderen !!!
Es muss sehr anstrengen sein , innerlich zermürbt zu sein aber so eine coole Fasade zu zeigen. Das raubt Kraft und Energie , die wir für uns brauchen .
Hmm, denke gerade darüber nach. Wir verbrauen zwar dabei irgendwie eine Menge Kraft. Es muss sich irgendwie eine Lockerung eintretten, den sonst würde unser einer nicht darüber Sprechen wollen.
Der Druck in der Seele ist so Stark.!!!
Andersrum hat genau diese Eigenschaft einen bis zu diesem Punkt der jetzt so ist . Wie man immer Hartnäckig geblieben ist, so weit kommen lassen.
Etwas Beweisen wem ???
Was machen wir eigentlich???
Komme da auf einen Punkt, es ist kein Beweisen.
Wir wollen unseren Käfig vergrössern. Mit dort Hinein läuft wohl auch die Angst, ins Gesellschäfftlich Abseits zu geraten.
Wenn ich das Wort "Normal" höre drenkt sich immer wieder die Frage auf, was ist das denn"Normal".
War das Normal was man vorher gemacht hat dieser Wahnsinn unserer Zivilisation???
Nomal ist wohl auch sehr Spezifisch.
Ist Normal das was die Mehrheit macht, wenn ja dann war dieser Junge noch nie Normal, wir habendoch auch einen eigenen Kopf.
Die Frage ist doch was wusste man selber von dieser Krankheit bevor es einen selber einen selbererwischte???
Es ist auch serviel Unwissenheit der Gesellschaft und Ignoranz. wir sind noch halbwegs Gesund und können es "Gesellschaftsfähig machen"
Es sind scon immer mehr Menschen die wissen wie gut damit noch gelebt werden kann Alles was der Mensch so tut kostet Kraft es kommt aber eine Menge kraft wieder und dafür min ich immer wieder Dankbar. Merke immer wieder wie eng Angst und Mut mit einander stehen.
grusss schwede
-
Liebe kit,
lieber Schwede,
ich kannte den Schrecken der Krankheit, weil mein Onkel vor 14 Jahren daran starb. Nun habe ich das Glück, nur ein Meningeom zu haben. Aber trotzdem verliert die Diagnose Hirntumor nicht ihren Schrecken. Ich bin froh, dass nur wenige Menschen meine Diagnose kennen. Wie ich schon schrieb, reichten die Reaktionen von makabren Witzen bis zum Nicht-mehr-melden usw.
Natürlich ist es schade, dass das Thema tabu ist und mit vielen Vorurteilen behaftet. In unserer Gesellschaft wird man nur akzeptiert, wenn man gesund aussieht.
Krankheit erzeugt in vielen Nichtbetroffenen meist nur Neugier oder wird bei Meinungsverschiedenheiten als Munition benutzt. So meinte kürzlich eine Bekannte, dass sie es verstehen könnte, wenn ich neidisch würde, weil sie doch gesund ist. BITTE, geht's noch?
Und Tschüss!
LG
Bluebird
-
Hallo Kit, Hallo Schwede. Hallo die anderen
ich kenne das auch diese coole, starke Fassade nach außen. Wie oft bekomme ich zu hören: wie DU mir dieser Diagnose, mit dieser Krankheit umgehst. Ich bewundere dich. Ich scheine nach außen sehr viel Stärke zu vermitteln. Aber wie es in mir ausschaut, das weiß kein Mensch.
Selbst mein Neurologe sagte letzt zu mir, als mal wieder ein Aufdosieren der Medis wegen meiner epileptischen Anfälle anstand, er findet es Klasse wie ich das mache.
Mein HA findet es auch bewundernswert wie ich damit umgehe, da der Krankheitsverlauf ja nun ein ganz anderer ist wie anfänglich prognostiziert wurde. Aber meinem Mann gegenüber hat er immerhin schon mal geäussert er hat den Eindruck dass es eine Art Selbstschutz ist den ich um mich aufbaue. Einer der hinter die Fassade schaut????
Für wen muss ich so stark sein? Für meine Mann, für meine Familie, für mich. Muss ich das wirklich?
Ich würde mir schon mal wünschen einfach nur all meine Ängste rauslassen zu können, einfach nur weinen zu können. Das habe ich seit der Diagnose nämlich noch nicht einmal getan. Manchmal fühle ich mich innerlich wie tot, kalt.....
und dann kann ich mich doch wieder an den Kleinigkeiten des Lebens erfreuen, z.B. auch an meiner Arbeit. Deshalb wäre es für mich auch ein absoluter Alptraum wenn ich das nicht mehr könnte.
Andrea
-
Hallo ihr Lieben ,
ich kannte den Schrecken der Krankheit. Nun habe ich das Glück, nur ein Meningeom zu haben. Aber trotzdem verliert die Diagnose Hirntumor nicht ihren Schrecken.
Hey , nur weil manche eine schlechtere Diagnose haben, bedeutet für mich niemals dass du dich als ' nur mit Meningiom ' bezeichnen sollst. Die diagnose ist eine Sache , die zwischenmenschliche Erfahrungen scheinen mir nicht so ganz entfernt von einander zu sein. Du hast das gleiche ' Packet' wie scheinbar so viele erlebt.
Natürlich ist es schade, dass das Thema tabu ist und mit vielen Vorurteilen behaftet. In unserer Gesellschaft wird man nur akzeptiert, wenn man gesund aussieht.
Wie ist es wenn mann Gesund aussieht aber trotzdem die gleiche Erfahrungen macht. So wurde mir auch Mal gesagt; Du siehst so ' normal und Gesund aus' Trotzdem wird mann stigmatisiert ! So , jetzt weiss ich was ich für noch eine Aufgabe habe ; Leute zu informieren ; HT ist nicht gleich unzurechnungsfähig= Hirntod= unberechenbar oder oder oder......
Das mit dem Neid ;Unverschämt . Umgekehrt betrachtet..... Wir wissen ja das Gesundheit unbezahlbar ist. Deine Bekannte hat es sicherlich in Ignoranz gesagt ... weiss sie aber tatsächlich wie wertvoll es ist ? Weiss sie wie schnell das weggenommen werden kann und wie sich die Prioritäten ändern können ? Haben wir es gewusst ? Ich zumindest nicht.... Krankheit war da , traff aber mit den schlechten Prognosen immer die Anderen. Jemand , der so was sagt weiss überhaupt nicht was für ein Trümmer manche von uns mit sich tragen. Was sie damit für Schaden richten und das macht es zu einem Armutszeugnis.
ich kenne das auch diese coole, starke Fassade nach außen. Wie oft bekomme ich zu hören: wie DU mir dieser Diagnose, mit dieser Krankheit umgehst. Ich bewundere dich. Einer der hinter die Fassade schaut????
Gerade das meinte ich mit dem Trümmer , den manche mit sich tragen . Keine schaut genau hin, wenige schauen in den Augen . Manche werden es nicht kappieren , auch wenn wir sie anschreien!
Für wen muss ich so stark sein? Für meine Mann, für meine Familie, für mich. Muss ich das wirklich?
Ich würde mir schon mal wünschen einfach nur all meine Ängste rauslassen zu können, einfach nur weinen zu können. Das habe ich seit der Diagnose nämlich noch nicht einmal getan. Manchmal fühle ich mich innerlich wie tot, kalt.....
Nein du musst es für Niemanden . Du muss deine Kraft für dich benützen . Diese Fehler habe ich auch zu Anfang gemacht. Dabei bin ich beinah kapputt gegangen. Es ist einfacher für die Anderen vor allem die Familie , sich auf deine stärke zu beziehen , dann passiert gerade das was du beschreibst, du weinst nicht , fühlst dich innerlich tod. Fühlst dich womöglich auch schuldig wenn du jammerst oder beklagst. Ich war so weit dass ich mein Chemo geschluckt habe und Niemanden erzählt habe , nur ' um sie zu ersparren! wozu? Jetzt lasse ich nicht mehr zu , geht mir dabei besser , meine Umwelt aber nicht ja und? Ich habe es kappiert , das ich den Halt nicht bekommen wird , daher meine Entscheidung den Weg alleine zu gehen . Ich wird mich scheiden- lassen . Das einzige was mein Mann interresiert war ; was ist mit dem Haus? Hallo ?? Gibts das noch ?
Weinen und reden sind so ein wichtiges Ventil. Du kannst nicht alles in dir aufsammeln . Dann wenn du eine Phase der Trauer durchlebst und sie ist erst gesund wenn wir weinen und darüber reden kannst du dich wieder an den Kleinigkeiten des Lebens erfreuen. Es ist bewiesen , dass Trauer nach sudländiche Art eine Befreiung gibt und langzeit Probleme viel weniger sind wenn mann sie gemeinsam und Zeitnah erlebt.
Wenn dir deine Arbeit eine Stuzte für dich im Moment ist , dann mach weiter . Trauer ist ein primitiv Instinkt , sie exsistiert in Jeder von uns , wir müssen sie einfach zulassen
Alles Liebe
Kit
-
Hallo meine Lieben !!!
Die coole Fassade, ein Selbstschutz irgendwie schon.
Immer weiter und Weiter. Ja das ist das was die Leute Sehen und Bewundern, das was in dem Menschen drinnen ist ,Gefühle haufenweise.
Setzte immer wieder mal an darüber zu reden, manchmal kann ich das nicht wirklich und manchmal Werht die andere seite ab.
Hab den Faden verloren, setze später nochmal an. :)
gruss schwede
-
Hallo Schwede und alle anderen !!!
Hmm, denke gerade darüber nach. Wir verbrauen zwar dabei irgendwie eine Menge Kraft. Es muss sich irgendwie eine Lockerung eintretten, den sonst würde unser einer nicht darüber Sprechen wollen.
Der Druck in der Seele ist so Stark.!!!A
Ich sehe diese Seite erstmal als die Lockerung von dem du sprachs! Es gibt scheinbar so viel Bedarf darüber zu reden / schreiben/ lesen. Scheinbar haben wir das Gefühl hier nicht nur verstanden zu sein sondern frei über alle privat Sachen zu sprechen. Warum fühlen wir uns hier frei und nicht da wo wir es hätten bekommen sollen? Ich habe mich teilweise geschämt über mein häusliche Situation zu reden , weil immer die Frage kamm ; meinst du nicht dass dein mann so reagiert weil er hilflos ist ? Ja und was ist MIT MIR? muss ich stärke vortäuschen damit er sich besser fühlt? Wie fühle ich mich besser ? wer tragt mein Last wenn ich unten bin? Da fühle ich mich recht allein in Regen stehen, hier aber nicht :
andersrum hat genau diese Eigenschaft einen bis zu diesem Punkt der jetzt so ist . Wie man immer Hartnäckig geblieben ist, so weit kommen lassen.Etwas Beweisen wem ???
Was machen wir eigentlich???
WAS MACHEN WIR ; ich glaube erstmal unter einander klar für uns zu stellen , dass das erlebte Fakt ist . Wir sind kein sonder Fälle . Jeder hat auf seine Art und Weise eine vergleichbare Erafhrung erlebt, trägt es zu unsere Angst was bei ? Wären unsere Ängste weiniger wenn unser Umwelt anders reagiert? Haben wir Schuld bei uns gesucht ? Das wäre fatal , denn wir sind nicht gefragt worden ob unser Leben sich von jetzt auf gleich geändert werden darf. Wir ind nicht Schuld krank zu sein , warum suchen wir Erklärungen, wie andere Leute reagieren, bei uns ? Warum müssen wir ihre Schwächen rechtfertigen? Warum dürfen wir unsere Schwäche nicht zeigen ? Ist es deswegen , dass wir eine coole Fasasde auch unbewusst bauen? Oder machen wir das um nicht stigmatisiert zu werden?
Ich höre es immer wieder , dass Ich es toll mache???? aber mein Mann leidet !!!! Hallo?
Wenn ich das Wort "Normal" höre drenkt sich immer wieder die Frage auf, was ist das denn"Normal".
Normal ist definitionsgemäß was die Mehrheit in eine bestimmte Gessellschaft macht. Ehrlich wenn ich sehe was manche Menschen treiben , die als normal gelten , dann will ich nicht wirklich normal sein dennoch will ich nicht stigmatisiert werden weder wegen Herkunft, Religion , hauptfarbe oder Erkrankung.....
Es ist auch serviel Unwissenheit der Gesellschaft und Ignoranz. wir sind noch halbwegs Gesund und können es "Gesellschaftsfähig machen"
Es sind schon immer mehr Menschen die wissen wie gut damit noch gelebt werden kann Alles was der Mensch so tut kostet Kraft es kommt aber eine Menge kraft wieder und dafür min ich immer wieder Dankbar. Merke immer wieder wie eng Angst und Mut mit einander stehen.
Daher mein Apell , Leute durch unsere Dasein informieren . Wir sind chronish Krank aber ein teil dieser Gesellschaft und haben unsere Beitrag zu leisten als gleichberechtigte !
Übrigens ich war auch immer alles aber nicht ' normal' ;D ich wird gerne das gleiche Mädchen,mit ein paar Einschränkungen,bleiben!
grusss Kit
-
Liebe Kit mit einem Gruß an alle Anderen,
es ist unbeschreiblich, wie Du auf die einzelnen Beiträge eingehst. Wie es Dir geht, kann ich nur ahnen, wenn ich meine Schwester betrachte. Die hatte vor Jahren eine Hirnaneurysma-Ruptur überlebt, hat einen Mann und zwei Kinder. Vergessen ist oft, dass sie nicht mehr so funktioniert wie vor dem Ereignis. Aber sie nimmt sich die Zeit für sich, es geht halt alles langsamer.
Auch Du solltest jetzt an Dich denken.Man sagt immer, geteiltes Leid ist halbes Leid. Ja, es hilft, sich auszutauschen und Hilfestellung zu geben. Aber irgendwo ist auch jeder ein Einzelkämpfer und das muss wohl so sein. In sich hinein hören, Auszeit nehmen, sich selbst auch eine Freude machen. Alles das gehört dazu. Und man sollte sich auch von allem lösen, was einem nicht gut tut.
Das ist eine Freiheit, die ich mir heute nehme. Dort, wo ich früher falsche Rücksicht nahm des lieben Friedens wegen, ziehe ich heute einen Schlussstrich, wenn ich es für richtig halte.
Eine schlimme Diagnose weckt auch neue Kräfte und Mut.
In dem Sinne
Gute Nacht
Blu
-
Hallo Kit,
genau deshalb habe ich diese Seite so angefangen, damit wir uns Austauschen können, über Ängste und Gefühle.
Warum ist das so mit der coolen Seite, sicherlich auch ein Gewisser Schutz.
Leider ist es auch häufig auch so das man nicht so Ernst genommen wird.
Aber soll jetzt gejammert werden damit die einen Ernster nehmen so manches mal ???
Das kann un d will unser eins nicht mein Stolz verbittet es.
Kit bei vielen dingen finde ich mich wieder wenn du schreibst, habe keine anung ob es och andere so gibt, schliesst euch doch mit an den Diskussionen.
Schwäche, ja ist das nicht generel ein Problem der Gesellschaft.
Was soll ich noch sagen es , eineinzelkämpfer ja das passt sehr Häufig.
Wie weit wäre ich jetzt wenn ich stumm das gemacht häte was mir gesagt wurde.
Es ist auch Gut ein Sturkopf, Holzkopf oder einen eigenwillen zu haben.
Den dann sinnvoll einzusetzen da hingt das beimier so manchesmal. ;D
Schonkomisch wie die Menschen die dinge manchesmal die Dinge sosehen.
Wieso Leidet dein Mann stärker und du wenniger???
Meine Erfahrung ist auch damit nachdem ich den Tumor hatte und im Krankenhaus war, danach wieder in die Firma kam wurde mir von allen seiten immerwieder gehört. oh, hätte gedacht dasdu nicht wieder kommst.bei so einer Krankheit.
Es sollte auf jedenfall den Menschen gezeigt werden das man damit noch Leben kann, und nicht unbedingt komplett hilflosist. Auch wenn es genug davon gibt..
Das weiss ich auch.
Die weichen sind schon Gestellt um dieses zu verbreiten , das wir Leben können.
Wenn ich meine Haare einen Zentimeter wachsen laasse dann merkt es bei mir keine Leute das ichkrank bin.
Hat Vorteile!!! Aber auchnachteile. Wenn man dann nicht Ernst genohmen wird.
Ja und wir sind ein Teil dieser Gesellschaft,nicht einfach in eine Schublade schieben lassen.
Informieren das es uns gibt, binich auchimmer schon dabei.
na später Mehr.
Gruss schwede
-
Hallo ihr Lieben,
Auch Du solltest jetzt an Dich denken.In sich hinein hören, Auszeit nehmen, sich selbst auch eine Freude machen. Alles das gehört dazu. Und man sollte sich auch von allem lösen, was einem nicht gut tut.Eine schlimme Diagnose weckt auch neue Kräfte und Mut.
Da bin ich gerade dabei , an mich zu denken :-X Es kostet viel Kraft einzugestehen, was ich schon lange wusste. Ich trenne mich bald , habe vermutlich schon eine Wohnung ;D Die Entscheidung war hart , aber damit löse ich mich von dem alltags Kampf , der scheinbar nichts bringt. Das wird sich ändern , daher geht es mir bei meiner Entscheidung gut.
Da sehe ich die Chanc, die mir der Tumor geschenkt hat; endlich zu entscheiden. Ich habe mir vor Jahren mich zum Bleiben überreden-lassen, das geschieht jetzt nicht. Du hast Recht , ich merke wie die Kräfte und Mut in mir wachsen. Es tut gut !
Na ja vielleicht habe ich das Wort jammern falsch benutzt :o
prinzipiell ist jammern , klagen mit Absicht des Nutzen . Das meint ich gerade nicht, nein.
Ich meinte ehe unsere gute Tage sowie schlechte zeigen zu dürfen . Uns selbst erlauben, stop zu sagen wenn uns etwas nicht passt oder zu viel wird , nicht andauernd Tapfer sein weil es erwartet wird. Wenn Jemand ein blödin Witz macht zu sagen ;na das ist geschmacklos!
Jammer soll nicht als Waffe nützen um Aufmerksamkeit zu bekommen . Nein das wäre falsch .Was man dann bekommt wäre sonst Mitleid. Ich glaube keine von uns möchte Mitelid sondern mit Respekt und Würde behandelt zu werden. Heisst es nicht im Grundgesetzt ' die Wurde des Menschens ist unantastbar'?
Ich glaube der Weg dahin ist lang und Jeder muss für sich die ' schlechte Erfahrungen' machen um zu sehen, dass auf die Anderen immer zu achten ehe der falsche Weg ist. Natürlich müssen wir Rücksicht auf unsere Umwelt nehmen, hätten wir auch ohne Erkrankung gemacht.
