HirnTumor Diskussionsforum
Hirntumorarten => Glioblastom / Gliosarkom => Thema gestartet von: Tanja am 29. Januar 2013, 18:01:29
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Hallo Ihr Lieben,
Werde auch mal wieder ein Update geben. Waren gestern beim Onkologen, die Inneren Organe sind bei Mama alle ok :) Das blöde ist nur, das sie jetzt schon seit 8 Wochen ohne Chemo ist, weil Ihre Thrombos zu niedrig sind. Letzte Woche waren sie grade mal bei 30 aber gestern zum Glück schon auf 88 ;) Morgen wird Ihr noch mal Blut abgenommen und wenn sie Glück hat, kann sie am Donnerstag mit der Chemo weiter machen. Das die Thrombos so sinken ist bei Cecenu aber normal, so das wir auch sehen können, das die Chemo wirkt :)
Der Knaller war dann, das wir ihn noch auf Cannabisöl angesprochen haben ob er Mama das aufschreiben könnte, ist aber leider zu teuer, das er es nicht aufschreiben darf. Er meinte nur, das es mehrere Studien darüber gibt und es soll gegen diesen scheiß Tumor helfen. Er hat uns dann geraten, das wir es.......fragliche Passage von Moderator gelöscht.!!!
Wünsche Euch noch einen schönen Abend.
Viele lieben Grüße
Tanja
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Das gibts doch nicht... das hat der doc gesagt? Da muss ich doch glatt mal lachen.... aber wenns hilft ist meiner meinung nach jedes mittel recht.
Lg
Heike
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Liebe Heike,
Ja das hat der Arzt Wort wörtlich gesagt... hätte ich auch nicht für Möglich gehalten, wenn ich es selbst nicht mit eigene Ohren gehört hätte :) Und wenn es wirklich Hilft, ist mir das auch völlig schnuppe, muss nur mal schauen wo ich sowas her bekomme, kenne mich damit so gar nicht aus.
LG Tanja
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Ich hab auch keine ahnung woher man so etwas bekommt, werde mich auh mal informieren....
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Das Oberverwaltungsgericht Münster in einem Urteil festgestellt (Az.: 13A 414/11) Patienten, für deren Erkrankungen keine anderen Therapien zur Verfügung stehen, können einen Antrag an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) stellen. Damit kann man im Rahmen einer ärztlich überwachten Selbsttherapie Cannabispflanzen in der eigenen Wohnung anbauen.
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/829154/bedingungen-cannabis-eigenheim.html
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Hi Tanja, ich habe darüber vor Jahren mal was in einer Zeitschrift gelesen. Unser Onkologe war dem gegenüber aber nicht aufgeschlossen. Hab dann aber nicht weiter nachgefragt.
LG
Pem
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Liebe Heike,
das ist lieb, das Du Dich auch informierst :)
Liebe Sharanam,
vielen Dank für den Link, der sehr informativ war.
Liebe Pem,
ich werde mal googeln, vielleicht finde ich Studien darüber.
LG Tanja
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Hab hier mal einen Bericht gefunden:
THC lässt Gehirnkrebs sich selbst töten
Veröffentlicht am 9. Juli 2010 von tribble - Sofa-Modus
Diesen Artikel Drucken
THC, eines der vielen wirksamen Moleküle im Cannabis, lässt die Zellen von Gehirnkrebs sich selbst Töten. Der Prozess, Autophagie genannt, scheint zu beginnen, wenn das THC zugeführt wird. Die Studie wurde schon im April 2009 veröffentlicht.
Video davon
Nerven unter dem Elektronenmikroskop
Guillermo Velasco und Kollegen von der Complutense Universität in Spanien haben Mäuse genommen, denen sie menschlichen Gehirntumor angezüchtet haben und es zeigte sich, dass das Wachstum des Tumors sank, als die Tiere das THC erhielten. Auch waren zwei Patienten mit Glioblastom (glioblastoma multiforme), einer höchst aggressiven Form von Gehirnkrebs, mit in der Studien dabei. Beide Patienten waren in einem klinischen Versuch dabei um das Potential von THC in der Krebstherapie auszuloten.
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Hier weiterlesen: Klick (http://www.hanfplantage.de/thc-laesst-gehirnkrebs-selbst-toeten-09-07-2010)
Zitat gekürzt Mod Bitte beachten: http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,3067.0.html
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Das ist ja abgefahren!
Werde unseren Onkolgen das nächste Mal drauf ansprechen!
VG
Carola
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Halt Stopp.
Ich muss hier als Moderator unbedingt eingreifen.
Es handelt sich bis jetzt hier nur um eine reine Diskussion über die Studien von Enzymen des Cannabis und Marihuana im Bezug auf Hirntumore. Das Forum und dessen Betreiber distanziert sich ausdrücklich davon Selbstversuche mittels Drogen welche dem BtmG unterliegen auf illegalem Wege zu starten, oder anzuraten,auf welchen Wegen eine illegale Beschaffung möglich wäre.
Probleme hat man durch die Erkrankung schon genug. Da brauch man Gesetzeskonflikte sicher am wenigsten, auch wenn die Versuchung noch so verlockend ist.
