HirnTumor Diskussionsforum
Hirntumorarten => Meningeom / Meningiom => Vorstellung => Thema gestartet von: schattenlicht am 02. April 2013, 21:10:44
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Hallo zusammen
Ich bin neu hier und habe ein paar fragen.
Ich bin 38 Jahre alt und Mutter von 3 Kindern.
Mein Stück zuviel an der Festplatte hat man im Nov.12 gefunden.
Dann wurde mir gesagt es müsste raus da ich schon Neurologische ausfälle hatte :Kopfschmerzen,Schwindel,Ohrenschmerzen,und Brechen.
Ich bin dann in die Klinik Bethel wo man mich im Dez.12 operiert wo man mir ein Kleinhirnbrückenwinkel-Meningeom links mit Beziehung zum Nervus acusticus und vestibulo-cochlearis rausgenommen hat,
nach der Op wurde ich wach und hatte einen 10 cm Reisverschluss hinterm Ohr.
So zur ersten Frage warum liest man so wenig von Jungen Leuten die meisten sind schon so um die 50 warum ist das so ???
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Zweite Frage
man hat diesen Tumor schon im Jahre 09 gesehen aber man hat mir nichts gesagt
war die gleiche Klinik was soll ich davon halten.
Was mich so richtig Ärgert ist die hochgestochen Art der Ärzte in der Klinik
ich möchte gern die Klinik wechseln geht das einfach???,denn ich habe seit 8 Wochen einen Knoten hinterm Linken Ohr wenn ich etwas Druck drauf aus übe bekomme ich ohrenschmerzen
war schon zur neuvorstellung in der Klinik und da hat man mich voll auflaufen lassen das es nicht so schlimm wäre so hinter vorgehaltener Hand hat der mich als total bescheuert hingestellt,was selbst meinen Mann aufgefallen ist.
Was ich aber am schlimmsten finde ist das ich im Dez 12 einen Arztbrief mitbekam wo doch glatt eine falsche Diagnose draufstand
das ist eigentlich der Hauptgrund warum ich wechseln möchte
denn wer schon die falsche Diagnose draufschreibt und sich dann noch aufregt wenn man ihm das sagt dann bin ich der Meinung das sowas nicht mehr tragbar ist.
Würde mich über Antworten freuen
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Hallo Schattenlicht,
willkommen hier im Forum. Wenn du dich ein bisschen hier umschaust, wirst du feststellen, dass du nicht die einzige junge Person hier bist. Bei meinem Mann wurde der Tumor entdeckt, als er 37 war... also fast im selben Alter wie bei dir.
Zu deiner Frage: Du bist mit keiner Klinik verheiratet. Gerade bei einer solch schweren Krankheit, sollte man der Klinik oder dem Arzt vertrauen. Es ist nunmal kein Schnupfen, der auch ohne Arzt von allein wieder verschwindet. Um eine optimale Therapie und Betreuung zu bekommen, ist Vertrauen ganz wichtig.
Auch wir haben einmal die Klinik gewechselt. Du hast freie Arztwahl. Und wenn du ganz sicher gehen willst, dann wechsel zum Quartalswechsel. Dann kann dir überhaupt keiner was.
Drücke dir die Daumen
Pem
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Hallo schattenlicht,
erst einmal herzlich Willkommen hier.
Ich bemühe mich einmal etwas auf deine Fragen und Probleme einzugehen.
Du schreibst, dass dir im Dez. 2012 ein „Kleinhirnbrückenwinkel-Meningeom links mit Beziehung zum Nervus acusticus und vestibulo-cochlearis rausgenommen“ wurde. Dann schreibst du, dass – Zitat von dir: „ich im Dez 12 einen Arztbrief mitbekam wo doch glatt eine falsche Diagnose draufstand“. Wurde der Arztbrief berichtigt, sodass du dann die richtige, die obige Diagnose erhalten hast oder wurde dir das schon vorher gesagt?
Einen Arztbrief mit falscher Diagnose zu erhalten ist schon hart. Wurde dir erklärt wie es zu diesem Irrtum kam?
Zur ersten Frage: Es gibt auch junge Betroffene hier im Forum. Nicht jeder Betroffene schreibt sein Alter öffentlich. Und viele jüngere Betroffene schreiben vielleicht gar nicht hier im Forum, evtl. weil es ihnen nach der OP gut geht oder sie nicht darüber schreiben möchten.
Zur zweiten Frage: Meningeome wachsen sehr langsam und sind meist Zufallsbefunde. Da habe ich auch an dich Fragen. Wie kam es, dass 2009 das Meningeom schon entdeckt wurde? Und wie groß war es damals und jetzt als du operiert wurdest?
Natürlich kannst du die Klinik wechseln. Wenn du nicht im Bethel bleiben möchtest, kannst du dir auch einen Termin in einer anderen Klinik mit einer neurochirurgischen Station geben lassen.
Du wirst doch bestimmt durch Kontroll-MRTs überwacht. Hattest du schon ein Kontroll-MRT?
In Bielefeld, ich nehme mal an, dass du aus dieser Stadt oder der näheren Umgebung kommst, gibt es einen sehr guten Neurochirurgen, zu dem du auch mit deinen Aufnahmen des Kontroll-MRTs gehen kannst. Dieser arbeitet mit einer sehr guten Klinik mit Neurochirurgie zusammen.
Mit dem neu gefundenen Knoten solltest du vielleicht bei einem HNO vorstellig werden, der die nötigen Untersuchungen vornehmen oder veranlassen wird.
Viele Grüße
krimi
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Hallo nochmal
Ich war im Jahre 09 schwanger und hatte starke Kopfschmerzen und deshalb hat man ein MRT gemacht wo der Tumor schon zu sehen war aber man hat ihn mit keinem Wort erwähnt was ich nach heutiger Sicht schon echt den Brüller finde
als ich die Ärzte drauf ansprach und sie mir bitte die Bilder aus dem Jahre 09 zeigen möchten waren sie nicht so begeistert als man da schon den Tumor sah,
dann kam die Antwort das kommt schon mal vor
hallo wie kann man zu dem Zeitpunkt einen Tumor 2,5 cm übersehn
aber es wurde einfach so zur Seite geschoben als wäre das nicht vorgekommen,
jetzt war ich zu dem Zeitpunkt als das rauskam nicht ganz auf der höhe um zu schalten das die mir nicht an den Kopf kommen,
das mit dem Arztbrief ist nur rausgekommen das sie eine falsche Diagnose draugeschrieben haben als ich zur Neuvorstellung in der Klinik war wegen des Koten hinterm Ohr
den da wurde ich von so einem XXX XXXX Doktor gefragt was gemacht worden ist und ich ihm mitteilte das man mir ein Keilbeinflügelmeningeom entfernt habe und er nichts besseres zu tun hatte als mich als total bescheuert hinzustellte
das könne gar nicht sein dann ist die Narbe an der falschen Stelle und als ich ihn drauf hinwies was im Arztbrief steht meinte er nur das komme schon mal vor
aber als ich ihn dann noch fragte warum mein Arztbrief auf den 4.12.12 datiert ist wo ich doch erst am 7.12.12 die op hatte
kam die Antwort das kommt wenn die patienten einen Tag vor der Op in die Klinik kommen
wo ich ihn ganz ehrlich sagte das könne auch nicht sein den ich habe erst am 6.12.12 eingewiesen worden bin,
danach hat mein Mann das ganze abgebrochen den ich wurde zu dem zeitpunkt schon wirklich wütend und das ist nicht gut,
ich habe mich dann an die Chefärztin gewand und bekam dann einen gleichen Arztbrief nur das die Diagnose geändert wurde
ach und ein Kontroll MRT fanden sie unnötig
ich habe schn mit meinen HA gesprochen und der meint ein neuer Arzt muss ran,aber trauen tu ich mich nicht so richtig da ich nicht weiß was kommt.