Ja warum leidet mein Mann mehr wie ich ? Das frag ich mich auch , kriege keine Antwort . Kann lange darauf warten. Frag mich immer wie er und manche andere darauf kommen können ( vielleicht liegt es daran , dass er sich immer beklagt? , dass er ( der arme) so alles hier allein machen muss, putzen, kochen ,waschen, einkaufen etz. Hallo wer hat es all die Jahre gemacht? Wer macht sein Teil noch davon? Natürlich kann ich nicht mehr gross Einkauf machen ohne Auto .Hier gibts kein Zauber fee! Das hat der Wut in mir hochgebracht .
Heute schmunzele ich und denke ; herzlichen Glückwunsch, denn gerade das passiert wenn ich ausziehe! ha! Das Wort ' Alles' wird neu definiert!
Liebe Grüsse
Kit
ps Bluebird ; Muss dir eine kleine Geschichte erzählen ; dieses Mädchen war Mal sehr sehr schüchtern. Meine Mutter sagte immer du hast 14 Jahre lang so gut wie nichts gesagt, dann mit 14 hast du den Mund aufgemacht und nie wieder zu! ;D
Sage ich nur Some things do not change ;D
-
Liebe Kit,
genau darum leiden Männer, sie bemitleiden sich. Das sehe ich seit drei Monaten bei meinem Onkel, dessen Frau mit 58 Jahren an Krebs starb. Sie hat ihn seit Jahrzehnten betuttelt, und nun steht er allein da und muss alles das machen, was er sonst in ihren Augen nicht konnte (oder wollte).
Es wird sicher eine harte Zeit für Dich, diese Trennung, der Neuanfang. Aber ich glaube, dass es Dir guttun wird, wenn Du dahinter stehst. Weniger Seelenstress, mehr Ausgeglichenheit wirkt sich auch auf die Gesundheit positiv aus. Ich merke es, seit ich nicht mehr dem Mobbing am Arbeitsplatz augesetzt bin.Wichtig ist, dass Du Abstand gewinnst und die Gedanken abstreifst, ob er und wie er zurecht kommt.
Doch ich glaube, das Leben lebt von Veränderung...
LG
Bluebird
-
Hallo,
Ängste und Gefühle irgendwie in eine gute fügung zu bekommen ist garnicht so einfach.
Gefärlich sind die Gefühle und Ängste die sich Spontan entladen, wenn es nur ein Satz ist den der andere gegen dich sagt und du dich dadurch Angegriffen fühlst.
Da kommt der Moment wo man kurz schweigen sollte dann Runterschlucken und Fragen wie der andere es gemaeint hat.
Ansonsten gibt es Verbale Prügel.
Da ich zu zeit sehr noch Aufgewühlt bin,beim Finden meiner Mitte.
Kenne ich das nur zu gut.
Ich schenke dir alle meine Bessten Waffen sagte der Admiral zu dem Diktator. er sagte "die Brauche ich nicht."
Wieso das den nicht !!!
Die stärkste Waffe auf dem Planeten ist die Zunge, nichts ist Vernichtender und zerstört sovieles sinnloss.Und die hab ich !!!
Gesagt ist Gesagt.du kannst nicht zurück.
Denke immer daran benutze sie Sinnvoll!!!
Der Admiral denkt noch heute darüber nach.
gruss schwede
-
Hallo ihr lieben, habe immer mal wieder fleißig mitgelesen. meine OP ist jetzt schon 5 Monate her und in ca 4 Wochen werde ich mit meiner Wiedereingliederung wieder anfangen.
Im Umgang mit meiner Familie ging es mir ähnlich wie euch, zum einen habe ich vom Zeitpunkt der Diagnose bis nach der OP auf Verdrängung gesetzt. Das heißt , keiner durfte mich darauf ansprechen. Dannach kam dann der psychische Zusammenbruch, weil ich es alleine nicht "stemmen" konnte.
In den letzten 6 Wochen (über die Reha und die Zeit jetzt Zuhause) habe ich ein kleines Buch, meinen Erfahrungsbericht, rückblickend, geschrieben. Papier ist ein guter Zuhörer und man kann es nicht verletzen, alles aufschreiben, auch wenn es noch so gruselig ist. Dieses "Werk" habe ich für meine Familie geschrieben. Wenn es fertig ist, so habe ich angekündigt dürfen sie es lesen. Ich denke das trägt dazu bei besser zu verstehen, denn inzwischen sehe ich auch ihre Not, wenn sie sprachverbot haben und nicht wirklich wissen, was in mir vorgeht und wie sie mit mir umgehen sollen.
Das schreiben befreit mich total. Danach lege ich es in eine Schublade und sehe es als abgeschlossen. ich will es nicht mehr mit mir herum schleppen, denn das vor mir stehende Leben hat noch genug Anforderungen an mich, da bin ich mir sicher.
Meine Angst wird kleiner, sooft ich in meinen eigenen Schriften lesen, als ob die Geschichte mir vertrauter wird und ein bißchen auch ihren Schrecken verliert.
So will ich euch Mut machen euch irgendwie auszudrücken, schreiben, singen, modelieren, malen, was auch immer euch liegt.
Drücke euch fest Löwenzahn
-
Hallo Schwede und alle anderen :),
Ich schenke dir alle meine Bessten Waffen sagte der Admiral zu dem Diktator. er sagte "die Brauche ich nicht." Wieso das den nicht !!!
Die stärkste Waffe auf dem Planeten ist die Zunge, nichts ist Vernichtender und zerstört sovieles sinnloss.Und die hab ich !!!
Gesagt ist Gesagt.du kannst nicht zurück.
Denke immer daran benutze sie Sinnvoll!!!
Ich mercke erst Jetzt was für eine Waffe ein verbale Angriff sein kann. Mein Problem liegt daran , dass ich nie im Moment des Wutes irgend was gesagt habe ohne es richtig gemeint zu haben. Deswegen glaube ich auch alles was mir gesagt wird!
Auch immer gedacht , dass ehe Frauen mehr verbal attakieren wie Männer es tun . Habe mich vertan! Oh ja!
Je mehr ein mensch dir bedeutet , desto verletzender die Ausage! Was sollst .... da mir klar jetzt ist , dass mein mann nur Vergangenheit ist , auch wenn ich noch im selben Haus wohne, kann er mich weniger verletzen !
Aber ich bin nun wie ich bin und wird nie auf seine Ebene sinken. Dafür habe ich zu viel selbst Achtung.
Der Lieber Freud hat gesagt; es gibt ein Stück Wahrheit in allem was wir sagen.
Daran glaube ich auch. Ich habe meinem Mann gesagt, dass ich ausziehe nicht um ihn zu verletzen oder irgend etwas zu erreichen sonder es war die Wahrheit. Ich halte es nicht mehr aus und gesagt ist gesagt. Für mich gibt kein zurück mehr. Das zu erkennen hat mich zum teil befreit .... Ein Last ist weg...
Schade es hat mit der einen Wohnung nicht geklappt, wäre schön gewesen . Aber es gibt andere! Muss dafür sorgen , dass ich eine Wohnung nehme, wo ich nicht renovieren muss weder beim Einzug oder Auszug, da mein Bandscheibenvorfall im Nacken sich meldet im Moment und die Schmerzen sind echt vies ???
Habe Gestern den Antrag auf Schwerbehindertenausweiss losgeschickt ::) brauche die Steuervergünstigung !
In den letzten 6 Wochen (über die Reha und die Zeit jetzt Zuhause) habe ich ein kleines Buch, meinen Erfahrungsbericht, rückblickend, geschrieben. Papier ist ein guter Zuhörer und man kann es nicht verletzen, alles aufschreiben, auch wenn es noch so gruselig ist. Dieses "Werk" habe ich für meine Familie geschrieben. Wenn es fertig ist, so habe ich angekündigt dürfen sie es lesen. Ich denke das trägt dazu bei besser zu verstehen, denn inzwischen sehe ich auch ihre Not, wenn sie sprachverbot haben und nicht wirklich wissen, was in mir vorgeht und wie sie mit mir umgehen sollen.
Das schreiben befreit mich total. Danach lege ich es in eine Schublade und sehe es als abgeschlossen. ich will es nicht mehr mit mir herum schleppen, denn das vor mir stehende Leben hat noch genug Anforderungen an mich, da bin ich mir sicher.
So will ich euch Mut machen euch irgendwie auszudrücken, schreiben, singen, modelieren, malen, was auch immer euch liegt.
Ja das Schreiben befreit, ich habe 2 Tagebücher!
Eine ist meins emotionales Tagebuch ; begann vor OP bis ca. 4 Monate danach. Da habe ich alle meine ' schwarze Gedanken ' niedergeshrieben. immer wieder gelesen und dann abgeschlossen. Dieses tagebuch gehört mein.er Schwester , die meine grosste Stützte war alle die Monate.
Das 2 habe ich begonnen , nachdem meine Pyschlogen mir dies empfahl. Das gehört meine Kinder, hier schreibe ich in regelmäßige Abstände , meine Änsgte, Freude , tägliche ERlebnisse , auch Rezepte ; alles was ich meine Kinder als errrinnerungs Stücke hinterlassen möchte wenn ich nicht mehr da bin. Der erste Satz war ; wenn ihr das lest , bin ich nicht mehr da.... hoffe ihr habt eine Menge zu lesen , was bedeutet dass ich lange Jahre schreiben wird...
Aber das BESTE ist hier zu schreiben :D Hier schreibe ich und wird verstanden . Muss nicht selber analysieren . Es gibt viele parallele Erfahrungen und Ängst . Da ist mann nicht allein mit dem Blatt und Angst .
Ich darf Gedanken lesen von Anderen , die in eine vergleichbare Situation sind . Ich fühle mich nicht so Alleine auf diese riesige Planet!
Danke , dass es euch gibt
Kit
-
Hallo !!!
Je mehr ein Mensch dir Bedeutet, desto Verletzender die Aussagen.
Erstmal es hat nichts mit Mann oder Frau zutun.
Ein ganz grosser Faktor ist eine sache, Vertrauen/Liebe.
Was Passiert den , Grundsätzlich haben wir gegen Äussere einflüsse Ein Schild .
So was machen wir wenn Vertrauen da ist!!
Genau wir Öffnen die Tür, und das Schild geht zur seite gelegt bei diesem Menschen.
Bei Partnern ist es noch weiter auf, jeder Kennt sein gegenüber so gut.
Der andere kann den Partner so dermassen angreiffen, immer mitten ins Herz, es ist kein Schild mehr da.
Selbst wenn, der Partner kennt deine Front .
Ob Bewusst oder Unterbewusst er kann sehr gut Tiefschläge verteilen.
Und genau das ist der Grund warum das so verdammt weh tut.
Dieses Problem hat nun jede seite, es geht nun jeder anders damit um.
Und ewig Seelisch verprügelt zu werden , einer muss dann gehen.Gefühle hat jeder.
Es sind immer soviele Gründe mit drinnen.
Ein Baum stirbt nicht nur an einer Sache.
Es gibt auch Dinge die die Zeit bringt, z.B. Wasser höhlt dir jeden Stein.
@Kit
Viel erfolg bei deinem Antrag für den Schwerbehinderten schein.
Ja Papier ist Geduldig, dinge darauf zuschreiben ist gut.
Ees beantwortet aber keine Fragen, dafür muss ich anders Papier dann Fragen oder Menschen..
gruss schwede
E
-
Hallo Schwede und alle Anderen!!!
Da hast Du was wahres geschrieben :-\
Da mein Man mich gut kennt , weiss er genau wie er vorgehen soll. Weniger hat er mitgerechnet , dass meine Pyschologen Schutzmechnismenmit mir üben wurde. Als er merke , dass die ' alte' Methoden nicht wirksam waren wurde er erfinderich! Er nützt die KInder , egal wie hart meine Pyschologen es versucht kann ich keine Schutzmauer bauen . Auch das Schild prinzip kann nicht funktionieren. Da kamm die Schlussrechnung . Wenn ein Mensch seine eigene Kinder als Waffe benutzt , ist es für mich Schluss. Da gibt kein weg zurück. Kein Gespräche , nichts.
Seitdem ich die Entscheidung getroffen habe gehts mir besser.
Das schöne an Papier , du kannst lesen was du zu Anfang deiner Erkrankung geschrieben hast , die Entwicklung deiner Gedanken lesen und stolz sein auf das was Du erreicht hast . Denn das mercke ich , Unheilbar krank zu sein lehrt dich so vieles . In nachhinein merkst Du , dass die Zeit dir deine Fragen zum Teil beantwortet hat . Eine Sache , die kaum vorstellbar war , wie Du die Frage gestellt hast . Die Zeit heilt....
Auf Papier kannst du die Spuren deiner Tränen fühlen . Tränen aus der Verzweifelung, Heute sind sie trocken , neue kommen dazu . Aber dann wird dir klar , die neue Tränen werden auch Vergangenheit , sie werden trocknen . Und das gibt Mut weiter zu machen , nach vorne zu schauen . Da sind wir wieder bei Thema Angst und Hoffnung.
Liebe Grüsse
Kit
-
Hallo,
schön wenn deine Entscheidung bessere Gefühle bringt, dannwar sie auch die Richtige.
Ja auf dem Papier kann, viel gesehen werden in sachen Entwickliung.
Es ist aber nur ein Teil von vielen Elementen .
Es macht uns Stolz wenn es wieder Besser wird, und Stolz bringt Mut und Hoffnung.
Mut ist wichtig, und nach vorne schauen auch.
In der Zukunft müssen wir planen, in der Gegenwart Ausprobieren und aus der Vergangenheit können wir Lernen.
Alles wichtige Elemente.
Wenn ich zurückblicke, hat mir mein Mut und das ständige Weitermachen viel gebracht.
Gruss schwede
-
Hallo,
mir wird immer nachgesagt , dass ich hartnäckig bin. Früher habe ich gedacht , wie Ich? Ich mach doch alles wie der Durchschnitt.
Heute weiss ich, daß hartnäkckig gleich Mut ist. Mut einen Weg zu gehen oder für eine Sache zu kämpfen wofür Andere sich scheun.
Ich empfand immer den Mund für Andere aufzumachen und für sie zu kämpfen als sehr leicht . Für ein Ideal zu kämpfen oder für Andere ohne Eigennutz zu haben ist das leichteste auf der Welt.
Kämpfen= Mut= weitermachen sind das alle Synonome?
Können wir ein Teil unsere Eigenschaften nutzen nun für uns ? Für mich war es immer einfach weiterzumachen nachdem ich auf der Nase fiel. Aufstehen und weiter.
Wie du sagtst die Erfahrung der Vergangenheit hilft uns andere Wege zu gehen und Entscheidungen Heute zu treffen. Vielleicht in der eine oder andere Situation den gleichen Weg zu schlagen.
Die Vergangenheit hat ihre schöne Seite mit den Erinnerungen. Nimm schöne Bilder der Vergangenheit und Du lächelst auch unbewusst.
Heute wird irgendwann auch Vergangenheit, lasst uns heute schöne Erinnerungen für die Zukunft machen .
Liebe Grüsse
Kit
-
Hallo!!!
Können wir ein Teil unsere Eigenschaften nutzen nun für uns ?
Ich sage Ja !!
Das prinzip bleibt das gleiche,wenn ich daran Denke wie ich Früher wahr.
Ich kann immer noch ein Sturkopf sein, und gehe den Weg weiter den ich gewält habe.
Der Unterschied besteht darin, das ich heute mehr steine die weg geräumt werden müssen schon vorher sehe. Zusätzlich gehe ich auch einen schritt zur Seite und nehme auch mal die Tür. ;D
Früher da will ich durch, egal wie. Dabei ging schon mal was Kaputt.!! :P
Das Prinzip ist geblieben, die Technik wurde verfeinert. Und ein wenig mehr Geduld, aber wirklich nur ein Hauch mehr. ;D
Mit den Wegen des Lebens ist es wie in einer Grossen Stadt.
Wenn du sie Kennenlernen möchtest musst du auch neue Wege gehen.
Damit du nachher aus mehrern Ecken weisst, wie du dein Zeil erreichen kannst. Es ist auch manchmal gut gezwungen zu werden in einen neuen Weg.
Schaue in jede Strasse rein. überall warten neue Dinge.
Wenn ich nicht so manchesmal einfach eine Sache beendet hätte,um neu zu beginnen, wüsste ich heute so manches nicht und könnte nicht reagiren..
Dadurch so viel ausprobieren zu wollen, und immer weiter ist die Vielfalt viel grösser.
Viele Ding können nur noch Belächelt werden und das ist auch gut so.
Die Vergangenheit hat ihre schöne Seite mit den Erinnerungen. Nimm schöne Bilder der Vergangenheit und Du lächelst auch unbewusst.Heute wird irgendwann auch Vergangenheit, lasst uns heute schöne Erinnerungen für die Zukunft machen
Ok, dann Denke ich z.B an euch.
Nur aus Fehlern kann gelehrnt werden, ohne Fehler kein Lernen.
Mut,Mut auch die Angst ist Bekannt. Brauche beides um zu Leben.
Na hoffe es kommt an was ich sagen möchte bin einwenig zersteut heute.
Gruss schwede
-
Hallo !
Bei mir kam es an ;) ich glaube wir haben in die gleiche Richtung gedacht , oder bin ich auch ein wenig zustreut? ???
Ja und ? es gehen manchmal dinge kaputt, damit ist das Ende nicht angesagt! Dabei werden wir gezwungen neues auszuprobieren . Vielleicht für das Bessere? Wer weiss ? das wird auch Mal zur Erfahrung gehören , vielleicht auch sehr angenheme :o
Mit den Wegen des Lebens ist es wie in einer grossen Stadt ; das hast du schon formuliert, Danke , wird darüber nachdenken
Euch als schöne Erinnerung für die ZUkunft :) bin auch dabei ,
und wirde meine Eigenschaften für mich und wenn es geht für euch benutzen, soweit ich es kann
Kit
-
Moin Moin !!!
Scheint so es wurde Verstanden :D
-
Hallo !!!
Ich Frage mich welches Wissen ist wirklich Wichtig.
Wenn ich das manchmal so lese, und generel überall so mit bekomme.
Es wird überall mit der Angst der Leute so der massen gespielt.
Schweinegrippe o mein Gott, Klimakatastrophe usw.
Wissen kann auch sehr schädlich sein. Und bringt unterumständen Angst.
Du musst nicht alles Wissen nur die Richtigen Iden Stategien haben.
Ist nichtso ganz einfach Richtig. Manchesmal im Leben brauch man einfach Glück. Das richtige zu tun und besser zu sein alls derandere.
