HirnTumor Diskussionsforum
Sonstiges zum Thema Hirntumor => Psychologische Betreuung => Thema gestartet von: Osterhase am 07. Februar 2010, 09:48:43
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Moin Moin an alle,
ich habe einfach mal eine Frage gut das ist schon die 3te die ich in dem Forum stelle, ich hoffe ich nerve euch nicht.
Nachdem ich erfahren habe, dass ich ein Tumor(Gehirn) habe und dieser momentan behandelt wird.
Wurde mir gesagt, ist mir auch selber aufgefallen, dass ich mich extrem verändert habe. Dies zeigt sich in der Hinsicht, ich habe keine Lust mehr auf Party/Freunde und so was der Gleichen, ich will am LIebsten nur arbeiten und danach ins bett. KUrz ich habe keine große Lust mehr auf sozial Kontakte, wenig schon aber nicht im großen stiel.
Generell hab ich auch meine Fröhlichkeit verloren, ich denk viel mehr nach und bin nicht mehr so spontan sondern überdenke alles 10mal.
Das gleiche gilt auch für die Ziele die ich mir gestzt habe, irgendwie habe ich keine Lust mehr überhaupt eins zu erreichen,..
Kennt ihr so was auch?und wenn ja wie kommt man aus dieser phase wieder raus?
wenn ihr Tipps habe wäre ich froh/fankbar wenn ihr mir die schreiben würdet, da ich nicht meine freunde vergraulen will.
lg
sunset
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Liebe Sunset,
Du bist sicher nicht allein mit diesem Problem. Schon öfters wurde in unserem Forum darüber diskutiert. Wenn Du den Begriff " Persönlichkeitsveränderung " in der Suchfunktion eingibst, wirst Du einige, teils ältere Beiträge finden.
Bevor hier ein hoffentlich reger Austausch stattfindet, habe ich einen Link gefunden, wo allgemeine Informationen zum Thema zusammengefasst sind:
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,504.msg810.html#msg810
LG
Bluebird
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Hallo Sunset !!!
Schau dir die Beiträge an , die dir Bluebird schon geschrieben hat /Gezeigt hat.
Du, dein Körper, deine Seele und der Geist, müssen sich auch erstmal auf die neuen Gegebenheiten einstellen.
du siehst jetzt das Leben anders aus einer anderen Perspektive.
Sortiere dein Leben neu, alle "Freunde" die dich jetzt verlassen, auf die kannst du auch getrost verzichten.
Das mit der Fröhlichkeit kommt wieder.
Es haben sich in meinem Leben viele dich(Dinge) verändert, aber eigentlich bin ich immer noch genau so eigenwillig wie ich früher auch wahr.
So schreibe nachher noch mal, meine schwester ist gerade angekommen ;D
LG schwede
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Hallo sunset,
ich behaupte einfach, dass jeder, der eine gravierende bzw. einschneidende Diagnose erhalten hat, Veränderungen feststellen kann.
Ein Hirntumor ist mit das Bedrohlichste was uns passieren kann. Dabei reagiert auch der Körper und nicht alles und jede Reaktion läßt sich steuern.
Wenn du schreibst dass du gerne viel und lange arbeitest um danach ins Bett zu gehen, dann hört sich das für mich nach einem Ablauf an, der es dir unmöglich macht nachzudenken. Du magst vielleicht gar nicht zur Ruhe kommen?!
Diese Phase kenne ich, habe sie nur anders gestaltet. Irgendwann habe ich mir dann die Frage erlaubt: was ist denn das Schlimmste was mir passieren kann? Und dann habe ich mich für mich alleine damit auseinander gesetzt. Erst einmal deshalb alleine, weil dann kann man selbst bestimmen wann Überlegungen abgebrochen werden können.
Wenn man gerne lacht, dann kann das sehr helfen. Hört sich einfach an - funktioniert aber.
Hör mal: http://www.youtube.com/watch?v=-4Nq9J5GVz4 (http://www.youtube.com/watch?v=-4Nq9J5GVz4)
Ganz liebe Grüße,
Bea
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Hey bea,
danke für den Tipp, am Anfang wo ich die Diagnose bekommen habe, hat mein bester kumpel mich nicht genervt sondern immer dran erinnert, das ich was habe.
Ich war aber irgendwie auf dem tipp, lass das thema unter dem Tisch fallen, es ist nicht schlimm, es ist doch egal, es ist nicht so schlimm usw.
Nur nachdem dan die Diagnose kam, er sei gewachsen konnte ich ihnen auch nicht beruhigen, irgendwann war es dan so weit,dass ich mich intensiv drum gekümmert habe.
Naja nun bin ich stammgast in großhadern und bin nun gespannt ob die behandlung funktioniert oder nicht.
Mit dem punkt ich möchte nicht zur ruhe kommen, könntest du recht haben, ich sag es mittlerweile ganz locker, aber mittlerweile merk ich doch wie ich mich verändert habe, naja ich hoffe das ich irgendwann wieder die alte werde.
hast du dich irgendwann wieder zu der alten zurück entwickelt??
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Hallo sunset,
du fragst: hast du dich irgendwann wieder zu der alten zurück entwickelt??
Bestimmt nicht in allen Punkten. Und ich denke, das geht auch gar nicht. Man verändert sich immer ein wenig. Schließlich entwickeln wir uns auch alle weiter. Bei derartig tiefen Erlebnissen und Erfahrungen geht die Entwicklung dann sicher auch schneller weiter und ggf. in eine andere Richtung.
Wichtig ist nur, dass man sich selbst annimmt und so akzeptiert wie man ist. Man kann sich immer nur selber ändern.
Mir hat es sehr gut getan, dass mein Mann mir auf meine Geburtstagskate schrieb "bleib wie Du bist!" So ist mir dann auch klar, dass es in den wesentlichen Punkten immer noch oder wieder stimmt.
Vielleicht suchst du dir wirklich mal ein paar Gelegenheiten wo du mächtig stolz auf dich selbst wieder heraus gehen kannst. Das tut gut ;)
Für deine Behandlung wünsche ich dir allen Erfolg den du erziehlen kannst.
Herzliche Grüße,
Bea
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hey bea,
danke für den netten beitrag. Das man sich verändert stimmt ich dir zu, nur ich finde es echt schade. Bzw ich finde so es komisch das man keinen hacken hinter der sache machen kann und sagen kann thema erledingt auf zu neuen ufern.
Am Anfang sind mir die Veränderungen gar nicht aufgefallen, erst nachdem mein bester kumpel und ein vorgesetzter gesagt habt, ey was ist den mit dir passiert ist es mir aufgefallen, besser gesagt mit erschrecken aufgefallen.
Findest du deine Veränderung bzw andere sichtweise zu manchen themen komisch oder stehst du da voll dazu.
Ich hab momentan den Standpunkt, ich wäre froh wenn ich es nicht wüsste, dann wäre alles viel einfacher, ist dieser normal.
lg
sunset
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Hallo, sunset,
ich bin froh, dass Du zu diesem Thema eine Diskussion ausgelöst hast.
Ich habe nach meinen 3 Meningeom-OP (1995; 1999 und 2007, die beiden letzten WHO III) jeweils mehr psychische Probleme bekommen. Ich musste irgendwie mit ihnen fertig werden und mir hat einerseits die psychologische Betreuung in den AHB und zuletzt in der Reha(2009) und andererseits die begleitende Psychotherapie viel und immer weiter geholfen.
Ich habe zunächst gern alles verdrängt - aber das ist nicht richtig.
Ich hatte es aber gleichzeitig auch familiär nicht leicht, habe seit 1993 meine 3 Kinder allein erzogen, voll gearbeitet und "nebenbei" noch mehrere Augen-OP "erleben dürfen".
Ich stelle bei mir fest, dass ich auch recht oft sehr unentschlossen bin, ich stehe dann einfach so da und weiß nicht weiter und muss mich regelrecht antreiben ...
Für viele Dinge brauche ich viel länger als früher oder schaffe sie gar nicht mehr, habe aber gelernt, dass weniger auch mehr sein kann.
Ich hatte mich - ähnlich wie Du - intensiv in die Arbeit gestürzt und wollte mir und den anderen beweisen, dass ich nicht krank bin, dass ich alles noch kann. Ich war zu einem regelrechten Perfektionisten geworden. Ich wollte wohl auch klarstellen, dass ich gebraucht werden möchte.
In der Reha (November 2009, 2 Jahre nach der 3. OP) wurde mir dann ziemlich deutlich gesagt, wie bewundernswert man es findet, dass ich überhaupt noch arbeite - und das als Lehrerin - , dass ich sehr stark sei, weil ich das alles überstanden habe und immer wieder ins Leben zurückgefunden habe.
Ich habe zuvor so viel an mir gezweifelt, auch wegen meiner Kinder. Und wenn man mir gesagt hat, dass ich auf mich stolz sein, kann, weil ich die Kinder zu so guten Menschen erzogen habe und das trotz all der gesundheitlichen Rückschläge - wollte ich es nicht glauben.
Ich habe regelrechte Depressionen entwickelt, viel geweint.
Allein habe ich das nicht geschafft. Aber ich habe gelernt, die Ärzte zu "nerven" - und die helfen doch tatsächlich!
Ich habe gelernt, mich auszuruhen, mich zu entspannen, meine Gedanken von der Arbeit zu trennen.
Aber ich weiß nicht genau, ob es nicht auch Konzentrationsprobleme und Gedächtnisstörungen sind, die von den OPs oder einfach nur vom Alter (aber mit 52 schon?) kommen. Aber auch das lässt sich mit Merkzettelchen kompensieren.
Ich war sehr lange nach der 3.OP (Dez. 2007) bis zur Reha extrem unruhig, hibbelig, hatte das Gefühl, ich sei faul, wenn ich mich mal in den Gartenstuhl setzte. Ich schlief dort rasch ein und wachte immer mit schlechtem Gewissen wieder auf, um weiterzuackern.
Ich bin lange - depressiv - mit einem traurigem Gesicht durch die Gegend gelaufen und dachte tatsächlich, da würde mir jemand meinen Kummer ansehen und mich bedauern - obwohl ich das eigentlich gerade nicht wollte. Dann habe ich mich besonnen und habe den anderen bewusst ins Gesicht geschaut und habe gemerkt, dass mich derartig traurige Gesichter nicht zu Mitleid verleiten, sondern eher dazu, mich zu fragen, wieso guckt der/ die so miesepetrig, das verdirbt einem doch glatt die Stimmung.