XXX Bei allem Verständnis, bitte keine Beleidigungen im Forum
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Hallo schattenlicht,
so leid mir das ganze Geschehen für dich tut, möchte ich sagen: Komm bitte etwas runter.
Du schreibst deinen ganzen Frust raus, verstehe ich. Nur für mich als Leser deines Beitrags, ein endlos Satz, ist es sehr schwierig dem Ganzen zu folgen.
Sei mir bitte nicht böse. Punkt, Komma, ein erkennbarer Satzanfang wären sehr hilfreich.
Die Reaktionen der Ärzte, wie du sie schilderst, das falsche Datum. Das sind Dinge, die für mich schwer nachvollziehbar sind. Die Neurochirurgie im Bethel hat keinen schlechten Ruf.
Ich komme aus dieser Region und kenne Patienten die dort gute Erfahrungen machten und gut behandelt wurden.
Vielleicht war es bei dir wirklich eine Verkettung unglücklicher Umstände.
Wenn es dir dabei besser geht, weil du kein Vertrauen mehr ins Bethel und die Ärzte dort hast, so wechsel die Klinik, wie schon Pem34 und ich dir rieten.
Dir alles Gute und dass bei dem Knoten hinter deinem Ohr etwas Harmloses steckt.
krimi
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Hallo, Schattenlicht,
herzlich Willkommen hier im Forum, das Du leider aufsuchen musstest.
Durch die Diagnose "Meningeom" bist Du sehr aus dem Gleichgewicht geraten, wozu die unglücklichen Umstände im Umgang mit den Ärzten auch ihr gehöriges Stück beigetragen haben. Eine solche Operation kann einem ganz schön "die Beine weghauen" - im übertragenen Sinne.
Solche Situationen kenne ich als mehrfach betroffenes Menigeom (-opfer) leider sehr gut. Man stellt irgendwo kleine oder größere Ungenauigkeiten fest, die für einen selbst sooo sehr wichtig sind und rastet aus, weil die angesprochene Person das nicht ganz so sieht.
Aber die "angesprochene Person" hat zu denen gehört, die Deinen Tumor aus Deinem Kopf entfernt haben! Auch wenn der Tumor während Deiner Schwangerschaft nicht erwähnt worden ist, ist er ja nun jetzt operiert worden. Als Beweggründe, ihn Dir damals zu verschweigen, kann Ignoranz eine böse Rolle spielen.
Aber auch Schutz der Schwangerschaft! Stell Dir doch einmal vor, Du hättest, während Du Dich auf Dein drittes Wunschkind gefreut hast, während die Geschwister es bereits in Deinem Bauch gestreichelt haben und Dein Mann sich so sehr mit Dir freute, in dieser glückvollen Zeit erfahren müssen, dass Du einen Tumor im Kopf hast!
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Du wärst noch mehr zusammengebrochen als jetzt!
Du hättest all die Ängste und die Wut auf die Ärzte, die eigentlich dem Tumor gelten, mindestens genau so entwickelt. Und Deine Familie hätte es gespürt und vor allem das Baby in Deinem Bauch. Deine Schwangerschaft wäre weniger ruhig und ausgeglichen verlaufen, was sich auf die Entwicklung des Kindes dauerhaft hätte auswirken können.
Sieh es - obwohl es unverzeihlich ist - wenigstens im Nachhinein als etwas Gutes, das Eurer Familie und gerade Eurem jüngsten Schatz das Glück nicht "versaut" hat.
Es wird alles nicht besser, wenn Du rückwirkend "Schläge austeilst", die gerechtfertigt sein mögen. Aber - ärgern sich die Ärzte wirklich darüber? Oder ärgerst Du Dich viel mehr? Die Ärzte gehen weiter zum nächsten Patienten, dem sie das Leben retten - wie Dir!!
Ich weiß nicht, ob die Lage Deines Tumors auch das Persönlichkeitszentrum betraf wie es bei mir der Fall war. Ich hatte aber sehr sehr lange geglaubt, meiner Persönlichkeit wäre durch die OPs (1. OP mit 37 J.) nichts geschehen. Aber die Psyche hat reagiert. Mit Wut, Ärger, Aggressionen, die sich oft gerade gegen die richteten, die sie nicht verdient hatten. Dann kamen die Tränen über das Nichtbeherrschen dieser Ausbrüche, die Verzweiflung, das Sich-in-sich-verkriechen. Ich habe mir psychologische Hilfe gesucht, was Dir vielleicht auch gut täte.
Was Dir natürlich auch sicher gut tut, ist ein Überdenken der Situation mit den Ärzten. Zunächst mal haben sie Dich erfolgreich operiert!! Die Fehler, die sie in den organisatorischen Dingen getan haben, hast Du angesprochen. Das wird womöglich nicht mehr passieren. Aber der menschliche Umgang mit Dir scheint nicht sehr gut zu sein. Aber überlege noch einmal in Ruhe, ob Deine - durch die Krankheit verursachte - angespannte Art auch dazu beigetragen haben könnte. Vielleicht hat Dein Mann "das Ganze abgebrochen", weil er mitbekam, dass die Situation durch Dich verschärft wurde. Immerhin ist es das Krankenhaus, wo Du operiert wurdest und wo Du und Dein Kopf bekannt sind. Es gibt sicher Ärzte, die für Dich angenehmer sind. Ich z.B. werde von vornherein dem Chefarzt zugeordnet. Andererseits habe ich mir auch schon gewünscht, dass ich mit einem bestimmten Neurochirurgen keine Gespräche führen möchte, da ich "mit ihm nicht kann". Das wird akzeptiert und da muss man sich nicht erklären.
