HirnTumor Diskussionsforum
Hirntumorarten => Meningeom / Meningiom => Vorstellung => Thema gestartet von: Sandra78 am 08. Januar 2012, 00:41:52
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Hallo! Bin neu hier und wollt mir mal ein paar Tips von Euch geben lassen. Bei mir wurde im Juni 2011 ein frontobasales Meningeom festgestellt und die Op steht mir bevor...am Freitag, den 13.01. Wie gut, dass ich nicht abergläubisch bin! Bin in letzter Zeit immer extrem müde. Solange ich in der Arbeit bin, bin ich fit, aber kaum sitz ich auf der Couch, will ich nur noch schlafen. Ist das normal? Wie fühlt man sich denn nach solch einer Op? Danke für Eure Antworten!
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Hallo Sandra78,
ich möchte dich zu so später Stunde hier im Forum begrüßen.
Du sagst, dass dein Meningeom frontobasal sitzt. Wie groß ist dein Meningeom? Aufgrund welcher Umstände wurde es entdeckt?
Warum du dich so müde fühlst kann ich dir nicht sagen. Aufgrund der Information von dir liegt es vielleicht daran, dass du deine ganze Konzentration auf deine Arbeit richtest, um nicht an dein Meningeom zu denken, an die OP die demnächst ansteht und mittags dann die Anspannung abfällt.
Wie fühlt man sich nach der OP? Dazu kann ich nur sagen: Jeder empfindet es auf seine Weise. In der Regel ging es uns jedoch relativ schnell wieder gut. Und nach wenigen Tagen waren die Meisten auch wieder Zuhause.
Bis zu deiner OP sind es noch ein paar Tage. Du kannst uns bis dahin noch alles fragen was dich interessiert oder dir Kummer bereitet.
Am 13.1. drücken wir dir die Daumen für einen guten OP-Verlauf und ein gutes Ergebnis.
Viele Grüße
krimi
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Hallo Sandra78,
herzlich Willkommen bei uns im Forum. Es ist schön, dass Du uns gefunden hast, auch wenn der Anlass ganz und gar nicht schön ist.
Mein Meningeom saß links frontal, war ca. 5x6 cm groß und wurde schon 2009 entfernt. Nach meiner OP habe ich eine Nacht auf der Intensivstation verbracht, am ersten postoperativen Tag durfte ich schon zurück auf die Normalstation. Gegen evtl. Schmerzen kannst Du Dir ein Schmerzmittel geben lassen, sollte das nicht wirken, frage unbedingt nach einem anderen. Meine Oberärztin meinte damals im Vorgespräch, dass niemand nach so einer OP übermäßige Schmerzen haben müsste, dafür gäbe es ja genügend Schmerzmittel. Wichtig ist nur, dass Du halt auch Bescheid gibst, vornehme Zurückhaltung wäre dann gänzlich falsch.
Das Unangenehmste für mich war die Schwellung im Gesicht, die nach einem Eingriff im Frontalhirnbereich leider durchaus auftreten kann. Meine Augen waren komplett zugeschwollen und ich musste ununterbrochen kühlen, damit die Schwellung zurück ging. Aber auch das wurde von Tag zu Tag besser.
Bei mir kam die Müdigkeit eigentlich erst in der Zeit nach der OP, ich kann mir aber vorstellen, dass das bei Dir mit der Anspannung vor dem anstehenden Termin zu tun hat.
Wenn Du noch Fragen hast, dann immer raus damit. Hier ist immer jemand, der versuchen wird, Dir zu helfen (sogar nachts, wie man sieht ;)). Nächste Woche stehen bei uns im Meningeom-Bereich etliche OPs und Untersuchungen an, ich werde meine Daumen im Dauereinsatz lassen, gemeinsam schaffen wir das!
Freitag, der 13. war für mich schon immer ein Glückstag. Möge es auch für Dich ein Glückstag werden!
Alles Liebe und Gute für Dich!