Und so habe ich meine innere Einstellung geändert und versuche, jedem fröhlich ins Gesicht zu schauen - und siehe da, oft wird zurückgelächelt und es geht mir besser. :D
Ich gehe gern offen und möglichst fröhlich oder mit Scherzen auf die Kollegen/ Familie/ Freunde zu - und die wissen alle, was ich überstanden habe und ich bräuchte wohl auch nur ganz wenig zu tun, damit sie mich achten. Aber ich tu gern etwas für andere, habe aber auch gelernt, nicht ständig JA zu sagen, insbesondere, wenn ich etwas nicht gern mache. Aber es gibt einige Dinge, die ich lieber mache als andere und warum soll ich da den anderen keine Freude machen. Wenn es mir dann mal weniger gut geht, treffe ich auf Verständnis, keiner nimmt mir in dem Fall etwas übel.
Allerdings habe ich dadurch das Problem, dass ich auch bei Ärzten stets in guter Stimmung auftauche und man mir meine Probleme, die ich mit meiner guten Stimmung verdecke, nicht abnimmt, wenn ich sie nicht genau schildere. Meine Hausärztin hat mich sofort verstanden. Aber den Neurochirurgen konnte ich in den Nachuntersuchungen nur schwer meine psychischen Probleme vermitteln. :-[
Irgendwie schlafe ich auch recht wenig, gehe -wie früher - spät schlafen, allerdings noch später - und wache aber früh oft früher als nötig auf. Und es macht mir kaum etwas aus, dass ich nur 4 - 5 Stunden geschlafen habe. Oder doch?? :-\
Allerdings gelingt es mir überhaupt nicht mehr, Bücher so wie früher regelrecht zu verschlingen, ich brauche ewig für ein Buch. Aber Hörbücher, vor allem unterwegs, tun es auch.
Naja und ich verschreibe mich häufiger, verwechsle Buchstaben.
(Manchmal komme ich mir ein wenig vor, wie die ADHS- Kinder in unserer Schule.)
Im Großen und Ganzen fühle ich mich aber recht gut, gehe mit meiner Gesundheit gut um und wenn jemand fragt, wie es mir jetzt geht, rede ich auch drüber - und das tut mir gut. Aber das war ein langer Weg bis hier hin und den SCHAFFST DU AUCH !! ;)
Alles Gute!!
KaSy
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Hallo sunset,
dass es wirklich andere Sichtweisen zu bestimmten Themen sind glaube ich kaum. Es ist nur so, dass ich mich mit meinem Schicksal arrangieren muss - ich kann es ja nicht ändern. Den Kampf gegen die Akzeptanz würde ich verlieren, Gewinner bleibe ich aber wenn ich mich und meine Krankheit annehme. Und Kämpfer bleibe ich auch, wenn ich es will.
Meine Belastbarkeit ist nicht mehr so hoch wie sie mal war. Dennoch meinen Freunde immer, dass es sich bei mir auf einem Normalpegel eingependelt hat. Früher wäre es einfach viel zu viel gewesen - egal!
Ich habe mich irgendwann mal mit mir alleine hingesetzt und überlegt was ich noch machen kann und woran ich Gefallen finden würde. Es ist eine überwiegend ehrenamtliche Tätigkeit geworden, da ich so auch im Zweifel aussteigen kann.
Dennoch habe ich meine Erfolge, auch meine Kritiker aber am meißten genieße ich Anerkennung und die Tatsache neben Familie, Haus und Garten noch Gedankenansätze zu haben ;)
Ich bin mir sicher, du bist auch auf dem Weg zu deiner Zufriedenheit. Das dauert, sunset - leider.
Ich hab momentan den Standpunkt, ich wäre froh wenn ich es nicht wüsste, dann wäre alles viel einfacher, ist dieser normal.
Klar, aber es gibt mMn. nichts unnormales in einer solchen Situation. Dennoch: Erkannte Gefahr ist gebannte Gefahr. Immerhin entscheidest du selbst wie viele Gedanken du welchen Themen widmest!
Drücke dir weiterhin ganz fest die Daumen!!!!
LG,
Bea
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Hallo !!!
hmm, wie kann ich das jetzt Beschreiben ???
Veränderen sind ganz Normal im Leben, und gehören dazu.
Versuche jetzt malein wenig in die Tiefe zu gehen, ich behaupte meine Persönlichkeit hat sich nicht verändert.
Das was passiert ist!!!
Durch die Krankheit konnte, ich in Bereiche meiner Persönlichkeit die vorher durch andere Dinge kompensiert wurden.
Da der Mensch jetzt an diese Bereiche seiner Seele /Persönlichkeit Herrankommt, sieht er ganz andere Dinge.
Erzieht sich aus früheren Tätigkeiten aus, aus dem Grund weil es nicht mehr sogeht, oder weil er es einfach nicht mehr braucht.
Es gibt ja noch andere Schöne sachen, die Vorher nie Gesehen wurden.
Werde das jetzt mal Plastisch darstellen anhant eines Waldes.
Mein wissen über einen Wald,nach der Schule
Ich weiss was ein Wald ist, stehe davor und sehe viele Bäume.
Ein paar der Bäume kenne ich, Eiche, Birke, Buche.
Zwei drei Büsche habe ich schon mal gesehen.
Auch weiss ich das der Wald uns Sauerstoff bringt, bin gerne da.
Esse auch mal ganz gerne ein paar Beeren oder Pilze, sind die Wirklich Ungifftig ???
Unsicherheiten sind zwar da aber es ist nichts Passiert also machich weiter so.
Mein Wissen nach der Ausbildung zum förster !!
Es ist immernoch der Selbe Wald, aber auf einmal kenne ich jeden Baum und Busch an hand der Form, Blüte.
Weiss sogar das ich manche Beeren/Pilze lieber die hände von lasse.
Kann den Wald wessentlich Intensiver geniessen, weil ich ihn besser kenne, als Früher.
Es gibt einfach durch das Wissen, mehr zusammenhänge.
Dadurch kann dem Wald besser geholfen werden.
Mein Wissen nach der Schule (Als ich Gesund wahr)
Ausbildung zum Förster ( Seit der Krankheit)
Der Wald ( Meine Seele meine Persönlichkeit )
So ein Wald verändert sich ständig, ein Baum der nicht mehr Stand hält, fällt um, haut eine Grosse Schneisse in den Dickicht, sieht erstmal Übel aus, aber die sonne kommt wieder dichter auf den Boden, Neues Leben beginnt.
Alles wird gebraucht und genutzt, in einem Wald.
Das ist das Ziel, was da sein Sollte.
Die Seele in Stimmigkeit wie ein Wald die Seele ist leider wesentlich komplizierter.
Wo der Sturm wütedte ist platz für neues.
Leider kostet es Zeit um das so zu haben.!!!
Hoffe konnte euch zeigen was ich meine !!
Bin heute nichtso gut drauf, !!!!!
LG schwede
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Hallo,
erstmal an alle ein großes DANKESCHÖn das ihr euch so fleißig an dem Thema beteiligt habt.
Lieber schwede ich glaub ich versteh was du sagen wolltest, und der vergleich mit dem wald ist sehr treffend und auch schön.
Ich habe viel Gedichte schon geschrieben, die mein Seelenleben viel beschreiben.
KaSy brauchst dich nicht zubedanken, dass ich das Thema einfach mal in die große runde geschmissen habe, ich wollte mal hören was andre sagen bzw ob sie so was kennen.
Was du geschrieben hast du du vor allen immer fröhlich bist, dass kenne ich von mir persönlich auch sehr gut. ich finde damit geht es einfacher in der öffentlichkeit, aber sobald man zuhause ist und zur ruhe kommt, kommen die gedanken die eien Traurig machen bzw einen oft zum weinen bringen, und das bekommt im grunde keiner mit.
Ich finde es toll, dass du deinen Beruf weitergemacht hast und mich beruhigt es, dass du ähnlich gehandelt hast wie ich, obwohl ich geringfügig jünger bin(bin 19 jahre), das hat mich echt innerlich beruhigt.
Das nicht zur ruhe kommen oder nur so wenig schlafen gibt es für mein umfeld immer die ausrede, der tag ist zu kurz um so viel zu schlafen, mitterlweile kann ich auch echt nicht mehr länger schlafen.
aber eine andere frage ist/bzw wie geht dein Umfeld mit der Diagnose um, wo sie es erfahren haben, konntest du sie beruhigen, Für mich war es immer schlimmer das umfeld zu beruhigen anstatt einen selber kennst du das auch?
lg
sunset
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Hallo Sunset,
gehe mal davon aus das du die Frage, " wie dein umfeld damit umgeht " an alle gerichtet wurde.
Das Umfeld, ist natürlich auch erstmal geschockt gewesen.
Das fing an bei der Familie,Freunde, Arbeitskollegen usw.
Wie soll damit jetzt auch Umgegangen werden.
Es gibt haufenweise varianten, wie Leute dann Reagieren.
Der eine mit Abneigung der nächte mit Mitleid, dann gibt es diese welche alles darüber wissen Wohlen wie dudich Fühlst.
Es gibt ja auch noch deine Wahrnehmung, ist das Umfeld wirklich Unruhig, oder sind sie nur noch Unwissend.
Jemehr du den Leuten überall Erzählst, wie es dir Geht was du hast usw. desto Ruhiger wird es.
Du selber fühlstdich auch nicht gerade dabei gut, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Manchmal gibt es doofe Kommentare, drüber weg Sehen.
Die meisten Bewundern, deine Ausdauer,Hartnäckigkeit und wieder Dinge zu verbessern.
Wenn doch jemand dabei ist der total beunruhigt ist wird der eben Beruhigt.
Auf jedefall kenne ich das auch das, daß Umfeld manchesmal mehr Besorgt ist als man selber.
Das liegt daran Denke ich du selber kennst dich, und Lebst mit der Krankheit.
Das Umfeld bekommt nur den Teil mit der von aussen zu sehen ist.
LG schwede
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Das Umfeld bekommt nur den Teil mit der von aussen zu sehen ist.
LG schwede
Genau das ist das Problem, was wir Angehörigen haben und wo sich beide Gruppen missverstanden fühlen.
Da darf auch mal vom Betroffenen fallen, dass er hier und da genervt ist von guten Ratschlägen, ach so lieber Mitmenschen.
Genauso sollte Er auch auf Fragen der engeren Angehörigen eingehen, wenn diese ihn auf Besonderheiten ansprechen. Sie machen sich ebenfalls Sorgen und denken sich was dabei, wenn sie nachfragen.
Man kann schon unterscheiden ob eine Nachfrage leeres Blabla oder ernst gemeint ist.
Reden hilft. Nur tun wir es zu wenig. Warum auch immer.
Auch mir selbst passiert dieser Fehler und ich versuche ihn immer wieder zu vermeiden.Aber immer klappts nicht.
Wir Angehörige können nur erahnen was in Betroffenen vorgeht und wo sie Hilfe brauchen.