Aber wenn es Dir unerträglich scheint, dann wechsle.
Du hast auch in dieser Situation die freie Arztwahl.
Die Herausgabe der Patientenunterlagen steht Dir zu, aber nur insofern, dass Du (selbst bezahlte) Kopien verlangen kannst. Wenn es unkomplizierter geht, dann freue Dich.
Dein Knoten hinter dem Ohr beunruhigt Dich sehr und Du hast die Neurochirurgen darauf angesprochen. Sicher hätten sie Dir sagen sollen, dass das nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt und der HNO-Arzt vielleicht der bessere Ansprechpartner wäre. Aber auch hier würde ich an Deiner Stelle überlegen, ob Du Deine Überzeugung, "Die übersehen hier schon wieder bei mir einen Tumor!", eventuell unangemessen heftig übermittelt hast? Ohne wirklich etwas dafür zu können, weil die OP eben einiges bei Dir durcheinander gebracht hat, was sich erst langsam normalisieren wird.
Versuche, Deine Gedanken zu ordnen und zielgerichtet die Arztbesuche zu planen und vorzubereiten. Die Ärzte wollen Dir helfen. Das ist so. Womöglich machst Du es ihnen schwerer als Du es für Dich bemerkst.
Übrigens habe ich auch drei Kinder, die sich trotz und wegen ihrer Hirntumor-Mutter zu prächtigen verantwortungsbewussten Menschen entwickelt haben, die ihr Leben im Griff haben und gern für andere da sind.
Das wünsche ich Dir für Deine Familie, für Eure drei Kinder auch!
Und Dir rundum alles Gute!
KaSy
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Hallo Schattenlicht,
auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im Forum.
Als ich die Diagnose Meningeom bekam, war ich 39 Jahre alt. Und ich kenne den ein oder anderen, der noch jünger war. Zu mir hat man gesagt, dass ich viel zu jung für diese Art Tumor sei, aber davon habe ich auch nicht wirklich was gehabt.
Ich kann gut verstehen, dass Du momentan ganz schön unter Dampf stehst, Deine OP ist noch nicht lange her, Du bist noch vollkommen verunsichert und jetzt hast Du auch noch einen Knoten hinterm Ohr und befürchtest das Schlimmste. Schließlich hat Dein Körper ja schon mal richtig "Mist gebaut".
So wie Du über die Klinik und die Ärzte in Bethel schreibst, würde ich Dir dringend raten, Dir einen anderen Neurochirurgen, eine andere Klinik zu suchen. Das Recht dazu hast Du. Ich kann und will die Vorgänge nicht beurteilen, aber man muss Vertrauen in seine Ärzte haben, gerade wenn es um Dinge wie einen Hirntumor geht. Und das Vertrauen ist bei Dir nicht gegeben.
Ich bin auch Mutter und ich habe jetzt lange über KaSys Worte in Bezug auf Deine Schwangerschaft und das Entdecken des Meningeoms nachgedacht. Wenn man mir damals erzählt hätte, dass man einen Tumor in meinem Kopf entdeckt hätte, ich wage nicht daran zu denken, wie der Rest meiner Schwangerschaft verlaufen wäre, wie sich das auf mein Baby ausgewirkt hätte und und und. Keine Ahnung, warum man Dir damals die Diagnose nicht mitgeteilt hat, aber letztendlich hast Du dadurch eine unbeschwerte(re) Schwangerschaft erleben und genießen dürfen und hast ein ungestresstes Baby auf die Welt gebracht.
Ich wünsche Dir, dass Du Ärzte findest, denen Du vertrauen kannst und dass Du Dich gut von den körperlichen und seelischen Strapazen der OP erholst. Es ist sicherlich anstrengend mit einem kleinen Kind, mein Sohn war damals vier Jahre alt, aber die Zwerge geben einem ja auch unendlich viel Kraft.
LG TinaF
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Hallo und Danke für die Antworten
Erst einmal ich war und bin wegen dem Tumor nicht von der Rolle,
er war nun mal da und Punkt
man kann es nicht ändern.
Aber man hätte mir es nach der Schwangerschaft sagen können, da ich das Kind in der gleichen Klinik bekommen habe.
Weil wenn man noch drei Jahre mit so einem Tumor im Kopf, noch mit seinen Kinder in den Urlaub fährt und das mit Auto, kommt man doch ins Grübeln
denn wenn mir das im Auto passiert wäre was im Oktv 12 auf der Autobahn passiert ist,
da hatte ich am Steuer einen Schwindelanfall und hatte Gott sei Dank meine Kinder nicht dabei,
dann hätte sich keiner den Schuh angezogen.
Ich war schon beim HNO Arzt der hatte mich ja an die Klinik überwiesen und da hieß es dann das ist nichts,
dann haben beide Ärzte HNO und HA unabhängig von einander gesagt sie möchten es bitte abschallen,
aber nicht wurde gemacht.
Ich werde mir nun eine Neue Klinik suchen.Danke schon mal an alle
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Aber man hätte mir es nach der Schwangerschaft sagen können, da ich das Kind in der gleichen Klinik bekommen habe.
Dass du wegen des Tumors von der Rolle wärst hat niemand gesagt.
Eher war wohl eher deine teilweise ungerechtfertigte Verärgerung gemeint, weswegen du "Von der Rolle " erscheinst.
Zur Problematik der Gynäkologie und deiner vermeindlichen Aufklärungspflicht.
Da siehst du was falsch.
Das sind 2 grundverschiedene Baustellen. Auch wenn es die selbe Klinik ist.
Der Gynäkologe sieht nicht die Krankenakte von dir, welche in der Neuochirurgie angelegt ist. Das ionteressiert ihn auch nur am Rande, wenn überhaupt,
Außerdem hat er keine Befunde eines anderen Fachgebietes an dich zu äußern, oder zu beurteilen, da es gar nicht sein Fachgebiet betrifft.
Das wäre so, als ob dir ein Lackierer in der selben Autowerkstatt nen Ölwechsel an deinem Auto macht. Beispiel hinkt, trifft aber so zu.
Was wäre gewesen wenn er es dir etwas gesagt hätte und seinen Einschätzung wäre falsch gewesen?
Dann hättest du ihn sicher deswegen zu Verantwortung gezogen.
Genau so hättest du den Lackierer zur Verantwortung gezogen wenn er das Öl in den Kühler gekippt hätte, oder falsches Öl genommen hätte.
Versetze dich mal an die Stelle des Arztes oder Lackierers.......
Bei allem Verständnis
Bleib bitte mal auf dem Teppich der Realität.
Dass bei dir Einiges nicht so gelaufen ist wie es soll, kann schon sein.
Irgendwer hat was versäumt, falsch aufgefasst, oder irgendwas ist schief gelaufen und nun nicht mehr nachvollziehbar warum.