LG TinaF
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Hallo Krimi! Danke für die Antwort! Mein Meningeom wurde durch Zufall entdeckt...Im April hat es mich umgehauen...dachte mir nur erst nichts schlimmes dabei, da ich diese Probleme mit dem Kreislauf schon seit meinem 8. Lebensjahr habe. Mein Hausarzt hat mich zum Neurologen geschickt, der konnte aber nichts feststellen und schickte mich zum MRT...Da wurde es dann fest gestellt! Der Tumor ist ca. 2,5x3cm gross. Weiss es leider nicht genau, da alle Ärzte verschiedene Aussagen getroffen haben. Mein Neurochirurg meinte, dass es bei mir Glück im Unglück sei, da man ihn jetzt noch super entfernen kann. Mein Arbeitskollege hat mich auf diese Seite gebracht...wollte mich schon längst anmelden, aber wahrscheinlich fällt es einem immer leichter von anderen zu lesen, als wenn man selbst direkt angeschrieben wird. Find es wirklich gut, dass es dieses Forum gibt und schon langsam muss ich mich mal damit abfinden, dass ich selbst betroffen bin... Lg, Sandra
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Hallo TinaF! Danke für Deine Antwort! Dieses Forum wurde mir von einem Arbeitskollegen empfohlen...Echt gut, dass es sowas gibt! Dann sollt ich mich wohl nach der Op von allen Spiegeln fern halten :-) Hast Du jetzt noch oft Schmerzen oder bist wetterfühlig? Irgendwie hab ich Fragen über Fragen und weiss trotzdem nicht, wo ich anfangen soll... Es ist einfach ein komisches Gefühl zu wissen, dass man so ein Ding im Kopf hat, was einem aber (noch) keine Probleme bereitet und man so eine Op vor sich hat... Jetzt geht es mir gut, aber danach??? Habe auch etwas Angst davor, dass ich danach nicht mehr so leistungsfähig bin...was ich schon oft gelesen habe. Warum beeinträchtigt so eine Op die generelle Leistungsfähigkeit in manchen oder vielen Fällen? Dass man die erste Zeit unfit ist, ist ja verständlich, aber auf Dauer? Ich bin 33 und dass gibt mir schon sehr zu denken, da ich auch beruflich viel körperliche Leistung bringen muss. Lg, Sandra
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Hat man eigentlich dauerhafte Einschränkungen nach solch einer Operation? Wie lange hat es denn bei Euch gedauert bis Ihr wieder arbeiten konntet? Lg
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Hallo Sandra,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Klub! Es ist schön dass Du Dich doch getraut hast hier zu schreiben - wie Du bereits festgestellt hast: Wir beißen nicht! ;)
Es ist eine gute Nachricht, dass Dein Arzt Dein Meningeom für leicht operabel hält. Dies bedeutet, dass in der Nähe keine wichtigen Strukturen wie größere Blutgefäße oder Nervenbahnen liegen, die durch Tumor oder OP beeinträchtigt werden könnten.
Wie heißt es doch oft so schön: "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier". Der wahre Kern hinter dieser Aussage ist, dass Dein Gehirn ebenso anpassungfähig und robust ausgelegt ist. Es hat vermutlich jahrelang mit Deinem Tumor existiert und trotz zunehmend steigenden Platzbedarf durch den Tumor weiterhin sehr gut funktioniert, so gut, dass Du den Tumor gar nicht bemerkt hast.
Deine Frage nach den möglichen Folgen einer OP ist so verständlich wie schwer zu beantworten, da es immer auf den Einelfall ankommt. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Folgen eine OP von der Region Abhängen in der sich der Tumor befindet und die schwere und die Dauer der OP-Folgen von der Beeinträchtigung des Gehirns durch Tumor und OP abhängt. Auch wenn, dass Gehirn unwahrscheinlich fehlertolerant ist, so empfindlich reagiert es auf mechanische Beinträchtigungen. Je weniger es in seinem empfindlichen Gleichgewicht gestört wird, desto geringer Fallen die OP-Folgen aus.