Missverständnisse sind so vorprogramiert.
Ich unterstelle einfach mal, dass Angehörige schon helfen wollen, nur ohne Feedback, egal von welcher Seite und in welche Richtung, funktioniert das nicht, oder nur schlecht.
Menschen sind auf Kommunikation angewiesen um ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen.
Gruß Fips2
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Hallo Fips und Schwede,
da habt ihr einen sehr guten Punkt angeschnitten .
Die Frage ist immer wie geht der Einen mit den Gefühlen den Anderen um?
Was wird gefragt? Was wird verstanden?
Sind sie Echt? Oder sind Fragen nur ein Alibi? Nur damit der Gefragte sich besser fühlt?
Warum kommen manche Fragen falsch an ? Warum erwecken sie Agressionen?
Der Kranke ist erst Mal sehr schockiert von seinem neuen Leben , wie geht er damit um? Die Krankheit hat eine tiefe Wunde in unsere Seele geschlitzt . Wie können sie heilen? wie schnell? Dazu kommen auch vielleicht körperliche Schmerzen dazu , exsistenzielle Ängste , Krampfanfälle . Alles neu Land für uns , die wir Mal sehr Gesund waren .
Kann einen Menschenseele sich so schnell von Alldem erhölen?
Wir brauchen Zeit , brauchen Unterstützung , lieber professionelle Hilfe wenn dies angenommen wird .
Dann kommen die Fragen , manche sind wohl sehr gutgemeint , manche nur um was so sagen weil sie selbst überfordert sind.
Der Kranke öffnet sich , zeigt die Wunden in der Seele ...
Dann?
Was ist wenn nichts kommt ? Egal aus welchem Grund ... Unbeholfenheit , selbst Angst oder oder oder ...
Was macht der Kranke? was kann er machen ? Er zieht sich zurück , mag sich nicht öffnen , mag die Schrammen in seiner Seele nicht mehr zeigen . Nimmt Hilfe nicht an ...
Es ist ein Teufelskreis ....
Mit der Zeit kann es wieder kommen ? Können die Wunden schliessen?
Ich glaube ja .... kein Mensch kommt auf dieser Welt für so ein Situation ausgerüstet. Wir gehen durch unsere eigene Hölle . Ich glaube für ein Kranke , er muss erstmal mit sich klar kommen , mit seiner Erkrankung dann kann er versuchen das andere zu klären , bessern .
Ich glaube das kann am besten erfolgen , wenn der Kranke so schnell wie möglich professionelle Hilfe annimmt . Dann kannn er sich helfen , nimmt Hlife an , kann irgendwann Andere auch Helfen .
Glücklich sind die , die uneingeschränkte Liebe erfahren , sei es vom Kind, Partner , Familie oder Freunde . Eine reicht um uns rauszuholen . Raus aus unsere Hölle ..
Kommunikation ist ein Stichwort ... warum klappt es hier ? Wir stehen uns nicht gegenüber , sind unterschiedlich alt , Mann / Frau . Haben HTs aber unterschiedliche mit verschiedenen Verläufen aber trotzdem klappt es . Wunderbar!!
Kit
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Da sind viele wahre Worte i Kits letztem Post.
Ich möchte mir erlauben noch einen Gedanken anzuführen: auch Angehörige haben das Bedürfnis etwas zu tun, aktiv zu sein.
Leider steht beim Betroffenen aber nie etwas auf der Stirn so dass schon das Thema Krankheit an sich an manchen Tagen unerwünscht ist. An manchen aber auch erwünscht.
Vielleicht sollten wir Betroffenen uns auf ein Zeichen einigen; wenn ich das rote Tuch trage mag ich nicht darüber reden - ansonsten gerne ?! ;)
LG,
Bea
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Hallo !
Das auch Angehörige das Bedürfnis haben zu Helfen, wissen die Betroffenen .
Das es so ist braucht hier nur viele Texte lesen.!!!
Wie haben hier auch eine grosse Buntemischung von Persönlichkeiten /Charaktere.
Jeder hat eine andere Sichtweise, und Erfarhungen, genau deshalb bin ich so gerne hier. :)
Erweiterung des Horizont. !!!
Hallo Bea, das mit dem Roten Tuch finde ich gut. :D
Trotzdem ist es wohl Besser, demjenigen es einfach zu Sagen, jetzt nicht.
Klappt nicht immer weiss ich!!!
Dem anderen es zusagen, wie ich Fühle und Denke.
Warum ich so Reagiere, auf seine Fragen usw.
Sich selber Verstehen als Betroffener, hilft auch sehr .
Seit dem ich Psycholische Gespräche führe, ist meine Wut zwar nicht ganz weg aber ich kann sie immer besser Lenken.
Kann nur immer wieder Sagen, ausprobieren, Ausprobieren und Ausprobieren.
Es eröffnen sich dadurch neue Perspektiven.
Warum das hier Klappt mit der Kommunikation, trotz der Verschiedenen Abläufe der HT Kranken und deren Angehörigen, gehen oder sind sie hier in einem Hafen, wo jeder die selbe Flagge trägt.
Sie kennen den tückischen Ocean der Hirntumore.
Und das verbindet.(Eine Vertrauen basis)
Den Betroffenen gegenüber zustehen und mit denen zu Sprechen tut auch gut.
Mir geht es zumindest so.
LG schwede
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Vielleicht sollten wir Betroffenen uns auf ein Zeichen einigen; wenn ich das rote Tuch trage mag ich nicht darüber reden - ansonsten gerne ?! ;)
LG,
Bea
In den Clusterhochzeiten meiner Frau(12-15 Attacken am Tag) hatten wir auch ein Zeichen ausgemacht, wenn wir in Gesellschaften waren, wenns denn mal ging.
Sie zieht sich dann am liebsten ganz für sich zurück um sich nicht zu sehr während der Attacken verkrampfen zu müssen. Ich hielt dann lieb gemeinte Hilfen von ihr fern und schaute nur mal ganz kurz ob sie was brauchte, oder sich imSchmerz nicht verletzte.
Meine Schwiegermutter drehte dann immer am Rad, wenn sies dann mal mitbekam und war ganz aufgeregt, weil ich ihrer Tochter dann nicht zur Hilfe kam.
Sie brauchte sehr lange , bis sie kapiert hatte, dass ihre Tochter in diesen Momenten allein sein will.
Es war aber in diesem Moment mehr Hilfe von mir, dafür zu sorgen, dass sie Ruhe hatte, statt ihr beizustehen. Man konnte eh nur warten bis die Notmedikamente halfen.
Meine Erfahrung dazu.
Manchmal hilft der kleine Wink viel. Setzt aber auch wieder vorhergehende Kommunikation voraus.
Es ist im Endeffekt alles richtig wie mans macht. Egal was manchmal Außenstehende darüber denken. Weil jeder individuelle Bedürfnisse hat, muss man zusammen die entsprechenden Wege finden.
Fips2
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Was Du von den Schmerzattacken Deiner Frau berichtest, fips2, wurde sehr gut
in dem Lied " Her Diamonds " festgehalten. Rob Thomas' Frau leidet an der Autoimmunkrankheit. Er berichtet von den Nächten, wo sie einfach nur starr vor Schmerz auf dem Bett sitzt, starrt und weint. Und er fühlt sich so hilflos, kann nichts für sie tun, ausser mit zu weinen. Und sie sagt " Ich halte es nicht mehr aus ", während ihre Tränen wie Diamanten auf den Boden fallen...
http://www.youtube.com/watch?v=JJHa6Vh1bE8
LG
Bluebird
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Hallo, sunset, 12.02.2010
ich bin sehr beeindruckt, wie rasch sich dieses Thema mit kompetenten und sehr persönlichen Antworten füllt.
Du hattest nachgefragt, wie es mit meinem Umfeld war.
Ich konnte+wollte nach der Erstvermutung im April 1995 mit niemandem, außer meiner Hausärztin darüber reden. Dann schien sich die Vermutung durch ein CT zu bestätigen, aber der Neurochirurgie-Termin war erst eine Woche später. In der Zeit dazwischen waren wir mit meinen Eltern und meinen Kindern für ein verlängertes Wochenende im Kurzurlaub - ich sagte niemandem etwas.
Dann kam mit dem NCH-Termin die schreckliche Gewissheit. Über den Tumor, die 2 Monate Wartezeit bis zur OP, den OP-Verlauf, die Aussage über die Krankheitsdauer von mindestens einem halben Jahr, :o
Ich musste meine Schule informieren, hatte einen sehr lieben Schulleiter, den ich unter Tränen bat, dem Kollegium nichts zu sagen, da ich nicht wüsste, wie ich weiterarbeiten solle, wenn ich hinter jedem Gesicht so ein Mitleid vermuten müsste. Krank schreiben lassen wollte ich mich nicht.
Meinen Eltern und meinem Bruder habe ich es dann gesagt. Natürlich waren sie schockiert. Sprachlos. Ich war gleich "vorgeprescht" und hatte meine Eltern gebeten, statt meiner mit den Kindern in den geplanten Urlaub zu fahren. Den Kindern (damals 10; 12; 14) konnte ich das so nicht sagen. Ich hab so getan als wäre nichts - aber innen kämpfte es. Ich fand immer mal Minuten für mich allein, wo ich heulte, aufgeben wollte, verzweifelt war - ich wusste nicht, wie ich das irgendwem mitteilen könnte. Ich überlegte in diesen 2 Monaten bis zur OP nicht nur einmal, dem allen ein Ende zu setzen. Aber letztlich war es immer der Gedanke an meine Kinder, der mich am Leben hielt.
In den Urlaub fuhr ich für die ersten paar Tage mit und zum OP-Termin fuhr ich mit meinem Vati in das betreffende Krankenhaus. Meine Mutti und meine Kinder hatten wir einige Kilometer mitgenommen, sie wollten von dort aus zum Hüttchen in den Bergen der Sächsischen Schweiz zurückwandern.
An diesen Urlaubsort kehrten wir in den folgenden Jahren noch oft zurück, um dort Urlaub zu machen und stets riefen meine Kinder an dieser bestimmten Stelle: Hier haben wir unsere Mutti verloren. Wir konnten alle darüber lachen, denn die verlorene Mutti war ja - wie Unkraut - immer wieder aufgestanden.
In der Schule erfuhren es die Kolleginnen dann natürlich, es gab viel Mitleid, Zuspruch, aufmunternde Worte, Hoffnung, auch den Spruch: Warum trifft das immer nur die Besten.