Also was ich nicht verstehe ist, dass du, wenn ich das richtig gelesen habe, vor der Schwangerschaft schon einen posiotiven Tumorbefund in dieser Klinik hattest. Warum wurde erst nach 3 Jahren eine Folgeuntersuchung gemacht? Wurde der Termin verschwitzt oder bis nach der Schwangerschaft verzögert und ist dabei unter gegangen?
Wenn sich der Patient in einem solchen Falle nicht selbst meldet, geht die Klinik davon aus, dass du dich anderweitig beandeln lässt und sieht keinen Handlungsbedarf mehr. Zumal wenn ettliche Quartale dazwischen liegen.
Dazu kannst du ja die Klinik wechseln, wie du schon geschrieben hast.
Es berechtigt dich aber nicht dazu Ärzte zur Verantwortung ziehen zu wollen , die mit der Sache gar nichts zu tun haben.
Gruß und immer gute Befunde
Fips2
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Hallo schattenlicht,
erst einmal Willkommen hier im Forum.
Dann herzlichen Glückwunsch zur scheinbar gut überstandenen Operation. Allerdings scheint die Operation doch mehr Spuren bei dir hinterlassen zu haben, als du dir derzeit eingestehen magst. So eine Operation kann auch gaaaanz anders ausgehen, kannst du bei uns nachlesen (falls es dich interessiert).
Du hast drei Kinder und kannst für sie dasein, das allein ist für mich schon Grund genug zur Freude.
Gut , bei dir scheint einiges nicht optimal gelaufen zu sein. Wechsele die Klinik, den Arzt, das würde ich an deiner Stelle tun. Aber denke, bitte auch in deinem Sinne, an den "Wald und das Echo".
Richtig ist auch deine Meinung, dass du mit dem Wissen, da ist was in meinem Kopf, sicher deine Lebensführung anders gestaltet hättest. Als ich erfahren hatte, dass mein Mann ein Meningeom in Männerfaustgröße hat, war Auto fahren und so einige andere Dinge für ihn sofort tabu.
Was mich noch interessieren würde, warum wurde schon damals ein MRT vom Kopf von dir gemacht, hattest du Beschwerden, die evtl auf einen Tumor hätten hindeuten können? Was hat man dir damals zum Befund gesagt und voraallen Dingen, wer hat dir was gesagt und wer hat sich die Bilder angesehen?
LG Gaby
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Hallo Schattenlicht,
ich denke du solltest dir einen anderen Arzt, eine andere Klinik suchen. Nach dem was ich gelesen habe, hätte ich auch kein Vertrauen mehr zu dieser Klinik und den Ärzten.
@fips, ich glaube der Befund der während der Schwangerschaft gemacht wurde, ist ihr nicht mitgeteilt worden. So habe ich es verstanden. Sie WUSSTE trotz des eindeutigen MRT`s nichts von dem Tumor.
Das finde ich allerdings auch sehr merkwürdig, dass man das nicht mitgeteilt hat und wenn schon nicht während, dann aber spätestens NACH der Entbindung, die ja im gleichen Haus erfolgte.
Das ist meine Meinung. Hier ist so wie schattenlicht das beschreibt, ganz schön viel falsch gelaufen und deshalb würde ich mich woanders nach einer guten Klinik und Ärzten umsehen. Das Vertrauen zu diesen Ärzten ist definitiv nicht mehr gegeben.
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dann aber spätestens NACH der Entbindung, die ja im gleichen Haus erfolgte..
Nur mal so zur Aufklärung.
Hier erfolgt immer nur der Name Bethel.
Das ist der Oberbegriff der "von Bodelschwinghschen Stiftung Bethel".
Der Komplex umfasst mehrere Gebäude, mit verschiedenen Standorten.
So sind Gynäkologie und Neurochirurgie in ganz verschiedenen Gebäuden untergebracht.
Patientendaten werden nicht zueinander in Verbindung gebracht, auch wenn es den selben Patienten betrifft.
krimi
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Ich verstehe das auch nicht ganz.
Irgend ein Arzt muss damals das MRT ja in Auftrag gegeben haben. Zumindest bekommt dieser Arzt einen Befund und hätte die entsprechende Aufklärung betreiben müssen,oder dem Patienten weiter überweisen.
Als Patient frage ich natürlich den Arzt was bei der Untersuchung herauskam. Irgendwas muss er ja sagen. Drei Jahre lang kann er kaum sagen: Der Befund ist noch nicht da.
Natürlich bleibt die Verhältnismäßigkeit auch im Auge.
Angenommen die schwangere Patientin ist psychisch labil uind eine Aufklärung wäre eine Gefahr für die Schwangerschaft, aber der Tumor noch in einem Bereich in dem er voraussichtlich keinen Schaden anrichtet.
Da hätte ich als Arzt mit der Auflklärung gewartet oder nur begrenzt aufgeklärt.
Vieleicht in der Art, dass ich zwar gesagt hätte, dass einen Veränderung vorliegt, dies aber vorerst unter Beobachtung bleiben soll. Man wartet bis nach der Schwangerschaft, da die erforderlichen Untersuchungen. während einer Schwangerschaft nicht durchgeführt werden sollten. Röntegenaufnahmen sind in der Schwangerschaft nur im äußersten Notfall erlaubt-
Das hätte der Patientin gereicht, die Aufklärung wäre im notwendigen Maße erfolgt und man hätte sich eine menge Ärger gespart.
Egal. Wie dem auch sei. Der Klinikwechsel bleibt wohl unausweichlich, bei der jetztigen Lage.
Gruß Fips2
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Hallo Schattenlicht,
ich hoffe, dass Du Dich nicht mittlerweile angegriffen fühlst, das ist ganz sicher nicht unsere Absicht. Ich finde es sehr stark, dass Du durch den Tumor nicht von der Rolle warst, ich war es und halte das auch für völlig normal. Umso besser, wenn Du das alles so gut im Griff hast.
Ich verstehe schon, was Du damit sagen willst, dass man Dir ja nach der Entbindung die Diagnose hätte mitteilen können. Du meinst damit sicherlich nicht durch die Gynäkologie, sondern durch die Neurochirurgie. Das setzt aber voraus, dass der Tumor 2009 tatsächlich entdeckt wurde. Ich weiß zwar jetzt auch nicht, wie man einen 2,5 cm großen Tumor übersehen kann, aber vielleicht ist das tatsächlich passiert. Und wenn man ihn nicht gesehen hat, dann kann Dir das auch keiner mitteilen. Wie ist man denn nach dem MRT aus 2009 mit Dir verblieben?