Ein Läufer und ein Mathematiker laufen im Wald.
Da sehen sie einen Bären der sie auch schon bemerkt hat und auf sie zu Läuft.
Der Mathematiker berechnet wie lange es dauert bis der Bär da ist. 3Min dann hat er einen von uns.
Der Läufer steht daneben,und schaut sich das ruhig an.
Der Mathematiker ist ganz nervös und begint zu Laufen.
Der Läufer auch und Läuft immer cirka 3 meter
vor dem Mathematiker.
Los lauf mehr sonst bekommt der Bär dich auch noch sagt der Mathematiker.
Der Läufer lacht und sagt ich verbrauche doch nicht meine kraft Sinnlos.
Es reicht mir wenn ich schneller bin als du, denn wenn der Bär dich hat , hat er an mir kein Interesse mehr.
Sein Wissen hat dem Mathematiker in dem fall nichts genützt.
Glückwäre für ihn wwnn der Läufer jetzt Stolpert.
Ins Auge muss man den Dingen schauen.
Um Angst zu Kontrollieren, ist schwer aber die Übung macht es.
Gruss schwede
-
Hallo, hallo
''Wissen ist macht''
Das stimmt aber von unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet; für wem?
Wenn die andere Seite ihr Wissen nutzt um uns zu lenken , da haben wir verloren .... aber nicht wenn wir uns schlau machen . Sonst kommt es zu Massenhysterie etz. Vorurteile und und und
In solche Situationen kann Angst überwiegend durch unwissen instrumentaliziert werden um ein Ziel zu erreichen.
Wissen schutz dich nicht immer ; wie du es schön in deinem Beispiel beschreibst. Da hilft dir dein Bauchgefühl , logik oder aber auch Erfahrung. Um erfahren zu werden musst du Mut haben auf die Nase manchmal zufallen und weiter zu probieren. Gleiche Fehler zu begehen vermeidest du. Neue Wege auszuprobieren . Vielleicht anders zu sein wie der Durchschnitt?
Manchmal kann dir Glück helfen , manche nennen es Wunder . An der richtiger Ort am richtigen Zeitpunkt zu sein. Offen für neue Wege . Aber Glück kommt selten allein.
Wissen für uns und unserer Erkrankung; was nun ? Viel zu wissen erschreckt uns manchmal . Wäre es vielleicht leichter unwissend bis zum Rezidiv zu warten? Oder macht diese Wissen uns empfänglicher für das Süsse im Leben ? Das es nicht immer gut gehen muss? Das wir unserer Jetzt nutzen sollen .
Wissen bedeutet aber auch informieren , selbst mitzuentscheiden wie die Therapie aussehen kann . Andere Meinungen einzuholen.
Ich glaube das im Bezug auf unserer Erkrankung Wissen bedeutet Angst aber auch zielgerechte Entscheidungen zu treffen.
Wissen hat seine positive aber auch negative Seite .
Wie kann mann entscheiden wie viel Wissen genug ist? ???
Kann mann Mathematiker und Läufer gleichzeitig sein? Denke nein . Was dazwischen , aber wie ?
Kit
-
Hallo Kit,
du hast es schon gut beschrieben was ich so damit meine.
Kann mann Mathematiker und Läufer gleichzeitig sein?
Ja das können wir!!!
Ich mache es jeden Tag !!!
Rechne Jeden Tag mit etwas positiven, und Laufe dem Tag entgegen um ihn zu Empfangen. ;)
-
Wissen kann auch Vorsprung bedeuten !!!
Wie der Läufer es Demonotriert.
Die Idee oder der Weg den du gehst muss dich Überzeugen, auch das ist manchmal nicht ganz einfach. :P
Gruss schwede
-
Hallo !!!
Mir ist da noch was eingefallen was meine Psychologin Gestern zu mir gesagt hat.
Ich solle es doch auch als grosse Leistung anerkennen mit so einer Krankheit zuleben. Und mit ihren Tücken.
Ich sei immer schon ein paar Schritte zuweit.
Die Alten Gewohnheiten ablegen und ein neues Heim einrichten in der Seele.
Und sie hat recht, es geht nur ans Umsetzen. :P
-
Hi lieber schwede,
leider bin ich total in Stress wegen meiner Reha. am Dienstag geht es los. Auch ich lerne, auch wenn nur als Angehörige. Jetzt ist mein Motto: Hoppla, jetzt komm ich. Es ist nicht egoistisch, nur an sich zu denken. Es ist gesund, denn nur so kann die Selbstliebe funktionieren.
Nach 6 Wochen Selbstliebe kann ich vielleicht auch wieder andere lieben.
Ich drück dich und denk an dich.
feli
-
Hallo Schwede und alle andere
Ich glaube meine Psychologin hat am selben Uni studiert wie deine ;)
Sie geht immer so weit und fragt ob weitere Notwendigkeit einer Therapie besteht! Schon nach 4 sitzungen ! Und das jedes Mal . Ich anworte nur ; Sie sind doch die Psychologin , sagen Sie es mir! ( Sie ist auch auf Tumorpatienten spezialisiert)
Sie meint aus irgend einem Grund wird ich bei meiner Krankheitsbearbeitung mich selbst helfen und dass ich es so weiter machen soll. Das ihre Job nun daran besteht zu kontrollieren dass es für mich gut ist und nicht zu viel auf Einmal mache .
.Sie glaubt das mein sachliches pragmatisches Denken mir sehr viel hilft die normale Bearbeitungsprozesse zu beschleunigen.
Auch wie du Schwede, findet Sie dass ich immer ein paar schritte im voraus bin. Sie sieht es allerdings als sehr positiv und nicht als verstecktes Denial .
Auch die Entscheidung der Trennung findet sie gut und ist sich sehr sicher ,dass ich allein sehr gut klar kommen wird. Energie genug hate ich immer , mein alter Chef sagte Mal dass ich für 10 Pferde arbeiten wurde.
Ich solle es doch auch als grosse Leistung anerkennen mit so einer Krankheit zuleben. Und mit ihren Tücken.Die Alten Gewohnheiten ablegen und ein neues Heim einrichten in der Seele.
Und sie hat recht, es geht nur ans Umsetzen. :P
Deine Psychologen hat Recht , es ist eine grosse Leistung mit unserer Schicksal zu leben.
Es hilft mir aber dabei zu denken , dass wo anders auf der Welt Leute mit der gleichen Diagnosen viel weniger Therapieoptionen haben und dafür bin ich dankbar, dass ich nicht dazu gehöre .
Die Welt ist schon ungerecht und hier kommt Glück im Spiel ;dort zu leben wo die beste medizinische Versorgung als unsere Grundrecht zu fordern
So eine Diagnose fordert ihre Tribut , nicht nur das physische und seelische sondern an unser Person zu arbeiten , Gewohnheiten vielleicht zu ändern , distanz von unser Unwelt zu acceptieren und Trotzdem die Hoffnung und Mut zu erkennen , die wir dafür brauchen.
Liebe Grüsse
Kit
-
Hallo !!!
Na ich habe nochmal daruber nach gedacht.
Das ist der richtige weg eine neue Heimat in mir zu finden, damit eine Mitte zufinden ist.
Diese Krankheit hat viele Tribute gekostet, aber damit es klappt etwas neues aufzubauen muss etwas altes Weichen, ich habe nur dieses eine Grundstück für zwei Häuser reicht es nicht also muss der Alte Schuppen nach und nach weichen.
Damit der Junge wieder in Vollem Glanz erstrahlen kann. ;D
Es ist schon viel wieder Errichtet, aber es Regnet noch ein wenig rein und die Heizung ist zwar da geht auch aber noch nicht Entlüftet. Humppelt noch. ;D
Wenig überlege, muss ich sagen die Leute bewundern einen viel mehr als man selber esfür Möglichhält.
Viele Sitoationen werden einfach falsch von einem Interpretiert.
Und wenn ich halt nicht richtig kann ist das so, so wie diese Krankheit einen Fordert ist das auch in ordnung. Immer 150 % kann nicht gesundsein.
Ich bin heute total erledigt, war auf einem Kindergeburtstag.
Das ist Anstrengend, aber ich weiss warum ich Kinder liebe. :)
Das tolle ist an denen sie Lachen einfach, und sie Lieben einfach, sie haben so keine Vorurteile und Spielen mit jedem.
Das ist Wunderbar.
Distanz brauchen wir diese wirklich ?
Wenn ich mit mir ins reine komme kann ich das nachausen hin Besser Vertreten.
Also brauche ich keine Distanz.
Hmm oder doch, sollte versuchen nicht mehr genauso schnell zu sein wie die anderen. Mein Auto hat keinen fünften Gang mehr.
Fahre schneller in den Roten Bereich der Drehzahl messers.
Das sind jetzt spontane Gedanken von mir!!!
Gruss schwede
Gehe jetzt schlafen glaube ich.
Bis morgen
-
Hallo!
Die Gesellschaft von Kindern ist befreiend, nicht wahr, Schwede? Man muss lächeln, ganz von selbst.
Kinder sind natürlich auch anstrengend und anspruchsvoll (running 'round and raising hell! ???), vor allem, wenn man nicht so fit ist.
Ich werde demnächst mit einer Kindergruppe eine Bibelgeschichte aufarbeiten, bin dazu überraschend gekommen und ganz froh darüber.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich mit Kindern, Tieren und Natur zu beschäftigen.
Sich auch nur mit einem kleinen Beitrag einzusetzen für eine gute Sache ist Balsam für die Seele.
Die Freude, die man bereitet, streichelt auch das eigene Ego.
Und hier ein bisschen Musik zur Entspannung und zum Mitsingen.
http://www.youtube.com/watch?v=CDzXY4A35u0&feature=related
Gruß
Bluebird
-
Hallo!
Diese Krankheit hat viele Tribute gekostet, ich habe nur dieses eine Grundstück für zwei Häuser reicht es nicht also muss der Alte Schuppen nach und nach weichen.
Damit der Junge wieder in Vollem Glanz erstrahlen kann. ;D
Es ist schon viel wieder Errichtet, aber es Regnet noch ein wenig rein und die Heizung ist zwar da geht auch aber noch nicht Entlüftet. Humppelt noch.
Was hälst du von einem Anbau? Oder gar eine Renovierung? ;D
Da hast du nicht die ganze arbeit mit dem Abriss. Wenn ich aus der Entfernung beurteilen darf.... das alte Haus auf dem Gründstück hat sein Charm , der Grundriss ist mehr als in Ordnung ;)
Es muss nur aufpoliert werden und die kleine Schönheitsfehler müssen gebessert werden , dann glanzt das schöne alte Haus mit der Charm und Geschichte der Vergangenheit. ::)
Ich hatte bis jetzt ein 1400 Grosses Grundstück , was ich mit viel Energie und Ideen umgewandelt habe . Ein Schmuckstuck ist daraus geworden!
Liebe Grüsse
Kit
-
ps
Ob wir Distanz brauchen? das meinte ich nicht sondern , wenn Leute sich bei uns nicht mehr blicken lassen oder sich distanzieren. Das es nicht uns verletzen soll, sondern auch als teil dieser Erkrankung zu akceptieren . Sie fühlen sich hilflos, kommen damit nicht klar und ziehen sich zurück. Ob wir uns dann locker zurücklehnen können und sagen 'so be it'
Kinder sind Farbenblind. Wie meine Kinder im Kindergarten waren , hat ein afrikanisches Kind den Kindergarten auch besucht. Ein paar Tage davor war er gesturtzt und auf dem Kopf gefallen , hat eine Abschorffwunde und die Kruste war am abfallen.
Während des Frühstuck lief eins der Kinder zur Kindergärtnerin und schrei; du muss..... helfen , er blättert ab!
Für Kinder sind alle akceptiert ..... leider werden sie von der Welt irgendwann verdorben und werden Erwachsene genannt! Gottseidank nicht alle ;)
Kit
-
Hallo,
ein Abriss ist meist günstiger als eine Restaurierung. Ein altes Haus bleibt ein altes Haus. Gewiss, der Chame und die Historie der alten Gemäuer ist durch nichts ersetzbar. Aber man muss schon reichlich Mittel im Hintergrund haben, um ein solches Schätzchen zu hegen und zu pflegen.
Ich weiss, wovon ich spreche - lebe in einem restaurierten Fachwerkhaus und denke daran, umzuziehen. Gerade wenn man nicht gesund ist, hat die Modernität ihre Vorteile. Ich liebe ebenso alte schmucke Villen, aber die hohen Decken und großen Fenster fordern bei der Reinigung ihren Tribut, wenn man nicht für alles eine Haushaltshilfe hat... :D
Ja, Kinder sind unvoreingenommen. Als meine Schwester nach Aneurysmaop in der Reha war, kam ihre Tochter/meine Nichte, damals 4 Jahre, sie oft besuchen. Die vielen Schwerstkranken mit ihren teils sehr großen Narben auf nackigen Köpfen imRollstuhl hat sie hingenommen mit einer vernünftigen Erklärung.
Schönen Sonntag
Bluebird
-
Hallo Blue,
das mit dem Haus und Abriss / Renovierung war esoterisch gemeint ;)
Es ging um unser ' ich ' . Ob wir uns ganz ändern sollen / müssen wegen Erkrankung? Ob wir uns restaurieren / Abreißen für ein neues Ich? Ich denke nein. Es war eine Antwort auf Schwedes Beitrag.
Aber um das sachliche stimme ich dir 100% zu . Alte schöne Häuser sind was ganz besonders . Das Haus hier ist zwar nicht so alt aber mit Liebe zu Details gebaut. Habe immer gedacht , dass es mir sehr schwer tun wird hier auszuziehen. Aber du hast Recht , das sind nur Steine . Durch Liebe für das Alte , charmante wird mann schneller zum Sklave seines Hauses und Gartens. Vor allem wenn mann keine Haushaltshilfe hat :-\
schönen Sonntag auch
Kit
-
HuHu !!!
@ Kit :-[
Mein" Haus" ist auf einmal so Rot und fühlt sich geschmeichelt :-[.
Ja das mit dem Haus ist esoterisch gemeint, es ist immer einfacher den Leuten hier im Forum zu zeigen was man meint.(Dachte ich haut nicht immer hin) :P Genau wie mein Auto(das ist mien Kopf) ;D
@Bluebird
Trotzdem hast du natürlich recht, was du schreibst mit Abriss und Renovierung!!! :)
Ach Kinder sind einfach wunderbar, schade das ich noch keine habe.
Oh, aber Gestern kamen gleich Anfragen ob ich mal Babysitter machen möchte und wann ich zeit habe .. :D
Das doofe ist doch das wir "Grossen Kinder/erWachsenen" mit der Zeit in immer mehr Zwänge reingedrückt werden.
Was spricht den da gegen zu Spielen und zu Lachen.
Nun eigentlichdoch nichts ,oder.
Dann sind wir wieder beim Thema Angst.
Ein Mann und eine Frau verstehen sich einfach gut. Was passiert wenn die Frau einen Freund hat
, er hat Angst ist eifersücht und hat Angst sie zu verlieren.
Was macht die Frau sielässt es lieber sein, den Kontakt. Damit frieden ist.
Komische Welt!!!
Kinder sind einfach Klarer !!
Beispiel : Da wurde ein Bild gezeigt den Erwachsenen und den Kindern.
Die Erwachsenen haben alle gesagt das istein Frauen Körper.
DieKinder haben alle gesagt das sind zwei Delphine.
Die Delphine wurden Rücken an Rücken gelegt dort erkannte der Erwachsene die Taillie. und mit der Rückenflosse nach oben so das sie die Form von zwei Körbchen ergeben für den Erwachsenen..
Wir sind schon zu Trübe/ oder zuviele eindrücke im Körperwas das sein könnte..
Gruss schwede
-
@Blubird
Hab mal gerade in deinen Link geschaut.
Das Lied ist klasse ;D
-
Hallo ihr zwei Häuslebauer!
Ich dachte anfangs auch, dass ihr es spirituell meint, der Mensch als Haus, Da der Schwede aber so realistisch von zwei Grundstücken schrieb, einer defekten Heizung und so, hielt ich es dann doch eher für eine handfeste Sache.
Ich als Haus bin ein wenig wackelig, ein bisschen marode, hier und da knackt es im Gebälk, es gibt Flickstellen, aber ich hoffe, es bleibt noch viele Jahre standfest gegen jeden Sturm.
:D
Bluebird
-
Lieber Schwede,
die Welt mit den Augen der Kinder sehen... ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass sich Dein Kinderwunsch erfüllen wird, üben kannst Du ja dann beim Babysitten.
Gruß
Bluebird
-
Hallo hier auch ein Toller Tanz !!
Moderatorenedit: Link entfernt
Ich hoffe habe das richtig gemacht :-[
Herrlich...
Auch auf die Gefahr hin, dass wir hier noch einen Platzverweis bekommen,
auf den Song bin ich als Teenie voll abgefahren (kennste wahrscheinlich gar nicht, bist noch zu klein :P
Moderatorenedit. Link entfernt
auf gut Deutsch übersetzt " komm in meinen Wigwam... "
???
-
Kennen tue ich das Lied.
Wie sollten mit PN weiter machen. ;D
-
Hallo Bluebird und Schwede,
bei allem Verständnis dafür, dass ihr euch gegenseitig und uns alle aufheitern wollt, bitte bleibt beim Thema.
Wenn es sein muß, schickt euch doch solche Links per PN.
Danke und Gruß
Ciconia
-
Hallo hallo!
ich habe eine Wohnung! Jawohl! Sie ist im selben Ort wo meine Kinder wohnen ( 2 Strassen weiter) gross genug falls sie mitkommen wollen und schon renoviert! Ich wird noch von der Maklerin geprüft und dann am Donnerstag den Mietvertrag unterschreiben . Ich habe sie ab dem 15 November! Kann sozusagen ab nächstes WE ausziehen. Da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen.
Habe schon bisschen Angst , wie mein Mann auf Möbelverteilen reagieren wird.... Wird ihm morgen Abend Bescheid geben und sagen dass wir uns einig werden sollen bezüglich Möbel.
Ich kann mir vorstellen , dass er denkt ich würde mit meine Klammotten nur raus. Wird ihn ein Frist bis zum WE geben zum nachdenken sonst kommt der Möbelwagen Anfang der Woche und ich nehme was ich für richtig halte.
Habe Bange ! Es wird ernst . Finde ich auch spannend. wird zum ersten Mal allein leben ??? Habe keine Angst , dass ich es nicht schaffe , sondern dass es mir langweilig wird :-\
Bin gespannt und kann es kaum erwarten dieser Alltagskampf nicht mehr zu erleben.