Ich selber habe meine nun zwei OPs sehr gut verkraftet und hatte kaum Einschränkungen, die mit Hilfe einer Reha erfolgreich behandelt werden konnten. Als Hirn-OP-Patient steht Dir auf jeden Fall eine Reha zu. Nutze diese Möglichkeit unbedingt, denn mit Reha kommst Du wieder schneller auf die Beine als ohne! Auch kannst Du mittels einer Reha langanhaltende psychische Schäden vermeiden. Lasse Dir also Zeit und versuche keine neuen Rekorde aufzustellen, denn je gründlicher Du die OP auskurierst, desto fitter wirst Du nachher sein. Zeiten zu nennen, wie lange man nach der OP braucht um wieder fit zu werden ist unredlich, da es, wie es bereits mehrfach angeklungen ist, sehr von der jeweiligen Person und ihren Lebensumständen abhängt.
Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
Beste Grüße
Probastel
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Hallo Probastel! Danke Dir für Deine Antwort! Mein Arzt meinte, dass eine Reha in meinem Fall wahrscheinlich nicht genehmigt werden würde, da ich danach keine relevanten Ausfallerscheinungen haben sollte. Bei mir beeinträchtigt der Tumor wohl den Geschmacks- und Geruchssinn, wovon ich selbst noch nichts merke, was die Ärzte anscheinend etwas überrascht. Sollte ich das mit der Reha im Krankenhaus doch noch einmal ansprechen? Wünsch Dir noch einen schönen, erholsamen Skiurlaub, falls ich das richtig gelesen habe! Liebe Grüsse, Sandra
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Hallo Sandra,
lass dich nicht schon im Voraus von den Ärzten bzgl. einer Reha verunsichern.
Mein Konvexitätsmeningeom gehörte auch zu den leicht zu operierenden Meningeomen.
Bei einer Visite nach der OP sagte ein Arzt ich bräuchte keine Reha und bei der Visite am nächsten Tag fragte ein anderer Arzt, ob der Soziale Dienst der Klinik schon mit mir Verbindung für eine Reha aufgenommen hätte. Dieser Arzt hat den Sozialen Dienst umgehend zu mir geschickt.
Du hast Anspruch auf eine Reha und lege darum auch Wert darauf. Der Soziale Dienst regelt dann alles für dich, die Klinikwahl und Anmeldung dort.
Was den Geschmacks- und Geruchssinn betrifft, dazu können dir andere Betroffene Auskunft geben. Sie werden sich wohl noch melden.
Vielleicht werden diese Sinne noch durch den Eingriff gereizt, vielleicht auch nicht.
Gib doch in der Suchefunktion diese beiden Sinne ein und du wirst Beiträge dazu finden. Bleibe beim Lesen aber zu deiner Ermunterung in dem Thread "Meningeom".
Du fragtest nach dauerhaften Einschränkungen. Bei der Lage deines Meningeom wirst du wohl nicht mit groben Einschränkungen zu rechnen haben.
Gib deinem Gehirn, deinem Körper, einfach dir selbst die Zeit sich zu regenerieren, sich zu erholen.
Dann wirst du sehen was du dir zumuten und wie du deine Leistung steigern kannst. Und eine Reha ist das beste Mittel dazu schneller wieder fit zu werden.
Mach dir nicht zu große Sorgen. Es werden Meister ihres Faches an deinem Kopf arbeiten. :)
Liebe Grüße
krimi
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Zu krimis Aussage die ich nur unterstützen kann folgender Hinweis.
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,2613.0.html
Teilweise ausdrucken und vorlegen.
Sorry mich machen solche inkompetenten Aussagen stinksauer.
Ob eine Maßnahme genemigt wird oder nicht, hat nicht der Arzt zu entscheiden, sondern der medizinische Dienst der Krankenkassen und Rententräger. Hier liegt eine sozialrechtlich abgesicherte Indikation für eine Maßnahme vor. PUNKT.