Natürlich ist die Vorstellung absolut erschreckend, dass Du jahrelang ohne es zu wissen mit Tumor im Kopf unterwegs warst, im Auto, mit Deinen Kindern etc. Andererseits sind Meningeome im Normalfall langsam wachsende Tumore, mit denen wir alle jahrelang unterwegs waren, bevor sie - oft durch Zufall - entdeckt wurden. Das ist jetzt kein Trost für Dich und erklärt auch nicht die Vorgänge im Krankenhaus. Mein Tumor war mit 5x6 cm bei seiner Entdeckung schon ziemlich groß. Ich habe damals in der neurochirurgischen Ambulanz gefragt, wie schnell die Dinger denn wachsen würden und bekam zur Antwort, dass ich den Tumor schon viele Jahre hätte. Das hat mich damals auch sehr erschreckt, alles, was ich in den Jahren davor gemacht habe, habe ich mit Tumor gemacht ohne überhaupt zu wissen, dass ich so ein Mistding im Kopf hatte.
Ich kann Dir wirklich nur raten, Dir neue Ärzte zu suchen. Ohne eine vertrauensvolle Basis zwischen Patient und Arzt geht es einfach nicht.
LG TinaF
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Willkommen Schattenlicht!
Hier ist schon viel geschriebn worden, doch einige Fragen von Dir sind immer noch unbeantwortet, darum mache ich mal einfach einen Neustart, zumal die Diskussion hier gerade ein bisschen heißläuft - warum auch immer.
Du fragtest warum die meisten Menigeome erst bei Patient im Alter von 50+ gefunden werden.
Diese Frage lässt sich leider nicht schlüssig beantworten, würde man dann auch wissen warum überhaupt Meningeome enstehen. Feststeht allerdings, dass die Mehrzahl der Meningeome erst im höhrern Alter entdeckt werden und das Menigemome in der Regel sehr langsam wachsen. Hinzu kommt, dass das Gehirn sehr plastisch und anpassungfähig ist und es erst dann zu Symptomen kommt, wenn das Gehirn der Raumvorderung nicht mehr richtig ausweichen kann. So kommt es dann auch, dass Meningeome in der Größe von Orangen gefunden werden und der Patient vorher "nur" Kopfschmerzen hatte.
Als mein Meningeom gefunden wurde, war ich mit 38 auch viel zu jung. Es gibt also solche Ausreißer häufiger, als man von der Statistik her erwarten könnte. Hinzu kommt, dass es immer mehr MRTs gibt und es von daher zunehmend einfacher wird einen Termin zu bekommen, ich gehe daher davon aus, dass man die Statistik in ein paar Jahren revidieren muss.
Du hast geschrieben, dass Du bereits im Jahre 2009 ein MRT hattest und dort der Tumor schon sichtbar war. Leider kann ich Dir natürlich auch nicht sagen, warum er damals nicht entdeckt wurde oder warum man ihn Dir verschwiegen hat. Feststeht jedenfalls, dass die Entdeckung eines Meningeoms nicht zwangsläufig eine sofortige OP nach sich zieht. Es gibt durchaus Patienten, die mehrere Jahre auf "Wait-and-See" gesetzt werden und man erst einmal guckt, ob das Biest überhaupt wächst. Denn häufig kommt es vor, dass ein Meningeom nach einem anfänglichen Wachstunsschub gar kein Interesse mehr daran hat zu wachsen. Wie dem auch immer sei, die "Wait-and-see"-Patienten in regelmäßigen Abständen in die Röhre gesteckt und die Bilder auf Wachstum verglichen. Mindestens das hätte bei Dir passieren müssen. Da dies aber nicht passierte, kannst Du davon ausgehen, dass Dein Meningeom damals nicht entdeckt wurde - warum auch immer!
Es gibt durchaus einen Zusammenhang zwischen Meningeomen und Schwangerschaften, da viele Meningeome Hormon-Rezeptoren haben und es statistisch nachgewiesen wurde, dass Meningeome bei Schwangerschaften wachsen können. Ähnlich verhält es sich übrigens auch mit der AntiBaby-Pille. Du solltest also im Zweifel besser ein anderes Verhütungsmittel einsetzen.
Für mich vollkommen unverständlich ist der falsche Arztbrief. Dies darf nicht vorkommen und ich kann absolut verstehen, dass Dein Verhältnis zu dem Krankenhaus nun vollkommen zerrüttet ist. Das ist leider ganz und gar nicht gut, denn mit einem positiven Bauchgefühl, wird man viel schneller wieder gesund! Du brauchst ganz dringend einen Neurochirurgen dem Du vertrauen kannst! Also schnapp Dir alle Dokumente, die Du hast - und gehören die beiden MRT-Aufnahmen dazu - und suche Dir ein neuen NC!
Solltest Du noch keine CDs mit den MRT-Aufnahmen haben, so muss sie Dir das Krankenhaus zur Verfügungstellen. Allenfalls die Kopierkosten dürfen Dir berechnet werden. Im Zweifel kannst Du aber auch Deinen Hausarzt oder Neurologen bitten, dass er Dir die Aufnahmen im Krankenhaus besorgt.
Zu Deinen Unterlagen, gehört neben den MRT-Aufnahmen unbedingt auch der richtige OP-Bericht und das Gutachten der Histologie, in dem der Tumor bewertet wurde.
Wo wir gerade so schön über MRT-Aufnahmen quatschen haben , hast Du schon einen Kontrolltermin? 3 bis 6 Monaten nach der OP wird das erste Kontroll-MRT gemacht um den OP-Erfolg zu kontrollieren. Wenn Du noch keinen Termin hast, so musst Du Dich auch noch darum kümmern. ::)
Was die Knoten hinter Deinem Ohr betreffen, kann es sich wahrscheinlich um verhärtetes Narbengewebe handeln. Ich kann gut verstehen, dass Du Dich alleingelassen fühlst und Dein Vertrauen zur Ärzteschaft erst einmal nachhaltig zerstört ist, aber dennoch brauchst Du einen Arzt, dem Du vertrauen kannst. Ich weiß, dass Dir das jetzt nicht besonders leicht fallen wird, zumal welcher Arzt, will schon einen misstrauischen Patienten haben, der sich schon ein paar mal die Finger verbrannt hat? Und dennoch muss es einfach sein... Ich hoffe Du kannst die Energie finden um nicht alle Ärzte wie rohe Eier zu behandeln und sie alles zusammen in die gleiche Pfanne zu schlagen.
Gute Neurochirurgen und Neurologen gibt es bei uns zum Glück reichlich (anders als in Schweden) und wie bereits mehrfach geschrieben wurde - wir haben freie Arztwah (auch anders als in Schweden) !
Beinahe hätte ich mir die Frage nach einer Reha oder AHB (Anschlußheilbehandlung) verkniffen. Ich stelle Dir die Frage aber trozudem! Hattest Du eine? Mir kommt es nicht so vor. Du machst einen sehr angegriffenen Eindruck. In einer Reha könnte man Dir auch in diesem Bereich sehr gut helfen...
Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig Licht ins dunkel bringen. Hier bist Du auf jeden Fall richtig! Wir haben alle das gleiche durchgemacht (Als Patient oder Angehöriger) und wissen welchen Gedanken in Deinem Kopf kreisen. Hier bist Du mit Deinen Gedanke, Sorgen, Nöten und natürlich auch Fragen immer richtig! Hier ist immer jemand für Dich da.
Beste Grüße
Probastel
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@krimi, danke aber ich bin schon aufgeklärt ;D
Schade, dass Patientendaten nicht ausgetauscht werden. So sieht jeder Arzt immer nur den Teilbereich, aber nie das Ganze. Schade wenn das wirklich so läuft.
Wobei ja mittlerweile alle (und ganz sicher auch die Stiftung Bethel) über schnelle Kommunikationsmöglichkeiten verfügen sollten (Telefon, e-mail usw.), womit eine "Nichtinformation" anderer Abteilungen ausgeschlossen werden könnte.
Für schattenlicht sehe ich nur die Möglichkeit sich eine andere Klinik und Arzt zu suchen und mit einer großen Portion Optimismus die nächsten Schritte anzugehen.
LG
Heike
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@krimi, danke aber ich bin schon aufgeklärt ;D
@HeikeD
Das will ich auch schwer hoffen. ;) :) :D
VG krimi
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Hallo zusammen
Ich fühle mich nicht angegriffen,das passiert nicht so schnell denn ich habe bei der Diagnose gerade mal 10.Sek unter Schock gestanden und danach mit 100 % nach vorn geschaut.Ich bin nicht labil und das ist auch gut so.
Warum ein MRT gemacht worden ist im Jahre 09, ich hatte fürchterliche Kopfschmerzen und deshalb hat man bei mir das gemacht,aber zumindest der Radiologe hätte einen Neurologen dazu ziehen müssen er hatte ja da schon ein mass von 2,5 cm.Da sagte man mir es wäre unauffällig.
Und als ich im Nov12 genau nach diesen Bilder gefragt hatte waren die in den Neurologischen Mappe ::),ihr Fragt euch bestimmt wie es kommt das ich mich an diese Bilder erinnere, das kam nach der Aufklärung in der Klinik in Gütersloh da man mir gesagt hat das diese Art von Tumor langsam wächst.Da ist mir das MRT von 09 eingefallen.Also was soll ich da noch denken ??
Zum Thema Reha ich habe die hier Vorort gemacht da es sehr schwierig ist ein Kind von drei Jahren unterzubringen.
Ich wollte ja auf Grund des Knoten ein vorgezogenes MRT aber da wurde mir gesagt das wäre nicht nötig.
Ich habe zwar heute noch einige Sachen die nicht richtig sind,aber die größte Hürde das laufen ohne Gehilfe habe ich hinter mir und der Rest kommt auch noch wieder ich gehe ja schon wieder Arbeiten und das ist auch gut so
Noch mal zum Arztbrief das war schon ein starkes Stück denn das kann einfach nicht sein,selbst mein HA und mein HNO haben den Brief mit der falschen Diagnose bekommen.Und deshalb meine Frage hier ob ich einfach die Klinik wechseln kann,denn das einfach nicht passieren.
Danke an alle Schattenlicht
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Ich bin es noch mal beide Abteilungen Gyn und Neuro sind in einem Gebäude,das hatte ich vergessen zu schreiben.Das ist Heute so und war im Jahre 09 auch so.
Schattenlicht
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Hallo Schattenlicht,
ich bin zwar noch nicht so lange dabei, wie diverse andere hier im Forum, aber meine Meinung dazu kann ich Dir ja trotzdem schreiben (ich bin übrigens auch Anfang Dezember 2012 operiert worden und 43 Jahre alt).
Ich würde mich mit dem was Dir da so passiert ist nicht mehr belasten. Schau in die Zukunft, an der Vergangenheit änderst Du eh nichts mehr. Wichtig ist doch, dass Du die OP erfolgreich überstanden hast und dass Du am Leben bist!! Was passiert ist, ist ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern. Sollten Dich die Erlebnisse jedoch noch so sehr belasten, dass Du sie nicht vergessen kannst, dann hol Dir Hilfe, ein Psychotherapeut kann da Wunder wirken und hilft Dir beim Verarbeiten der Dinge.
Ich würde mir einen neuen Facharzt suchen und ihn bitten die Nachuntersuchungen bei Dir zu machen und dabei auch ein Kontroll-MRT ansprechen. Er wird sich Deiner annehmen und kann Dir auch bestimmt weiterhelfen, gib ihm eine Chance (das neue Quartal hat ja auch gerade erst begonnen...). Ich weiß zwar nicht, warum man Dir in der Schwangerschaft nichts von dem Tumor gesagt hat, aber vielleicht war es auch gut so. Wer weiß, wie sich das auf Deine Psyche und somit auf das Ungeborene ausgewirkt hätte.
Sei einfach froh, dass der Tumor weg ist und schau nach vorne und nicht nach hinten.
Ich wünsche Dir, dass Du einen guten Arzt findest, der Dir weiter helfen kann und vor allen Dingen ein gutes Nachkontroll-Ergebnis.
Ich hoffe, ich konnte Dir irgendwie weiterhelfen.
LG
sternchen7 :)
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Hallo Schattenlicht, ich nochmal...
mit dem MRT und deren Auswertung... das ist so eine Sache.
Als bei meinem Mann Anfang 2009 der Tumor wieder anfing zu wachsen (hatte damals 1/2-jährliche Kontrollen) sagte der Arzt in der neurichirurgischen Ambulanz (es war jedes Mal ein anderer Arzt da!), dass er zu erneuten OP raten würde, nicht dringend aber dennoch würde er es empfehlen. Mein Mann konnte sich damals nicht gleich durchringen und zögerte ein paar Wochen. Dann entschied er sich für die OP und rückte ein in die Klinik. Nach 3 Tagen gefühltem NICHTS kamen die Neurochirurgen und sagten, dass eine OP doch nicht nötig sei. Da wir Angehörigen das nicht glauben konnten, hielten wir auch noch mal Rücksprache mit der Klinik. Dort bekamen wir zu hören, dass das MRT (was inzwischen schon 4 Wochen alt war) "jetzt schließlich von Deutschen Ärzten (der in der Ambulanz war ein Ägypter) angeschaut wurde und es keinen Grund gibt, direkt zu operieren". Mit genau diesem MRT-Bild haben wir dann in einer anderen UNI-Klinik eine Zweitmeinung eingeholt. Du wirst es nicht glauben: Diese sahen ganz dringenden OP-Bedarf! Durch diese Verzögerung konnte der Tumor damals 1/4 Jahr weiter wachsen und Schaden anrichten...