Ich bin dann schriftlich in die Offensive gegangen únd habe regelmäßig an die Schule und auch an die Klasse geschrieben. So konnten sie an meiner Entwicklung nach der OP teilhaben. Geredet habe ich weniger darüber, schreiben geht besser, leichter. Allerdings habe ich bereits in diesen Schreiben immer versucht, den anderen Optimismus zu machen, habe alles positiv dargestellt, mit einem schmunzelndem Unterton. So habe ich mich hinter äußerer Fröhlichkeit versteckt. Es gab und gibt aber Kollegen, denen man sich auch etwas mehr anvertraut.
Schwierigkeiten hatte ich wirklich bei meiner Familie. Sie taten mir so Leid, dass sie sich derartige Sorgen um mich machen mussten! Insbesondere meine Eltern. Ich sagte ihnen nicht alles. Ich wollte sie nicht belasten. Ich wusste aber auch, dass ich mich immer auf sie verlassen konnte. Ich ahnte wohl auch, dass sie gern mehr gewusst hätten, aber sie waren - so wie ich - mit dieser Krankheit völlig überfordert, wir kannten niemanden mit einer solchen Diagnose. Sie halfen mir wo sie konnten!!
Besondere Probleme hatte ich damit, irgendwem aus der Familie zu sagen, dass ich zu einem Psychotherapeuten gehe. Ich hörte immer wieder die Einstellung meines Vaters, der so etwas ablehnt, sich darüber eher amüsiert als es als Hilfe anzusehen. Ich habe mich zwei oder drei Jahre lang nicht getraut, meinen Eltern das zu sagen, auch bei meinen Kindern fiel mir das schwer. Wieso bloß – denn als ich es irgendwann tat, gab es natürlich keinerlei abwertende Bemerkungen – im Gegenteil!
Mit meinen Kindern war das Mitteilen der Hirntumorerkrankung auch nicht so einfach. Sie lebten das ja alles mit, ohne dass ich sie je in die Tragweite habe einblicken lassen. Mit zunehmendem Alter habe ich ihnen auch meine Gefühle damals und heute, meine Gedanken an das Aufgeben mitteilen können. Aber eben so nach und nach. Sie erleben mich so, wie ich mit diesen immer wieder auftretenden Augen- und Hirntumor-Krankheiten umgehe, sie sehen, wie ich immer wieder für sie da bin, immer wieder arbeiten gehe. Ich glaube, ich habe ihnen das ganz gut vorgelebt. Sie wissen, dass es schwere Krankheiten geben kann und sie wissen auch, dass man sie durchleben, überleben kann. Sie sahen mich eher lächelnd - je kränker ich war - und nehmen ihre Krankheiten, die sie zum Glück kaum haben, auch nicht so schwer. Sie wissen, dass man vorwärts blicken muss und dass man trotz solcher (und auch beruflicher) Rückschläge immer wieder einen Weg findet.
Meine Schule hat leider - aus fehlender Rücksicht im Schulamt - zweimal gewechselt und ich hatte die Hoffnung, dass in der neuen Schule niemand von meinen gesundheitlichen "Problemchen" erfährt - aber das war ein Trugschluss, da es mich in jeder Schule auf irgendeine Weise wieder mit irgendeiner (oder mehr) Krankheiten traf.
Aber dadurch habe ich gelernt, hemmungslos und selbstironisch darüber zu reden, wenn (!) ich danach gefragt wurde. Es gab niemanden, den das irgendwie kalt gelassen hätte (außer diesen einzelnen Personen im Schulamt), es gab keinerlei Reaktionen nach dem Motto, ich wäre ja gesund!!! Im Gegenteil, es gab mehr Rücksicht als ich je zu wünschen gewagt hätte und auch das habe ich erst spät erkannt. Ich glaubte oft, man traue mir gewisse Sachen einfach nicht zu und habe völlig falsch reagiert. Aber auch das habe ich inzwischen besser im Griff.
Ich selbst war nämlich ewig der Meinung, gar nicht krank oder eingeschränkt belastbar zu sein - ich habe das erst vor wenigen Monaten voll an mich herangelassen - und lebe seitdem entspannter.
:D
KaSy
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Hallo zusammen,
@KaSy
mir blieb es nicht erspart, als ich die Krankheit erfuhr, ging das rum wie ein Lauf-Feuer.
Ich habe mich oft gefragt, woher die Leute es wußten.
Ich wurde mitten auf der Strasse angesprochen, auch von fremden Personen,fast immer mit der selben Frage.
Wie gehts?
Weil mich diese Frage mit der Zeit nervte, antwortet ich dann nur noch.
Und selbst.
Ich hab gar keine Auskunft mehr gegeben, es nervte einfach.
Mittlerweile ist das mit dem Fragen abgeklungen, glücklicherweise.
Jetzt rede ich fast nur noch mit meiner Familie und Freunden darüber.
Natürlich treffe ich auch mal ehemalige Arbeitskollegen, die fragen auch nach,
da reden wir mal kurz drüber, aber alles gebe ich auch nicht Preis.
Ja so hat jeder seine eigenen Erfahrung, mit seinen Umfeld gemacht.
Auch mein Persönlichkeit und mein Charakter haben sich geändert.
Feste z.B. Geburtstage sind für mich zum Teil der Horror.
Schwindel und Epi-Anfälle sind schon vorgekommen, also gehe
ich schon immer mit gemischten Gefühlen zu Veranstaltungen.
Grüsse Josch
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Hallo Ihr lieben,
also ich habe mich auch sehr verändert!
Als man mir in der Radiologie nach dem CT den Befund (KHBW) mitteielte,bin ich zusammen
gebrochen und hab erst mal hemmungslos geheuelt! Zum Glück war meine Schwester dabei!!
Zu Hause angekommen hatte ich dann einen richtigen Heuelkrampf und meine Grosseltern,meine
Mutter und meine Schwester haben mitgeheuelt!!!
Ich wollte aber drüber reden mit vielen,also allen die mir wichtig waren,nur meinen Kindern
(damals 3+8) habe ich nicht geredet!
Einerseits war ich total verschlossen und andererseit wollte ich mich mitteilen!
Ich habe mich überall informiert und ich habe versucht,soviel zeit wie nur möglich mit den Menschen zu verbringen,die mir am Herzen liegen!!!
Ziele habe ich mir nur eins gesetzt und zwar die Hochzeit meines Bruder,die nach der OP
statt finden sollte!
Bevor ich ins Krankenhaus gegangen bin,habe ich alles geklärt,Kontovollmacht Testament,
ich habe meinen Bruder zu meinem Vormund erklärt,sollte etwas schief gehen,er sollte auch die
bekommen,falls ich nicht mehr aufwache und aus dem gleichen Grund hatte ich auch schon mit
einem Bestatter geredet!!
Also ich hatte alles geklärt,nur der Abschied von meinen Kindern tat mir sehr weh,ich hatte Angst,
die zwei nicht mehr aufwachsen zu sehen,aber ich wusste,wenn mir etwas passiert sind sie in
guten Händen!!!!
Meine Grosseltern taten mir sehr leid,sie sagten immer das es besser währe sie hätten den Tumor!
Richtig doll hat mich nur eins genervt,der Satz,, Du schaffst das schon,du bist doch stark!!"
Diesen Satz konnt ich nicht mehr hören!
Nach der OP habe ich sehr lang gebracht,mir einzugestehen ,nicht mehr die alte zu sein!
Das viel mir sehr schwer,weil ich nie still sitzen konnte und immer in Bewegung sein musste!
Jetzt geht das alles nicht mehr,jetzt brauche ich viele Pausen!!
Solang ich noch ein ganz schiefes Gesicht hatte,haben mich alle bemitleidet,aber so bald die
äusseren anzeichen zurück gingen kamen immer der Spruch,,Du siehst gut aus,wann kommste
wieder arbeiten?"
Also wer nicht selbst betroffen ist,kann sich kein Bild machen!!
Das man sich verändert ist denk ich ganz normal,aber ich habe jetzt für mich gelernt,man sollte
nicht immer einen auf Stark machen,dann kann man ganz schnell in Depressionen fallen!!
Ich wünsche allen Leser ganz viel Kraft für ihr Leben!! :D
Kerstin ;)
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Hallo zusammen ,
ja das rote Tuch ..... Finde ich gut , allerdings muss die Kommunikation davor schon gut funktionieren , damit es definiert werden kann ....
Welche Fragen sind dann zulässig ? seitens der Kranke meine ich , was erlaubt er ? Was kommt?
Reine sterile Fragen nachdem gesundheitlichen Zustand ? Status Quo?
Dürfen wir auch über unsere 'Ich' was berichten ? Ist es erwünscht? oder darf nur davon berichtet werden wann explizit danach gefragt wird ?
Jede MR , jede neue Diagnose , Rezidiv spielt mit unserer Seele auch . Jeder neue Befund ist nicht nur rein medizinisch zu betrachten finde ich , sondern die Auswirkungen auf unsere Seele sind auch wichtig . was machen wir nun?
Am Anfang unseren Wegs ist es schwierig zu entscheiden .... Was ist mit der Frage eigentlich gemeint ... sollen wir mehr als von Gespräch XY berichten?
Angehörige hier im Forum sind leider nicht als Steoreotyp zu sehen . Angehörige hier sind ( finde ich ) sehr bemüht sich zu informieren , sind sehr engagiert .. WOLLEN mehr wissen ...
Es gibt die anderen, nicht interessiert sind, die Angst haben , die dennoch ein Teil unseres Lebens sind. Meine Mutter z. B kann es nach ca. 14 Monate immer noch nicht akzeptieren dass ich unheilbar krank bin . Ärzte sind dann auch noch schlecht wenn sie mich nicht heilen können . Gespräche nützen hier nicht . was macht ich da ?
Liebe Kaysy, danke für deine ehrliche Worte
Liebe Bea , danke für den Tip . Wie geht es Dir ? Magst Du erzählen ? Wie schaut es mit den neuen Medis aus? Wie sieht dein MR aus ? Wie geht es Dir überhaupt?
Liebe Grüsse
Kit
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Nachdem ich die Diskussion in die große Runde geschmissen habe möchte ich nun auch mal detaliert über meine kleine "bescheidene " Geschichte berichten und ich mich bei meinem aller aller besten kumpel freund bedanken, DANKE du bist der BESTE=> oder wie du zu sagen pflegst du bist GOtt.
VOrab muss man wissen das ich an Morbus Recklinghausen erkankt bin und somit von Natur aus die veranlagung hab das sich bei mir an nervenenden Knoten bilden können. Nachdem ich jahre lange beim falschen arzt war kam dieser nie auf die idee mich deswegen mal zu untersuchen.
Somit war ich jahrelang nicht beim arzt aus angst es könnte was raus kommen und so weiter ich hatte einfach angst, weil ich die erfahrung gemacht habe, geh ich zum arzt kommt was raus, z.b ich geh zum Kieferorthpäden und beim röthgen kommten raus ich habe 12 zähne zu viel,. es gibt noch einige weiter Beispiele.
