HirnTumor Diskussionsforum
Hirntumorarten => Meningeom / Meningiom => Hormone => Thema gestartet von: Jo am 07. Juli 2010, 19:51:51
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Hallo,
viele Meningeompatientinnen sind betroffen.
http://www.gesundheit-heute.de/gh/ebene3.html?id=2211#23k02 (http://www.gesundheit-heute.de/gh/ebene3.html?id=2211#23k02)
Ich habe schon lange Probleme damit, bisher war das zwar zeitweise schmerzhaft und lästig, aber auszuhalten, nun wird es extrem.
Bei mir haben sich seit der letzten Untersuchung einige sehr gr. Zysten gebildet.
Anscheinend können diese Teile auch platzen, was schmerzhaft ist und mir zusammen mit dem auffälligen Tastbefund gerade eine spontane Mammographie ausserhalb der üblichen Kontrolle eingebracht hat.
Die Behandlung mit gestagenhaltigen Salben oder Tabletten ist für Meningeompatientinnen nicht geeignet (Gestagenkontraindikation).
Auch pflanzl. Mittel (wie der , im Link, erwähnte Mönchspfeffer), die Einfluss auf die Hormonlage nehmen, kommen für mich nicht in Frage.
Hat jemand Erfahrungen mit den im Link angesprochenen Diuretikas oder den natürlichen Entwässerungstees, den homöopatischen Mitteln oder sonstigen "hormonfreien" Möglichkeiten?
Gruß, Jo
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Hallo Jo,
meines Erachtens nach, sollten die Zysten in ein Brustzentrum stanzbioptisch abgeklärt werden, damit Du 100% weiß, was es ist. Vielleicht vorher ein MRT der Brust veranlassen? Gehst Du sonst zum Mammographie-Screening? Normalerweise sind Zysten gutartig, aber was heißt bei uns schon normal?
Liebe Grüße
Toni
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Hallo Toni,
ich bin schon seit meiner Meningeom-Op bei mindestens jährlichen Kontrollen mit Ultraschall. Die Mammographie möchte ich eigentlich nicht so häufig durchführen lassen. Ein MRT ohne vorherige Mammographie, das einem die Strahlenbelastung ersparen würde, zahlt die Krankenkasse nicht.
Bei meiner aktuellen Untersuchung wurde beides gemacht und bei Zysten ist der Ultraschall anscheinend das wesentlich genauere Diagnosemittel. Auf der Mammographie sieht man nur eine gr. Zyste, auf dem Ultraschall 5. Aber die Mammographie war natürlich wichtig um Anderes auszuschließen.
Wenn einer meiner Ärzte ( aus dem Brustzentrum oder mein Gynäkologe) anregt, dass ich weitere Abklärung brauche, werde ich weitersehen, erstmal ist halbjährliche Kontrolle angesagt.
Ich habe, wie einige andere Meningeompatientinnen hier, scheinbar eine Neigung "Wucherungen zu produzieren". Ich habe/ hatte Zysten in den Eierstöcken, in der Gebärmutter, sogar eine an der Speicheldrüse.....wenn ich jede sofort biopsieren lassen würde, gäbe es viele Eingriffe.
Also hab ich beschlossen, mindestens zwei (auf mich kompetent wirkende) Ärzte zu befragen und mich nach ihrem Rat zu richten.
Die Hormonabhängigkeit von Meningeomen hat zusätzlich vielleicht ja auch mit diesen Wucherungen zu tun.
Laut der Radiologin, hat man Chancen, dass die Situation sich nach den Wechseljahren verbessert.
Im Moment geht es mir vorallem darum, die akute unangenehme Situation zu entspannen und vielleicht hier zu lesen, dass jemand schon mit Umschlägen, Tees oder sonstigem ( ohne Hormone) zumindest einen kleinen Erfolg hatte.
Lieben Gruß, Jo
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Hallo Jo,
habe recherchiert und gelesen, dass man die Beschwerden der (wohl einfachen Variante der) Mastopathie mit hömopathischen Mitteln gut in den Griff bekommen kann. Mönchspfeffer wird hier primär nicht genannt. Inwieweit die anderen Pflanzenwirkstoffe hormonellen Einfluss nehmen, ist leider nicht definiert.
Im weiterführenden Link werden im 2.Absatz Schüssler-Salze empfohlen.
homöopathische Mittel
http://homoeopathie-liste.de/anwendungs-gebiete/mastopathie.htm
Schüssler-Salze
http://gesund.org/krankheiten/mastopathie.htm
LG
Bluebird
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Hallo Jo und Bluebird,
wie ihr wißt, habe ich mit der Mastopahtie extrem zu schaffen etwa seit der 2. OP in 2002. Es wurden bis zu 40 Zysten gezählt beim Ultraschall. Bei der Mammographie war das Gewebe so dicht voller Zysten, dass eine Auswertung unmöglich war. Deshalb verzichte ich auf diese nicht ganz unumstrittene Untersuchung im Moment.
Die Schmerzen waren trotz Schmerzmittel, die ich ja wegen anderer Schmerzerkrankungen ständig nehme, so stark, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, wenn ich nur die Arme bewegte. Ich habe ja alles Mögliche probiert. Richtig geholfen hat eigentlich nichts...
Es ist wohl ein schwacher Trost, aber im Moment ist es erträglich geworden. Vielleicht weil ich einfach hormonell langsam in die Wechseljahre komme mit fast 50?
Schüsslersalze habe ich auch wegen der Migräne probiert und überhaupt keine Besserung bemerkt. Auch die Tees brachten nur vorübergehend etwas Linderung.
LG
Ciconia
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Hallo,
Ciconia, Du hast es wirklich doppelt und dreifach abbekommen...
Meinst Du, dass Lymphdrainagen bei Mastopathie Erleichterung bringen könnten? Ich habe sowas gelesen. Hast Du das ausprobiert?
Die Therapie wird ja auch bei Brustkrebspatientinnen angewandt.
LG
Bluebird
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Hallo Ciconia,
ich bin wahrscheinlich durch die Probleme mit meiner Hypophyse "schlagartig, von einem Tag auf den anderen" im Klimakterium. Laut meinem Arzt sind ca. die ersten zwei Jahre dieser Hormonumstellung erstmal schwierig und fördern eher die Mastopathie, danach soll es dann (hoffentlich) besser werden.
Lieben Gruß, Jo
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Hallo Ciconia,
das es langsam besser wird, läßt für die Zukunft hoffen. Die Wechseljahre sind für viele Frauen mit Mastopathie eine Erlösung. Die Brust wird dann weicher und ist nicht mehr so schmerzhaft.
Manchmal hilft auch Kühlung, jetzt sowieso und dann vor allem ein richtig gut stützender BH. Klingt blöd, wurde mir aber von vielen Frauen gesagt, die bei uns zur Mammographie bzw. Ultraschall kamen. Man ist ja wirklich geplagt damit.
LG
menno-meningo
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Hallo Bluebird,
Lymphdrainage ist nicht gut möglich, da schon das leichte Anfassen sehr weh tut. Aber wie gesagt, im Moment bin ich zufrieden, war schon viel schlimmer.
Hallo menno-meningo,
das mit dem Bh kann ich bestätigen. Hilft wirklich.
LG
Ciconia