Das alles mit ein und dem selben MRT-Bild!!! 3 Ärzte, 3 Meinungen!
Ich will dir damit nur sagen, dass es manchmal so eine Verkettung blöder Umstände gibt. Wenn einmal der Wurm drin ist, dann richtig. Deswegen sind Zweitmeinungen und u. U. ein Klinikwechsel auch manchmal ganz wichtig.
LG
Pem
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Liebe Schattenlicht,
Warum ein MRT gemacht worden ist im Jahre 09, ich hatte fürchterliche Kopfschmerzen und deshalb hat man bei mir das gemacht,aber zumindest der Radiologe hätte einen Neurologen dazu ziehen müssen er hatte ja da schon ein mass von 2,5 cm.Da sagte man mir es wäre unauffällig.
Du wirst 2009 doch sicher von einem Arzt zum MRT überwiesen worden sein. Da es sich um ein MRT des Kopfes handelte, hätte doch der nächste Schritt sein müssen, mit der MRT-CD und dem Bericht des Radiologen zu einem Spezialisten für Köpfe - also einem Neurologen oder einem Neurochirurgen - zu gehen. Dazu hätte Dich der erste Arzt dorthin überweisen sollen.
Das scheint jetzt rückwärts gedacht und demzufolge nicht konstruktiv zu sein. Ist es aber nicht nur.
Es werden weitere MRT von Deinem Kopf gemacht werden und diese sollten keinesfalls nur vom Radiologen ausgewertet werden!!
Der Radiologe kann sicher sehr gut Röntgen-, CT-, MRT- Bilder auswerten, aber mit den einzelnen Strukturen im Kopf halte ich ihn generell bei aller Wertschätzung doch ein wenig für überfordert.
Er ist nun mal ein Dienstleister für die anderen Fachärzte. Selbst bei einem vermuteten Knochenbruch wird sich der überweisende Chirurg das Bild auch noch einmal anschauen. Erst recht muss das bei Schädelaufnahmen geschehen.
Ich lese hier leider immer mal wieder, dass Betroffene der MRT-Auswertung des Radiologen vertrauen. Das sollte niemandem ausreichen und ich kann es auch nicht verstehen, dass der Radiologe diesbezüglich höher bewertet wird als der Facharzt.
Es muss ja nicht gleich geschehen, dass der Radiologe sagt, da ist nichts und der Neurochirurg stellt in der anschließenden Besprechung gleich zwei Tumoren fest, für die OP-Bedarf besteht. Aber das kommt nun mal vor.
(Und ich - der es geschehen ist - nehme es dem Radiologen nicht übel, sage es ihm aber natürlich. Und beim nachoperativen MRT hatte ich ihm sogar noch mitzuteilen, dass die beiden "Nichtse" WHO III-Meningeome waren.)
Ich lasse meine MRT-Bilder sowieso immer vom Radiologen und unbedingt dem Neurochirurgen, aber auch zusätzlich der Strahlentherapeutin anschauen. Meine Neurologin hält sich da raus, sie weiß, dass sie viel weniger Erfahrung in der MRT-Bilder-Deutung hat als diese Fachärzte.
Für Deine künftigen MRT- und sonstigen Bilder kann ich Dir nur dringend raten, immer den zuständigen Facharzt zu befragen. Das ist Deine Aufgabe! Der Hausarzt hilft Dir dabei, aber auch er muss es erst mal wissen.
Schade, dass Patientendaten nicht ausgetauscht werden. So sieht jeder Arzt immer nur den Teilbereich, aber nie das Ganze. Schade wenn das wirklich so läuft.
Wobei ja mittlerweile alle (und ganz sicher auch die Stiftung Bethel) über schnelle Kommunikationsmöglichkeiten verfügen sollten (Telefon, e-mail usw.), womit eine "Nichtinformation" anderer Abteilungen ausgeschlossen werden könnte.
Das, was Heike D. hier schreibt, hast Du auch bemängelt. Aber auch hier verstehe ich etwas nicht.
Wenn man neu zu einem Arzt kommt, einem niedergelassenen oder erst recht in einem Krankenhaus, dann werden doch alle-alle Daten zur eigenen Vorgeschichte und der Familie erfragt und erfasst. Da bin ICH als Patient doch derjenige, der alles zu übermitteln hat!!
Ich kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass ein HNO-Arzt oder ein Radiologe weiß, wann ich gerade entbinde, und dass der dann meine Akte an die Entbindungsstation schickt.
Es gibt schließlich nicht sinnloserweise Datenschutzgesetze!
ICH entscheide immer noch, was ich dem jeweiligen Facharzt mitteile.
Ich selbst halte es so, dass ich eine kompetente Behandlung erwarte und demzufolge auch alles, was mich gesundheitlich betrifft und für den Arzt von Belang ist, mitteile.
Es gibt aber jede Menge Gründe, warum mancher Patient manchem Arzt irgendetwas verschweigen möchte. Und da geht es nicht nur um Drogen-, Alkohol- oder sonstige Süchte. Es kann auch um psychische Erkrankungen, um Epilepsie oder was weiß ich für Sachen gehen. Als (früher regelmäßiger) Blutspender habe ich mich immer über die Zusatzzettel gewundert, wo der Blutspender erklären sollte, dass sein Blut auch wirklich verwendet werden darf. Man hat mir erklärt, dass manchmal Leute gemeinsam Blutspenden gehen, Verwandte, Freunde, Kollegen, und einer ist womöglich HIV-positiv und möchte das aber den anderen nicht sagen.
Ich denke schon, dass es ganz gut ist, dass wir die Datenhoheit noch selber haben. (Auch wenn heutzutage alle Daten zu kriegen sind, wenn es jemand ernsthaft will.)
Ich habe mir alle Daten/ Termine/ Ärzte/ KH ... notiert, denn irgendwann wurde es mir zuviel, mir das alles zu merken. Und jeder Arzt, zu dem ich neu komme, braucht das. In MEINEM Interesse.
Zum Thema Reha ich habe die hier Vorort gemacht da es sehr schwierig ist ein Kind von drei Jahren unterzubringen.
Künftig solltest Du Dich informieren, welche Unterstützung für Familien es gibt, wenn ein Familienmitglied ernsthaft erkrankt ist!
Nach einer Hirntumor-OP mit reha-bedürftigen Folgen drei Kinder zu betreuen, davon eines im Alter von drei Jahren, und gleichzeitig die sehr viel anspruchsvollere Variante einer ambulanten Reha zu wählen, halte ich persönlich für ziemlich riskant für die eigene Gesundung, zumal der Haushalt und das gesamte Familienleben einen auch kaum zur Ruhe kommen lassen.