Irgendwie sind meine Kumpel und ich eines Abends auf das thema Gesundheit gekommen und er hat sich ans fenster gelehnt und gesagt. "..... ich bitte dich lass dich untersuchen. ich möchte nicht in 3 jahren an deinem bett stehn und hören müssen du hast nur noch ein paar monate" man muss dazu wissen er ist eine person die einen NIE bittet.
Meine eltern wussten davon nichts....!
Nachlangem hin und her hab ich mich dan überreden lassen mich mal durchzucheecken von kopf bist Fuß.
Nun kam der Tag im Juli, wo meine eltern auf geschäftsreise waren und ich die Nachricht bekommen habe es ist was im kopf drinnen was da nicht reingehört!
Am nächsten Morgen habe ich einen Anruf von meiner hausärztin bekommen die mich sehr hektisch anrief und mich bat so schnell es geht zu ihr zu kommen und dan ging das drama los.
Diagnose war da, ein tumor,..... nun hieß es 3 Monate warten und schauen ob es sich verändert hat. Meine eltern wusstest bis jetzt nicht, nur mein Kumpel und ich wussten es. Nach außen waren wir happy und sobald wir alleine waren, kam es zum gespräch warum ich es nicht sag und überhaupt.
Beim 2ten Mrt kam raus es hat sich verändert, es ist gewachsen*angst*.nach diese Diagnose bin ich in die LMU München gegangen und mir wurde gesagt man sollte eine Biospie machen, man bat mir eine Woche später einen termin an, den ich nahm.
Bis dato wussten meine eltern immer noch nichts, ich wollte sie nicht belasten, weil meine mum gerade das 3te mal ein burn out hatte und meine schwester kurz davor stand in eine PFlegefamilie zu gehn, und ich stand mitten vor der Zwischenprüfung.
Nachdem ich wusste ich komm um eine Biospie nicht rum, sprach ich als erstes mit meinem Chef, ganz einfach ich seh ihn mehr wie meine eltern und wenn ich fehle kommt es nicht gut.Ich wollte mein Gesicht nicht verlieren. ich war immer noch glücklich nach außen immer noch happy als wäre nichts, aber auch gar nichts.
Dan bekam ich von meinem Kumpel oder retter, ein ultimatum bis wann ich es ihnen sagen sollte.
Der Moment kam morgens, so nachdem motto ich muss euch was sagen ich habe einen tumor im Kopf, ab da war alles anders.
Ich wurde bemuttert und bin immer ausgerastet. Um es nun nicht ganz auzudehnen, kurz nach wurde eine Biopsie gemacht wo raus kam er ist gutartig, aber durch die vorerrakung ist, dass risko 90% höhrer das, dass Ding noch mal nachwächst größer.
Der Tumor wird behandelt momentan und ich merk hallt, nur das ich absolut nicht mehr reden mag.Das ich aggressiv werde wenn die frage kommt, ob alles klar ist oder ob es dem Kopf gut geht usw. ganz einfach ich möchte mir keien gedanken machen, bis zum nächsten kontrolltermin ob das ding nun kleiener geworden ist.
Wie würden Sie den reagiern wenn ich sagen, würde sobald ich länger am pc sitz bekomme ich so blitz im kopf oder tut der kopf weh. bzw bei dem schneewetter kann ich keien mützen tragen weil der druck auf der narbe unerträglich ist. also sag ich nichts bin happy. und das betroffene nicht immer reden wollen glaube ich gerne, weil es schwer fällt zu sagen"ich kann icht mehr!oder es tut weh oder so was in die richtung.
aber dazu fällt mir nur eins ein mein bester kumpel saß fast heulend neben mir und meinte und mein heut auch noch ".... glaubst du nicht das es für mich nicht eine belastung ist zu sehn wie du leidest.zu sehn wie du kapput gehst."
ich denk man muss den angehörigen auch einmal die chance geben das sie sagen können was sie fühlen, ich glaub für die ist es genauso ein schock.
aber ich habe meine prinzipien verlorgen. ich siehe mich immer mehr zurück ich bin immer ru higer, ich habe keine lust mehr auf party, ich will viel alleien sein. ich seh alles unter einem schwarzen humor, so nachdem motto "ich strahle an weihnachten mehr wie der weihnachtsbaum" stimmte ja auch durch diese seedthearpie.
liebe KaSy ,
das mit dem urlaub und der familie kenne ich gut, wir waren im sommerurlaub und ich wusste es schon und wollte nicht mit fahren, bin aber aus solidaritäts gründen mitgefahren und war nach außen happy nur bis dato wusste auch keiner von der family was wirklich los war. sie haben nur gemerkt das ich meine ruhe haben wollte, haben aber nie gefragt warum.
Sie haben die ganze vorgeschichte auch nicht mitbekommen...... Sie wissen sie auch nicht.
Aber ich denk das die Betroffene jeden tag anderst genießen können wie leute die jeden tag als selbstverständilch sehn.
Druch diese zeit habe ich gelernt wie schön es ist jeden tag zu genießen und habe nach der op gleich ein organspende ausweis austellen lassen, um einfach andern menschen die vlt mal am ende sind die chance zu geben die ich auch hatte durch eine therapie.
lg
sunset
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Hallo,
ja das Umfeld, wie geht der Betroffene damit um ???
Wie geht das Umfeld mit dem Betroffenen um wie kann es mit ihm Umgehen ???
Es gibt möglichkeiten, wie Sand am Meer.
Kam damals als Notfall in die Klinik, habe noch mit Bekommen das ich einen tumor habe.
Zack ab gings zu OP, das erste was ich sah nach dem aufwecken mien Vater und meine kleinste Schwester, habe Männchen/Schmetterling/ Hasen usw gesehen die beiden wussten nicht wie sie reagieren sollen, ich habe mich nur darüber Amüsiert wegen der Tierchen.
Meine erste Frage, war wann kann ich wieder Arbeiten.
Es musste weiter gehen, und habe zugesehen das es Besser geht.
Was kann gemacht werden.
Ok, der Körper war geschwächt aber ich konte alles wenn auch Langsamer.
Einiges habe ich selber in die Handgenommen, wenn hilfe benötigt wurde habe wurde gefragt.
Meine Angehörigen hat das die Sache wesentlich erleichtert.
Zum Glück konnte ich das. 3 Jahre und 3 Monate ist das jetzt her.
Viel glück war auch dabei, und ein guter Chirurg.
Es wurde viel gesagt, was der Patient beachten soll, wie er sich Verhalten soll usw.
Den Angehörigen /Freuden /Kolleggen und auch Ärzten, das ihre Ratschläge befolgt werden, aber auf meine Weisse sollte es geschehen,war nicht ganz einfach.
Habe mir keine Grenzen setzen lassen, die setzt man selber.
Es wurde ausprobiert ob ein Arzt recht hat, oder nicht.
Danch war dann der Seele dann ruhiger.
Wie geht man so nun um mit einem Betroffenen.
Es sieht immer so mächtig Stark aus, was der Betroffene da alles so Leistet.
Es ist aber auch sehr viel selbst Schutz dabei, um nicht Zu Verzweifeln.
Die Seele weint ganz Bitterlich, das Herz hat eine klaffende wunde, soll nötdürftig geflickt werden, damit es nicht verblutet.
Haufenweisse veränderung, kannst nicht mehr klar Denken.
Gesunde Menschen reden auf dich ein mach das tu jenes, wollen dich plötzlich Lenken.
Du kennst dich noch, aber du funktionierst nicht mehr so.
Jede Minute zeigt dir dein Körper, 30 neue Grenzen was nicht mehr so geht.
Man fühlt sich wie ein Tiger im Käfig, er kann die Freitheit riechen/Sehen, aber nicht erreichen.
Hilfe annehmen ist nun ganz Wichtig. Auch wenn es Schwerfällt.
Die Angehörigen wissen auch nicht mehr was sie machen sollen, da der Betroffene jedes mal anders Reagiett.
Sehr viel mit Wut, Verzweiflung und was nun.
Wie sieht es in einem aus, manchmal ganz schön einsam.
Es gibt dinge dabei kann dir keiner Helfen, das muss von einem selber gesteurt und Gelernt werden.
Haufen weisse Kraft, gehen jeden Tag in diesen Wieder aufbau.
Dann die ganzen Faktoren die Akzeptiert werden sollen.
Ungeduld, Ängste und Gefühle die diese Seele vorher nie Benutzt hat.
Nun soll diese Gefühlsräder plötzlich laufen, ohne Schmierung komplet eine Gerostet.
Weinen als Ventil kannte diese Seele nicht, hat sie immer mit Sport aus geglichen oder auf Party gehen.
Das ganze hier Umfassend zu Erklären, ist fast Unmöglich.
Mit den Leuten zu Reden, und ihnen daran Teilzulassen, ist sehr gut.
Was bewegte einen immer nur Weiter zu machen, der wille zu Leben !!!
Das ist ein Teil der Kraft, die einen Treibt.
Da fehlt aber noch einer, das die Angehörigen an einen Glauben.
Hilfe bekam ich von allen Seiten, manchmal von alleine, so manchesmal wurde einfach gefragt.
Über die Zeit verbessert es sich dann, es geht in Bessere Bahnen.
In diesem Sinne Danke, an Alle die mich Unter stützen.
Liebe ist die Unendliche Kraft der Seele.
LG schwede
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Ich finde es echt interessant Eure ganzen Geschichten hier zu lesen!
Ich find es aber auch traurig,wieviele Leute so einen blöden Feind im Kopf haben und hier im Forum sind ja längst nicht alle betroffenen Registriert!
Ich hatte auch sehr viel Hilfe und Schultern zum ausweinen,aber das wollte ich garnicht.
Ich habe immer versucht nach aussenhin die starke zu sein,um die anderen nicht noch mehr
zu belasten.
Meinen Angehörigen hätte vielleicht ein Gespräch mit anderen betroffenen gut getan,aber zum einen gibt es hier bei uns keine Gesprächsgruppen une vom Internet wollen meine Grosseltern nichts wissen(die haben Angst davor)!
Immer einen auf stark zu machen ist aber auch nicht gut,habe ich hinterher gemerkt.
Ich war auch oft sehr undankbar,gereizt und vielleicht sogar verletzent und dafür möchte ich mich
nochmals bei allen die mich kennen Entschuldigen! Es ist gut Freunde zu haben!
Wobei ich aber auch sagen muss,das ich durch die erkrankung einige ,,freunde" verloren habe,
aber das waren dann auch keine richtigen Freunde!!!!
Das ist ein echt interessantes Thema zu dem es noch viel zu sagen gibt glaube ich!!!!