Der Arzt bzw die Klinik hat auf jeden Fall bei diesen Indikationen den Antrag für den Patienten zu stellen. Für den Arzt ist es nur einen Unterschrift unter den Antrag. Den rest macht der Sozialdienst. Also tot wird er sich dabei wohl kaum arbeiten.
Poche auf deine Rechte. Sie stehen dir zu. Frag mal "durch die Blume" den Arzt ob er die Reha aus eigener Tasche zahlen muss, oder er eine Prämie für die vorherige Ablehnung bekommt. Seinen Aussagen nach, erweckt es wohl den Anschein.
Gruß, gutes Gelingen und gute Befunde
Fips2
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Hallo Sandra78,
zum Thema Reha: Ich gehöre zu denen, die nicht auf Reha waren, meine Ärzte hielten eine Reha nicht für erforderlich, da ich keine nennenswerten neurologischen Ausfälle nach der OP hatte. Ich kannte mich damals mit dem Thema noch nicht aus und war auch heilfroh, dass ich heim durfte zu meiner kleinen Familie. Heute sehe ich das allerdings gänzlich anders. Ich würde auf jeden Fall auf einer Reha bestehen und mich psychisch und physisch wieder aufpäppeln lassen. Nach so einer OP einfach in den Alltag zurückzukehren ist nicht ohne und ich habe auch extrem lange gebraucht, bis ich wieder halbwegs fit war und arbeiten konnte (6,5 Monate bis zur Wiedereingliederung). Ich vermute einfach mal, dass es mit einer Reha schneller gegangen wäre.
Ob Du Dich besser von Spiegeln fern hältst, kann ich Dir nicht sagen, Du musst ja nicht so ein Mondgesicht bekommen wie ich ;). Allerdings gewöhnt man sich auch an so ein Gesicht und es wurde je von Tag zu Tag besser.
Schmerzen hatte ich schon nach der OP, die waren aber nicht mehr mit den Schmerzen vor der OP zu vergleichen, denn da hatte ich schon seit fast zwei Jahren abartige Kopfschmerzen. Leider hat man sehr lange in die falsche Richtung behandelt (HWS), so dass mein Tumor erst recht spät entdeckt wurde. Wetterfühlig bin ich geworden, ich spüre das vor allem an meiner Narbe. Es gibt aber auch Wetterwechsel, die meinem Kopf völlig egal sind.
Ob Du dauerhafte Einschränkungen nach der OP haben wirst, kann Dir keiner sagen. Das hängt von vielen Faktoren ab. Lass Dir nach der OP auf jeden Fall die Zeit, die Du brauchst, das ist bei jedem unterschiedlich. Du musst keine Rekorde aufstellen, Du musst niemanden etwas beweisen.
Alles Gute für Dich, meine Daumen sind Dir sicher!
LG TinaF
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Dickes Gesicht nach OP?
Kühlen-kühlen-kühlen..............
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@ fips2: Du glaubst nicht, WIE exzessiv ich gekühlt habe, mein Gesicht hätte man fast schon als Tiefkühltruhe verwenden können ;D!
LG TinaF
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Ich komm vorbei und blas noch ein bissel :D
Glaub ich dir Tina.
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Hallo, Sandra78,
auch ich kann Dir nur dringend zu einer Reha (AHB) raten. Keiner weiß, was nach der OP unmittelbar und einige Zeit später auf Dich zukommen könnte. Das muss gar nicht Schlimmes sein. Aber nach der OP ist man erst mal erleichtert und denkt, man könnte jetzt Bäume ausreißen. Zu Hause ist es dann nicht mal ein Baum. Und wenn doch - vielleicht fällt Dir etwas später ein dicker Ast auf den Kopf - im übertragenen Sinne - die Psyche hat nämlich auch nachher etwas zu verarbeiten. Dafür ist eine Reha wichtig. Auch als Zeit zum Abstand gewinnen.