Es gibt Mittel und Wege dafür an medizinischen Studien teilzunehmen, um an diese Medikamente und Stoffe zu gelangen. Diese Wege dürfen hier auch bekannt gemacht werden.
Bitte geht nur diese Wege in Absprache mit dem behandelnden Arzt.
Aufforderungen und Ratschläge, wie man illegal an diese Stoffe und Medikamente kommt, sind in unserem Forum ausdrücklich verboten und ziehen nach dem Bekanntwerden den sofortigen Ausschluss der/des betroffenen User/s nach sich. Der Betreiber sieht sich weiter gezwungen, evtl. stattfindende Ermittlungen der Behörden zu unterstützen und die jeweiligen Daten (Ip-Adresse, Anmeldenamen) herauszugeben. Bitte zwingt uns nicht in diese Lage zu geraten. Datenschutz hat hier im Forum einen hohen Stellenwert, den wir zu wahren versuchen. Aber die Behörden sitzen in diesen Fällen am längeren Hebel.
Illegale Medikamenten u Drogenbeschaffung ist hier aber ein absolutes "No-Go"
Gruß u igB
Fips2
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Da hast Du Recht Fips!
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Hallo zusammen,
wenn sich Anliegen/ Vorschläge in Richtung Illegalität entwickeln könnten, dann muss man sich - gerade in der Öffentlichkeit, dessen bewußt sein.
Es ist mir einfach ein Anliegen, dies einmal kund zu tun. Vielleicht überdenkt man das dann auch bei den Posts.... Nicht, dass sich hier noch jemand auf dünnes Eis begibt ;)
Liebe Grüße,
Bea
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Nein, das ist richtig, auf dünnes Eis sollte man sich nicht begeben.
Mir ist das völlig klar, dass es hier ein öffentliches Forum ist und man über Dinge die gegen das Gesetz verstoßen nicht schreiben sollte. Und natürlich soll man selber auch gesetzestreu bleiben!
Über die entsprechenden legalen Alternativen werde ich mit dem Onkologen reden, vielleicht sieht der ja eine Möglichkeit in seiner Funktion als behandelnder ARzt ein entsprechendes Medikament zu verschreiben.
Alles andere ist sowieso zu gefährlich (zusätzlich zur Illegalität) und könnte dem Betroffenen nur schaden. Das wollen wir ja alle nicht!!
Aber nichtsdestotrotz ist diese Sache interessant für jeden Betroffenen/Angehörigen und sollte nicht verschwiegen werden. Zumindest die Dinge die öffentlich publiziert wurden kann man sich ja durchlesen.
LG
Heike
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Hallo Ihr lieben,
wollte keinen von Euch dazu anstiften, sich Cannabis auf illegalen Weg zu besorgen. Wir werden auch mittel und Wege finden, es legal zu bekommen. Falls es hier so rüber kam, tut mir das sehr leid. Ich wollte lediglich auf das Thema hinweisen, da ich es sehr interessant finde, was es alles als Alternativ Therapien gibt und Eure Meinung dazu hören.
Habe vorhin auch noch mal weiter gegoogelt und bin auf einen interessanten Bericht gestoßen, wie man Cannabis auf legalen Weg bekommen kann.
Ärzte Zeitung online, 21.12.2012
Unter Bedingungen
Cannabis aus dem Eigenheim
Ob bei MS, Spastiken oder der Krebstherapie - hin und wieder wollen Patienten Cannabis zur Therapie verwenden. Jetzt hat ein Gericht ihnen den eigenen Anbau erlaubt - mit Bedingungen.
MÜNSTER. Schwerkranke dürfen unter bestimmten Bedingungen Cannabis selbst anbauen, wenn es keine Behandlungsalternative gibt. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster in einem am Donnerstag bekannt gewordenen Urteil festgestellt.............
Az.: 13A 414/11
Hier weiterlesen:Klick (http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/829154/bedingungen-cannabis-eigenheim.html)
Wünsch Euch noch einen schönen Abend.
Viele lieben Grüße
Tanja
Zitat gekürzt Mod
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Canabis auf der Fensterbank selbst gezüchtet ist von der Menge her in jedem Fall zuviel!!!!
Mittlerweilen ists ja so das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich der reine Besitz geringer Mengen zum Eigenkonsum straffrei ist, aber wenn man ein Pflanze lebensfähig halten wollte ist der Anteil wirkender Substanzen für EINPERSONENHAUSHALTE mit Sicherheit zu hoch, also lasst die Finger davon!!!
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Ergänzend noch zu Mr Cools Beitrag.
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Der Canabis oder Hanf, kann nicht so einfach roh, oder getrocknet wie Pfeifen oder Zigarettentabak konsumiert werden, um die von uns erwünschte Wirkung zu erzielen. Es bedarf da noch gewisser Produktionsschritte um den Soff erst geniessbar zu machen,oder ihn in den Zustand der Wirkstoffabgabe zu versetzen, für die man als Normalbürger keine Zulassung, sowie Rezepturen, Geräte für die Verarbeitung hat.
Also einfach auf die Fensterbank Pflanzen geht eh nicht.
Außer Strafbarkeit des Ziehens der Pflanze kommt für den Patienten nichts dabei raus.
Gruß Fips2