HirnTumor Diskussionsforum
Hirntumorarten => Glioblastom / Gliosarkom => Thema gestartet von: blackandblue am 22. Oktober 2010, 12:14:09
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hallo,
wir weden den weg in richtung palliativmedizin einschlagen - wer von euch hat erfahrung damit - kann mir hier berichten.
eine liebe freundin hat mir trotzdem mut zugesprochen - es ist zwar der letzte abschnitt - aber auch der kann noch schön sein.
wichtig ist, dass es meinem vater dabei gut geht - deshalb glaube ich, dass dies der richtige weg ist.
glg
bb
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hallo,
wir weden den weg in richtung palliativmedizin einschlagen - wer von euch hat erfahrung damit - kann mir hier berichten.
eine liebe freundin hat mir trotzdem mut zugesprochen - es ist zwar der letzte abschnitt - aber auch der kann noch schön sein.
wichtig ist, dass es meinem vater dabei gut geht - deshalb glaube ich, dass dies der richtige weg ist.
glg
bb
Ich möchte Dich auf diesen Thread aufmerksam machen, wo Du vielleicht erste wichtige Hinweise erhältst.
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/board,73.0.html
lg
Bluebird
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hallo bb
palliativbehandlung hat nicht die aufgabe, leben zu verlängern, sondern das leben schmerzfrei und weitestgehend befindlich zu gestalten.
das personal des teams steht dir rund um die uhr telefonisch zu verfügung, steht auch meist durchschnittlich nach ner stunde bei bedarf auf der matte...
bei einem intensivfall (herzinfarkt, schlaganfall, eppileptischen anfall) etc. kommen die zwar auch, lehnen aber die notfallmedizin naw krankenhaustransport etc. ab.
du solltest dir hier das mitspracherecht durch patientenverfügung, bzw. generalvollmacht mit vbn. sichern, um zum beispiel dinge wie verpflegung durch nahrung, medikamente oder ähnliches selbst im interesse des betroffenen zu regeln.
wenn diese regelung besteht, ist die palliativmedizin sicher eine gute sache...
alles gute und viel kraft-
peter
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Hallo bb,
deine Freundin hat Recht, dich zu ermutigen, den letzten Weg mit deinem Vater zu gehen.
In dem von Bluebird genannten thread steht viel Wissenswertes und ich möchte nur ergänzen, daß Palliativ-Medizin bzw. Palliativ-Care unterschiedlich gehandhabt wird.
Immer aber ist es ein Netzwerk (sollte zumindest sein), das die Bedürfnisse des Schwerstkranken und ebenso der Angehörigen nicht nur auf der medizinischen Ebene ernst nimmt (lindernd) sondern auch auf der sozialen und der emotional-seelischen. Denn wenn du bei diesem letzten Liebesdienst für deinen Vater Unterstützung bekommst, so kommt das auch deinem Vater zugute. Es wird auch ihm gut tun.
Hab keine Angst, es wird dir die nötige Stärke zuwachsen das Richtige zu tun.
LG
menno-meningo