Liebe Grüsse
Kit
ps habe dort einen kleinen Garten zu pflegen, sodass ich meine Entspannung habe. Liebe meinen Garten hier und trenne mich mit schweren Herz davon aber so habe ich zumindest einen ausgleich. Die Vermieterin meint ich konnte mich dort austoben.... :)
-
Hallo !!!
Freut mich das es so schnell geklappt hat mit einer Wohnung. :)
Dann hoffen wir mal, das dein Mann kooperativ ist!!!
Momentan lebe ich zwar nicht alleine, aber ich habe schon alleine Gewohnt.
Glaube mir es wird sich schnell was finden.
Es ist bestimmt erstmal ungewohnt, aber du hast Zeit für dich nutze sie, und bekomme nicht schon vorher Panikattaken. Was dann usw.
Du wirst merken wenn es soweit ist was du Brauchst.
Angst ist ja nun Normal bei Veränderungen.
Du hast ja dann schon einen neuen Garten, ist doch ein anfang. ;)
Bin auch schon dabei eine wohnung zu suchen.
Wollte ich eigentlich schon längst haben, hat sich anders ergeben.
Nach meiner Kur im September, habe ich erst gemerkt das in mir eine Unruhe und auch Ängste entstanden sind seitdem ich Renter bin.
Sortiere mich gerade aber der Weg bleibt.
Die worte sind immer einfach Gesagt/geschrieben umsetzen ist viel Schwieriger.
Wenn Hilfe Benötigt wird, schau in den Himmel da sind die Sterne !!! :D
schwede
P.S. Wird schon
-
hallo
verstehe die angst vor depression wegen aufgeben muessen der arbeit, ich hab aufgegeben, es wurde mir einfach zu viel, ausserdem hab ich jetzt andere prioritaeten
sollten einige worte, die ich hier schreibe auch nur einem einzigen menschen helfen mit der krankheit besser umzugehen, dann ist mir das mehr wert als ein jahresgehalt
mein exmann hat sich verkruemelt, als er schwierigkeiten sah, also darf er jetzt dafuer blechen!
ohne ruecksicht auf verluste, bin froh einen solchen menschen los zu sein, frueher oder spaeter hat jeder einmal probleme, wenn der entsprechende partner die flucht als loesung aussucht, war er sowieso der falsche
das leben zeigt uns schoene und schwere seiten, partner und echte freunde lesen sie mit dir gemeinsam
oft bringt die falsche umwelt noch mehr angst
wer hat nicht eine heidenangst davor, allein zu bleiben, wenn er hilfe braucht
ein ht macht einen hilflos
der mut kommt, wenn man wieder merkt, dass es etwas gibt, wofuer man kaempfen muss
wenn man sich liebt und wenn andere uns lieben, ist das eine tolle medizin und der kampf ist schon halb gewonnen, wenigstens ger kampf gegen die angst
ich mache alle 2 monate eine kernspinto, angst hab ich immer, aber sie ist jedes mal ertraeglicher
meine hoffnung ist an keine kernspinto gebunden , die bleibt immer fest, wie meine zuversicht, dass ich mit dem biest ins reine komme
heifen
-
Hallo,
@Heifen
Es geht wohl vielen hier im Forum so wie du es schreibst.
Auf diesem Planeten leben immer Mehr Menschen !!!
Warum ist es dann so das die Menschen immer Einsamer werden.
Ich möchte es mal so sagen, ich habe meine Familie die stehen hinter mir.
Habe eine Firma die mich unterstützt, die mir Zeigen wir Brauchen dich egal wie lange du Arbeiten kannst.
Freunde habe ich. Nagut eine Partnerin habe ich nicht.
Wer schön ist aber nicht das wichtigste.
Das Problem ist nicht von aussen, den dort brauche ich nicht Einsam sein .
Es ist in meiner SEELE die immer Kämpft und Kämpft.
Ständig verprügelt wird. Jeden Tag sich Motiviren soll. Das raupt Kraft, diese Kraft holt man sich den Tag über wieder.
Damit esam nächsten Morgen wider los geht.
Schmerzen im Rücken, Konzentrationsprobleme usw. das Zermürbt stark.
Die Frage manchmal, woher kommt diese Unbändige Kraft, weiter zumachen ???
Egal schön das sie da ist !!!
Es steht das Motto:
Niemals werde ich auf Geben !!
-
Hallo kit, Hallo heifen!
Offenbar habt ihr ein sehr ähnliches Problem mit euren Partnern. Eine Trennung ist ein schmerzlicher Prozess, wenn von einstigen tiefen ehrlichen Gefühlen nur noch der Wunsch nach Flucht und Ruhe bleibt... Aber es ist auch eine Befreiung, kann die Chance bergen eine spannende Reise zum ICH anzutreten. Ich hoffe, dass es euch so passiert und es euch nicht ergeht wie einer meiner Bekannten, die sich nach der Scheidung direkt aus Angst vor dem Alleinsein in die nächste unglückliche Beziehung gestürzt hat.
Das Alleinsein hat durchaus Vorteile, bereitet aber auch Bauchschmerzen, wenn man nicht gesund ist. Was ist, wenn etwas passiert und niemand kommt zur Hilfe? Das sind meine Gedanken, aber die verwerfe ich, weil ich an Schutzengel glaube, die bisher immer zur rechten Zeit zur Stelle waren.
Hallo Schwede!
Ich weiß nicht, welche Kraft Dich vorantreibt, kann sie nur erahnen ... du bist jung, du hast Pläne,
du willst für andere Menschen da sein, hast geschrieben, dass du Kinder haben möchtest...
Alles gute Gründe, morgens trotz der Schmerzen und sonstigen Beschwerden aufzustehen und sich in den Tag zu stürzen.
Was mich vorantreibt... nun, ich habe schon als Kleinkind einen sehr starken Überlebenswillen gehabt. Als ich damals frisch operiert noch eine Lungenentzündung bekam, weil eine Nonne in der Klinik das Fenster an meinem Bett aufgerissen hatte, war dieser Wille wohl besonders stark.
Nun lebe ich schon einige Jahrzehnte länger als die Ärzte glaubten und es soll noch längst nicht Schluss sein, hoffe ich. Denn letztendlich haben wir nur wenig Einfluss auf das, was uns widerfährt. Wenn man sich dessen bewusst ist, lebt man intensiver.
Nachdenkliche Grüße
Bluebird
-
hallo blue
hab mich schon lange von der enttaeuschung erholt, in der zwischenzeit, hatte ich andere freunde, die mir gezeigt haben, dass es auch anders laufen kann
mein jetziger freund steht mir fest zur seite und ich frag mich manchmal, wie er das schafft, bin nicht immer leicht zu vertragen, es ist eben eine heikle situation...allerdings faellt mir oft auf, dass ich mit offeneren augen durch die welt spaziere, als viele andere, ich hoere das voegelgezwitscher mitten in der grossstadt, wo andere nur den verkehr mitkriegen, sehe wie licht und schatten herrliche farbnuancen erfinden, vor allem jetzt im herbst
meine sinne sind irgendwie viel schaerfer oder ich erkenne die schoenheit des lebens, auch wenn die anderen abgelenkt sind
ich lass mich nicht ablenken!
allerdings leb ich schon so lange mit meinem biest, dass ich mich dran gewoehnen musste
und es laeuft einigermassen
bacio
heifen
-
Hallo ihr Lieben,
das sind alles schöne Sachen .... errinert mich an ein Sprichwort;
After rain ..... the sun shines Nicht nur schön für einen Garten sondern für die Seele, denn es stimmt. Wer kann mehr darüber reden oder empfinden wie wir. Bestimmt gibt es andere.
Für uns auch nach einem Sturm ( unsere Diagnosen) kamm die Sonne raus ( wir leben und vielleicht genau wie du es sagst heifen spürren unsere Welt bewusster)
Freunde gingen , neue kammen dazu ( auch die Sterne :)) Wir treffen Entscheidungen , warum ? Weil wir leben und plannen , unser Leben sortiert sich gerade vielleicht wegen der Diagnose. Hätten wir als Kerngesunde vielleicht in 20 Jahre mit Bedauern auf nicht getroffenen Entscheidungen zurückgeblickt? Hätten wir dann gesagt ' ich habe umsonst gelebt?' Oder nur Zeit gefüllt?
Ist das die Chanc , die wir bekommen haben ? Das Gute an unsere Erkrankung?
Jetzt zu wissen wer der Richtiger ist ? Neue Wege zu gehen?
Ich sehe auch parallele zu Dr Heifen , bin ehrlich nicht mehr entäuscht sonder froh jetzt zu wissen was ich bezüglich meiner Ehe machen muss. Der ist nicht der Richtiger für mich. Es hat damals gestimmt , habe ja 2 wunderbare Kinder . Jetzt wo er Verantwortung übernehmen muss zeigt er sein wahres Gesicht. Tja das ist das Leben. Ich bin sehr glücklich für dich dass Du einen netten hast , der zu Dir steht. Warum fragst Du wie er das macht? Ich kenne Dich persönlich nicht aber er wird bestimmt seine Grunde haben , die nennt mann Liebe. Du bist besonders.
Blue keine Sorge , ich wird mich nicht so schnell in eine neue Beziehung reinstützen, danke für den Hinweis :) Dafür sind Freunde da . Auf das Mögliche hinzuweisen . Ich kann Dir aber kein Garantie geben wenn jetzt Brad Pitt vor meiner Tür stehen würde ;D .
Hilfe muss nicht immer von innerhalb der 4 Wände kommen, nein Hilfe kommt in verschiedene Formen , die soll mann annehmen wenn nötig.
Ich nehme mir jetzt die Zeit für mich , lerne weider mich auf die KLeinigkeiten dieser Welt zu freuen . Bis dahin zähle ich Sterne !
Das Problem ist nicht von aussen, den dort brauche ich nicht Einsam sein .
Es ist in meiner SEELE die immer Kämpft und Kämpft.
Ständig verprügelt wird. Jeden Tag sich Motiviren soll.
Schwede , Du hast schon Recht , die innere Einsamkeit zurmürbt. Sich Jeden Tag zu motivieren hat schon sein sinn, weil wir jeden Tag die Sonne irgendwo schon sehen ; ein kindes Lächeln, ein Mensch der dankend Dir anschaut aber auch nur weil manchmal die Welt schön ist , die Rosen blühen ......
Für Alle ; ein schönes Sprichwort;
Für die ganze Welt , bist Du irgend Jemand
Für irgend Jemand , bist Du die ganze Welt
Möge für uns allen die Sonne jeden Tag scheinen , auch wenn es mit Regen angefangen hat
Liebe Grüsse
Kit
-
Ich habe heute mit meinem Hausarzt gesprochen,
über die ganzen Rückenschmerzen.
Das Krankenhaus hatte zu mir gesagt, machen sie dieses Pilates ruhig weiter.
Mein Hausarzt hat genau das selbe gesagt, ich habe eine Lendenwirbelsyndrom.
Eine Fehlstehlung kann durch gut Trainierte Muskeln das aus Gleichen.
Naja muss dazu sagen hätte so oder so weiter gemacht ::)
Mein Körper fühlt sich danach gut, und meine Seele auch.
Dieser Junge brauch das einfach Bewegung und Bewegung.
Werder daran Arbeiten, die Schmerzen zu minimieren.
Ja Kit du hast recht, diese Krankheit hat ganz ander Weg uns gezeigt.
Bin sehr gespannt was da noch kommt.
Die Sonne Scheint es war ja Hell heute!!! :)
Das Sprichwort finde ich toll, schau doch gleich mal raus wer mich als die Ganze Welt sieht. :)
-
Hallo !
das mit den Schmerzen kenne ich nur so gut. Du hast es im Rücken , ich habe es im Nacken. 2 Bandscheibenvorfällen mit Nerveinklemmung. Meine beste Zeit war nachdem Krankenhausaufenthalt ( musste beinah reingeprügelt werden ) und intensive konservative orthopädische Maßnahmen , durfte ich unter Anleitung im Kraftstudio Muskelaufbau für meine Nacken und Ruckenmuskulatur anfangen. Ging nach einer weile super . Kein Medis, nichts. Konnte wieder Joggen wie eine Irre und habe für ein Marathon traniert bis ich Krank wurde mit dem HT.
Habe mein Krampfanfall nicht bei joggen erlitten sondern nachdem ich Schuhe kaufen ging , ja die Welt ist schon ungerercht. ;)
Seitdem verschlammpt , obwohl mein Neuroonkologe mir sagte , dass bis auf New York Marathon mir alles relaubt sei mit Resttumor! Aber naturlich nur wenn ich Anfallfrei bleibe. Er befürwortet es sogar. Denke daran wieder zu joggen oder in Studio zu gehen.
Ich war immer Stolz auf mich eine Strecke gelaufen zu haben und habe mich immer auf die Schulter gekloppft und sagte na altes Mädchen , das war jetzt gut! Bin bei den Halbmarathons immer angekommen. ein Rekordbrecher nie aber darum ging es mir nicht. War mein Lebenlang ehe Sportfaul . Das war eine Sache , die anderen machten. Mit 40 fing ich an und habe mich gewundert welches Aha- ERlebnis jede Laufstunde war!
Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen , dass Dein Jemand Dich findet :)
Sonnige Grüsse
Kit
-
Hallo ihr Lieben,
morgen ziehe ich aus!!! Möbelwagen ist bestellt. Habe meinen zukunftigen Ex-mann nochmals wegen Möbel angesprochen . Er sagte ich soll das nehmen was ich für richtig halte. Naja , finde ich gerechter wenn wir das zusammen tun, möchte er aber nicht ( habe ihn es auch gesagt)
Habe auch mein offizielle Fahrerlaubnis bekommen!!! Habe Heute eine Fahrprobe ( von mir aus organisiert da ich trotzdem Angst und Sorge hatte ) Laut Fahrlehrer kein Einwand!
Wollte ich mich für die nächste Tage abmelden , da telefon etc angemeldet werden muss bevor ich mit euch wieder 'reden' kann und damit ihr euch keine Sorge macht ,wenn meinerseits Funkstille ist :-))
Bis bald hoffe ich ;D
Kit
-
Hallo Kit,
viel spass beim Umzug und Lebe dich schnell ein.
Ok, dann bis auf weiteres !!!
LG schwede
-
Hallo kit,
Herzlichen Glückwunsch zur neu gewonnen Selbstständigkeit in den eigenen vier Räumen und wieder im Auto. Ich wünsche Dir einen reibungslosen Umzug.
Bis bald
Bluebird
-
Hallo Kit!
Ich möchte mich dem gesagten anschließen & dir nun alles Gute wünschen! Viel Freude im neuen Heim!
Wir hören voneinander ...
LG Jens B
-
hallo kit
hoffe, dass dein neues leben dir viel freude schenkt
bacio
heifen
-
Das Kreuz mit der Angst - ja momentan hat sie mich auch ganz schön gepackt. Mich, die starke Andrea, die doch immer alles so gut weggesteckt hat. Mich die alle bewundert haben dafür wie gut sie das alles schafft und dabei trotzdem noch ihren Humor behält.
Aber ich hatte bisher ja auch keinen großen Grund Angst zu haben. Es wurde ja "nur" ein Meningeom diagnostiziert. Zwar aufgrund der Lage schwer operabel, also habe ich es aufgrund der noch relativ kleinen Größe im Februar stereotaktisch Einzeit bestrahlen lassen.
Die Kontrolle im Juli verlief wie erwartet. Kein Wachstum. Nächste Kontrolle in einem Jahr.
Aufgrund epileptischer Probleme erneutes MRT schon im November und jetzt ist sie da die Angst. Der Tumor ist gewachsen, sehr unorthodox, ich habe die Bilder gesehen. Ein grosses Ödem ist da, was für Aktivität im Tumor spricht.
Und die Ärzte sprechen auf einmal von einer Biopsie. Bei einem Meningeom??? Sie sind dann aber davon abgekommen da der OP Termin eh schon steht. Außerdem fiel auch schon das Wort Chemo. Beides sind Worte die ich im Zusammenhang mit einem Meningeom noch nie gehört habe.
Vielleicht ist es ja doch keins? ja, da ist sie die Angst. Was ist es dann?
Angst bleib weg. Ich will zumindest über Weihnachten die starke Andrea bleiben.
dazu die täglichen Anfälle die mich daran erinnern falls ich ja mal vergesse dass er da ist, mein Obermieter.
Ich werde mich wohl mit ihr arrangieren müssen bis ins neue Jahr bis ich Gewissheit habe. Ich glaube nichts ist schwerer zu ertragen als Ungewissheit.
Andrea
-
Liebe Andrea,
Angst ist ein unangenehmer Begleiter, ist da, wenn man ihn nicht gebrauchen kann, an Feiertagen z.B., wenn viele Menschen fröhlich sind. Jeder Betroffene in Deiner Situation hätte diese Furcht. Ich erinnere mich gut an die Kontrolluntersuchung, bei der sich herausstellte, dass das Meningeom wächst. Ein Arzt erklärte mir, was mir alles widerfahren könnte, wenn sich erst Symptome einstellen. Ich konnte fortan nachts nicht durchschlafen, bekam Atemnot und und...
Es ist die Ungewissheit, wir, die an einem Hirntumor erkrankt sind, leben mit einer mehr oder minder explosiven Zeitbombe im Kopf.
Bei Dir besteht jetzt die Möglichkeit, dass eine gezielte Behandlung Abhilfe schafft. Darauf solltest Du vertrauen.
Vielleicht würde es Dir helfen, mit einem psychologisch geschulten Mitarbeiter der Deutschen Hirntumorhilfe zu sprechen?
http://www.hirntumorhilfe.de/
Liebe Grüße
Bluebird
-
Hallo meine Lieben,
immer Stark sein muss t du nicht sein, es steckt in einem drinnen immer Stark sein, kenne ich :)
Angst, ist wie hier schon beschrieben ein Begleiter.
Was immer wieder ein Fehler ist, sich auf eine Zeit ein zu schiessen.
Weihnachten z.B. schon Wochen davor wird schon mit der Angst gespielt, ok bald ist wieder weihnachten was mach ich den dann, bin ich alleine haben Freunde Zeit ???
Nein über Weihnachten haben die alle ihre eigenen Familien und ich bin Alleine. Es wird Intensiver auf Glückliche Menschen geschaut.
Die Menschen sind zu Weihnachten nicht Glücklicher als sonst, sie tun nur mehr so als ob sie es Wären!!!!!
Genauso ist es auch mit, Menschen die von einem Gegangen sind.
An dem Tag wo sie Gestorben sind, kommt einem die Zeit dann Seelisch Dunkler vor, da die Erinnerungen über den Tot des Geliebten Menschen
Intensiver sind.
Wenn der Mensch sich dem Bewusst ist, das es so ist , dann sind diese Zeiten dann nur Halb so schlimm.