Ich wünsche allen ganz viel Kraft und mut!!!
Kerstin :D
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Hallo,
Kit schrieb gestern Wie geht es Dir ? Magst Du erzählen ? Wie schaut es mit den neuen Medis aus? Wie sieht dein MR aus ? Wie geht es Dir überhaupt?
Danke, es geht mir so weit ganz gut, die neuen Medis werden ja noch eingeschlichen. Aber ich bin froh dass ich derzeit, außerleichter Müdigkeit, keinerlei NW habe. Mein neues MRT ist für April angedacht, mein altes zeigt meinen Tumor und meinen Tumorprogress.
Was man wann fragen darf oder wie jeder es gerne hätte, steht niemandem auf der Stirn geschrieben. Man kommt - so denke ich, nicht um eine ordentliche Kommunikation herum. Meiner Meinung nach ist es egal wie Angehörige nach außen agieren, sie sind alle sehr bemüht.
Auch die, die sich evtl. nicht hier informieren oder sich weniger mit den med. Fakten auseinander setzen.
Wie viel ich von meiner Krankheit preis gebe? Das ist sehr unterschiedlich. Meinem Vater sage ich noch lange nicht alles. Er soll ganz lange so unbeschwert wie eben möglich sein Alter genießen. Bei meinen Kindern ist es da anders. Liegt evtl. auch daran, dass ich selbst Kind einer an Glio IV erkrankten Mutter war.
Mir haben die Gespräche gefehlt, die Wahrheit und das Wissen wie es meiner Mama damit ging. Das lebe ich anders. Und es tut gut.
Wie dem auch sei, man darf nicht vergessen, dass auch ich mich nun schon 4 Jahre mit dem Thema auseinander gesetzt habe und gerade in den Anfangsjahren gibt es immer wieder Komplikationen. Mit dieser außerordentlichen Situation müssen alle erst einmal umgehen.
Und niemand wurde gefragt!
LG,
Bea
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Hallo !!!
Belastet ein Betroffener die Angehörige ???
Meine Schwestern (Habe 3 davon, also Kampferprobt :D) haben mir damals gesagt. !!!
Du kannst mit uns Reden und sagen was die auf der SEele brennt.
Sie hat gesagt, nach dem Gespräch, habe ich alles Gehört und ausgetauscht mit dir, mit einem Unterschied:
Ich kann nach Hauese gehen verarbeite das, mache mir meine sorgen und Gedanken. Dann ist gut.
Du trägst es immer mit dir herrum und kannst nicht Weg.
Den Angehörigen zu sagen was los ist , Entlastet sie viel mehr, als ihnen nichts zu sagen um sie zu nicht Belasten zu wollen.
Ich lasse es die Leute selber Entscheiden ob sie davon etwas wissen wollen, das merkt man ja ob Interesse besteht.
Egal wo ich hingehe wissen sollen die Leute es,was und wie ich für Krankheiten habe.
Schon als Schutz für mich damit sie Reagieren können.
Habe auch immer einen Zettel in meiner Brieftasche mit der Diagnose/Medikamente und dosis.
Er klare für den fall der Fäle, wie die Notmedis benutzt werden, usw.
Habe bisher das Glück, das es Gut laüft. Drei mal auf Holz gekloppft.
Den Menschen die Angst von Krankheiten nehmen durch weiter Leben und denen zeigen das es weitergehen kann.
Bringt ins allen was . Das Verständnis.
LG schwede
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Hallo an alle
lieber schwede mit dem satu "Den Angehörigen zu sagen was los ist , Entlastet sie viel mehr, als ihnen nichts zu sagen um sie zu nicht Belasten zu wollen."
finde ich hast du im grunde total recht, aber wenn man denk das probleme den andern belasten und man das nicht möchte ist das finde ich echt schwer für den betroffenden, da eine Lösung zu finden.
Nachdem ich es wusste was bei mir falsch ist, habe ich ewig gebraucht um es meiner family zu sagen, ganz einfach aus angst das meine mutter wieder einen burn out hat und somit, wäre ich schuld wenn sie wieder zum seelenkleptner müsste. Diese Schuld wollte ich nicht haben, wollte ich nicht hören das ich schuld bin, das es ihr wieder so schlecht geht.
Und wie hier schon einige gesagt haben, tut es gut zu reden, aber es muss der richtige zeitpunkt sein. und angehörige oder freunde müssten auch mal akzeptiern das es JETZT nicht der zeiptunkt ist wo man reden möchte und da einen mittelweg zu finden, ist schwer.
Man möchte ja sein umfeld auch nicht vor den kopf stossen, nur weil man ein problem hat.
Aber ich denk irgendwann kommt der zeitpunkt wo alle seiten sich vlt unerinander verstehn und wissen was der andre meint.
lg
sunset
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Hallo !!!
Der richtige Zeitpunkt, wann ist denn der ???
Einen Grund nicht miteinander zu Sprechen, gibt es immer.!!!
Manchmal geht es nicht weil der andere nicht möchte mal weil es dir selber nicht gut geht.
Tausend möglichkeiten wieder mal.
Es sollte halt immer wieder ausprobiert werden das Reden, wenn es nicht passt, Schade.
Es Rummst dann, halt auch mal im Gebälk.
Eines ist aber schon mal sicher, ohne Ausprobieren kann sich der Betroffene und angehörige nicht annähern.
Weiss es den deine Mutti mittlerweile das du einen HT hast ???
Wenn ja wie hat sie den darauf Reagiert ???
Hat sie so Reagiert deine Mutti, so wie du es dir Vorher Ausgemalt hast und du hier auch geschrieben hast ???
Es gibt in diesem Leben, keinen richtigen Zeitpunkt.
Zwei Menschen mit Unterschiedlichen Sprachen, müssen es erstmal Lernen sich zu Verstehen. Es gibt dort dann auch Missverständnisse.
Natürlich müssen beide Seiten auch den anderen Verstehen wollen, sonst klappt dad nich.
Du Sprichst die Sprache eines HT-Kranken, der rest der Familie die des Angehörigen, das ist unterschied wie Deutsch und Chinesisch.
Ausprobieren, ohne diese Masche wäre ich nicht so hier.
Dazu gehört auch Mut, Angst, schaff ich das ???
Diese dinge Kenne ich, hat man vor jedem neuen Weg, mal mehr mal weniger.
Gehe trotzdem weiter, es kann auch mal ein reinfall sein.
Dann kannst du dir aber sicher sein das es dieser Weg nicht ist.
Erfahrung kann dir keiner mehr nehmen.!!!
Ein Gegangener Weg ist mehr wert als, 1000 geplante.!!!
Viel Kraft, für alle deiner Wege
LG schwede
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Ja,
meine eltern wissen es mittlerweile.
Wie drauf reagiert haben, erstmal gelassen, schokiert so nachdem motto wieso hast du kein vertrauen zu uns oder so, also ungefahr so wie ich es mir vorgestellt hab.
Aber der schock kam vor paar wochen wo ich erfahren habe, dass sie meinen besten kumpel angesprochen habe warum ich so verschlossen sei, und da haben sie die ganze warheit erfahren warum ich zum arzt gegangen bin oder nicht.
Das ganze darf ich nicht wissen, dass sie ihn angerufen haben, schwirige geschite, also vertaun ist da nicht mehr so da, aber egal.
das mit den zwei sprachen stimmt, ich merk es immer wieder, wenn ich proier was zu erklären oder sie mir probiern was zu erklären, nur irgendwann kommt der zeitpunkt wann man sich versteht.
und man lernt nur aus seinen fehlern, und aus gegangen wegen, da hast du recht. Aber ich glaub diese erfahrung will ich nicht noch mal machen, bzw in meinem nächsten leben gerne umgehn.
wie sollten den angehörige reagiern?bzw wie sagt man es das man ein gehirntumor hat.
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Hallo !!!
Das ist aber eine sehr schlechte Basis, mit deinen Eltern
Wie soll den da Vertrauen aufgebaut werden ???
Sunset diese Erfahrung kannst du auch so nicht nochmal erleben, es wird Anders werden.
Wie sagt einem anderen Menschen das ein Hirntumor in einem Steckt.
Leider gibt es kein Patentrezept.
Offen sein, und Positiv zu sein ist eine gute Basis.
Es ging bei mir damals rum schneller als der Schall.
Was bewegt einen Mensch, an den anderen zu Glauben ???
Hat es etwas mit der Einstellung zu tun, seiner aura. ???
Zeige Interesse für andere Menschen !!!
Angehörige reagieren immer unterschiedlich. !!!
Bei dir und deinen Eltern stecken tiefere Schwierigkeiten im Weg.
Ihr habt kein Vertrauen mehr von beiden seiten.
Steht ja so schon im Text von dir.
Ein Anfang wäre es doch, wenn ihr euch nicht gegenseitig irgendetwas verheimlicht.
Einer muss Anfangen, hast du den Mut dazu,nehme deinen Kumpel mit, als stiller Begleiter. !!!
Es gibt soviele Dinge die man nicht möchte, und trotzdem hat man sie ausprobiert.
Ein Beispiel, damal in der Reha hat mir der Psychologe mir nahe gelegt ich solle mit meiner Vorgesetztenund den Kollegen, mit ihm zusammen eingespräch führen.
Habe mich zwar gestreubt, aber es angeleihert.
Das Gespräch war für mich Grausam, es wurde soviel in meiner Seele gewühlt.
Der Psychologe hat meinen Kollegen erklärt, wie sie mit mir umgehen sollen und Warum ich auf manche Sachen so Reagiere.
Der Psychologe hat denen gesagt sie dürfen mich auch mal ausbremsen, wenn er Sauer wird lasst ihn meckern.
Der Junge kennt nichst anderes als Weitermachen, egal was ihm ans Bein gebunden wird. Das muss von aussen passieren.
Was soll ich sagen, war damals kotzen Sauer , Wütend auf den Psychologen.
Mittlerweile bin ich ihm Dankbar, habe dadurch mit Hilfe meiner Kollegen, gelernt mich selber Auszubremsen.
Ist jetzt etwas Länger geworden!!!
das meiste was jetzt Passiert versteht man erst Später !!!
LG schwede
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lieber schwede,
diese frage stelle ich mir oft und ich hab noch keine antwort gefunden. ich bin nur momentan auf den tripp lieber sag ich , niemanden was, bevor ich wieder von leuten die mir nahestehn entäuscht werde, und so oft möchte ich mit 19 auch nicht von enen verwandet enttäuscht werden.