Ich war damals meinem Vater sehr dankbar, der mir "befahl": Natürlich fährst Du zur Reha! Das mit den Kindern kriegen wir schon hin. (Ich war mit den Dreien - 10; 12; 14 Jahre - allein.)
Auch wenn manches hier etwas krass herüberkommt - wir sind FÜR DICH und damit auch für Deine Familie, denn es geht um Deine Gesundheit, die Deine Familie auch braucht! Ein Hirntumor ist kein Schnupfen, über den man nur 10 Sekunden geschockt ist.
KaSy
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Hallo zusammen
Ich möchte klar stellen das man mir damals nichts von dem Tumor gesagt hat.
Der Arzt wollte eigentlich sich im Nov 12 nicht mal die Aufnahme von 09 anschauen,nur durch meinen Mann der drauf gedrängt hat und er den Verdacht hatte das der Tumor vielleicht da schon da war wurde das MRT angesehen.Und dann kam die Antwort das komme schon mal vor.
Warum sie mir damals nichts gesagt haben wissen nur noch die Ärzte,erschreckend war das er da schon 2,5 cm hatte und ich als Laie habe ihn sogar gesehen,es war nur schade das man es einfach so abtat das es ja gar nicht so schlimm ist.
Ich fühle mich da einfach nicht mehr wohl das ist der Punkt.Denn auch das mit dem Arztbrief ist für mich schwer zu begreifen,den Auch mein HNO und HA sind davon ausgegangen das man mir ein Keilbeinflügelmeningeom entnommen hat was sich nach drei Mon als falsch rausstellte.Und so ist es auch mit dem Knoten hinterm Ohr man sagte mir da ist nicht so schlimm und mein HNO und HA hätten die Finger davon zu lassen.
Ich habe drei Wochen Reha gemacht hier vor Ort und ich habe das Glück das eine Freundin Pysio ist die kommt heute noch 3 mal die Woche,um mit mir das Gleichgewicht zu üben,ich wollte auch so schnell wie es geht wieder Arbeiten.
Und mit den 10 Sek.ist das so als ich im Nov.12 im MRT lag war mir nach 30 min klar die haben was gefunden,und ich hatte auch noch reichlich Zeit meinen Mann und meine Mutter anzurufen denn die Ärzte hatte mir noch nicht gesagt es sind gut 2 std.vergangen bis man mich zu einem Gespräch gerufen hat.Also hatte ich für mich reichlich Zeit mich selbst damit abzufinden und ich bin ein wenig anders als andere,selbst die Ärzte waren erstaunt dadrüber wie leicht ich das nahm.
Ich möchte auch sagen ich habe mich den ganzen Tag nach Kliniken umgesehn und werde einen Termin in der Uni Münster machen.
Grüße Schattenlicht
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Vergessen am Ende hatte er Tumor 4,3 cm
Gruß Schattenlicht
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Vergessen am Ende hatte er Tumor 4,3 cm
Gruß Schattenlicht
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hallo schattenlicht und alle im forum (schrei mal wieder...bissle längrer her und das noch klein weils einfachrer ist...danke fürs verständni)
hallo schattenlicht. kurz ich bin bald 49 und meine menni op war mai 2007. hab 3 kinder wollte damls am 7.7.2007 heirten..meine geschichte ist zu lange und schreib dir nur damit du mal hörst ohne wtung bzgl ärzten was alles pasiren kann
hat jetzt nix mit meiner op zu tun nur so als beispiel
ich hab noch mehrere körprerliche baustellen so z. b. blut hochdruck
bei einer entgleisung über 200 zu 115 hat mich mein mann ins krankenhaus gebracht. notaufnahme nachts. ich sol stationär und es wurde gesagt es muß ein herzultraschall langzeitblutdruck usw. gemacht werden.
so gleich am nächsten morgen fragte ich warum ich marcumar als tablette bekomme...antwort weil sie ja einen herzinfarkt hatten....ich nein hab viel schon gehabt aber den no nicht.
die schwester dann: doch bei einlieferung wurde es angegeben...ich nein weil mein mann war ja auch dabei!!!
darauf hat sie die tablette raus aus der schachtel und in meiner akte das medikamt einfach mit bleistift rausradiert man höre mit bleistift einfach weg und schwupp hatte ich laut akte kein herzinfakt mehr. die schwester sagt nur na dann brauchen sie die nicht zu nehemen.
ich wunderte mich und dachet gut dass ich mal in der apotheke gearbeitetet hab und die tableten kenn (alle die ich nehme auch!!)
...ganz viel lief schif..wenn ich dir jetzt sage , dass am 2.stationstag abends der oberarzt kam an mein bett saß die akte aufschlug und die andere aztin die wohl doch noch keine war aber mich betreut hatte auch anwesend war, teilte er mir mit: so Frau .... jezt haben wir sogut wie alles gemavht und es geht ihnen gut morgen dürfen sie heim...
ich wagte es und sagte wie?? heim?? seit 2 tagen messen sie 3x am tag meinen blutzucker, und dass wass die notaufnahme sagt was überpfrüft werde muss wude doch gar nicht gemacht....
der doc sprang hoch sichtlich peinlich berührt schrie die ander arztin an: wenn man hier nicht alles selber macht und verließ das zimmer.
ich saß und dacht: na super es geht grad so weiter....
3,4,5 dinge könnt ich an diesem aufenthalt noch berichten...als konseqents versuche ich mich nicht wieder in diese krankenhaus kommen zu müssen und mein mann u.meine kinder wollen das auch nimmer.
für heute genug. auch am kopf lief einiges schief. ich hab hier au schon geflucht mich beschwert und nach antworte gesucht...der zuspruch allen hier ist so toll.
ich denke auch schau: du lebst einigermaßen geht es und du gehst arbeiten wieder ich musste dass aufgeben owohl bei mir hies in 4-6 wochen sind sie wiedrer die alte :-)
ich brauchte lang und ich ertapp mich wie ich manchmal unbewußt ander verantwortlich mach die nix damit zu tun habe. und bedenke die ärzte bei hirnsachen haben viel verantwortung. sind au nur meschen und ihr job läst so schlim wie es klingt ihnen nicht die möglichkeit den richtigen menschlichen ton zu finden so wie wir in unserer situation behandelt werden möchten.
mennis sind doofe dinger wenn nicht bösartig und dass sind nur wenige dann sind sie doch glück im unglück die besseren untermieter.
puhh hab lang geschriebn
ps. ich dacht au stark sei und ich bin psychisch föllig ok...eine fehlentscheidung innerlich...ich gehe jetzt zu einer psychologin und die is schwre in ordnung...ich kann dort alles loswerde weil die emotional nix mit mir zu tun hat.mann babbel ich der als die hucke voll :-)))
herzliche grüße at all
igelchen