Ok, ist schwer es so zu sehn das gebe ich zu.
Versuche halt immer wieder mit solchen Sitoationen um zugehen.
Dafür Analysieren und Beobachten um etwas zu Verändern. :)
Ängste sind so manchesmal auch Spontan da!!!
z.B. wenn ein tumor wieder Wächst.
Cindra schaffte schon. Daumen Hoch !!!
LG schwede
-
ja momentan hat sie mich auch ganz schön gepackt. Mich, die starke Andrea, die doch immer alles so gut weggesteckt hat. Mich die alle bewundert haben dafür wie gut sie das alles schafft und dabei trotzdem noch ihren Humor behält.
Liebe Andrea, das kennen wir alle hier nur so gut . Wen willst du was vortäuschen? Tagsüber bewundert zu werden und dann Nachts allein im Dunkel kommen dennoch doch die Fragen . Das nimmt dir zuviel kraft weg , Kraft den du jetzt für dich brauchst .
Das Unwissen wie es jetzt weiter geht , deine Befürchtungen nicht ' nur' ( warum bitte 'nur') ein Meningiom zu haben . Auch das gehört nicht in deinem Kopf und ist Grund genug Angst zu haben . Lass es zu .
Hättest du gedacht dass du gelassen mit der Diagnose ' nur' Meningiom leben konntest ? Nun ist sie da , du hast dich daran gewohnt und schon ist er ' nur' ein Meningiom.
So viele Fragen aber Fragen , auf den du jetzt kein Antwort bekommst bist die Biopsie / OP gelaufen ist . Alles Grunde um Angst zu haben .
Jetzt wo alle sich auf das gemeinsame freuen ?
Genau vor einem Jahr morgen wurde ich operiert . Da habe ich auch gedacht was habt ihr Leute auf der Strasse für Probleme . Alle nur im Stress weil die Einkäufe nicht fertig waren , Fleisch noch nicht bestellt und und und .Habe auch nicht gewusst ob meine Anfälle nach der OP aufhören wurden oder nicht .
Froh war ich dennoch auf Kleinigkeiten , dass es trotz Weihnachten Leute gibt , die arbeiten , mich operieren , mir dadurch ein Chance auf Leben schenken . Denn egal wie schlecht die Aussichten zu Anfang aussehen , wollen wir leben weil wir Hoffnung haben . Froh dass trotz volle Station eine fröhlich Stimmung unter den Schwestern herschte .
Kopf hoch . Weihnachten ist nicht die Welt . Kümmere dich um dich selbst erstmal, dafür feierst Du nächstes Jahr besser , wenn du möchtest .
bis dahin sei fest umarmt
Kit
-
Die Erklärungen zur Angst sind allzu verständlich. Natürlich muss man auch den Mitmenschen nichts vormachen - aber täuscht man sich mit seiner Stärke nicht auch oft selbst?
Angst ist nicht greifbar, nicht einzuschätzen und nicht zu steuern. Die Angst ist, so empfinde ich es, wie eine Aura die mein Körper sendet um Warnung zu geben "Hier ist etwas bedrohliches!"
Kann die Angst auch Freund werden? Kann man sich mit ihr arrangieren? Ich kann es kaum, aber ich sehe ja auch meinen Tumor nicht als einen Teil von mir sondern als ungebetener Gast. Als Mieter der keine Miete zahlt und trotz mehrfacher Kündigung nicht verschwindet sondern noch einen Kumpel einläd. Da die Sache mit der Zwangsräumung bei mir auch fehlgeschlagen ist, meldet sich öfter mal die Angst. Der Kreis ist also wieder geschlossen.
Die größte Herausforderung ist mit dem, was unsere Krankheit mit sich bringt zu leben. Und das bestenfalls noch mit genug Lebensqualität.
LG,
Bea
-
Hallo ihr Lieben da draussen
ich möchte mich bei euch für den Zuspruch bedanken. Er nimmt die Angst nicht weg, aber zu wissen da es da Menschen gibt die mich verstehen macht es doch eín wenig leichter.
@Bluebird
an das Sorgentelefon der Hirntumorhilfe habe ich auch schon gedacht. Leider sind sie erst wieder im neuen Jahr zu sprechen. Aber auch Ihnen stehen ein paar ruhíge und besinnliche Tage zu. Sie haben das ganze Jahr über genug und sehr schwere Arbeit zu tun.
Liebe Grüße
Andrea
-
Liebe Andrea,
wenn es ganz arg ist, stehen geschulte Mitarbeiter der Telefonseelsorge rund um die Uhr zur Verfügung (Telefonbuch), Hier kann das Gespräch anonym geführt werden.
LG
Bluebird
-
Ganz arg ist es bei mir nicht, das würde ich mir gar nicht erlauben ;)
-
Ganz arg ist es bei mir nicht, das würde ich mir gar nicht erlauben ;)
Es ist keine Schande, sich Emotionen zu erlauben, das kann sehr befreiend sein.
;)
Draussen war ich auch immer sehr ausgeglichen, aber wie es Innen aussah...
-
Diesen Satz Birgit hab ich unter Tränen geschrieben. Soviel zum Thema Emotionen.
Nun hab ich ein paar Stunden geschlafen und die Welt sieht wieder ein wenig anders aus. Zumindest für ne Weile.
-
Hallo cindra,
lass dich mal Virtuell kräftig in den Arm nehmen, denk an dich.
LG schwede :-*
-
Hallo Andrea,
ja, Du hast das Recht, Dich selbst zu bemitleiden. Auch mir tust Du leid, aber ich weiss, dass man diese Art von Mitgefühl bald abschütteln möchte und statt dessen wieder kämpfen will. Das wirst Du auch!
Herzlichst
Bluebird/Birgit
-
Hallo zusammen ,
auch von mir eine virtuelle Umarmung !!
liebe Andrea , lass deine Emotionen zu . Denn das zeichnet Dich als Mensch . Erlaube Dir noch mehr Tränen , das befreit . Tränen sind ein wunderbares Ventil .
Die werden nur zu selten im Anspruch genommen . Das schöne ist , sie sind umsonst ! Dafür muss Du nicht bezahlen und bist keinen Mensch dafür eine Erklärung schuldig !
Auch Nachts allein zu weinen hilft.
Liebe Bea , danke für deine zutreffende Worte . Bleibt uns was anders als mit unserer Angst uns zu arrangieren? Wenn wir dies nicht tun , dann hat die Angst die Chanc in unsere Seele sich hineinzufressen. Erst dann haben wir verloren.
Ich glaube wir müssen uns mit der Angst arrangieren . Schauen was daraus wird und dann improvisieren . Vielleicht bin ich da zu naiv, bin erst seit einem Jahr HT Patienten. Gott weiss wie ich in 1 , 2 Jahre dazu stehe.
Und nein , wir wurden nicht gefragt ob wir den Tumor haben wollten oder nicht . Nun ist er da , ist er nicht deswegen ein Teil unseres Lebens ? Ich denke jeden tag an meinem HT , ist er nicht deswegen ein Teil von mir , meinem Leben ?
der Gedanke an ihn beeinflusst meine alltägliche Entscheidungen . Der gehört zu mir , auch wenn im negativen . wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin... bin ich ganz sicher keine Heilige . nein ich habe meine negative sowie positive Eigenschaften . Gehören die negartiven automatisch nicht zu mir ? Glaube ich nicht... deswegen denke ich .. der HT gehört zu mir. Der ist nicht mehr wegzudenken . Auch wenn er ungewollt sich in meinem Leben gedrängt hat . Er hat auch mehrfachs die Räumungsklage bekommen , nicht nur bei dem Op sondern Jeden Monat bei der Chemo .
Solange ich keine Räumungsklage bekommen und direkt verliere ist schon längst nicht alles getan!
Liebe Grüsse an Alle
Kit
-
Hallo meine Lieben,
Emotionen in vorm von Tränen zuzulassen, ist eine herrausforderung kenne es nur zu gut.
Denn noch hat Kit recht lass es zu es ist ein Wunderbares Ventil, gerade letzte Nacht überfiel mich dieses Gefühl, weiss eigentlich nicht warum vielleicht war es einfach mal Zuviel.
Du wenn du Geweint hast cindra, dann fühlst du dich Angreifbar, Schwach und Alleine habe ich recht :)
Es hilft aber dich wieder zu Sortieren und Weiter zu machen.
Eines ist schon mal Sicher der Stärkste Mensch, weint irgendwann einmal.
Das der Hirntumor ein Teil von meinem körper ist, das stimmt.
Der HT wird schliesslich durch meinen Körper Ernährt.
Trotzdem er ist der Feind in meinem Körper.
Denn HT sehe ich schon aus dem grunde als Feind, weil ich mich nie mit ihm anfreunden könnte, nur Arrangieren das er da ist. Sehr Schlechte Basis für eine Freundschaft ;)
Ausserdem ist es besser ihn als Feind zu sehen, aus dem grund einem Feind gibst du mehr aufmerksamkeit und Beobachtest ihn was er macht und wie er reagiert.
Einem Freund verzeihst du fehler, und Vertraust ihm und kannst enttäuscht werden. Bei einem Feind kann dir das so nicht passieren, dem traust du sowieso alles zu.
Hört sich krass, so Denke über ihn.
-
angst und schmerzen sind die sprache unseres koerpers
zuhoeren und antworten!
bacioni
heidi
-
Ja du hast recht Schwede, ich fühle mich gerade angreifbar. Das erste mal nach über 1 1/2 Jahren.
Das ganze Procedere vor der Bestrahlung, die Bestrahlung, die ganzen Probleme danach, das alles habe ich anscheinend mit links weggesteckt und es ist keine Träne geflossen.
Jetzt fliessen sie. v.a. wenn ich alleine bin.
Und ich habe den Eindruck mein Körper verschwört sich gegen mich, er will meinen Obermieter gar nicht loswerden.
Schon seit zwei Wochen habe ich eine hartnäckige Bronchitis, kein Antibiotika will dagegen helfen. Seit einer Woche habe ich einen Kreuzbandriß im linken Knie.
Mein HA sagte heute wir müssen diese Bronchitis so langsam loswerden damit ich die Chance bekomme fit zu werden vor der OP.
Meine fokalen Anfälle weiten sich aus, kommen öfters, betreffen mehr Gebiete und machen mir auch deshalb Angst weil das für mehr Aktivität im betreffenden Hirnareal (=da wo der Tumor und das Ödem sitzt) spricht.
Vielleicht zeigt mein Körper auch nur das was ich meiner Seele nicht erlaube??
Andrea
-
Liebe Andrea,
der Körper spiegelt auch die Seele, das ist meine feste Überzeugung. Hast du villeicht einen guten Physiotherapeuten oder/ und eine/n gute Heilpraktiker/in?
Deine Bronchitis kann auch mit alternativer Medizin geheilt werden. Antigiotikum reißt Löcher in den Schutzmantel (die Flora) und macht somit auch wieder anfällig. Mir hat es nicht mehr geholfen.
Mach Dinge die dir gut tun. Heiße Bäder, Saunagänge, wenn du diese vertragen kannst, Ölmassagen etc. Manchmal hilft schon ein Kirschkernkissen, ein guter Tee, eine warme Decke und ein gutes Buch.
Ich wünsche dir deinen Weg zu finden!
Herzliche Grüße,
Bea
-
Liebe Bea
ich habe es zuerst mit alternativer Medizin versucht. Mein Arzt gehört nämlich auch zu denen die nicht gleich zu Antibiotika greifen. Aber so langsam läuft uns in Anbetracht des OP termins die Zeit davon. Außerdem geht der quälende Husten auch an die Substanz und ist evtl. auch für die vermehrten Anfälle zustände (wegen Schlafentzug)
liebe Grüße
Andrea
-
Liebe Andrea,
Dein Körper hat in den vergangenen Monate einige heftige Dosierungen Medikamente erhalten und reagiert deshalb vielleicht anders als erwünscht. Zudem ist das Immunsystem geschwächt, auch durch die nervliche Belastung.
Gib den harmloseren Mitteln noch eine Chance. Ich schreibe Dir eine PN.
LG
Birgit
-
Hallo Bea,
Denke auch das der Körper , die Seele und der Geist zusammen Spielen.
Nun nur wie Benutzt man diese Spielsteine, leider war keine Gebrauchsanleitung dabei..
Und selbst wenn, muss die Richtige Sprache dabei sein.
Was kannst du für dich tun, das kannst nur du raus bekommen.
Hilfe erwünscht!!!
Es ist für so einen Körper, purer Stess. Darauf reagiert nun mal jeder anders.
LG schwede
-
Hallo Zusammen,
bin gerade auf diesen Link gestossen und möchte gern hierzu meine Gedanken aussprechen.
Ich bin am 26.9.08 an einem Keilbeinflügelmeningeom operiert worden, habe noch einen Resttumor von 3 cm.
Bei mir ging alles sehr schnell so dass ich keine Zeit hatte darüber nachzudenken.
Ich habe keine Angst, erst gar nicht mal als ich zu den Kontroll MRTs ging, und gerade das gibt mir zu denken.
Von meinem Mann habe ich totale Unterstützung was ja sehr wichtig ist, der Rest der Familie kann nicht damit umgehen, d.h. sie behandeln mich als wäre es eine "Erkältung" gewesen. Die können auch gar nicht verstehen, dass ich nicht mehr die selbe bin.
Ich hab mich auch noch nie gefragt "Warum ich", ist das alles normal??? Oder ist es vielleicht nur ein Schutz meines Unterbewusstsein? Ich weiss es nicht, aber manchmal ist für mich doch noch alles wie ein Traum, aber das Ziehen im Kopf bringt mich wieder auf die Erde. Ich habe ab und zu unheimliche Wut im Bauch, dann steige ich aufs Spinning-Rad das tut sehr gut. Ich bin übrigens Rentnerin, volle Minderungsrente (bin 45) lebe in Spanien, musste ich gar nicht erst beantragen. Das läuft hier anders: wenn man mehr als 3 Monate krankgeschrieben ist wird man von der Ärztekammer gerufen und bringt seine ganze Krankheitsunterlagen mit, und diese entscheidet dann. Diese Rente beziehe ich seit April, allerdings hab ich das noch nicht ganz verdaut, wahrscheinlich möchte ich alles nicht wahrnehmen, dag ich mal so.
Wa ich fühle, ist, dass ich andern Leuten helfen möchte und werde deshalb ab Februar im Krankenhaus wo ich operiert wurde als Voluntärin sein. Ich kann eben sehr gut zuhören, hab immer für meine Familie als Psychologin "gearbeitet".
Geht es jemanden so ähnlich wie mir? Eben das mit der Angst gibt mir ja doch zu Denken!
Das wollte ich eigentlich nur mal hier so zur Sprache bringen.
Vielen Dank fürs Zuhören und
Viele Grüsse aus Barcelona
mmolina
-
Hallo mmolina,
das ist doch schön wenn du so gut Unterstützt wirst.
Achso da du Wut hast, hast du auch Ängste.
Wut ist nur ein aufgestaute Angst.
Oder Unterdrückte Angst.
Muss jetzt nochmal weg, später mehr.
LG schwede
-
Hallo liebe Mmolina!
Prima, dass dein Mann zu dir steht! Aber es ist (sehr!) traurig, dass der Rest der Familie nicht mit deiner Krankheit umgehen kann und dies sogar bagatellisiert! (Wie eine Erkältung …)
Es ist sehr schön - "Hut ab"- dass du als Volontärin im Krankenhaus arbeiten willst! Kompliment!
Übrigens bin ich auch auf der Suche, nach einer Art gemeinnützige Tätigkeit mit "bedürftigen", kranken Menschen oder Kindern!
Du hast wohl recht, dass du deine aufkommende – vielleicht sogar aufgestaute (?) - Wut "abreagieren" / "verarbeiten" musst. (Spinning-Rad) Jeder Mensch braucht ein "Ventil" und kann damit auch völlig anders umgehen! Ich denke zwar, dass auch andere Menschen solch eine Wut, Unverständnis oder Krankheit irgendwie ausleben müssen, doch jeder verarbeitet diese auch total anders!
Deine Methode (S.-Rad) ist noch obendrein eine sehr nützliche für deinen Körper & die Gesundheit!
Du schreibst: "...dass ich andern Leuten helfen möchte ..." Dies ist sehr edel!
Anderen Menschen geht es ganz sicher auch so.
Bestes Beispiel hierfür sind die vielen Leute, insbesondere die Moderatoren dieses Forums hier & die Mitglieder!!!
Mir ist es auch ein "Bedürfnis" - auch wenn ich nur ein klitze-, klitzekleines Glied einer Kette bin – hier einige Beiträge zu posten... Dies ist nicht nur meine Art, mit meiner Tumorgeschichte fertig zu werden, diese aufzuarbeiten und zu verarbeiten, sondern es ist auch mein neuer Lebensinhalt und meine neue Lebensaufgabe geworden!
Ich wollte dir dies nur mitteilen, weil du fragtest, ob es jemanden ähnlich geht.
Freue mich, von dir zu hören!
Alles Gute & LG Jens B.
-
Hallo ihr Lieben.
@Mmolina
Das mit der Wut, kenne ich auch sie wurde immer Stärker und Stärker.
Damit ich keinen Menschen Verbal Verletzen kann, hatte ich angefangen Konflikten aus dem Weg zu gehen.
Da ich Rückenprobleme Bekam konnte ich mich nicht mehr richtig Abreagieren. Folgewar noch mehr Wut.
Das war aber nur ein Monat mit dem Konflikten aus dem Weg gehen.
Dann hatte ich mir gesagt das geht nicht so weiter.
Darauf wollte ich die Wut verstehen, und hatte mich einem Psychlogen anvertraut.
Da hat sich dann, bei mir das selbe Problem heraus kristalliesiert.
Ich hatte auch keine Angst vor den ganzen dingen.
Daraus Entwickelt sich aber die Wut.
Das ist die Angestaute Angst in uns, oder nicht Verarbeitete Situationen im Leben.
Ein Wutfaktor erkenne ich sofort, du bist Wütend das deine Familie dich behandelt als ob es eine Erkältung ist.
Wo her kommt das ???
Was Lebst du den nach aussen, nur das können die anderen sehen.!!!
Dein Mann kommt mit sicherheit Dichter ran an dein Gefühlszentrum, und kann dich deshalb anders Verstehen.
Ich Zeige immer nur den Kräftigen Teil des schweden, aber es gibt auch eine Andere Seite , die hat jeder Mensch.
Die schwierigkeit es soll jetzt die Seite mit gefühlen mobilisiert werden, arbeite schon Länger daran, aber ist Merkwürdig .
Es tut allerdings auch gut.
Die Menschen verschreckt diese Gefühlsseite allerdings auf Häufig, weil die es an dir nicht kennen.