Gruß und alles Gute
KaSy
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Hallo Sandra,
auch von mir ein dickes Hallo :)
Ich kann Dir ein wenig bzgl. Geruchs- und Geschmackssinn erzählen. Mein Meningeom lag direkt am Riechnerv und der Hypophyse.
Vor der Op ist mir der Verlust des Riechens nicht aufgefallen...ich fand, ich konnte noch alles erschnüffeln. Nach der OP ging leider nichts mehr...das ist jetzt gut ein Jahr her und ich kann seitdem nichts mehr riechen und schmecken. Der Riechnerv ist wohl nicht verletzt, aber alle Strukturen im Gehirn sind hyperempfindlich und reagieren extrem auf Berührungen.
Es ist schon komisch, aber ich habe viele Geschmacksrichtungen im Kopf abgespeichert und wenn ich beispielsweise in eine Banane beiße, dann assoziiere ich noch den Geschmack dazu. Ich hoffe, es verblasst nicht zu schnell. Mein Appetit ist jedenfalls super gut und ich habe immer noch Spass am Essen.
Das mit dem Riechen ist nicht so leicht, denn ich habe mich mehrmals schon in eine heikle Lage gebracht - Essen auf dem Herd und nicht gerochen, dass es angebrannt ist oder die Kaminlüftung war zu und ich habe nicht gemerkt, dass der Rauch ins Haus schlägt.
Ich bin zwar ab und an traurig darüber, aber ich habe mich schon gut mit dieser Sache arrangiert...ich hoffe ja noch, dass sich doch noch was tut...irgendwann.
Und bzgl. Reha kann ich Dir auch nur sagen, mach eine - erstmal gehts einem nämlich super nach der OP. Der Druck ist weg und man fühlt sich richtig wie auf Wolke 107...so war es bei mir. Ich versteh auch die Ärzte nicht, die von vornherein sagen, eine Reha wäre nicht notwendig...
---Ach ja, Arbeiten konnte ich erst nach 6 Monaten wieder und dann habe ich mit einer Wiedereingliederung angefangen. Die Arbeitsfähigkeit ist aber bei jedem Mensch anders. Ich finde, dies kann man nicht so pauschal vorhersagen. Guck einfach, wie Du Dich fühlst und mach wirklich langsam....
Falls Du noch weitere Fragen hast, dann nur zu...Viele Grüße vom Engelchen
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Hallo Sandra,
für den 13.1. drücke ich dir ganz fest die Daumen für einen guten OP-Verlauf und ebenso für ein gutes Ergebnis.
LG krimi
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Hallo Sandra,
heute ist Deine OP und ich drücke Dir ganz fest die Daumen! Deine Ärzte werden ihr Bestes geben und bald "springst" Du wieder rum ;).
Ich bin in Gedanken bei Dir.
LG TinaF
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Hallo! Danke für Eure Antworten und die aufmunternden Worte! Meine Op ist jetzt 3 Wochen her und ich muss sagen, mir geht es richtig gut. Nach der Op hab ich nur 4 Tage Schmerzmittel genommen und danach nur noch einmal eine normale Kopfschmerztablette. An meine momentane Frisur muss ich mich nur noch gewöhnen... dafür kriegt der verantwortliche keinen Meisterbrief! :-) Riechen und schmecken kann ich noch...mir fällt auch nicht auf, dass es schlechter geworden wäre. Leider ist das nicht bei euch allen so, aber ich denke man kann sich damit abfinden, solange sonst alles gut verlief. Ich habe mich nun doch nicht wegen einer Reha informiert, obwohl Ihr mir alle dazu geraten habt. Lass mich im Hotel Mama bisschen verwöhnen...ist auch mal wieder schön :-) Ich hoffe, ich werde es nicht bereuen, dass ich keine Reha in Anspruch genommen habe. Von der Psyche geht es mir soweit auch sehr gut. Ich hoffe nur, dass ich bald wieder Arbeiten kann! Liebe Grüsse, Sandra
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Hallo Engelchen! Tut mir leid, dass es bei Dir mit dem Geruchs- und Geschmackssinn leider nicht so gut lief. Wieso konntest Du denn ein halbes Jahr nicht arbeiten? Ist es normal nach so einer Op eine Eingliederung zu bekommen? Liebe Grüsse, Sandra
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Hallo Sandra,
schön, dass Du Dich wieder gemeldest hast und dass es Dir so gut geht. Die Haare werden wieder, auch wenn es - je nach Frisur - noch ein bisschen dauern kann.