Sie ausbremsen zu lassen ist eine gute idee.FÜr mich ist meine ausbildung (immobilienkauffrau)das wichtigste im leben au ch wenn ich mal 12h am tag arbeite ohne pause fühl ich mich wohl. ganz einfach um nicht immer dran zu denken was bei der nächsten untersuchung raus kommt.
aber nachdem mein bester kumpel, das mitbekommen hat, hab ich eine standpauke bekommen, nachdem motto das ist auch nicht gesund vor seinen problemen davon zu rennen, oder sich in arbeit zu vertiefen, da man dan einen irgendwann in die tonne trettenkann. und irgendwie hat er ja auch recht.
das ich ein gespräch mal zwischen allen vier machen sollte, ist ein guter vorschlag,. dan müssen nur mal alle vier gleichzeitig zei haben und ich nicht den schieß haben, dass dan noch alles schlimmer wird, aber ich werd es mal ausprobiern
Aber ist es eigendlich normal sich in arbeit zu vertiefen oder in dinge die einem vorher nicht so wichtig waren??ist dir das auch aufgefallen?
und noch eine frage an alle ist es normal das man abends im bett liegt und einfach mal 2h am stück durchheult, weil man nichtmehr kann, weil man merkt man kommt an die grenzen von sich selber?
grüße
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Hallo !!!
Diese durch Arbeiten, ist auch eine Schutzfunktion. Mach aber auch mal eine Pause.
Pass auf dich auf.
LG schwede
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hmm vlt ist es eine schutzfunktion, nur vor was will man sich den schützen.
und was kann im bedarfsfall passiern?
lg
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Hallo, Ihr Lieben
Ihr sprecht mir so aus dem Herzen, das fühle ich auch so oder so ähnlich.
Gerade das mit dem "Ackern ohne Ende" ist (war?) für mich auch ein riesen Problem. Ich merkte das immerhin, dass ich mich total überarbeite, aber ich wusste nicht - WIE HÖRT MAN AUF???
Ich habe auch niemanden gefunden, der mir da helfen konnte, selbst mein Psychotherapeut, der mir viel hilft und mir gut tut und durch den ich auch viel in meinem Inneren (quälend fast) herumwühle, konnte mir da nicht wirksam raten.
Und nun stelle ich fest, dass das offensichtlich ein Problem ist, das schwer Erkrankte, die dem Tod bereits mal ein Auge zuwenden mussten, betrifft.
Ist es das Verdrängen-wollen?
Wonach es ja logischerweise irgendwann zu diesen massiven Heulattacken kommen muss.
Ist es die Angst, nicht alles zu schaffen, was man noch tun möchte?
Bei mir war es auch die Befürchtung, man könnte mich als nicht so leistungsfähig ansehen. Ich wollte nicht als krank gelten. Und so habe ich überexakt, perfektionitisch gerackert - und zu Hause fiel ich um. Und glaubte danach, ich war jetzt so faul und ich muss doch was schaffen schaffen schaffen -
Sogar im Urlaub habe ich für mich alles "abgerechnet"!
Schön blöd!
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Das mit dem Gespräch mit dem Psycho-menschen und dem Chef und Kollegen klingt für mich sehr interessant und ich halte es für sehr gut - wenn man es sich arbeitsmäßig leisten kann.
Es gibt ja auch Arbeit"geber", die warten nur auf eine Schwäche, um einen loszuwerden.
Ich habe das Glück, als Lehrerin einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, allerdings kann ich in eine andere Schule umgesetzt werden. Wurde ich auch trotz Schwerbehinderung (80%), trotz meines hohen Engagements für die Schüler, die Schule und das Kollegium - oder gerade wegen letzterem.
Ich musste mich durchbeißen - und hab es trotz mehrerer Augen und Kopf- OPs getan.
Und ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, wenigstens die jeweilige Schulleitung in meine Krankheit einzuweihen, mit den entsprechenden Problemen und meinen diesbezüglichen Wünschen im Rahmen der Möglichkeiten. Das hat immerhin dazu geführt, dass ich - ohne es zu bemerken - geschont, gebremst werden sollte. Ich habe leider darauf unwillig bis aggressiv reagiert, und das sogar bei den besten Freundinnen und der Familie. Ulkigerweise haben die es mir nicht wirklich übelgenommen, denn ich habe mich irgendwann weit später dafür versucht zu entschuldigen und ich traf auf derart viel Verständnis .... Das hat mich irgendwie betroffen gemacht.
Also man denkt dann schon darüber nach, was die anderen über einen mit dieser Krankheit denken. Ich habe versucht, mich in ihre Lage zu versetzen und dachte, wenn ich diese Latte von Krankheiten/ OP/ Krankenhaus-aufenthalten bei jemandem sehen würde, würde ich ihn in dicke Watte packen wollen.
Ich könnte damit wohl auch nicht umgehen und ich war stets sehr froh (was in diesem Zusammenhang schon selten dämlich klingt), dass ich und nicht die anderen diese oder eine ähnlich schwere Krankheit haben.
Andererseits habe ich tatsächlich Fähigkeiten entwickelt, mit unseren schwierigen Kindern (ADHS, ...) verständnisvoll umzugehen.
Im November 2009 in der Reha habe ich einen Freund eines mittlerweile verstorbenen HT-Patienten und gleichzeitig Ehemann einer an Brustkrebs erkrankten Frau kennengelernt. Er war einer der Techniker. Wir hatten sehr interessante und gegenseitig nutzbringende Gespräche, da wir beide versuchten, den anderen in unsere Situation und Sicht Einblick nehmen zu lassen.
Ich habe dadurch mehr Verständnis für Angehörige und Freunde entwickeln können, lernte dadurch, dass sie auf unsere Informationen angewiesen sind, denn sie sind doch die, die uns helfen wollen, wenn wir sie nur ließen.
Aber es ist eben so verdammt schwer, diesen Weg zu finden, nicht krank sein zu wollen, normal erscheinen zu wollen, aber auch Hilfe zu brauchen, eine Schulter zum Anlehnen, jemanden zum Reden ohne große Erklärungen geben zu müssen. Dieses Erklären fällt bei Fremden und bei gleicherart Erkrankten wie auch hier im Forum wesentlich leichter als bei denen, die man sehr gern hat und die man nicht mit Kummer belasten will. Und doch muss (!) man dies tun, denn dazu hat man die Freunde und die guten Verwandten. Sie haben ein Recht darauf!!
Und sie werden auch verstehen, dass es uns nicht leicht fällt, das zu sagen. Der wahre Freund wird nicht sagen - wieso hast du das nicht früher gesagt, hast du denn kein Vertrauen.
Eure KaSy
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nochmals hallo an alle,
mich erstauns echt täglich das hier soviel so privat schreiben.
Das wir hier vlt teilweise die gleiche einstellung7erfahrung haben, finde ich echt erstaunlich, liegt vlt daran das wir unterschiedlich stark, alle ungefähr das gleiche erlebt haben oder noch erleben.
Das man andern leuten sagen sollen sie sollen einen bremsen, find ich ist die beste möglichkeit sich selber zu schützen und auch indirekt hilfe annehmen, da geb ich dir recht.
Echte Freunde denke/hoffe/weiß ich haben auch verständnis wenn man sagt sorry, das war nicht so gemeint, so hab ich es zumindenst bei meinem kumpel gemerkt.
ich hab erst offen und erhlich geantwortet wo er mich indirekt an die wans gedrückt hat und gemeint hat, nun red endlich und mach dich nicht kaput, da hab ich gemerkt,.dass reden vlt doch manchmal gut tut.(jetzt erst) Zudem zeitpunkt war es für mich das schlimmste, zuzugeben das ich angst habe vor dem nächsten mrt termin, oder angst habe vor den Op´s,.
kurz ich bin der meinung man muss auch mal an seine gerzen gebracht werden, das man seine fassade verliert und dan vlt doch mal die schwache ist. Kurz man verliert vlt seine Prinzipien und das ist doch indirekt das schlimmste was einem menschen persönlich passieren kann,
Das ist für mich die schlimmeste persönliche veränderung, das ich meine prinzipien nicht mehr habe.
lg
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Hallo, sunset,
Du hast nicht ALLE Deine Prinzipien verloren!!!!
Es gibt auch für gesunde Menschen immer mal wieder Zeiten, wo sie in irgendwelche Situationen geraten, die ausweglos erscheinen und sie sind dann ganz schwach und dürfen das auch mal sein. Irgendwie muss man ja da raus, um das Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ich denke dabei z.B. an ungerechte Anschuldigungen; an Mobbing im Beruf; an einen Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch zu Schaden kam; an Zeiten, wo man die Nerven derart verliert, dass man womöglich sogar sein Kind schlägt - :o
Das wollte man alles nicht, das ist einem derart peinlich, man will nicht darüber reden und braucht doch gerade dann irgendwen - und wenn es ein Tagebuch ist. Erstmal.
Und diese gemeinen Teufel in unseren Köpfen, die man mit nix verhindern kann, sollen uns IMMER STARK sein lassen??
Ich lebe nun seit 15 Jahren damit und seit 2 Jahren vielleicht ohne - man weiß ja nie ... Aber das Starksein gelingt nicht immer. Wieso auch?? Wenn Du auf die Menschen zugehst und ihnen Deine Gefühle, Ängste, Hoffnungen,...mitteilst - sie werden Dich bereits dafür als stark empfinden!
Außerdem gibt es doch noch einen Sack voller Prinzipien, die Du weiterlebst. Denk mal drüber nach, schreib sie Dir in eine Plus/ Minus-Tabelle und Du wirst merken, dass Du Dich zwar ein wenig verändert hast, in großen Teilen aber doch wie früher geblieben bist.
Ich habe so einige Schicksalsschläge einstecken müssen und jedes Mal glaubte ich, es geht nicht weiter (Anfangsprobleme in der Schule, Mann zur Freundin weg - ich mit 3 Kindern allein - ungewollter Schulwechsel - lauter OPs .....), aber ich bin meinen Prinzipien treu geblieben, so weit es ging. Ich hab mich auch mit den Schülern abgeplagt, die es mir so schwer machten, ich hab all die Probleme, die man in einem Haus mit Mann nicht hätte, lösen können, mitunter unter Fluchen und Heulen und Aufgeben wollen - gerade beim HT, ...
Aber ich bin - und das ist mir sehr wichtig - daran gewachsen, ich habe Probleme bewältigt, die so mancher nicht hatte, einfach, weil sie da waren. Danach kann man manches besser!! Vielleicht anderes nicht mehr so gut. Aber - um es mal philosophisch auszudrücken - insgesamt entwickelt man sich mit den Widersprüchen, die man löst!
Diese Diskussion hier hat in mir auch die Frage auftauchen lassen, ob ich noch mal 20 Jahre zurück wollen würde, um dann ein Leben ohne diese Probleme zu leben. NEIN, ich finde diese Erfahrungen so wertvoll!! Jeder, der wirkliche Probleme bewältigt oder sie auch nur angeht, kann STOLZ AUF SICH sein!!