So das soll erstmal reichen.
@ Jens B
Mach deine Taten/Hilfen oder Wichtigkeit nicht selber kleiner.!!!
Du bist hier Wichtig.!!!
LG schwede
-
Lieber Schwede,
Danke für die "Blumen"! :-[
LG Jens B
-
Eure Berichte über den Zusammenhang von Angst und Wut bzw. Aggression haben mich sehr berührt.
Ich hatte/ habe manchmal regelrecht Angst vor mir selbst, vor meiner inneren Wut, meiner Aggressivität. Normalerweise bin ich eher ruhig, aber auch bestimmt im Auftreten. Wenn mich etwas oder jemand stört, wenn ich Ungerechtigkeiten direkt vor mir sehe, muss ich mich zusammenreißen, um nicht aggressiv zu reagieren. Manchmal geschieht es doch und ich weiß dann - letzlich habe ich nur mir, meinem Ansehen im Kollegium oder in der Familie geschadet. Die Familie nimmt es mir nicht übel, aber ich leide umso mehr, wenn ich gerade diejenigen, die ich gern mag, so krass behandle.
Ob das aus der Angst heraus passiert? Ich glaube schon, aber nicht nur. Ich glaube, dass wir, die wir solchen Krankheiten ausgeliefert sind, mehr kämpfen, uns mehr auch um andere kümmern, die Hilfe brauchen. Und so sind vielleicht unsere Erwartungen an andere und an uns selbst größer. Aus diesem Widerspruch entstehen dann auch diese Wutgefühle.
Ich musste richtig lernen, gelassener zu reagieren. Aber andererseits möchte ich (in meinem Beruf als Lehrerin) gern für die benachteiligten Kinder da sein, auch wenn es mehr Kraft kostet.
Ich bedaure es, dass ich nun - auch durch die Krankheiten - viel mehr Verständnis für diese Kinder, aber weniger Kraft für sie habe. Zur Zeit überfordert mich der geliebte Beruf. Ich hoffe, dass das besser wird.
Ich bewundere auch diejenigen, denen es gelingt, regelmäßig hier im Forum für andere zu schreiben, was ja (mindestends) regelmäßiges Lesen voraussetzt. Ich brauche dafür soooo viel Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Aber ich brauche jetzt ohnehin für vieles viel zu viel Zeit - und im Forum fühle ich mich .... ja, zu Hause.
KaSy
-
Hallo liebe KaySy!
Ich habe keine Probleme mit der Wut im eigentlichem Sinne, oder wie du sie beschreibst! Aber natürlich gibt es auch Situationen, wo es "in mir richtig kocht & brodelt"!
Zum Beispiel regt mich unglaublich auf, dass es ganz & gar nicht mehr korrekte Relationen bei den Verdiensten / Gehältern sind. (Profisportler, Politiker u.u.u.) Aber dies ist hier sicher Fehl am Platze und wir diskutieren dies lieber über PN! Ja?
Du schreibst: "Ich glaube, dass wir, die wir solchen Krankheiten ausgeliefert sind, mehr kämpfen, uns mehr auch um andere kümmern, die Hilfe brauchen."
Ja, dieser Meinung bin ich auch! Dieses "Phänomenen" (ich bezeichne dies mal so) ist eigentlich schon immer bei mir da gewesen, aber durch meine Gehirn OP's enorm gewachsen!!! Ist es (m)eine neue Lebensaufgabe, der neue Lebenssinn?
Es ist gut, dass du das realistisch siehst & meinst, dass du (momentan!) noch nicht genügend & ausreichend Kraft für die Kinder (in deinem Beruf als Lehrerin) aufbringen kannst!
Denn es nützt weder den Kindern, geschweige denn dir, wenn du nicht zu 100 % Leistung bringst! Das braucht halt wirklich viel (!) Zeit & Geduld! Aber bleibe am Ball!
Dafür wünsche ich dir die nötige Portion Geduld & Kraft.
Hm ja, man muss manchmal regelrecht die Gelassenheit (neu) lernen! Dafür wirst du aber nachher belohnt...
Wünsche dir alles Gute & behalte dein Ziel im Auge! Laß dir aber die Zeit, die du brauchst & überstürze nichts!
LG Jens B
-
Lieber Jens, Lieber Schwede
Vielen Dank für Eure Unterstützung, die mir wirklich sehr wichtig ist.
Jens: Du schreibst ob es jetzt Deine neue Lebensaufgabe ist zu helfen! Wie Du schreibst glaub ich ja, dass die meisten von uns, (Hirntumor) das Bedürfnis haben anderen zu helfen, sprich z.B. die Moderatoren hier im Forum. Man sagt ja auch, dass jemanden der am Hirn operiert wird plötzlich "das dritte Auge" geöffnet wird. Ich weiss nicht ob es so ist, hört sich ja ein wenig esotherisch an, aber davon abgesehen ob es stimmt oder nicht kann ich in meinem Fall sagen, dass ich NICHT MEHR die selbe bin und auch ganz andere Sensationen und Gefühle habe, also "packen wir es an" und versuchen als Voluntärin zu helfen.
Schwede: An der Wut im Bauch ist natürlich auch die Familie Schuld. Es ist ja auch wie Du sagst, sie haben mich immer sehr stark gesehen, alle konnten mir ihre Probleme erzählen und ich beschwere mich auch nicht wenn ich Kopfschmerzen habe. Ich hab hier im Forum auch schon über das "Posttraumatisch Belastungssyndrom" gelesen, da trifft einiges auf mich zu.
Werde versuchen wie Du sagst an die andere Seite zu arbeiten, d.h. die nicht immer starke Frau.
Liebe Grüsse und bis bald in "alter Frische"
mmolina
-
Liebe mmolina!
Das mit "dem 3. Auge" habe ich noch nie gehört! ...ist ja interessant!
Ich, als am Gehirn operierter, nehme jetzt auch bewusster am Leben teil! Manche Sachen empfinde ich jetzt wesentlich intensiver (!), bewusster & "genauer"! Mein "Gespürsinn" & die Wahrnehmung ist jetzt deutlich empfindsamer und "genauer" geworden! Außerdem habe ich jetzt Augen für Sachen, die ich früher entweder nicht so deutlich, oder überhaupt nicht gesehen habe.
Ja, du hast also ganz recht: "packen wir es an"!!!
Ich wünsche dir dafür viel Glück & gutes Gelingen!
LG Jens B
-
Hallo KaSy,
es ist auch für mich sehr sehr schwer zu akzeptieren, dass die Dinge mehr Zeit in Anspruch nehmen. Auch kann ich nicht mehr so viel machen wie früher weil ich wesentlich eher platt bin.
So langsam habe ich gelernt, dass meher als ein, max. zwei Termine am Tag für mich nicht zu schaffen sind. Demnach muss ich planen und ich muss mich selbst kontrollieren. Alles andere gibt nur Stress und macht den Tag kaputt. Außerdem kann ich auch nichts mehr bewußt erleben, wenn ich mich nicht daran halte.
So arrangiere ich mich; meine Krankheit bestimmt zwar wie viel ich mache, aber ich bestimme was ich mache ;)
Die Sache mit der Wut und im Ansatz auch Agression kenne ich. Mein Tumor liegt aber auch frontal basal (vorne rechts) und das ist genau das Zentrum.....
Bei mir ist es definitiv auch so, dass ich weiß, man müßte bewußter leben, mehr genießen, tiefer empfinden - aber in der Realität ist es noch nicht ganz so. Auch kranke Menschen werden noch vom Alltagsstress eingeholt.
Herzliche Grüße,
Bea
-
Liebe Bea, Lieber Jens,
ich bin so froh, das zu lesen, dass andere das mit der Wut/Aggression auch kennen, aber insbesondere, dass dieses mehr-Zeit-brauchen nicht nur mich betrifft.
Ich arbeite ja, habe aber eben das Problem, die Unterrichtsvorbereitungen oft nicht zu schaffen, und bin froh, dass ich genug Berufserfahrung habe, damit die Stunden auch so gelingen. Ich muss mich - und meine KollegInnen - eben darauf einstellen, dass ich nicht immer alles gleich und schon gar nicht alles mache. Für die Kinder tu ich natürlich möglichst alles. Besonders, weil ich glaube, mit manchen mehr mitfühlen und ihnen Hilfen geben zu können.
Aber insgeheim habe ich durchaus die Befürchtung, dass der Zeitpunkt, dass ich das nicht mehr schaffe, früher kommt, als ich das möchte. >:( Immerhin habe ich 4 Abminderungsstunden durch die Schwerbehinderung (80%) und in engen Grenzen auch Verständnis bei der Schulleitung. Aber da verbleiben eben 24 Unterrichtsstunden, die man mal 1,5 nehmen muss und noch Aufsichten, Versammlungen, Schüler- und Elterngespräche, ....... und das alles ohne Pausen, in denen man ja jede Menge Schüler- und Lehrerkontakte hat, ganz abgesehen vom Raumwechsel und den materiellen Vor- und Nachbereitungen ... Das klingt jetzt vielleicht nach jammern, aber es ist unheimlich spannend, interessant und abwechslungsreich und deswegen tu ich es auch verdammt gern. Und es würde mir eben wehtun, wenn ich es nicht mehr könnte.
Deswegen macht es mir so zu schaffen, dass ich so viel Zeit für vieles brauche. Ich habe das Gefühl, die Zeit ist viel schneller als ich hinterher kommen kann. Und ich möchte es doch so gern auch noch - und eigentlich vorrangig - schaffen, mir selbst Gutes zu gönnen und nicht nur den anderen.
Da übe ich noch. Versprochen. ;)
KaSy
PS. Lieber Jens, danke für die PN und die Wutthemen - ich finde noch Zeit, Dir eine PN zu schicken ...
-
Liebe KaySy!
Zu aller erst möchte ich dir unbedingt sagen, dass du dir ruhig "alle Zeit der Welt" lassen kannst, um mir per PN zu antworten! Bitte opfere deine - ohnehin schon knappe Zeit - nicht noch zusätzlich! Mache dir nicht noch extra Stress!
Nein, deine Erläuterungen sind kein Jammern! Es ist 'halt sehr schwer und bedeutet eine enorme Anstrengung und viel, viel Geduld!!! Aber da wiederhole ich mich...
Hm ja, die Zeit "rennt davon und ist schneller wie unsereins"! Aber das Problemchen haben sicher auch "Gesunde".
Viel Kraft, Geduld (um durchzuhalten), "starke Nerven", viel, viel Glück, Erfolg & alles Gute, herzlich
Jens B.
-
Liebe KaSy,
du hast einen Beruf in dem du die möglichkeit der Stundenreduzierung hast. Außerdem gibt es eine hervorragende Beratung die du in Anspruch nehmen kannst.
An deiner Stelle würde ich - wenn es eben möglich ist - die Stunden drastisch runter schrauben.
Du sagst:
Aber insgeheim habe ich durchaus die Befürchtung, dass der Zeitpunkt, dass ich das nicht mehr schaffe, früher kommt, als ich das möchte.
Und um genau diesen Zeitpunkt raus zu schieben, reduziere ich mein Pensum.
Ein Beispiel aus meinem Alltag: Heute war ich mit meiner Schwiegermutter zum Shoppen. Als ich im Bad stand habe ich mal inne gehalten und gedacht "es geht mir ja doch gut. Da gehe ich mal eben einen Vormittag shoppen!" Klar muss ich vorher und nachher Kräfte sparen. Aber wir sind in der glücklichen Lage die Dinge immer noch selbst zu steuern.
Ich wünsche uns gutes Gelingen ;)
Herzlich,
Bea
-
Danke, Jens B. und Bea,
das tut mir gut.
Aber es ist eben auch so schön mit den Kindern. Und wichtig auch.
Ich habe regelmäßigen Kontakt zur Schwerbeschädigtenbeauftragten für uns, die übrigens ihre Arbeit so toll meistert, obwohl auch sie einen Hirntumor hatte, durch den sie mit 18 Jahren erblindete. Sie unterrichtet an einer Blindenschule. Sie hat natürlich besonders viel Verständnis und kann mir da raten.
Aber auch das Forum hier tut mir gut - auch weil ich anderen ab und zu etwas Positives aus meinen Erfahrungen geben kann.
Eure KaSy
-
Hallo,
möchte hier ein ganz bewundernswertes Naturschauspiel , das ich Gestern Nachmittag genossen hab in Worte fassen.
Ängste hat jeder Mensch ob krank oder Gesund.
Gestern war ein Wunderschöner Tag, die Sonne schien und wärmte meine Müden Glieder , an denen gestern viel Last weggenommen wurde.
Wenn wir in einem Schönen Tag hineinleben, und alles ist gut und wir sind Gesund, dann kann es sein, das sich dann auch mal eine Gewitterfront auf tut, dunkle Wolken hoch oben am Himmel die Sonne wird verdeckt.Es wird Dunkler. Im Himmel sind Blitze sie Zucken.
(Die wolken sind unsere Ängste)
Dann weitweg Grollt es und schlägt ein Blitz ein, Es ist Beeindruckend, aber wir sind doch froh das er nicht bei uns einschlug.
(Ein anderer wurde Krank von dem wir Hörten)
Das Gewitter zieht weiter unaufhörlich kommt es näher, und steht nun über uns, ein Zucken des Blitzes, Mist ein Treffer .
Dieses mal bei mir das kann doch nicht sein. Plötzlich wird alles anders ,von der Gewalt des Blitzes, Geschüttelt und fast Verglüht, die Orientierung fehlt, vieles in einem ist Gestört.
(Das ist unser Tumor)
Es bleibt nicht so , Die Erschütterung ist so schnell wie sie Kam auch wieder Weg, zurückbleibt die Zerstörung.
Doch was ist das, es fängt an zu Regnen, immer mehr, erst Wenig dann fängt es plötzlich an zu Schütten, Literweisse prasselt es auf uns hernieder und wir werden Nass, Kein Unterstand selbst wenn so angeschlagen erreichen wir den nie,brauchen Hilfe.
(Der Regen, sind unsere ganzen Gedanken,eventuelle Depris und Schmerz)
Der Regen macht uns Nass, aber erkühl uns ab, er macht den Boden nass und Glibschig. Zum aufstehen schlecht, er macht den Boden aber auch Nass für neues Leben.
Das Gewitter hat sich über dir festgesetzt.
Da zieht doch jemand an mir !!!
Es wollen uns welche ins Trockene Bringen.
(Das sind unsere Familie/Freunde der Notarzt)
Vor lauter Regen bekommt derjenige garnichst mehr mit.
Das Gewitter zieht langsam an uns vorbei, die Blitze und der Regen werden
Langsam weniger.
(Das sind die Ärtze, im KH die sich deiner Annehmen )
Es wird immer ruhiger, das Gewitter ist an meinem Haus vorbei gezogen, und steht jetz an der anderen seite Links von meinem Fenster, es ist zwar immer noch Dunkel, aber es ist nicht mehr in meiner Reichweite.
(Durch die OP/Medikamente usw. geschah dieses.)
Oh Mensch Die Sonne kommt , wie schön.
Nun lässt die Sonne die Gewitterfront noch Dunkler erscheinen als sie Wirklich ist.
(Das ist die Kombination von unseren Ängsten/Veränderungen und der Gedanke an die Sonne wie sie ohne das Gewitter schien.)
Diese Kombienation bringt in unseren Köpfen erstmal wieder Regen, und es wird wieder Trübe.
Doch die Sonne scheint, auf eine Dunkle Wolke und es fängt an zu Regnen, was bringt uns das ???????????????????????????????????????
Genau, einen Riesigen und Traumhaft schönen in allen Farben Blizelnden
Regenbogen.
(Das zeichen unserer Hoffnung)
Der Kreislauf des Lebens, und der Natur wird immer wieder kommen wir können es nicht verhindern.
Aber Lernen mit den Dingen des Lebens zu Leben das geht.
Was sagt uns das ???
Genau alles ist Wichtig auf dieser Erde, die Kombination machst.
Etwas zum Nachdenken !!!
LG schwede
-
Lieber Schwede,
das hast wirklich sehr schön und vor allem sehr treffend und bildlich dargestellt.
Vielen Dank Dafür...Alles Liebe Winnewup
-
Lieber Schwede,
da hast Du Dir ordentlich was von der Seele geschrieben. Ja, ab und zu überwältigen uns die Urgewalten, denen wir nichts entgegen setzen können ausser Mut und Zuversicht.
Freue mich, dass nun wieder die Sonne für Dich scheint und Deine vom Gewitter erschütterte Seele wärmt. Möge sie das sehr lange tun.
LG
Bluebird
-
Danke, lieber Schwede,
es hat mich tief in meinem Inneren berührt.
Ich habe beim Lesen meine eigene Geschichte wiedererlebt - mit den Ängsten, Hoffnungen, dem Leben dazwischen und danach, den neuen Ängsten und der Freude, dem Leben, dem Hoffen, den Tiefen und Höhen - ja, es ist ein Kreislauf - oder eine Spirale. Wir können, wenn wir wollen, beeinflussen, ob uns die Serpentine herabzieht oder auf die Höhe des Lebens hinaufführt.
Danke für Deine wunderbaren Vergleiche, die Du uns mitgeteilt hast!
Liebe Grüße
KaSy
-
lieber schwede,
ich finde deine Darstellung mehr wie beindruckend. Und genail dargestellt, für jeden verständlich.
und wie die anderen schon erwähnt haben, sie berüht und zeigt einem das ware leben.
mit seinen schatten seiten und mit den sonnenseiten.
danke für diese tolle darstellung.
lg svenja
-
Lieber schwede,
habe gerade deinen Beitrag gelesen und muss sagen,ich bin beeindruckt!
Du hast die Gefühle und Ängste aber auch die Hoffung die man hat echt gut und
anschaulich dargestellt!!!!
Ich fühl mich auch wieder von der Sonne gewärmt,seid ich am Donnerstag meine
Untersuchung hatte!
Ich grüsse alle ganz lieb kerstin br.
-
Guten Morgen !
Irgendwie geht es mir gerade total schlecht, Seelisch.
Ich musste Gestern feststellen wieder einmal, das es schwierig ist mit den anderen Leuten mitzukommen.
Wenn man da in einer Menge von Leuten steht die Trinken ihr Bier, Laute Musik, undeutliche Gespräche durch zuviel Alkohol.
Der Bass hämmert im Kopf, und schwups fährt der "Rechner "runter.
Man steht dann da in einer Menge von Leuten, und ist doch Alleine. :(
Irgendwie Beängstigend, aber zuviel ist zuviel kanst nichst dagegen tun.
Ich musste dann gehen, deshalb habe ich auch Heute einen Kopf.Aua.
Gehe nachher noch zu meinem Patenkind, mal sehen wie das dann wird.