Was haben die Ärzte zur Reha gesagt? Haben sie Dir keine angeboten oder wolltest Du keine? Nicht jeder geht danach auf Reha, ich war ja auch nicht, ich habe es allerdings schon mehr als einmal bereut. Ich wünsche Dir, dass Du es nie bereuen musst.
Ich war nach der OP bis zur Wiedereingliederung 6,5 Monate krank geschrieben und während der Wiedereingliederung befindet man sich auch noch im Krankenstand. Eine Wiedereingliederung muss nicht sein, kann aber sehr hilfreich sein. Hier gibt es Mitglieder, die wenige Wochen nach der OP wieder normal gearbeitet haben, welche, die monatelang krank waren und dann erst mit einer Wiedereingliederung angefangen haben und welche, die gar nicht mehr arbeiten können. Ich hätte es nicht geschafft, gleich wieder voll einzusteigen, für mich war die Wiedereingliederung ein Segen. Aber das ist von Fall zu Fall verschieden.
Erhole Dich noch gut im Hotel Mama ;). Alles Gute weiterhin für Dich!
LG TinaF
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Hallo TinaF! Wie geht es Dir denn? Hattest Du im Januar nicht eine Untersuchung? Das Thema "Reha" wurde bei mir im Krakenhaus von den Ärzten nicht einmal angesprochen. Ich hab aber auch nicht nachgefragt. Lag wohl daran, dass ich einfach nur nach Hause wollte. Ansonsten muss ich aber sagen, dass ich mit den Ärzten sehr zufrieden war. Nach der Op hatten sie mir gesagt, dass es zu 99% ein gutartiges Meningeom war, aber die endgültige Laborbewertung ist immer noch nicht da... Muss in einer guten Woche zum Hausarzt und dann werd ich das Thema "Eingliederung" mal ansprechen. Liebe Grüsse, Sandra
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Hallo Sandra,
schön, dass es Dir schon so gut geht :).
ich habe ja leider durch mein Meningeom eine Hypophyseninsuffizienz (bestimmte Hormone werden bei mir nicht mehr ausgeschüttet) bekommen :( Ich war deshalb so kraftlos und kaum belastbar, dazu kamen noch heftigste seelische Tal- und Bergfahrten, dass ich ein gutes halbes Jahr brauchte, um wieder ans Arbeiten zu denken.
Ohne eine stufenweise Wiedereingliederung wäre ich absolut überfordert gewesen. Aber andere hier im Forum haben es auch ohne eine Wiedereingliederung geschafft. Es ist so unterschiedlich bei uns allen. Die einen haben keine Einschränkungen durchs Meningeom erhalten, die anderen wie ich müssen mit bestimmten Dingen nun leben und arbeiten lernen.
Du wirst schon den richtigen Zeitpunkt spüren, wenn Du wieder bereit bist zu arbeiten ;) Aber mach wirklich nicht zu schnell!!
Viele Grüße und weiter gute Besserung vom Engelchen
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Hallo Sandra,
mir geht es soweit gut. Ich hatte im Januar ein Kontroll-MRT, das war in Ordnung. Ansonsten kämpfe ich seit Ende des vergangenen Jahres mit Schwankschwindel, was mir eine ganze Reihe von Arztbesuchen beschert hat, wenn auch bisher ohne nennenswertes Ergebnis ::). Wenn Du magst, kannst Du das hier nachlesen: http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,7682.0.html
Für das histologische Ergebnis drücke ich Dir die Daumen!
LG TinaF