DU AUCH!!! :D
Deine KaSy
-
Hallo !!!
Sunset ,Deine Frage hat sich beantwortet, wie ich sehe. :D
Wer ist den Schwächer ???
Der jenige der immer Stark sein will, oder der auch mal Schwäche zulässt.
Der jenige der Schwäche zulässt , ist der Stärkere.
Warum ??? Weil er ein Ventil nutzt(Schwäche) um sich nicht selbst zu zerstören.
der immer möchte Starke, wird irgendwann zerbrechen und innerlich Verhärten.
Das sind dann die z.B. Alkoholiker und sonstige Drogen.
Die keine Freude am Leben mehr haben usw.
Meinen Ehrgeiz habe ich noch immer aber er wird anders genutzt.
befrei dich davon, den angehörigen tust du nicht so heftig weh wenn du mal aus Fallend bist. Das Verständniss ist meist da.
Den Stärksten Schmerzen fügst du, dir selber zu wenn du es nicht raus lässt. :)
LG schwede
P.S. Ist ja Valentinstag, weiss garnicht wo ich anfangen soll :P.
Hab euch alle Lieb !!! :-[ :-* :-[
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Liebe KsSy,
sehr weise Worte einer gewachsenen Persönlichkeit.
Ich möchte die Diskussion Euch überlassen, nur eins: ich habe z.B.unter Mobbing im Beruf wesentlich mehr gelitten als unter meiner Meningeomdiagnose (die darauf folgte). Wenn man vor so einem Befund bereits mehrere Schicksalsschläge hinnehmen musste wie Du sie beschreibst - oder wie in meinem Fall Tod und schwere Krankheit in der Familie, verkraftet man die eigene Erkrankung vielleicht besser...
So .. und nun wünsche ich Euch weiterhin einen interessanten Austausch.
LG
Bluebird
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moin moin,
erstmal an alle happy valentine.
wenn man so sich überlegt, haben wir doch alle ein Schicksaal erlebt, du rchgemacht, was uns keiner nehmen kann,. Wir haben dadurch Erfahrungen gesammelt die uns keiner nehmen kann, und wissen auch wer echte freunde sind, und diese Erfahrung kann uns keiner nehmen.
und wir können uns doch nach einer erfolgreichen op oder einer super diagnose die lust am leben nicht verlieren. also uns kann keiner danach die pure lust am leben neben.
http://www.youtube.com/watch?v=dqE9h1-zxdk
also werden wir doch im endefeckt nur stärker dadurch, und wer damit nicht klar kommt, sollte doch den Kontakt abbrechen oder verringer, bzw sich fragen bin ich echt ein guter freund.
lg
sunset
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Hallo an alle und auch von mir ,,Fröhlichen Valentinstag"
ich denk auch,unsere Erfahrungen kann uns keiner nehmen und was wir durchgemacht haben,
kann auch keiner nachvollziehen!
Wir brauchen nur ab und zu ein offenes Ohr und eine Schulter zum ausheulen!!!!
Unsere wahren Freunde verstehen das denk ich!
Wer das nicht versteht,der hat sich mit dem Thema denk ich nie richtig beschäfftig!
Ich hatte auch eine Bekannte,die nicht verstehen konnte das mich der Satz, ,,Du schaffst das schon!" so sehr nervt.
Dann hatte ihr Sohn nen Unfall und ihm musste eine Niere entfernt werden.
Zu ihr haben dann alle gesagt, ,,Man kann auch mit einer Niere leben!"
Plötzlich hat sie verstanden wie es mir ging!
lg Kerstin
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Hallo,
ich fand es immer so blöd, wenn Leute nach der OP sagten: "Jetzt hast Du das Schlimmste hinter Dir."
KaSy
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hallo auch nochmal an alle happy valentistag*G*,
stimmt mit dem satz das schaffst du schon oder du hast das schlimmste überstanden, kann man ganz schön genervt werden.
Da man ja nie genau weiß ob die behandlung für immer angeschlagen hat oder nicht und jeder mrt termin kann zur qual werden, wenn man auf das ergebnis warten muss.
Und ich bin der Meinung unter uns, wer keine guten/echten freunde hat oder eine schulter zum ausheulen hat, wird damit anders umgehn als andere.
Seit dem mein bester kumpel (schon öfters hier erwähnt) erfahren hat, dass er durch sein übergewicht ein leichten niernschaden hat versteht er mich, aber er sagt, durch medikamente geht dieser wieder weg, nur beimir wird es immer ein stiller begleiter bleiben. aber wir stützen uns untereinder extrem.
als an alle kopf hoch, nerven bewaren und sagen/denken/singen Eins kann uns keiner nehmen und das ist die pure lust am leben" wir können immerhin sagen, wir schätzen jeden tag, den nicht jeder tag ist verständlich.
also gute nacht an alle
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Hallo Ihr Lieben,
ich finde auch man sollte das Leben jetzt so richtig geniessen,was man denk ich auch tut,
wenn man so etwas durch hat wie wir!!!!
Und die Leute die uns nicht verstehen sollten wir nicht an uns herran lassen:
LG Kerstin :D
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Liebe Bea,
ich bin sehr froh dass zumindest die Nebenwirkungen der neuen Medis sich begrenzt halten. Ich hoffe Deine Anfälle sind bald behoben .
Was dein Tumorprogress angeht , wünsche ich dass die Zellteilung vorbei ist und damit der Progress sich im Schach hält für die nächste Jahre und ein stabiles MR im April . Bis dahin drück ich Dir die Daumen .
Liebe Grüsse
Kit
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Dan sag ich einfach noch mal,
zu allen angehörigen und betroffenen.
Genießt jeden tag, genieße ihn so, dass du immer in den Spiegel schauen kannst und mit guten gewissen sagen kannst.
das bin ich
ich steh dazu was ich mache
das bin ich
ich muss mich nicht verstecken
ich steh zu dem was ich gemacht haben und gesagt habe
grüße
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Guten Morgen sunset,
ich hoffe Du genießt heute mal diesen Tag Deinen Geburtstag ;D.
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute
LG
Biggi
P.S.
Mit zunehmenden Alter verändert sich auch die Persönlichkeit ;)
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Hallo sunset,
auch an dieser Stelle noch einmal alles erdenklich Gute zum 20. Geburtstag.
Denk dran: so herrlich jung ist man nur einmal - kein abgedroschener Spruch.
Hoffentlich kannst Du nicht nur grübeln, sondern Dich auch mal richtig ins Leben
stürzen!
LG
Bluebird
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Happy Birthday sunset,
ich wünsche dir von ganzem herzen alles erdenklich gute!
Mögen all deine wünsche in Erfüllung gehen!!!!
Sei ganz lieb gegrüßt und umarmt von kerstin br.
;D ;D ;D ;D ;D ;D
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Oh, hallo, sunset,
in unserer Familie sagen wir immer zum Geburtstagskind : Du bist heute Prinzessin!!
Und ich hoffe sehr, dass Du auf Händen getragen, verwöhnt und geliebt wurdest - wie eine Prinzessin!!
Herzlichen Glückwunsch!!
KaSy
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ein großes und fettest dankeschön für die lieben Glückwünsche.
Danke danke danke, ihr seit einfach supi.
eure
sunset
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Liebe sunset,
irgendwie habe du erfahren, dass du 20 Jahre jung bist.
Und nun habe ich all das, was hier auf deine Persönlichkeitsfrage geantwortet wurde, noch einmal überlesen und muss als 52-jährige feststellen, dass du für dein Alter, in dem du unbeschwert, glücklich sein, auf Discos und Karnevalfeiern tanzen, Jungs "anschmachten" (wie meine 24-jährige Tochter sagt) und sich immer wieder neu verlieben solltest, wo dir Schmetterlinge im Bauch ein unendliches Glücksgefühl bereiten sollten - da schlägt dieser "gemeine Hirntumor" (von Josch zitiert) in diese Jugend einfach so hinein und du musst plötzlich wachsen, reifen, dich mit derart tiefsinnigen Gedanken auseinandersetzen, wie sie Menschen in deinem Alter noch nicht in dem Ausmaß haben sollten.
Das bewegt mich sehr!
Du findest in der Geschichte viele Menschen, die durch nicht selbst verursachte Schicksalsschläge kurzzeitig oder länger aus ihrer Jugend herausgerissen wurden. Die meisten von ihnen sind daran sehr gewachsen. Bei dir sehe ich das durch deine Fragen und Antworten auch! Du kannst bereits anderen mit schwerem Krankheitsbild mit deinen Erfahrungen und Erkenntnissen zur Seite stehen! Vielleicht ändert das sogar etwas an deiner Berufswahl?
Aber ich würde mir für dich sehr wünschen, dass du rasch wieder das freie, locker-leichte Leben der Jugend wiederfindest. Für das Wachsen und Reifen hast du noch so viel Zeit. Versuche, wieder möglichst unbeschwert mit deinen Freundinnen zu lachen, durch die Discos zu ziehen, die Nacht zum Tage zu machen - die Zeit, in der das möglich ist und du es gern tust, könnte zu schnell unwiederbringlich vorbei sein.
Du hast noch so viel 2. Leben vor Dir!
Und nun (und auch überhaupt) darfst du - wie du am 13.2.10 geschrieben hast - auch mal 2 Stunden am Stück durchheulen, das ist völlig normal, bei dem was Dir genommen wurde. Aber danach hol es Dir Stück für Stück zurück - das Leben! Lass Dich von dem Ding im Kopf nicht beherrschen!
Ich bin sicher, das wirst du auch nicht tun!
:D
Liebe Grüße
KaSy
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Irgendjemand im Forum hat geschrieben, dass sein Sättigungsgefühl nach der OP geringer war. (Ich hab den Beitrag nicht wiedergefunden.) Ich hab das auch, aber ich glaube, das kommt eher davon, was man isst. es gibt ja "süchtig" machende" Lebensmittel wie Chips, Engerlinge (Erdnuss-Dinger), McDonalds-Produkte, süße Sachen - sogar Obst inklusive Ananas.
Ich bin etwas (oder auch mehr) übergewichtig trotz relativ viel Sport. Aber außer dass das z.B. in den AHB/ Reha registriert wurde, wurde mir nie Reduktionskost verordnet. Vermutlich weil man davon ausgeht, dass es durch eine Krebs-Erkrankung rasch abwärts gehen kann mit dem Gewicht und es dann nicht schaden kann, wenn man ein höheres Ausgangsniveau auf dem Gebiet hat.
Damit will ich aber keinesfalls demjenigen widersprechen, der das selbst nach der OP empfunden hat. Vielleicht meldet sich derjenige hier nochmal?
Danke
KaSy