Wenn man selber nichts mehr Trinkt kann man aber irgendwie immer weniger damit anfangen . :(
Naja nachdem ich das jetzt geschrieben habe geht es mir Besser.
Danke
LG schwede
-
Hallo Schwede,
wie wäre es denn, wenn Du Deine Freunde zu anderen Unternehmungen motivieren würdest?
Es müss ja nicht jedesmal die laute, verräucherte Eckkneipe sein, und Cola statt Bier schmeckt auch. Gibt es andere Gemeinsamkeiten? Wenn nicht oder die Anderen kein Verständnis für Deine Situation aufbringen, würde ich überlegen, ob das noch die richtige Gesellschaft für Dich ist.
Ich glaube auch nicht, dass es nur die verminderte körperliche Belastbarkeit ist, die Dich ausbremst. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die Erkrankung Dich geprägt hat, Du Deine Lebenseinstellung geändert hast und nicht mehr einfach auf Kommando gut drauf sein kannst.
Deine Erfahrungen und Dein Tagesablauf passen evtl. nicht mehr zu denen Deiner Bekannten. Die haben wahrscheinlich Probleme, die gegen Deine eher leicht sind und deshalb andere Gesprächsthemen. Vielleicht ist Dir inzwischen an tiefergehenden Bekanntschaften und Gesprächen gelegen? Denk mal drüber nach...
P.S.: Viel Spaß mit Deinem Patenkind, aber nicht wieder zuviel Karussellfahren ohne vorherige Medis! ;)
LG
Bluebird
-
Hallo Schwede,
bevor mein Mann krank wurde, sind wir beide gerne "auf die Walz" gegangen. Nach der OP ging das leider nicht mehr, so daß wir letztlich unseren gesamten Lebenswandel umgestellt haben. Ist ein bißchen schwer gefallen, aber man gewöhnt sich daran. Laute, verräucherte Kneipen, große Feiern und ähnliches gibt es deshalb schon seit Jahren nicht mehr für uns. Viele unserer früheren Freunde konnten oder wollten darauf keine Rücksicht nehmen, dann trennen sich die Wege ein wenig. Andere dagegen akzeptieren das und je älter man wird, desto häuslicher werden die Leute ja ohnehin ;) Was ich sagen will - lass langsam angehen. Verbring Deine Zeit mit Dingen, die Dir guttun und Spaß machen. Die Menschen, die Dir nahestehen, werden das mitmachen, die anderen brauchst Du nicht.
Liebe Grüße und viel Spaß mit dem Patenkind,
Caro
-
Hallo Bluebird,
danke für deinen Beitrag.
Deine ganzen Überlegungen schwieren in dem Schweden schon im Geist rum.
Er versucht schon neue Stützpfeiler auf zubauen.
Du kennst ja schon so einiges von mir.
Die anderen sind nicht mehr Zeitgemäß, anscheinden.
Werde wieter Suchen.
Danke schön, wollte diese Gefühle irgendwie los werden, um sie neu zu Sortieren.
Ihr seit Klasse !
LG schwede
-
Weisst Du, was mir auffällt, Schwede?
Du redest über Dich meist in der dritten Person, also so, als ob Du über einen anderen Menschen sprichst und Du gar nicht gemeint bist. Beispiel " der Schwede macht, der Schwede hat..."
Ich bin zwar keine Psychologin, aber ich glaube, es ist ganz wichtig. die eigenen Bedürfnisse zu formulieren, indem man "ICH" sagt. " Ich bin, Ich möchte, Ich lebe..".
Das Pseudonym Schwede ist Dein Schutzschild, auf dem Du all das abladen kannst, was Dir unangenehm ist, mit dem Du Dich nicht auseinander setzen möchtest?
Hat Bluebird ... Tschuldigung... habe ICH ein wenig Recht?
-
Hallo Blubird, :-* :-* :-*
da hast du mir jetzt aber was zum Denken gegeben :P
Eins ist definitiv so, das ich das Wort "ich" bewusst Unterdrücke. :-[
Warum, Keine Ahnung :o
Am Donnestag werde "Ich" mit meiner Psychologin mal darüber sprechen, habe dort sowieso einen Termin.
Kann ja sein das es so ist, wie du es Schreibst es ist ein Schutzschild !
Mit Gefühlen habe ich das von haus aus nicht so.
Grübbel, Grübbel und das mit so einen Kopf. :P
schwede
-
Lieber Schwede,
lautes Feiern ist sowiso Geschmackssache. Du warst in Düsseldorf ,habe ich mich nicht getraut. Sei stolz darauf wie mutig du bist und was du alles schaffst. Viel Spass bei deinem Patenkind, ich weiß nicht wie alt es ist aber die Kleinen können auch anstrengend sein. ;D
Alles Gute
Britt
-
Lieber Schwede,
Du schreibst Du hast es nicht so mit Gefühlen....dem kann ich nach den Dingen,die ich bislang von Dir gelesen habe,absolut nicht zustimmen!Du schreibst so viele schöne und Gefühlvolle Dinge...da kann der Schwede der Du vieleicht doch bist nur ein sehr gefühlvoller und feinfühliger Mensch sein.
Und Schwede ist nunmal Schwede...und das bist Du....
Und Du bist in meinen Augen ein sehr gefühlvoller Mensch mit viel Kraft und ganz viel Mitgefühl für andere.
Ich hoffe sehr das Du für Dich einen Weg findest,zu Deinem wahren ich zu stehen.
Und diese Krankheit hat ja nicht einfach nur irgendein "Schwede"...sondern das bist ja Du.
Sicherlich sucht man Wege für sich klarzukommen...wichtig aber ist es doch was Du willst und fühlst.Und wenn Dein jetziger Freundeskreis nicht mehr zu Dir passt...versuche Dir einen aufzubauen der Deinen Bedürfnissen endspricht.
Du wirst feststellen,das es Menschen gibt denen nicht nur an oberflächlichen Dingen gelegen ist.
Alles Liebe
Winnewup
-
hallo Schwede,
mir geht es auch des öfteren so, dass ich mir inmitten von Menschen vorkomme, als ob ich von einem anderen Planeten wäre. ist jetzt vielleicht ein bißchen drastisch ausgedrückt, aber doch irgendwie fremd unter "Freunden". Dann beginne ich meine Beobachtungen zu machen, komme innerlich ins philosophieren und denke, tja, die Leichtigkeit des Lebens ist nun eben dahin, aber wollte ich nochmal tauschen? Ich glaube nein, denn wenn wir ehrlich sind, haben wir eine ganz neue Lebensqualität gewonnen, einen Tiefgang, der nur durch tief durchlebte Emotionen entstehen kann. Ein Verständnis für Menschen, die nicht immer "funktionieren" und doch auf andere Art soooo wertvoll sind. Die beginne ich zu suchen und erkenne sie inzwischen auf Kilometer. Nun ja auch wieder ein bißchen übertrieben, aber ich denke du verstehst vielleicht , was ich meine. Du gehörst ja auch dazu und dir brauche ich nicht lange zu erklären. Ich wünsche dir viele gute Begegnungen und Beobachtungen. Lebe deine neuen Talente aus.
LG Löwenzahn
-
Hallo, Ihr alle,
Ich bin zwar keine Psychologin, aber ich glaube, es ist ganz wichtig. die eigenen Bedürfnisse zu formulieren, indem man "ICH" sagt. " Ich bin, Ich möchte, Ich lebe..".
Ich habe bei meinen ersten Psychogesprächen in der AHB nach dem 1. HT (1995) auch in der dritten Person gesprochen, aber so: "Man denkt, ...; Man macht das so ..., Man fühlt sich ..."
Ich weiß nicht mehr, ob ich einen Hinweis darauf bekam oder selbst irgendwann drauf kam, dass es um mich und nicht um irgendwen geht.
Noch heute, wo ich seit etwa 5 Jahren regelmäßig zu "meinem" Psychotherapeuten gehe, geht es mir mitunter so, dass ich in dieses "Man ..." abschweife und mir bewusst machen muss, dass ich mich für mich beraten lasse und über mich rede.
Warum? Ich habe extrem lange gebraucht, um zu kapieren, dass ich nicht so fit bin, wie ich es mir selber weismachen möchte. Und ich will es immer noch nicht wahrhaben. Ich habe aber gelernt, dass ich nur dann "normal" leben und für andere da sein kann, wenn es mir selbst gut geht und für dieses Gutgehen muss ICH etwas für MICH tun. Letzteres ist eher nicht mein Ding. Naja, und deshalb verstecken sich meine Worte über mich hinter diesem anonymen "man ...".
Ist es nicht ganz normal, dass man ;) auch und gerade als - es will mir nicht über die Lippen, äh in die Tasten - "Schwerkranker" normal sein möchte. Und wie Löwenzahn schrieb, der HT hat mich nicht nur rückwärts geschubst, sondern mir auch neue Welten eröffnet, neue Fähigkeiten gegeben, manchmal mehr Kraft durch mehr Erfahrungen, die ich unbedingt weitergeben möchte - an die Kinder, die ich unterrichte.
Da muss und will ich noch verdammt lange gut und normal leben - das Ziel haben wir doch alle!
LG KaSy
-
Hallo Löwenzahn,
das hast du aber toll ausgedrückt, mir geht es oft genauso unter anderen Leuten und Sorgen. Wenn man manchmal hört über was sich andere Gedanken machen, aber waren wir nicht genauso?
Ich bin auch froh eine andere Lebenseinstellung bekommen zu haben, die möchte ich auch nicht mehr tauschen.
Das wichtigste für uns alle was du immer schreibst lieber Schwede: Immer gute Befunde!
LG
Britt
-
Ich weiss eigentlich garnicht, wie ich Antworten soll :-\
Schlafe erstmal darüber, wenn ich weiss was ich sagen möchte lasse ich es euch wissen. :)
Danke an euch
-
Hallo ihr Lieben,
da bin ich dann wohl mit meiner Wahrnehmung nicht alleine... ;)
Oft passiert es mir mittlerweile,das ich immer denke..."über was für einen Mist regt ihr Euch da eigentlich gerade auf"...oder schlackere über die oberflächlichkeit anderer mit den Ohren.
Ich meine ...ich habe schon immer etwas anders gedacht als andere, mir ist aber so beim lesen hier aufgefallen, das mir ein wenig "Tiefgang" sehr wichtig geworden ist.
Und Menschen die wirklich nur oberflächlich sind ...mit denen kann ich einfach überhaupt nichts mehr anfangen.
Es ist wohl schon so,das wir anbetracht unserer Krankheit eine andere Sichtweise bekommen,Menschen hinter uns lassen müssen die uns nicht weiter bringen und uns neue Ziele stecken müssen in dem Rahmen wie sie uns möglich sind.
Ich habe festgestellt...was eigentlich merkwürdig ist...immer wenn es mir gerade sehr gut geht und ich mich sehr wohl fühle...kommt aus dem Hintergrund eine Stimme.."vergiss nicht ...Du bist Krank".Da kriecht einem die Angst dann wieder langsam den Rücken hoch.
Ist ein ganz merkwürdiges Gefühl...versuche ich dann ganz schnell wieder zu verdrängen.....ich will ja "normal" Leben.
Man fühlt sich manchmal einfach nicht dazugehörig...obwohl das ja wirklich
Blödsinn ist.
In diesem Sinne...ganz viel Kraft,Mut und Ausdauer auf dem Weg zu Eurem wirklichen Ich.
Alles Liebe
Winnewup
-
Hallo,
Eure Ansichten zu dem Thema teile ich weitestgehendst. Liebe Winnewup, so ergeht es mir auch... Ich war schon in meiner Kindheit anders gestrickt, da ich ja bereits damals eine schwerwiegende OP und einen langen KH-Aufenthalt durchlebte.
Oberflächlichkeit kann ich nur schwer ertragen, wenn ich auch darüber grübel, ob ich da ab und an nicht überheblich urteile. Jeder hat halt seine eigene Einstellung zum Leben oder vielleicht auch gar keine.
Nachdem ich meine Hirntumordiagnose bekam, wurde mir das Bürogeplapper am Arbeitsplatz nahezu zuwider. Ich kann auch nicht mit Leuten umgehen, die allen und jedem grundsätzlich nach dem Mund reden - da geht mir der Hut hoch!
Ich nehme mich aber oft zurück, weil mir klar ist, dass nicht alle Leute, die ich mal ab und zu treffe, von meiner Erkrankung wissen. Und so höre ich zu, wenn sie hier und da ein Wehwehchen oder ein hartnäckiger Schnupfen plagt und sie mir wünschen, dass ich von solchem Übel verschont bleibe. ;D
Ja, und es gibt auch bei mir Zeiten, wo ich die Krankheit einfach vergesse...und dann holt sich mich doch wieder ein. Sie fordert ihren Platz, ihre Aufmerksamkeit, will ein unabänderlicher Teil meines Lebens sein.
LG
Bluebird
-
Hallo meine Lieben !
Ich war Gestern bei meinem Patenkind, es war sehr Schön, auch wenn ich nicht wirklich viel von ihr hatte.
Ihr neues BMX-Fahrrad war Wichtiger, hätte es als Kind genauso gemacht. :)
Da die Lieben Leute mich recht selten sehen, werde ich auch dann immer mit Fragen Gelöchert.
Sie sind immer im Bilde was so Passiert ist, da ich mit der Mutti meines Patenkindes häufiger Telefoniere.
das nur so nebenbei, bei diesen ganzen Gesprächen und auch eure Texte.
Da habe ich jetzt etwas Entdeckt !!!
Erstens sind da noch Dinge in Meinem Leben die ich noch Beenden muss um Ruhe zu Bekommen.
Und zweitens, das was ihr schon erwähnt habt, diese Oberlächlichkeit passt nicht mehr so ganz.
So nun stehe ich da, die "Alte"Welt da pass ich nicht mehr rein, in der "Neuen" Welt bin ich noch nicht ganz zu Hause.
In dem Gestrigen abendlichen Gesprächen ist mir aber auch aufgefallen, das es nicht nur eine Alte und eine Neue Welt gibt.
Es gibt so viele kopplungs möglichkeiten,sich selber zu Verwirklichen.
Jetzt gilt es einen Weg zu finden, und ich bin mir sicher ich finde diesen weg.
@Winnewup
Das was du geschrieben hast , das du dem nicht Zustimmen kanst das ich das nicht so mit Gefühlen habe.
habe wohl doch ne ganze Menge von Gefühlen.
Ich habe nur immer wieder Angst diese Gefühle an mich heran zu lassen.
Verteilen tu ich sie Gerne.
Ach ist das Kompliziert.
Immer wieder fühle ich mich Blöde, wenn ich Schwächen zeige.
Das ist so auch jetzt wieder .
LG schwede
-
Hallo ihr Lieben,
auch ich habe machmal den Gedanken "über was machen die sich hier Sorgen" oder "was ist denn bitte daran so wichtig" und muss mich dann selbst ermahnen; auch das ist Leben.
Es kann gut und richtig sein sich mit Banalitäten zu beschäftigen und ganz bewußt Alltag zu leben. Für mich selbst (jeder setzt seine Prioritäten natürlich selbst) möchte ich meine Krankheit im Alltag nicht immer haben. Bei mir war und ist das ein Lernprozess. Und ich möchte auch nicht, dass man darauf ständig Rücksicht nimmt.
Zum Thema dritte Person möchte ich einfach mal einen gedanken in den Raum schmeißen: Kann es sein dass man so spricht wenn man sich selbst auch ein wenig unsicher ist? Diese dritte Person wird ja auch nicht benannt, hat kein Gesicht.
Für mich ist es wichtig mit meinem Namen hier zu schreiben. Grund: Ich möchte mich nicht anonymisieren. Das soll aber nicht zur Annahme führen, ich akzeptiere hier keinen Nicknamen!
Alles Liebe,
Bea
-
Liebe Bea !
Also kann jetzt nur von mir Sprechen, ich denke habe dich schon verstanden.
Das Banale muss im Leben auch da sein.
Es muss halt eine Gesunde Mischung entstehen, und das ist ein Lernprozess wie du schon gesagt hast.
Hmm, Unsicherheit es sind ja meine Eigenen Erfahrungen !
Für mich ist es wichtig mit meinem Namen hier zu schreiben. Grund: Ich möchte mich nicht anonymisieren. Das soll aber nicht zur Annahme führen, ich akzeptiere hier keinen Nicknamen!
Das du Nicknamen akzeptierst davon gehe ich mal aus sonst würdest du hier nicht schreiben.
Bei mir hat dieser Nickname einen Tieferen Sinn.
Kann ich auch mal kurz sagen.
Mein damaliger Besster Freund hat mich so immer genannt. Leider hatte er sich vor ein paar Jahren abgewendet 27 Jahre Freundschaft einfach weg.
aber er wird seine Gründe dafür haben.
Der Name soll am Leben gehallten werden, das möchte ich so.
LG schwede
-
Lieber Schwede,
es geht meinem Mann auch nicht anders. Und ich bin auch nicht mehr so belastbar. Empfinde viele Geräusche als laut, zu laut. Und wenn viel geredet wird, schaltet mein Mann schnell ab. Es geht halt nicht mehr. Wir brauchen beide die Ruhe. Die tut uns gut. Und liebe Menschen gibt es immer, die darauf Rücksicht nehmen. Manchmal kommt man sich allerdings so vor, als wenn man nicht mehr richtig dazugehört.....
Liebe Grüße, Mudu
-
Hallo !
Das ist schon alles irgendwie gerade Verwirrend.
Ich habe lange Überlegt ob das direkt dazu schreibe, habe mir jetzt gesagt mach es einfach.
Es gab da noch einen Auslöser, der stark Mitgewirkt hat, das es mir Gestern so schlecht ging.
Und zwar hatte ich bis zum 30.April.2010 ja noch den 400,- Job offiziell.
So jetzt habe ich den nicht mehr .
bin jetzt in diesen Bereich (Arbeit) also auch nicht mehr versteten.
Habe zwar schon gemerkt das es nicht unbedingt schlecht ist, aber dieses hat mich mitunder auch Aufgewühlt.
Ich glaube ich sollte etwas Bewuster zeigen was in mir Vorgeht.
Nicht immer nur meine ehrfahrungen weiter geben und dadurch jemanden Helfen, sondern dadurch dann auch anderen Helfen.
Gebt mir Zeit und ich werde euch diese Seite als Hilfestellung auch noch zur verfügung stellen.
Hoffe ihr Versteht was ich meine.
-
Lieber Schwede,
ich kann mir sehr gut vorstellen,das es für Dich sehr schwer ist Deine Gefühle zuzulassen und sie Dir selbst einzugestehen.Als Mann ist das wohl auch noch ein bischen schwieriger... ;)
Aber wenn man will und sich selbst ein bischen Zeit gibt,klappt das bestimmt.Es geht doch nichts über Männer mit Gefühl...lach...ehrlich...Man(n) muß nicht immer stark sein...ich finde schwäche ist sehr liebenswert.
Das mit Deiner arbeit tut mir wirklich sehr leid für Dich...ich weiß wie schwer das ist und wie überflüssig man sich fühlt.Leider wird man in Deutschland sehr über seine Arbeit Definiert.....aber auch hier wird sich ein anderer Weg zeigen.Somit hast Du nun Zeit,etwas nur für Dich zu tun...Dir vieleicht ein anderes Umfeld aufzubauen oder es auch mit Deinem alten zu verbinden.Man muß ja nicht gleich alles hinter sich lassen.
Ich für meinen Teil ziehe mir überall da etwas raus,wo es mir gut geht.Fühle ich mich etwas unwohl lasse ich es.
@ Bea
Bea Du schreibst,das Du manchmal über solche "Banalitäten" nicht nachdenken willst und Deine Krankheit in Deinem Alltag nicht haben willst.Kann ich auch durchaus nachvollziehen ...wer will das schon.
Aber Du schreibst ja auch das es einen Lernprozess gibt...und ich denke das jeder für sich entscheiden muß...gerade in dieser Situation....wie sein Weg aussieht.
Meine Einstellung zu gewissen Dingen hat sich nach meiner Diagnose doch geändert.
Für mich habe ich festgestellt,das ich in gewissen Dingen viel härter und bei anderen Dingen viel weicher geworden bin...dazu stehe ich auch.
Viele Dinge gehen mir viel schneller ans Herz,ich denke viel nach und es gibt Dinge die mir völlig am ....A .... vorbeigehen.
Im moment komme ich mit meinem Weg so gut klar....aber es geht mir auch gut...Leider kann sich das ja auch jederzeit ändern,und dann muß ich vieleicht meinen Weg wieder überdenken.
So muß jeder seinen Weg gehen,hier gibt es sehr viel Hilfe und auch durchaus auch kritische Hinweise.Das finde ich auch wichtig so lange es nicht beleidigend wird.
Liebe Grüße
Winnewup
-
Hallo Winnewup,
Du schreibst: Bea Du schreibst,das Du manchmal über solche "Banalitäten" nicht nachdenken willst ...
Nein, ich habe das hier geschrieben: Zitat:
Es kann gut und richtig sein sich mit Banalitäten zu beschäftigen und ganz bewußt Alltag zu leben.
Da es doch grundlegend anders ist möchte ich es bitte richtig stellen ;)
Natürlich ist alles ein Lernprozess der Veränderungen mit sich bringt. Für mich selbst kann ich klar sagen; ich bin im Kern immer noch der Mensch geblieben der ich war.
LG,
Bea
-
Erstmal Danke für die ganzen Lieben Beiträge,
ich werde mal so einige von den Anregungen mal schauen wie ich die so einbringen kann.
Tja irgendwie fällt mir gerade nichts anderes als nochmal
Danke Schön :-* :-* :-*
-
Hallo Bea,
vieleicht habe ich es falsch ausgedrückt,aber ich habe schon verstanden was Du sagen wolltest.
Es sollte auch kein "Angriff" sein,es ist nur so,das zumindestens bei mir,das ich mich mit dieser Art Banalität auseinander setze.
Nun gut...ich habe meine Diagnose noch nicht lange...aber ich mußte irgendwie ....so wie viele andere damit klarkommen.Für mich hat sich viel verändert.Auch wenn ich ..so wie Du auch schreibst...im Kern der gleiche Mensch geblieben....und doch habe ich mich verändert.
Viele Grüße
Winnewup
-
Hallo Bea, Winnewup und alle anderen Leser,
Banalitäten definiert jeder sicher ein wenig anders. Ich für meinen Teil bin zwar grundsätzlich eher ernster veranlagt, mache aber meine Erkrankung nicht zum Dreh- und Angelpunkt meines Lebens. Und natürlich gehören hier und da immer wieder auch leichtere Themen dazu. Ich bin z. B. auch in Foren aktiv, die sich mit den leichten Dingen des Lebens beschäftigen.
Gruß
Bluebird
-
Hallo Schwede,
besser kann es ja gar nicht sein: Du hast einen fröhlichen Nachmittag mit Deinem Patenkind verbracht- na ja, zumindest den Aktivitäten zugeschaut und auch Menschen vorgefunden, die sehr an Dir interessiert sind. Eine ausgewogene Mischung.
Jeder von uns, der frühverrentet ist. muss mit der Situation erst einmal klarkommen, vor allem, wenn er so jung ist wie Du. Doch das Leben besteht nicht nur aus Arbeit, es gibt andere Beschäftigungen und Hobbies, die Freude und Sinn machen. Da Du ein sehr reger, aktiver Mensch bist mit vielfältigen Interessen und immer einem offenen Ohr, wirst Du ausprobieren und das Passende finden.
LG
Bluebird
-
Hallo !
@Bluebird
Du hast recht, manchmal überkommt es mich halt .
Ich bin sowieso überall und nigends es werden sich wieder neue Wege finden.
Grrr, Geduld heisst das Zauberwort.
Veränderungen, das ganze Leben besteht aus Veränderungen.
wollen wir es mal noch anders Ausdrücken.
Das Leben ist die Veränderung !!!
Warum wollen wir eigentlich das es alles Beständig bleibt ???
Es wäre doch total unnatürlich.
Ständig Verändert sich etwas, im Leben.
Wir als Kranke bekommen es nur Intensiver mit, da die Veränderung Drastischer sind.
Also wie Bea geschrieben hat, das ist wohl so im Kern ist sie die Gleiche Geblieben.
Und doch hat sich viel Verändert.
Das geht wohl vielen so hier."Denke ich "
Ich glaube einfach das wir die Veränderung brauchen um uns Weiterentwickeln zu können.
So für Heute genug, einen schönen rest Montag.!
-
Lieber Schwede, und alle anderen Leser,
Schwede, Du hast ja hier immer alle Leute ermutigt, auch mich, und so nett und wahr geschrieben, da hat mich doch jetzt was ich gelesen hab sehr getroffen, ich meine das geht unter die Haut. Ich kann Dich gut verstehen, wenn das jetzt noch mit der Arbeit passiert ist. Es ist ohnehin schwer zu akzeptieren ,dass man Vollrentner ist, geht mir auch so,dabei hab ich schon seit 1 Jahr die volle Erwerbsminderungsrente, arbeite nicht, geht nicht hier in Spanien mit so einer Rente. Ich denke immer: geniesse eben das Leben wie es kommt, trotzdem habe ich immer das Gefühl: es ist ja nicht so schlimm was du hast un ich denke immer ich übertreibe. Ich hab ja schon einmal hier geschrieben, dass ich überhaupt keine Angst habe, auch gar nicht wenn MRT-Kontrolle ist. Auch denke ich manchmal noch es ist alles ein Traum, aber nein, dann werde ich wach wenn ich mein Umfeld betrachte. Na klar, bin ich nicht mehr dieselbe, wie auch! Aber es gibt viele positive Sachen die früher nicht so waren, also denke ich musste es eben so kommen, frag mich aber auch nicht warum.
Mir geht es auch so mit den Geräuschen oder mit vielen Leuten zusammen, da geht der "Rechner" nicht mehr, das ist zuviel und spätestens da werde ich wach und denk: ach ja, du hast ja da was im Kopf! Wenn mir dann noch manche Leute (Familienangehörige) erzählen wie schlecht es ihnen gehe gesundheitlich dann denke ich auch immer wieder das ich übertreibe. Psychologisch gesehen heisst das...?
Wenn es uns eine zeitlang gut geht, und dann plötzlich kommen wieder schlechtere Zeiten ist es doch bestimmt so, dass wir eben ab und zu daran erinnert werden müssen: Moment mal da ist doch was!
Vor kurzem an meinem Geburtstag sollte ich mir beim Kerzen ausblasen was wünschen.
Später hab ich mich dann gewundert, warum ich mir nicht gewünscht habe keinen Tumor mehr zu haben.
Verdränge ich das vielleicht! Egal.
Schwede: so gut wie Du immer schreibst, Du könntest Schriftsteller sein finde ich.
"Lebe glücklich Lebe froh, wie der Mopps im ...." weiss leider nicht mehr wie es hiess.
Ich wünsche Euch Allen Alles Gute und vor allem Immer Gute Befunde, das sind die besten.
Buenas Noches
mmolina
PS: ich schreibe übrigens nicht meinen Namen im Forum, weil der mir gar nicht gefällt
-
Hallo meine Lieben !
Ich wollte euch nur sagen, das es mir wieder besser geht.
Morgen werde ich das ganze nochmal mit meiner Psychologin besprechen.
Das diese Phase kommt wusste ich ,das ich mich so Dreckig fühlen werde.
Kennt ihr das Gefühl, wenn du einen Hammer in die Hand nimmst, und möchstest gerade zuhauen. In der anderen Hand habt ihr den Nagel und währent des zuhauens, bemerkt ihr das der Daumen am Falschen Platz ist.
Ihr seht es noch aber das der Hammer den Daumen trifft könnt ihr nicht mehr verhindern.
Genau so ging es mir die letzten Wochen, nur das ich mich so Schlecht gefühlt habe hatte ich bisher noch nicht.
Es ist eine Leere die sich in einem ausbreitet, Grausam.
Naja es geht mir wieder Besser, knabbern werde ich aber noch ne Zeit daran.
Das ist irgendwie schön über Gefühle zu schreiben, habe ich auch schon an anderer stelle mal erwähnt.
Ich fühle mich dann immer so Nackig. ! :-[
Gute Nacht ! schwede
-
Hallo Schwede,
da spielen Enttäuschung, Wut und Traurigkeit eine Rolle, so wie Du das Gefühl beschreibst.
Solche Phasen macht wohl jeder in seinem Leben durch, ganz unabhängig von der Erkrankung.
Irgendwie muss es raus, braucht dieses Gefühl ein Ventil.
Ist gut, wenn Du Dich öffnen kannst, morgen das Ganze mit der Psychologin besprichst und dort richtig Dampf ablässt. Klar, es ist eine eigenartige, für Dich vielleicht neue Erfahrung, die Seele von innen nach aussen zu krempeln. Aber wir sind ja unter uns ;)
So, und nun gute Nacht.
LG
Bluebird
-
Liebe Mmolina,
es heißt weiter...wie der Mops im Haferstroh....so habe ich es jedenfalls im Kopf...lach..
Das was Du schreibst kann ich sehr gut nachvollziehen....manchmal denkt man wirklich ...ist alles nur ein böser Traum...aber nix da...ist es nicht.
Oder wie gesagt...dann fällt einem plötzlich wieder ein...oh...da war doch was..
geht mir auch so.
Hast Du immer schon in Spanien gelebt?Beneidenswert...manchmal denke ich auch woanders währe es doch vieleicht angenehmer...aber leider hat mir dazu immer der Mut gefehlt und mit Kindern ist das ja auch nicht so ganz einfach.Mir fällt aber immer schon auf ,das wenn wir ins benachbarte Holland fahren,das die Menschen dort schon eine ganz andere Mentalität haben.Sind im ganzen sehr viel "Cooler".Gefällt mir aber gut nicht alles so verbissen zu sehen.
Liebe Grüße nach Spanien
Winnewup
-
Liebe Winnewup,
stimmt, fällt mir wieder ein "Haferstroh"...
es ist ja doch gut zu hören, dass solche Sachen nicht nur einem passieren, z.B. denken es ist ein Traum usw., dann denkt man ja auch es ist also völlig normal diese Gedanken zu haben.
Ich habe meine ersten 20 Jahre in Deutschland (Nähe von Düsseldorf) gelebt,meine Eltern wanderten in den 60iger Jahren nach Deutschland Arbeit suchen, bin also doch schon einige Jahre hier in Spanien wo man ja doch ganz gut lebt. Du hast Recht die Leute sind viel gelassener hier, das macht sich überall bemerkbar, manchmal sogar zu viel für mich. (20 Jahre in Deutschland prägen ja doch).
Ich habe das mit meiner Schwester, die in Deutschland lebt gemerkt als ich ins Krankenhaus kam wegen dem Meningeom.
Sie war immer erstaunt über die Ärzte: "was, sie haben nicht das getan oder gesagt usw...) "auch einen der Ärzte der mich operieren musste hat sie soooo ausgefragt, als sie bei mir war, der hat richtig gestaunt. Da merkt man doch ein wenig die deutsche Mentalität. Da magst Du also Recht haben.
Liebe Grüsse aus dem leider nicht sonnigen Spanien
mmolina
-
Hallo meine Lieben !
Ich schreibe es hier rein, also es geht mir wieder ziemlich gut.
Gestern habe ich mit der Psychologin ein paar sachen "Durchläuchtet".
War noch in der Selbsthilfegruppe dort noch aus getauscht.
Und Heute war ich erst beim Pilates, im Anschluss habe ich dann Yoga ausprobiert und mich so richtig ausgepumpt. Für die Seele Tolle sache.
Ich muss sagen Yoga ist eine Anstengende sache. :P :P :P
LG schwede
Schlaft gut !
-
Hallo Schwede,
volles Programm nennt man das wohl, was Du da machst.
Ich freue mich, dass rosalies Tipp während unseres Gesprächs in Düsseldorf bezüglich Yoga auch bei Dir die gewünschte Wirkung zeigt.
Schönes Wochenende
Bluebird
-
Hallo meine Lieben !
Weisst Du, was mir auffällt, Schwede?
Du redest über Dich meist in der dritten Person, also so, als ob Du über einen anderen Menschen sprichst und Du gar nicht gemeint bist. Beispiel " der Schwede macht, der Schwede hat..."
Ich bin zwar keine Psychologin, aber ich glaube, es ist ganz wichtig. die eigenen Bedürfnisse zu formulieren, indem man "ICH" sagt. " Ich bin, Ich möchte, Ich lebe..".
Das Pseudonym Schwede ist Dein Schutzschild, auf dem Du all das abladen kannst, was Dir unangenehm ist, mit dem Du Dich nicht auseinander setzen möchtest?
Hat Bluebird ... Tschuldigung... habe ICH ein wenig Recht?
Zu diesem möchte Ich nochmal etwas sagen, es sind nun ein paar Tage und Nächte vergangen.
Irgendwie muss da aber was dran sein es ist einfach Angenehmer im Ich zu schreiben.
In der Ich Schreibweisse fühle ich mich aber immer so als würde ich jemandem etwas auf drücken .
Wollte mal eine Meldung ob die Schreibweise jetzt angenehmer ist.
Fühlt sich jemand so als würde etwas auf gedruckt bekommen.
Ist jetzt nur für mich selber mal.
Habe es aber Bewusst hier ins offene Forum gesetzt.
Die dritte Form zubenutzen hat aufjeden etwas mit Angst zutun wovor keine Ahnung. Arbeite dran es heraus zu bekommen.
Bluebird bedanke mich nochmal für den Hinweis. :-*
LG schwede
-
Lieber Schwede,
wenn du in der ICH form schreibst drückst du niemanden etwas auf.
Ich finde so schreibt man sich doch alles von der Seele,was einen belastet
und bedrückt!
Klar nimmt einen das auch die Angst wenn man in der dritten Person schreibt und es gibt einem auch das Gefühl nicht selbst betroffen zu sein,
aber es hilft doch nicht wirklich!
Ich finde es sehr wichtig seine Gefühle zuzulassen und sich auch mal
,,nackig" zu machen. Das befreit die Seele und ausserdem,hier im Forum
haben wir doch alle das gleiche schicksal ;)!
Also schreib weiter in der ICH form,das ist sehr gut!
LG kerstin br.
-
Ja, das Kreuz mit der Angst
ich war ja am Freitag zur Besprechung in der Uniklinik, und obwohl sie gesagt haben dass das was da zu sehen ist wohl kein Rezidiv ist, ist sie wieder da, die Angst!
Sie ist da, weil Worte gefallen sind, die bisher noch nie gefallen sind. Worte wie Strahlennekrose und evtentuelle chirurgische Entfernung aber das müsse man noch weiter Beobachten (auch meine vielen epileptischen Anfälle könnten daher kommen)
ja, und dann, aufgrund des histologischen Befundes solle ich in 3 Monaten wieder kommen. Wie bitte??? Ich dachte das Meningeom wäre WHO I. So steht es auch im ersten Bericht, nur etwas von erhöhter mitotischer Aktivität.
Und auf einmal heißt es aufgrund der Histologie soll ich schon nach 3 Mon. kommen.
Ja, ich weiß ich hätte gleich nachfragen können, ja müssen und hätte es auch getan wenn ich allein gewesen wäre. Meine Tochter war dabei und sie hat sich so darüber gefreut dass das wohl kein Rezidiv ist. Ich wollte nicht wieder die Angst in ihren Augen sehen.
Aber mir macht das ganze Angst!
Andrea
-
Hallo Cindra,
ich denke wenn man unter Beobachtung steht sind die Kontrollen engmaschiger.
Aber ,ich möchte mich da nicht einmischen , wie alt ist deine Tochter? Mein Sohn ist neun und ich möchte das er ohne Sorge um seine Mutter leben muß. Er weiß natürlich das ich am Kopf operiert worden bin aber wenn ich zu Kontrolle gehe denkt er es wird nachgesehen ob alles gut verheilt ist. In seiner Gegenwart spreche ich auch nicht über Rezidive. Ich will sein Herzchen nicht belasten.
Jeder muß das natürlich selbst entscheiden, nimms mir nicht übel.
Liebe Grüße
Britt
-
Hallo Britt
meine Tochter ist alt genug um damit zurecht zu kommen und sie hat eigentlich auch ein Recht darauf es zu erfahren. Sie wohnt nicht mehr zu hause und hat sich extra am Freitag frei genommen um mit mir in die Klinik zu fahren.
Vorhin als sie zuhause angekommen war hat sie angerufen und gefragt: was war mit dir los am We Mama? Du warst das ganze We neben der Spur. Sie war zwar beim Gespräch dabei, aber wirklich verstanden hat sie es nicht (sie wird demnächst 24). Sie hat sich so gefreut dass kein Rezidiv da ist, da hat sie glaube ich alles andere überhört.
Aber sie beschäftigt sich ja auch bei weitem nicht so viel damit wie ich!
Ab nächster Woche hat sie Urlaub und ich musste ihr versprechen dass wir dann über alles sprechen, und das werden wir dann auch tun!
Andrea
-
Hallo Cindra,
ok, das ist ja auch ein ganz anderes Alter. Ich wußte nicht das sie schon Erwachsen ist.
Bis dann
Britt